Bing Maps

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Bing Maps (früher unter den Bezeichnungen Windows Live Maps, Windows Live Local und Live Search Maps) ist ein Internet-Kartendienst von Microsoft, durch den sich verschiedene raumbezogene Daten betrachten und raumbezogene Dienste nutzen lassen. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des MSN Virtual Earth und ist Teil der umfassenden Suchmaschine Bing.

Die Daten und Dienste werden durch die Bing Maps for Enterprise Plattform zur Verfügung gestellt. Das kostenlose Internetangebot von Landkarten schließt zusätzlich Satellitenbilder und Luftbilder ein.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

In Bing Maps lassen sich kostenlos Karten, Luftbilder und Satellitenbilder betrachten. Eine Besonderheit gegenüber anderen Internet-Kartendiensten wie Google Maps und Yahoo Maps sind Schrägluftbilder aus der Vogelperspektive, die meist aber nur in urbanen Gebieten verfügbar sind. Außerdem stehen für verschiedene Städte 3D-Modelle zur Verfügung, die sich nach Installation eines Plugins im Browser in 3D betrachten lassen[1]. Neben den bereitgestellten Daten lassen sich verschiedene Dienste nutzen, unter anderem zur Ortssuche und Routenplanung.

[Bearbeiten] Entwicklung und Historie

Seit dem 8. November 2006 hat Microsoft eine 3D-Version freigeschaltet. Dabei sind für ausgewählte Städte in den USA ebenso wie auch beim Wettbewerber Google Earth die Gebäude texturiert.

Seit Februar 2007 sind hochaufgelöste Luftbilder aus der Vogelperspektive von 58 deutschen Städten verfügbar, diese wurden im Sommer 2006 von Kleinflugzeugen aus aufgenommen. Seit dem 25. Mai 2007 ist für Deutschland Bildmaterial verfügbar, dessen Auflösung Objekte in der Größe von etwa 1 m erkennen lässt.[2]

Mittels Virtual Earth wurde im September 2007 der bisher geheime geräuscharme Antrieb der U-Boote der Ohio-Klasse der US-Marine enttarnt. Microsoft hatte ein Bild eines U-Bootes, das sich im Trockendock ohne Abdeckung des Antriebes befand, veröffentlicht und damit die bisher geheime Antriebstechnologie enttarnt.[3]

Am 1. Juni 2009 führte Microsoft den Internetdienst Bing ein und benannte in der Folge den bisherigen Kartendienst Live Search Maps in Bing Maps um. Grundlage des Dienstes ist nach wie vor die Virtual-Earth-Engine. [4]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Chip Bing Maps 3D Plugin vom 4. Juni 2009
  2. Microsofts virtuelle Erde mit realen Details In: Heise online, 26. Mai 2007
  3. Welt Online Virtual Earth zeigt streng geheimes U-Boot vom 6. September 2007
  4. Microsofts Suchmaschine Bing ist online In: Heise online, 1. Juni 2009

[Bearbeiten] Weblinks

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