Winkel (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Winkel (Eifel)
Winkel (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Winkel (Eifel) hervorgehoben
50.1459138888896.9433666666667360Koordinaten: 50° 9′ N, 6° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 6,69 km²
Einwohner: 136 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54558
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 084
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.vgv-daun.de
Ortsbürgermeister: Jörg Prescher
Lage der Ortsgemeinde Winkel (Eifel) im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Winkel (Eifel) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Ueß und Kyll“. Sie gliedert sich in die Ortsteile Niederwinkel und Oberwinkel.

Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Birkenhof, Eichenhof, Jagdhaus, Kreuzhof, Pappelhof, Reimelshof, Talhof und Tommelhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortes als „Winkela“ findet sich in einer Urkunde vom 1. August 1144, in der König Konrad III. dem Kloster Springiersbach seinen Besitz in Winkel bestätigte.[3] Von Kaiser Heinrich VI. wurde im Jahre 1193 dem Kloster erneut der Besitz bestätigt.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winkel (Eifel), die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 88
1835 127
1871 147
1905 179
1939 184
Jahr Einwohner
1950 193
1961 204
1970 193
1987 160
2005 160

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Winkel (Eifel) besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin eine rote Zange, in Rot ein schwebender silberner Sparren, begleitet von 3 (2:1) silbernen Ringen“.

Der silberne Sparren (= Winkel) deutet auf den Ortsnamen hin; dei rote Zange ist das Attribut der Schutzpatronin des Ortes, der hl. Appollonia; die drei silbernen Ringe sind aus dem Familienwappen der Freiherren von Landenberg, die zeitweise die Herrschaft Wollmerath innehatten; die Farben Rot und Silber symbolisieren die frühere Landesherrschaft von Kurtrier. Das Wappen wurde am 20. März 1990 genehmigt.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulturdenkmäler Niederwinkel[Bearbeiten]

  • Die Katholische Filialkirche St. Apollonia, ein dreiachsiger Saalbau aus dem 18. Jahrhundert, 1934 renoviert
  • Zwei Quereinhäuser aus der Mitte des 18. Jahrhunderts (Hauptstraße)
  • Ein Heiligenhäuschen aus dem 18. oder 19. Jahrhundert (südlich des Ortsteils) [7]

Kulturdenkmäler Oberwinkel[Bearbeiten]

  • Die ehemalige Hofgutkapelle, ein zweiachsiger Putzbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts [7]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Winkel (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 71 (PDF; 2,3 MB)
  3. Heinrich Beyer: Rheinisches Urkundenbuch, Band 1, Coblenz: Hölscher, 1860, Urkunde 532 (Online-Ausgabe bei dilibri)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Friedbert Wißkirchen: Neue Gemeindewappen im Kreis Daun (Heimatjahrbuch 1992 Kreis Daun)
  7. a b Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Vulkaneifel, Seite 31 (PDF; 1,3 MB)