Winklarn (Niederösterreich)

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Winklarn
Wappen von Winklarn
Winklarn (Niederösterreich) (Österreich)
Winklarn (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Fläche: 12,57 km²
Koordinaten: 48° 6′ N, 14° 51′ O48.09166666666714.847777777778291Koordinaten: 48° 5′ 30″ N, 14° 50′ 52″ O
Höhe: 291 m ü. A.
Einwohner: 1.513 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 120 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3300, 3363
Vorwahl: 07472
Gemeindekennziffer: 3 05 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Tanngrabenstraße 2
3300 Winklarn
Website: www.winklarn.gv.at
Politik
Bürgermeister: Gernot Lechner (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14
5
14 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Winklarn im Bezirk Amstetten
Amstetten Ardagger Aschbach-Markt Behamberg Biberbach Ennsdorf Ernsthofen Ertl Euratsfeld Ferschnitz Haag Haidershofen Hollenstein an der Ybbs Kematen an der Ybbs Neuhofen an der Ybbs Neustadtl an der Donau Oed-Oehling Opponitz Seitenstetten Sonntagberg St. Georgen am Reith St. Georgen am Ybbsfelde St. Pantaleon-Erla St. Peter in der Au St. Valentin Strengberg Viehdorf Wallsee-Sindelburg Weistrach Winklarn Wolfsbach Ybbsitz Zeillern Allhartsberg NiederösterreichLage der Gemeinde Winklarn (Niederösterreich) im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Winklarn ist eine Gemeinde mit 1513 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Winklarn liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 12,59 Quadratkilometer. 18,61 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Winklarn besteht aus den zwei Ortschaften bzw. Katastralgemeinden (Einwohnerzahlen lt. Registerzählung 2011):

  • Haag Dorf (4,74 km², 353 Ew.)
  • Winklarn (7,86 km², 1.194 Ew.)

Die beiden Katastralgemeinden bildeten bis zur Kommunalreform selbständige Gemeindeeinheiten.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Amstetten
Nachbargemeinden
Neuhofen an der Ybbs

Geschichte[Bearbeiten]

Im Umkreis des Ortes gibt es zahlreiche ehemalige Hügelgräber aus der mittleren Bronzezeit und der römischen Kaiserzeit.[1] Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Urkundlich wurde Winklarn 837 in einer Schenkungsurkunde von König Ludwig an das Fürsterzbistum Salzburg erwähnt. 1972 erfolgte eine Vereinigung mit der Gemeinde Dorf Haag.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.436 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.347 Einwohner, 1981 1.295 und im Jahr 1971 1.238 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,11 %
(+2,13 %p)
26,89 %
(-2,13 %p)
2005

2010


Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeister der Gemeinde ist Gernot Lechner, Amtsleiter Peter Spreitzer.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 14 und die SPÖ 5 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 änderte sich die Sitzverteilung nicht.[2]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit dem Jahre 1974 hält die Gemeinde eine Partnerschaft mit der gleichnamigen Gemeinde Winklarn in der Oberpfalz, welche sich in gegenseitigen Besuchen und der Teilnahme an Festen und in vielen persönlichen Kontakten ausdrückt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Winklarn

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 37, nach der Erhebung 1999 gab es 69 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Erwerbstätige am Wohnort waren nach der Volkszählung 2001 696 Personen. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,93 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es am Ort 34 Arbeitslose.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Winklarn (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 2, Seite 2714, Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010