Winn-Dixie (Buch)

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Winn-Dixie ist der Titel einer Kinderbuches der Amerikanerin Kate DiCamillo. Das Buch, für das die Autorin die Newbery Medal erhielt und das in der deutschen Übersetzung von Sabine Ludwig auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis stand, wurde 2004 durch Wayne Wang unter den Titel Winn-Dixie – Mein zotteliger Freund erfolgreich verfilmt.

Handlung[Bearbeiten]

Die zehnjährige India Opal Bulonie, die als Ich-Erzählerin fungiert, zieht mit ihrem Vater, den selbst sie den „Prediger“ nennt, in eine Kleinstadt im Süden der USA. Der Vater versucht auf diese Weise, die Erinnerung an Opals Mutter zu verdrängen, die ihre Familie verließ, als Opal drei war. Opal wiederum weiß selbst gar nichts mehr von ihrer Mutter und kann auch nicht mit ihrem Vater über ihre Gefühle sprechen. In ihrer neuen Heimat fühlt sich das Mädchen erst recht einsam, da sie sich von den dortigen Kindern gehänselt und dadurch noch mehr verloren fühlt.

Dieses ändert sich erst, als Opal beim Einkaufen in einem Geschäft der Winn-Dixie-Kette einen Hund trifft, den sie vor dem Besitzer des Ladens rettet und als ihren ausgibt. Der Hund, den sie ebenfalls Winn-Dixie tauft und der ihr erster Freund wird, hilft Opal, mit ihrer Situation fertig zu werden. Sie hilft in einem Tiergeschäft aus, in dem der vorbestrafte Otis Musik nur für die Tiere spielt und kommt in Kontakt mit der Bibliothekarin Miss Franny, die ihr Geschichten aus ihrem Leben erzählt sowie der von den Kindern als „Hexe“ verschrienen Gloria, der sie vorliest. Diese lässt Opal erkennen, dass auch die Nachbarskinder unglücklich und einsam sind, und ermuntert ihre kleine Freundin, auf diese zuzugehen. Schließlich findet Opal sogar den Mut, ihren Vater auf ihre Mutter anzusprechen und kann somit einerseits erkennen, was sie mit dieser Frau gemeinsam hat, aber auch, dass sie ihr Leben nicht von der Sehnsucht nach ihr bestimmen lassen darf.

Analyse[Bearbeiten]

Das Buch beschreibt in kindgerechter Weise die Notwendigkeit, Vorurteile zu hinterfragen, die Schwächen Anderer zu tolerieren und verhilft dem Leser zur Einsicht, dass Einsamkeit und Unglücklichsein sich unterschiedlich zeigen, aber gemeinsam besser überwunden werden können. Vor allem ist gegenseitige Ehrlichkeit der Schlüssel dazu, den anderen zu verstehen und zu akzeptieren.

Opals Hund Winn-Dixie fungiert dabei als Katalysator, der es Opal ermöglicht, all diese Außenseiter, die jeder für sich unglücklich sind und sich nach Nähe sehnen, zusammen zu führen, damit hieraus eine Gemeinschaft entstehen kann.