Winnerath

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Winnerath
Winnerath
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Winnerath hervorgehoben
50.4293888888896.8773722222222460Koordinaten: 50° 26′ N, 6° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Adenau
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 3,33 km²
Einwohner: 190 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53520
Vorwahl: 02695
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 085
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 15
53518 Adenau
Webpräsenz: www.winnerath.de
Ortsbürgermeister: Herbert Stumpf
Lage der Ortsgemeinde Winnerath im Landkreis Ahrweiler
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Über dieses Bild
St. Apollinaris

Winnerath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Adenau an.

Geographie[Bearbeiten]

Winnerath liegt sechs Kilometer nordwestlich der Stadt Adenau auf einem nach Norden abfallenden Bergrücken, dessen Spitze der südlich gelegene Hürsnück (537 m ü. NN) bildet. Der Ort wird umrahmt von den Tälern des Laufenbachs im Westen und des Auenbachs im Osten. Im äußeren Westen reicht das Gemeindegebiet bis an die Ahr heran, wo es mit etwa 250 m ü. NN seinen tiefsten Bodenpunkt erreicht. Zu Winnerath gehört der im Ahrtal liegende Wohnplatz Streitenau.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Winneraths erfolgte im Jahre 1501. Die erste Besiedelung des Ortes fand aber vermutlich weit vorher statt. Die Endung „-rath“ im Namen der Ortsgemeinde ist auf die Zeit der großen Rodungen im 10.–14. Jahrhundert zurückzuführen. Der heutige Name stammt von „Winnenrode“ (die Rodung des Wino oder Winne). Wenn der Wortstamm „winne“ von „wünne“ stammt und daher „Viehweide“ kommt, würde der Name „die Siedlung an der gerodeten Viehweide“ bedeuten.

Winnerath gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Schultheißenamt der „Vier Honschaften“ im kurkölnischen Amte Nürburg, die die Winnerather Familien 1638 zur Abgabe eines Huhnes an die Nürburg verpflichteten.

Unter anderem, um dem im Winter oft unpassierbaren Weg zur Schule in Schuld entgegenzuwirken, wurde 1875 in Winnerath eine eigene Schule eingerichtet, die 1901/02 in ein neugebautes Schulgebäude einzog. 1966 wurde die Winnerather Schule aufgelöst.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

  • 1815 – 102
  • 1835 – 141
  • 1871 – 144
  • 1905 – 161
  • 1939 – 168
  • 1950 – 173
  • 1961 – 157
  • 1970 – 142
  • 1987 – 163
  • 2005 – 211

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Winnerath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Filialkirche St. Apollinaris wurde 1666 erbaut. Die um die Wende ins 20. Jahrhundert eingetretene Baufälligkeit erforderte eine Renovierung der Kapelle, die auch neu gedeckt werden musste. 1926 wurde sie durch einen Anbau erweitert. Eine zweite Restaurierung wurde 1960 durchgeführt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Winnerath

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Winnerath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 5 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten