Winnerath

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Winnerath
Winnerath
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Winnerath hervorgehoben
50.4293888888896.8773722222222460Koordinaten: 50° 26′ N, 6° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Adenau
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 3,33 km²
Einwohner: 188 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53520
Vorwahl: 02695
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 085
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 15
53518 Adenau
Webpräsenz: www.winnerath.de
Ortsbürgermeister: Herbert Stumpf
Lage der Ortsgemeinde Winnerath im Landkreis Ahrweiler
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Über dieses Bild
St. Apollinaris

Winnerath ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Adenau an.

Geographie[Bearbeiten]

Winnerath liegt sechs Kilometer nordwestlich der Stadt Adenau auf einem nach Norden abfallenden Bergrücken, dessen Spitze der südlich gelegene Hürsnück (537 m ü. NN) bildet. Der Ort wird umrahmt von den Tälern des Laufenbachs im Westen und des Auenbachs im Osten. Im äußeren Westen reicht das Gemeindegebiet bis an die Ahr heran, wo es mit etwa 250 m ü. NN seinen tiefsten Bodenpunkt erreicht. Zu Winnerath gehört der im Ahrtal liegende Wohnplatz Streitenau.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Winneraths erfolgte im Jahre 1501. Die erste Besiedelung des Ortes fand aber vermutlich weit vorher statt. Die Endung „-rath“ im Namen der Ortsgemeinde ist auf die Zeit der großen Rodungen im 10.–14. Jahrhundert zurückzuführen. Der heutige Name stammt von „Winnenrode“ (die Rodung des Wino oder Winne). Wenn der Wortstamm „winne“ von „wünne“ stammt und daher „Viehweide“ kommt, würde der Name „die Siedlung an der gerodeten Viehweide“ bedeuten.

Winnerath gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Schultheißenamt der „Vier Honnschaften“ im kurkölnischen Amt Nürburg, die die Winnerather Familien 1638 zur Abgabe eines Rauchhuhns an die Nürburg verpflichteten.

Unter anderem, um dem im Winter oft unpassierbaren Weg zur Schule in Schuld entgegenzuwirken, wurde 1875 in Winnerath eine eigene Schule eingerichtet, die 1901/02 in ein neugebautes Schulgebäude einzog. 1966 wurde die Winnerather Schule aufgelöst.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winnerath, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 102
1835 141
1871 144
1905 161
1939 168
1950 173
Jahr Einwohner
1961 157
1970 142
1987 163
1997 201
2005 211
2013 188

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Winnerath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Filialkirche St. Apollinaris wurde 1666 erbaut. Die um die Wende ins 20. Jahrhundert eingetretene Baufälligkeit erforderte eine Renovierung der Kapelle, die auch neu gedeckt werden musste. 1926 wurde sie durch einen Anbau erweitert. Eine zweite Restaurierung wurde 1960 durchgeführt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Winnerath

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Winnerath – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 5 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen