Winnigstedt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Wolfenbüttel | |
| Samtgemeinde: | Schöppenstedt | |
| Höhe: | 91 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,05 km² | |
| Einwohner: |
766 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 64 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 38170 | |
| Vorwahl: | 05336 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WF | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 58 035 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Markt 3 38170 Schöppenstedt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Kurt Alpers (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Winnigstedt im Landkreis Wolfenbüttel | ||
Winnigstedt ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen an der Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Schöppenstedt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Bis 1945 grenzte in Winnigstedt das Land Braunschweig an Preußen. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Winnigstedt (bis 1939 Groß und Klein Winnigstedt) und Mattierzoll. Der Ort liegt nahe dem Niederungsgebiet des Großen Bruches. Bis hier reicht ein Ausläufer der Magdeburger Börde, sodass die Umgebung des Ortes über gute Ackerböden verfügt.
[Bearbeiten] Geschichte
Winnigstedt entstand vermutlich um das Jahr 1000. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1182 als Winnincstede in einer Urkunde über eine vom Kloster Marienthal eingetauschte Hufe. 1936 gab es bei Braunschweig Platzbedarf um das Völkenroder Testfluggelände. Aus diesem Gebiet wurden elf landwirtschaftliche Höfe nach Winnigstedt umgesiedelt. Die neu errichteten Hofgebäude entstanden im Stil des historischen "Niedersachsenhauses" (Fachhallenhaus).
Zur Entwicklung des Postwesens siehe: Postroute Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg.
[Bearbeiten] Grenzpunkt Mattierzoll
Der südlich gelegene Ortsteil Mattierzoll war schon seit Jahrhunderten Grenzbereich zwischen verschiedenen Territorien. Nach dem Zweiten Weltkrieg grenzte hier zunächst die Sowjetische Besatzungszone, bald die DDR an. In den 1950er Jahren hatte sich der Grenzort auf westlicher Seite als Eisenbahn-Knotenpunkt etabliert. Hier traf die Staatsbahn (Helmstedt-Holzminden) auf die Braunschweig-Schöninger Eisenbahn und die Privatbahn Mattierzoll-Heudeber.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat, der am 10. September 2006 gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen:
(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Wind- und Wassermühlen
Nahe dem Ort gab es mehrere Wind- und Wassermühlen, woran die Namen Trift am Mühlenbeek, Mühlenbach und Teichmühle erinnern. Letztere wurde schon 1551 nachgewiesen und gehörte später zum fürstlichen Vorwerk, aus dem sich der Ort entwickelte. Unter der heutigen Teichstraße hindurch floss früher das Wasser aus dem Teich in die Mühlradkammer. In einer Dorfbeschreibung von Klein Winnigstedt (1750) wird von einer Wassermühle am Meesche Graben berichtet. Sie stellte bis 1965 Weizen- und Roggenmehl her - zuletzt von einem Dieselmotor angetrieben. Bis 1980 wurde hier Getreide geschrotet und ein Futtermittelhandel betrieben. Das Gebäude wird heute als Wohnhaus genutzt. An die traditionsreiche Geschichte der beiden Wassermühlen erinnern das Mühlrad im ehemaligen Klein Winnigstedt und einige Mahlsteine.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
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