Wirdum
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Aurich | |
| Samtgemeinde: | Brookmerland | |
| Höhe: | 0 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,94 km² | |
| Einwohner: |
1.038 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 26529 | |
| Vorwahl: | 04920 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AUR | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 52 026 | |
| Bürgermeister: | Martin Tuitjer (SEW) | |
| Lage der Gemeinde Wirdum im Landkreis Aurich | ||
Wirdum ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Brookmerland im Landkreis Aurich in Ostfriesland. Wirdum hatte 2008 etwa 1.050 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 14,94 Quadratkilometern.
Wirdum gilt als eines der ältesten Warfendörfer Deutschlands. Es wurde vermutlich um 1000 begründet. Grundlage der Siedlung war ein Kloster von Prämonstratenser-Chorherren.
Das Kloster Aland besteht zwar seit 1530 nicht mehr, jedoch kann anhand von Höfen der Grundriss der Klosteranlagen nachempfunden werden. Erwähnenswert ist jedoch die Wirdumer Kirche aus dem 14. Jahrhundert.
Neben dem Kloster bestand eine Burganlage, die von der Familie Beninga verwest wurde.
Aus jüngerer Zeit stammt die 1872 errichtete Doppelkolbenwasserpumpmühle, die als einzige in Deutschland heute noch funktionstüchtig ist.
Die Gemeinde gehörte zunächst zum Amt Greetsiel, später wurde sie dem (nicht mehr bestehenden) Landkreis Emden, dann dem Landkreis Norden, der ebenfalls nicht mehr besteht, zugeschlagen. Seit 1977 ist die Gemeinde Teil des Landkreises Aurich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde Wirdum besteht aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl von 1.001 bis zu 2.000 Einwohnern.[2] Die 11 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011.
Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:[3]
| Partei | Anteilige Stimmen | Anzahl Sitze | Veränderung Stimmen | Veränderung Sitze |
|---|---|---|---|---|
| Soziale Einheitsliste Wirdum (SEW) | 60,62 % | 7 | -5,5 % | 0 |
| SPD | 39,37 % | 4 | +5,5 % | 0 |
Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2011 lag mit 60,29 %[3] deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 52,5 %.[4] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 10. September 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 69,85 %.[5]
[Bearbeiten] Wappen
| Blasonierung:
„Gespalten von Rot und Gold; vorn ein goldbewehrter, goldgezungter silberner Löwe, hinten ein blauer Abtsstab mit abflatterndem blauem Velum.“ |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 3. Dezember 2011
- ↑ a b Gemeinde Wirdum – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011
- ↑ www.ndr.de: Abwärtstrend bei Wahlbeteiligung gestoppt, abgerufen am 3. Dezember 2011
- ↑ Gemeinde Wirdum – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2006, abgerufen am 3. Dezember 2011
[Bearbeiten] Weblinks
Aurich | Baltrum | Berumbur | Dornum | Großefehn | Großheide | Hage | Hagermarsch | Halbemond | Hinte | Ihlow | Juist | Krummhörn | Leezdorf | Lütetsburg | Marienhafe | Norden | Norderney | Osteel | Rechtsupweg | Südbrookmerland | Upgant-Schott | Wiesmoor | Wirdum
