Wireless Internet Service Provider

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Wireless Internet Service Provider (WISP), oder häufig korrekterweise Wireless Internet Access Provider (WIAP), ist ein Anbieter von drahtlosen Internetzugängen per Funk, häufig realisiert mit WLAN (Wireless Local Area Network) oder als WLAN-Verbund im WMAN (Wireless Metropolitan Area Network). Die größten WISP und WIAP gibt es, gemessen an der Anzahl der beteiligten Wireless Access Points (Zugangsknoten) in den USA, wo derzeit ganze Städte per Funk an das Internet angeschlossen werden.

Wireless Internet Service & Access Provider stellen genauso wie ein herkömmlicher ISP ihren Kunden (häufig gegen Entgelt) den Zugang zum Internet zur Verfügung. Die Nutzung des Zugangs ist dabei zumeist bestimmten Auflagen unterworfen, die vertraglich in Nutzungsbestimmungen festgehalten werden. WISPs unterstehen bestimmten Auflagen des Telekommunikationsgesetzes (TKG), wenn mehr als 1.000 Kunden an das Netzwerk angeschlossen sind.

In Deutschland und Österreich wird diese Technik vorwiegend in Gebieten eingesetzt, in denen es aufgrund von Längenbeschränkungen keine Möglichkeit für eine Breitbandverbindung gibt. Sehr häufig kommt hier die sogenannte MIMO Technik (802.11n) zum Einsatz. Richtfunkverbindungen von 10 km und mehr bei Bandbreiten bis 100MBit sind keine Seltenheit. Zumeist werden zentralisierte Systeme aufgebaut, die an den Übergangspunkten zum eigentlichen ISP, durch Firewalls gesichert werden.[1] Sehr verbreitet sind auch dezentrale Systeme, die durch das OLSR Protokoll untereinander verbunden sind.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zentralisierte Systeme auf Networx-Online.de
  2. Dezentrale Systeme auf Freifunk.net