Wirtschaftsblatt

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Dieser Artikel behandelt eine österreichische Tageszeitung. Zum deutschen Standortmagazin siehe Wirtschaftsblatt (Standortmagazin).
Wirtschaftsblatt
Wirtschaftsblatt-Logo
Beschreibung österreichische Tageszeitung
Verlag Wirtschaftsblatt Medien GmbH, Wien
Erstausgabe 1995
Erscheinungsweise börsentäglich (Mo-Fr)
Verkaufte Auflage
(ÖAK, 1. HJ 2014[1])
20.537 (Fr. 25.808) Exemplare
Reichweite (MA 13/14[2]) 0,66 Mio. Leser
Chefredakteur Eva Komarek und Gerhard Hofer
Herausgeber Wirtschaftsblatt Medien GmbH
Weblink wirtschaftsblatt.at

Das Wirtschaftsblatt (Eigenschreibweise: WirtschaftsBlatt) ist eine überregionale österreichische Tageszeitung mit Schwerpunkt Wirtschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Wirtschaftsblatt erschien erstmals im Oktober 1995; Jens Tschebull war Herausgeber. Es hat sich auf die Bereiche Wirtschaft und Wirtschaftspolitik, Unternehmen und Märkte, Börse sowie Geldanlage spezialisiert und ist damit nach eigenen Angaben die einzige Special-Interest-Zeitung Österreichs. Die Zeitung erscheint börsentäglich von Montag bis Freitag. Die Zeitung erscheint vierfärbig und wird von rund 50 Fachjournalisten und 30 in der Produktion der Zeitung tätigen Mitarbeitern gestaltet.

Chefredakteure[Bearbeiten]

Inhaltliche Schwerpunkte[Bearbeiten]

  • „Unternehmen & Märkte“. Tagesaktuelle Ereignisse in den Top-Unternehmen Österreichs sowie in der Wirtschaftspolitik werden beleuchtet und mit Hintergrundinformationen versehen.
  • „Bundesländer“. Einen starken täglichen Schwerpunkt bilden die Aktivitäten der Wirtschaftstreibenden in den Regionen.
  • „Osteuropa“. Täglich mehrere Seiten über wirtschaftspolitische und unternehmerische Ereignisse in Ost- und Zentraleuropa.
  • „Finanzen & Börse“. Aktien-, Rohstoff- und Marktanalysen.
  • "Ivy League". Analysen zur Weltwirtschaft von internationalen Top-Ökonomen.
  • Eine internationale Berichterstattung, Serviceseiten wie Rechts- und Steuertipps, Kommentare und Meinungen anderer sowie jeden Freitag neue Bücher über Karriere und Immobilien.

Beilagen[Bearbeiten]

In der 2010 neu gestalteten Freitagsausgabe mit erweitertem Umfang ist seit September 2010 zusätzlich die Beilage „Investor“ (vor Juni 2010: „Kompakt“) beigelegt, dem „Magazin für Geld & Anlage“ mit Exklusivanalysen aus der Finanzbranche. Darüber hinaus erscheint seit April 2007 acht Mal im Jahr das Hochglanz-Supplement „Wirtschaftsblatt deluxe“, mit Themen rund um Luxus und Lifestyle.

Eigentümer[Bearbeiten]

Bis zum Mai 2006 hielten die Styria Multimedia AG und der schwedische Medienkonzern Bonnier jeweils 50 % am Wirtschaftsblatt sowie am Online-Portal wirtschaftsblatt.at. Nach mehrmonatigen Verhandlungen übernahm die Styria alle Bonnier-Anteile und ist nunmehr zu 100 % Eigentümer der Wirtschaftsblatt Medien GmbH. Das zum Wirtschaftsblatt gehörende Portal wirtschaftsblatt.at (betrieben von Wirtschaftsblatt Medien GmbH, bewirtschaftet sowie technisch betreut von Styria Digital One GmbH) ist ebenfalls im Alleineigentum der Styria Media Group.

Das Wirtschaftsblatt ist Genossenschafter der Austria Presse Agentur.

Reichweite und Auflage[Bearbeiten]

Im Jahre 2009 hatte das Wirtschaftsblatt laut Österreichischer Auflagenkontrolle (ÖAK) eine Verkaufsauflage von 20.537 Exemplaren[1] und wurde laut Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen MA 13/14 - Tageszeitungen Total von etwa 66.000 (Fr: 80.000) Menschen gelesen. Das entspricht einer Reichweite (österreichweit) von rund 0,9 % (Fr. 1,1 %)[2].

Online[Bearbeiten]

Am 25. Jänner 2007 wurde das neu gestaltete Onlinemedium wirtschaftsblatt.at in Form einer integrierten Redaktion neu gestartet. Die Inhalte des Portals orientieren sich an der Blattlinie des Wirtschaftsblattes. Im Sommer 2012 wurde ein umfassender Relaunch durchgeführt, bei dem besonderes Augenmerk auf die Darstellung auf Smartphone- und Tabletdisplays gelegt wurde.

Gemäß Österreichischer Webanalyse (ÖWA) vom Dezember 2014 erreicht das Onlinemedium rund 546.000 Unique Clients, 1,4 Millionen Visits und über 3,51 Millionen Seitenabrufe bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 4:43 Minuten[9].

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Österreichische Auflagenkontrolle: Auflagenliste 1. Halbjahr 2014 (PDF; 2,1 MB). Abgerufen am 7. Februar 2015
  2. a b Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen: Media-Analyse 13/14 - Tageszeitungen Total. Abgerufen am 7. Februar 2015
  3. Lebenslauf Dr. Peter Muzik. Abgerufen am 4. Dezember 2014.
  4. Peter Muzik übergibt WirtschaftsBlatt-Chefredaktion an Nachrückende. Artikel vom 21. November 2007, abgerufen am 4. Dezember 2014.
  5. Rainer Nowak soll „Die Presse“-Chefredakteur werden, Esther Mitterstieler wird „WirtschaftsBlatt“-Chefredakteurin. Abgerufen am 4. Dezember 2014.
  6. Wirtschaftsblatt - Wolfgang Unterhuber: Auf zu neuen Ufern - nach 17 Jahren. Artikel vom 6. August 2012, abgerufen am 4. Dezember 2014.
  7. Dr. Wolfgang Unterhuber. Abgerufen am 4. Dezember 2014.
  8. Kurier: "WirtschaftsBlatt": Esther Mitterstieler scheidet aus. Artikel vom 16. Dezember 2013, abgerufen am 4. Dezember 2014.
  9. Österreichische Webanalyse: ÖWA Basic - Einzelangebote 2014 Dezember. Abgerufen am 7. Februar 2015