Wirtschaftsrat der CDU

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Wirtschaftsrat der CDU e.V.
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Zweck: Wahrnehmung der Berufs- und Standesinteressen der selbstständigen Unternehmer und Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitz: Präsident:
Prof. Dr. Kurt Joachim Lauk

Vize-Präsidenten:
Dr. h. c. Hermann-Josef Lamberti,
Prof. Hans Helmut Schetter

Schatzmeister:
Dr. Andreas Mattner

Generalsekretär:
Wolfgang Steiger

Bundesgeschäftsführer:
Dr. Rainer Gerding

Geschäftsführer:
Erwin Lamberts, Iris Hund
Gründungsdatum: 9. Dezember 1963 in Bonn
Mitgliederzahl: ca. 12.000
(Stand: 2011)
Sitz: Luisenstraße 44
10117 Berlin
Website: www.wirtschaftsrat.de

Der Wirtschaftsrat der CDU ist ein CDU-naher Verband. Er vertritt die Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber der Partei und will deren Wirtschaftspolitik in ihrer Interpretation der Sozialen Marktwirtschaft mitgestalten. Gleichzeitig soll bei den Unternehmern für die christdemokratischen Grundsätze geworben werden.

Inhaltsverzeichnis

Innere Struktur [Bearbeiten]

Der eingetragene Verein hat 2009 um die 11.500 Mitglieder. Diese sind in Landesverbänden organisiert. Die Landesverbände bestehen ihrerseits aus Sektionen. Für jüngere Mitglieder besteht die Möglichkeit sich im "Jungen Wirtschaftsrat" mit zusammen etwa 700 Mitgliedern zu engagieren.

Geschichte [Bearbeiten]

Die Gründung des Wirtschaftsrates geht auf das Jahr 1963 zurück. Am 9. Dezember wurde er in Bonn als Zusammenschluss deutscher Unternehmer auf berufsständischer Basis ins Leben gerufen. Vorbild war dabei der schon seit 1948 bestehende CSU-nahe Wirtschaftsbeirat der Union. Mit der Gründung des Wirtschaftsrates sollte ein Gegenpol zu den damals starken CDU-Arbeitnehmerausschüssen geschaffen werden. Konkreter Anlass waren besonders die Auseinandersetzungen um die Sozialpolitik zum Ende der Kanzlerschaft Konrad Adenauers.

Die Schaffung einer anfangs gedachten neuen Vereinigung innerhalb der CDU konnte nicht umgesetzt werden. Daher ergriff der Bundestagsabgeordnete und Fabrikant Alphons Horten die Initiative und schlug vor, eine Organisation außerhalb der offiziellen Parteistrukturen zu gründen.

Aufmerksamkeit innerhalb einer breiteren Öffentlichkeit erregte der Wirtschaftsrat während der Zeit der sozial-liberalen Koalition der 1970er Jahre. Auf den seit 1965 durchgeführten Wirtschaftstagen setzte er sich vor allem mit deren Wirtschafts- und Sozialpolitik auseinander. Dem Umzug von Bundestag und Bundesregierung nach Berlin folgte der Wirtschaftsrat am 1. Juli 2000 und verlegte den Sitz seiner Bundesgeschäftsstelle ebenfalls in die Bundeshauptstadt.

Vorsitzende [Bearbeiten]

Junger Wirtschaftsrat [Bearbeiten]

Der Junge Wirtschaftsrat ist ein Zusammenschluss von jungen Leistungsträgern als Teil des Wirtschaftsrates Deutschland. Er widmet sich in seiner Arbeit den Interessen junger Unternehmer und Führungskräfte bis zu einem Alter von 35 Jahren und vertritt eine Wirtschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft.

Innere Struktur und Geschichte [Bearbeiten]

Der Junge Wirtschaftsrat hat in Deutschland rund 700 Mitglieder und ist in 14 Landesverbänden organisiert. Darüber hinaus gibt es eine Vertretung des Wirtschaftsrats auf EU-Ebene in Brüssel und in New York.

Vorsitzender des Bundesvorstands: Nils-Oliver Freimuth

Ehrenvorsitzender Junger Wirtschaftsrat: Paul Jörg Feldhoff (Bundesvorsitzender 2006-2011)

Im Jahre 1987 wurde der Junge Wirtschaftsrat als Zusammenschluss junger Führungskräfte des Wirtschaftsrats der CDU gegründet.

Ziele [Bearbeiten]

Der Junge Wirtschaftsrat vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene und gegenüber anderen Organisationen und Verbänden. Besonders junge Abgeordnete stehen im Fokus der Bemühungen für eine Vertretung unternehmerischer Grundsätze. Gesellschaftliches Engagement für eine soziale und freie Wirtschafts– und Gesellschaftsordnung steht im Mittelpunkt der Arbeit des Verbandes. Dazu gehören Forderungen wie:

  • Abbau der Staatsverschuldung
  • leistungsfreundliche Steuer- und Abgabenpolitik
  • leistungsgerechter Umbau des Sozialstaates
  • attraktive Möglichkeiten zur Existenzgründung
  • konsequente Nutzung technologischer Fortschritte
  • Vereinbarkeit von Karriere und Familie
  • mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung fördern.

Auf Bundesebene werden die Forderungen des Jungen Wirtschaftsrats von der Bundesfachkommission „Junge Generation“ vertreten, die sich um die Ausarbeitung kümmert.

Zu den regelmäßigen bundesweiten Veranstaltungen zählen u.a.:

Junger Wirtschaftstag Diese Tagung mit Junioren aus allen Landesverbänden an wechselnden Veranstaltungsorten in Zentren der deutschen Wirtschaft fördert den Dialog mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik.

Generationenforum Das Generationenforum ist eine netzwerkorientierte Veranstaltung mit Workshop-Charakter. Eine gemeinschaftliche Diskussionsplattform mit dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), bei der sich Unternehmer und Politiker den Fragen und Erwartungen der jungen Generation stellen.

Weblinks [Bearbeiten]