Wirtschaftsuniversität Wien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wirtschaftsuniversität Wien
Logo
Gründung 1898
Trägerschaft staatlich
Ort Wien 2., Welthandelsplatz 1
Leitung Rektor Christoph Badelt
Studenten 23.584
Mitarbeiter 2.014
davon Professoren 87
Jahresetat 117 Millionen Euro
Website www.wu.ac.at
Der WU-Campus mit Bibliothek und Lernzentrum (links) und dem Department 1 (rechts)

Die WU (Wirtschaftsuniversität Wien) wurde 1898 gegründet und ist die größte Wirtschaftshochschule in Österreich. Im Jahr 2013 ist sie an den neuen Standort Campus WU übersiedelt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der historische Standort der WU Wien und ihrer Vorgängerinnen: Das Gebäude der Exportakademie (1916–1919), der Hochschule für Welthandel (1919–1975) sowie der Wirtschaftsuniversität Wien (1975–1982) im 19. Bezirk
Der Standort der Wirtschaftsuniversität Wien von 1982 bis Anfang September 2013

Gründung der k.k Exportakademie 1898[Bearbeiten]

Die Wirtschaftsuniversität Wien wurde 1898 vom K.k. Ministerium für Cultus und Unterricht als k.k. Exportakademie gegründet. Nachdem das ehemalige Palais Festetics in der Berggasse im 9. Bezirk bald zu klein geworden war, wurde 1916 das neu errichtete Gebäude in der Franz-Klein-Gasse im 19. Bezirk, am Währinger Park, bezogen.

1919 wurde die Exportakademie von der Staatsregierung unter Karl Renner (SDAP) in Hochschule für Welthandel umbenannt und hieß so bis 1975. Die Studiendauer betrug sechs Semester. Die ersten beiden Semester waren vor allem der handelswissenschaftlichen Vorbereitung gewidmet, die vier folgenden dienten der Ausbildung für den internationalen Handel und das Bankgeschäft – mit Lehrfächern der Wirtschafts-, Rechts- und Handelswissenschaften. Den Absolventen wurde der akademische Grad eines Diplomkaufmanns (Dipl.-Kfm., später Dkfm.) verliehen, der 1930 ebenso wie der Doktor der Handelswissenschaften (Dr. rer. comm.) eingeführt wurde.

Die Hochschule während der NS-Zeit 1938–1945[Bearbeiten]

Auch für die Hochschule für Welthandel wurden nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich dessen Gesetze und Regelungen schlagend. Davon waren vor allem die „nichtarischen“ Hörer und Lehrkräfte betroffen, die von der Hochschule ausgeschlossen wurden. Anstelle der vertriebenen Lehrkräfte wurden Professoren von deutschen Universitäten oder regimetreue österreichische Wissenschaftler eingesetzt.

Mit dem Ende des NS-Regimes verringerte sich der Lehrkörper stark. Insgesamt mussten 60 Professoren, Assistenten, Lehrbeauftragte und Beamte im Zuge der „Entnazifizierung“ ausscheiden bzw. gingen die aus Deutschland Berufenen wieder zurück.

Gedenkprojekt[Bearbeiten]

Zum Gedenken an die ab März 1938 ausgegrenzten, vertriebenen oder ermordeten jüdischen Angehörigen der Hochschule für Welthandel (Ausschlüsse von Studien, Prüfungen oder Doktorat, Entlassungen von Dozenten und Verwaltungsangestellten sowie Aberkennungen) wird auf dem neuen Campus WU an zentraler Stelle ein Mahnmal errichtet. [1] Darüber hinaus wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts, ein virtuelles Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Hochschule für Welthandel geschaffen. In diesem Gedenkbuch sind biographische Kurzeinträge der Betroffenen abrufbar. Diese Informationen stammen mitunter aus Unterlagen des Archivs und der Studienabteilung der Wirtschaftsuniversität Wien. [2]

Von der „Welthandel“ zur Wirtschaftsuniversität (1945–1975)[Bearbeiten]

Die Zahl der Hörer stieg dank der Kriegsheimkehrer nach dem Zweiten Weltkrieg stark an (1946/47 bereits auf mehr als 3.000). Ab 1948 gewann die Hochschule zusätzliche Lehrkanzeln und Forschungsinstitute hinzu. 1966 kamen die sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen mit den akademischen Graden Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Mag. rer. soc. oec.) und Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. soc. oec.) hinzu.

In den 1960er Jahren kam es zur Borodajkewycz-Affäre. Nachdem Borodajkewycz, an der HfW Professor für Wirtschaftsgeschichte, einen Prozess gewonnen hatte, ließ er seine rechtsextremen Ansichten in Vorlesungen noch stärker als zuvor durchblicken[3] und äußerte sich antisemitisch und großdeutsch. Am 31. März 1965 fand im Stadtzentrum eine Demonstration der österreichischen Widerstandsbewegung und des Antifaschistischen Studentenkomitees gegen Borodajkewycz statt. Bei der Demonstration wurde der ehemalige Widerstandskämpfer Ernst Kirchweger von einem Neonazi schwer verletzt und starb zwei Tage später (Der erste politische Tote der Zweiten Republik).[4] Der 24-jährige Täter erhielt (obwohl vorbestraft[5]) nur zehn Monate Haft.

An der Veröffentlichung von Borodajkewicz' untragbaren Äußerungen hatten zwei Studenten Anteil, die später Spitzenpolitiker der Republik wurden: der spätere Finanzminister Ferdinand Lacina, der in Vorlesungen mitgeschrieben hatte, und der heutige Bundespräsident Heinz Fischer (beide SPÖ). Unterrichtsminister der Bundesregierung Klaus I war damals Theodor Piffl-Perčević (ÖVP).

Borodajkewycz selbst stellte bei der HfW den Antrag, gegen ihn ein Disziplinarverfahren einzuleiten. Im Mai 1966 entschied der Disziplinarsenat der Hochschule, ihn strafweise in den Ruhestand zu versetzen.[5] Er erhielt aber die volle Pension.

Die neue Wirtschaftsuniversität – die ersten zehn Jahre (1975–1985)[Bearbeiten]

Die bisher letzte Namensänderung der Hochschule in Wirtschaftsuniversität Wien erfolgte im Rahmen des Universitäts-Organisationsgesetzes 1975 unter Bruno Kreiskys SPÖ-Alleinregierung mit Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg. Im allgemeinen Sprachgebrauch setzte sich das Kürzel „WU“ durch. Gleichzeitig lief die Verleihung des Titels Diplomkaufmann aus.

1982 zog die WU, nach wie vor unter Hertha Firnberg, in das neu errichtete Universitätszentrum Althanstraße (UZA 1, Nordteil) über dem Frachtenbahnhof des Franz-Josefs-Bahnhofes im 9. Bezirk um. Allerdings hatte schon beim Einzug die Realität mit 9.863 inskribierten Studierenden die Planung überholt (der Neubau war für ca. 9.000 Studierende geplant). In den 1990er Jahren pendelte sich die Zahl der Studierenden bei mehr als 20.000 ein.

Gesetzesänderung und Studienreform[Bearbeiten]

Das Universitäts-Organisationsgesetz 1993, beschlossen unter der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung Vranitzky III mit Wissenschaftsminister Erhard Busek, brachte bei seiner Umsetzung 1997 für die WU eine große interne Neuordnung. Die Universitäten erhielten damit mehr Autonomie und eigene Satzungen, die Entscheidungen wurden dezentralisiert. An der WU wurde auf ein neues Studienrecht umgestellt und ein eigenes Forschungszentrum gegründet. Der Rektor wurde gemäß dem UOG 1993 auf vier Jahre gewählt und besitzt seither mehr Entscheidungsspielraum. Ihm stehen vier Vizerektoren zur Seite und er ist dem paritätisch zusammengesetzten, durch die Universitätsversammlung gewählten Universitätskollegium verantwortlich. Dieses wiederum fungiert als das oberste Gremium der Universität.

Alle Personalentscheidungen, darunter auch die Berufung von Professoren, fallen seither in die Kompetenz der Universität selbst. Seit dem Studienjahr 1996/97 kann die WU auf der Grundlage der von ihr beschlossenen neuen Statuten alle Regelungen anwenden, wie sie im UOG 1993 vorgesehen sind. Damit trat die WU kurz vor ihrem 100. Geburtstag in eine neue Phase ihrer Geschichte ein.

Einführung von Bachelor- und Masterstudien[Bearbeiten]

Mit dem Wintersemester 2006/07 hat die WU im Rahmen des Bologna-Prozesses ihr Studienangebot auf die dreigliedrige Studienstruktur mit Bachelor-, Master- und Doktorats- bzw. PhD-Studien (PhD = Philosophiae Doctor) umgestellt. Die Bachelorstudienprogramme teilen sich in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftsrecht. Die 15 Masterstudien widmen sich in deutscher und englischer Sprache unterschiedlichen Schwerpunkten. Als Ergänzung zu den bisherigen Doktoratsstudien wurden forschungsintensive PhD-Programme in den Studienplan der WU aufgenommen, um die bisherigen Doktoratsprogramme sukzessive auslaufen zu lassen.[6]

WU-Campus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Campus WU
Das „Library & Learning Center“
LC, Eingangsbereich
Gebäude D3+AD

Ab Oktober 2009 wurde im 2. Bezirk, Leopoldstadt, ein neuer Campus für die Wirtschaftsuniversität errichtet. Er befindet sich auf dem südwestlichen Teil des einstigen Weltausstellungs- und späteren Messegeländes am Nordrand des Wiener Praters und wird durch die U-Bahn-Stationen Messe - Prater und Krieau der Linie U2 erschlossen. Die feierliche Eröffnung fand am 4. Oktober 2013 statt. Die nunmehrige Adresse der Universität lautet, in Erinnerung an den früheren Namen der Hochschule, Welthandelsplatz 1.

Für den Campus wurden sechs Architekturbüros aus aller Welt engagiert (unter anderem Peter Cook (Architekt) und Hitoshi Abe), mit dem Ziel, Architektur von Weltrang zu schaffen. Herzstück der Anlage ist das von Zaha Hadid geschaffene Library & Learning Center. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf insgesamt 492 Mio. Euro. [7]

Leitung[Bearbeiten]

Derzeitiger Rektor und Vorsitzender des Rektorates ist Christoph Badelt. Vorsitzende des Universitätsrates ist Brigitte Jilka, ihr Stellvertreter Stephan Koren. Helmut Strasser steht dem Senat vor.[8]

Studienangebot[Bearbeiten]

Im Studienjahr 2013/14 wurden folgende Studienrichtungen angeboten:[9]

  • Masterstudien[10]:
    • Export- und Internationalisierungsmanagement
    • Finanzwirtschaft und Rechnungswesen
    • Information Systems°
    • International Management/CEMS°
    • Management
    • Marketing°
    • Quantitative Finance° (quantitative Finanzierung)
    • Socio-Ecological Economics and Policy°
    • Sozioökonomie
    • Steuern und Rechnungslegung
    • Strategy, Innovation, and Management Control°
    • Supply Chain Management° (Management der Lieferkette)
    • Volkswirtschaft
    • Wirtschaftspädagogik
    • Wirtschaftsrecht

°englischsprachige Masterstudien

  • Doktorat/PhD
    • Doktorat in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
    • Doktorat in Wirtschaftsrecht
    • PhD in Finance
    • PhD in International Business Taxation (DIBT; internationale Unternehmensbesteuerung)

Universitätsbibliothek[Bearbeiten]

Die Universitätsbibliothek der WU ist die größte wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek in Österreich und eine der größten im deutschsprachigen Raum. Der Bibliotheksbestand der WU umfasst derzeit rund 812.000 gedruckte Werke, darunter 91.000 elektronische Bücher, 1.700 gedruckte Zeitschriften, 16.000 lizenzierte elektronische Zeitschriften und 98 Datenbanken. Die Sammlungsschwerpunkte sind: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaften (besonders Wirtschaftsrecht), Wirtschaftsinformatik, Statistik und Mathematik, Wirtschaftsgeographie und Wirtschaftsgeschichte, Soziologie und Wirtschaftspädagogik. Die Bibliothek sammelt neben der Verlagsliteratur auch die einschlägige wissenschaftliche graue Literatur (hauseigene, österreichische und eine Auswahl an internationalen Working Papers). Die Lehrbuchsammlung kann von den Studierenden frei genutzt werden und enthält ca. 7.800 Bände.[11]

Akademische Einheiten[Bearbeiten]

Die Wirtschaftsuniversität Wien setzt sich aus 11 Departments zusammen. Darüber hinaus sind 4 Kompetenzzentren und 15 Forschungsinstitute (Forschungseinrichtung) eingerichtet[12].

Departments[Bearbeiten]

  • Finance, Accounting and Statistics (Vorstand: Stefan Bogner)
  • Fremdsprachliche Wirtschaftskommunikation (Vorstand: Wolfgang Obenaus)
  • Informationsverarbeitung und Prozessmanagement (Vorstand: Alfred Taudes)
  • Management (Vorständin: Edeltraud Hanappi-Egger)
  • Marketing (Vorstand: Peter Schnedlitz)
  • Öffentliches Recht und Steuerrecht (Vorstand: Michael Lang)
  • Sozioökonomie (Vorständin: Ulrike Schneider)
  • Unternehmensführung und Innovation (Vorstand: Gerhard Speckbacher)
  • Unternehmensrecht, Arbeits- und Sozialrecht (Vorstand: Martin Winner)
  • Volkswirtschaft (Vorständin: Ingrid Kubin)
  • Welthandel (Vorstand: Jonas Puck)

Kompetenzzentren[Bearbeiten]

  • Empirische Forschungsmethoden (Leitung: Regina Dittrich, Manfred Lueger)
  • Mittel-Osteuropa (Leitung: Arnold Schuh)
  • Nachhaltigkeit (Sustainability) (Leitung: Fred Luks)
  • Nonprofit-Organisationen und Social Entrepreneurship (Leitung: Christian Schober)

Forschungsinstitute[Bearbeiten]

  • Altersökonomie (Leitung: Ulrike Schneider)
  • Europafragen (Leitung: Harald Badinger)
  • Familienunternehmen (Leitung: Hermann Frank)
  • Freie Berufe (Leitung: Leo W. Chini)
  • Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie (Leitung: Johannes Steyrer und August Österle)
  • Human Capital and Development (Leitung: Wolfgang Lutz)
  • Internationale Besteuerung (Leitung: Eva Eberhartinger, Michael Lang, Josef Schuch, Martin Zagler)
  • Kooperationen und Genossenschaften (Leitung: Dietmar Rößl)
  • Mittel- und Osteuropäisches Wirtschaftsrecht (Leitung: Martin Winner)
  • Raum- und Immobilienwirtschaft (Leitung: Gunther Maier)
  • Rechenintensive Methoden (Leitung: Kurt Hornik)
  • Regulierungsökonomie (Leitung: Stefan Bogner, Klaus Gugler)
  • Strategische Kapitalmarktforschung (Leitung: Engelbert Dockner, Neal Stoughton)
  • Supply Chain Management (Leitung: Tina Wakolbinger)
  • Urban Management and Governance (Leitung: Verena Madner, Renate E. Meyer)

Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien[Bearbeiten]

Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft ist als öffentlich-rechtliche Körperschaft an den WU-Gremien durch ihre Fraktionen AktionsGemeinschaft, VSStÖ, JuLi und GRAS beteiligt.[13]

EQUIS-Akkreditierung[Bearbeiten]

Seit Februar 2007 ist die WU als erste österreichische Universität durch EQUIS, das Europäische Qualitätsverbesserungssystem, akkreditiert. 2010 wurde die Akkreditierung der WU auf drei Jahre und 2013 auf weitere fünf Jahre verlängert.

WU Executive Academy[Bearbeiten]

Unter der Bezeichnung "WU Executive Academy" (= Managerakademie) bündelt die WU ihr Angebot an Universitätslehrgängen. Dem Universitätsgesetz 2002 entsprechend können Universitätslehrgänge mit einem Mastergrad, z.B. MBA oder LL.M., abschließen, wenn Zugangsbedingungen, Umfang und Anforderungen denen entsprechender ausländischer Masterstudien vergleichbar sind. Lehrgänge, für die dieses Kriterium nicht zutrifft, die aber einen Umfang von mindestens 60 ECTS, transferierbaren Qualitätseinheiten, aufweisen, schließen mit einem akademischen Expertentitel mit einer den Inhalt charakterisierenden Bezeichnung ab, zum Beispiel Akademischer Health Care Manager oder Akademischer Dipl. Betriebswirt WU. Diese Titel gelten nicht als akademische Grade.

Universitätslehrgänge mit akademischem Grad[Bearbeiten]

Für Führungskräfte, Manager und Mitarbeiter mit hohem Entwicklungspotential mit mindestens drei bis fünf Jahren Berufserfahrung und erstem akademischen Abschluss werden Lehrgänge durchgeführt, die mit einem Mastergrad abschließen. Folgende Programme werden angeboten:

  • Executive MBA
  • Professional MBA (PMBA)
  • Master in International Tax Law (LLM; internationales Steuerrecht)
  • Master in Business Law (MBL; Corporate Law = Unternehmensrecht)
  • Master of Legal Studies (MLS; Recht).

Universitätslehrgänge ohne akademischen Grad[Bearbeiten]

Diese Programme richten sich an Akademiker und Nicht-Akademiker, die über Berufserfahrung verfügen und sich fachliche Qualifikationen in bestimmten Bereichen aneignen möchten. Sie sind in deutscher Sprache und berufsbegleitend. Die Teilnehmer schließen mit einem akademischen Expertentitel ab. Folgende Universitätslehrgänge werden angeboten:

  • Diplom Betriebswirt
  • Health Care Management
  • Markt & Meinungsforschung
  • Post Graduate Management (PGM)
  • Sozialmanagement (ISMOS)
  • Tourismus- & Eventmanagement
  • Risiko- & Versicherungsmanagement - Schwerpunkt Versicherungsmakler
  • Risiko- & Versicherungsmanagement - Schwerpunkt Versicherungsunternehmen
  • Werbung & Verkauf

Daneben werden Firmen- und Seminarprogramme angeboten.

WU Executive Club[Bearbeiten]

Der WU Executive Club ist das Netzwerk der WU Executive Academy für Absolventen (amerikanisch-lateinisch: Alumni). Der Club bietet Unterstutzung in den Bereichen Karriereentwicklung und lebenslanges Lernen. Zusätzlich werden regelmäßig Veranstaltungen und Zusammenkünfte organisiert.

Zentrum für Berufsplanung Career Center[Bearbeiten]

Das Zentrum für Berufsplanung (ZBP) begleitet Studierende und Absolventen der Wirtschaftsuniversität Wien seit 1983 vom Beginn des Studiums über den Einstiegsjob bis zum ersten Karrieresprung.

Zentrum für Auslandsstudien (ZAS)[Bearbeiten]

Das Zentrum für Auslandsstudien (ZAS) der WU Wien ist die zentrale Dienstleistungsstelle für Studierende und Hochschullehrende dieser Universität, die sich mit Möglichkeiten eines Studiums bzw. Lehrauftrages im Ausland befasst. Die Tätigkeitsschwerpunkte des ZAS sind:

  • Studierendenmobilität: Über 1.000 Studierende (Incomings) der Wirtschaftsuniversität Wien nehmen jährlich die Möglichkeit eines Auslandsstudiums wahr. Mit über 230 Partneruniversitäten weltweit bietet das ZAS verschiedene Dienstleistungen wie die Vermittlung von Praktika, Organisation von Internationalen Sommeruniversitäten, Austauschsemester und die Organisation der Studienprogramme JOSZEF und CEMS für die Studierenden an. Des Weiteren übernimmt es Koordinationsaufgaben für aus dem Ausland kommende Austauschstudierende (ebenfalls rund 1.000) und ist für die Stipendienabwicklung zuständig.
  • Lehrendenmobilität: Das ZAS organisiert für Lehrende Mobilitäts- und Studienprogramme im Ausland.[14]

Spin-offs[Bearbeiten]

Absolventen (Auswahl)[Bearbeiten]

Management

Politik

  • Hannes Androsch (* 1938), österreichischer Finanzminister (1970–1981) und Vizekanzler (1976–1981)
  • Christoph Chorherr (* 1960), Bundessprecher der Grünen (1996–1997)
  • Dimitris Droutsas (*1968), griechischer Außenminister seit 2010
  • Johannes Ditz (* 1951), österreichischer Wirtschaftsminister (1995–1996)
  • Willfried Gredler (1916–1994), österreichischer Diplomat und Bundespräsidentschaftskandidat 1980
  • Thomas Klestil (1932–2004), österreichischer Bundespräsident (1992–2004)
  • Ferdinand Lacina (* 1942), österreichischer Verkehrsminister (1984–1986) und Finanzminister (1986–1995)
  • Christoph Meineke (* 1979), Bürgermeister
  • Madeleine Petrovic (* 1956), Bundessprecherin der Grünen (1994–1996)
  • Maria Schaumayer (1931–2013), Präsidentin der Österreichischen Nationalbank (1990–1995)
  • Claudia Schmied (* 1959), österreichische Unterrichtsministerin (2007-2013)
  • Günter Stummvoll (* 1943), Staatssekretär im Finanzministerium (1988–1991)
  • Franz Vranitzky (* 1937), österreichischer Bundeskanzler (1986–1997) und Finanzminister (1984–1986)

Professuren[Bearbeiten]

Siehe Kategorie: Hochschullehrer (Wirtschaftsuniversität Wien)

Literatur[Bearbeiten]

  • Brusatti, Alois (Hrsg.): 100 Jahre im Dienste der Wirtschaft – 100 Jahre Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1998, ISBN 3706404893
  • Mosser, Alois et al. (Hrsg.): Die Wirtschaftsuniversität Wien – Bildung und Bildungsauftrag, Wien 1998, ISBN 370640494X
  • Dawid, Evelyn/Mosser, Alois: Spondeo – die Absolventen der k.k. Exportakademie, der Hochschule für Welthandel und der Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 2000, ISBN 3706404907
  • Rill, Heinz Peter (Hrsg.): 100 Jahre Wirtschaftsuniversität Wien – dargebracht vom Fachbereich Rechtswissenschaft, Festschrift, Wien 1998, ISBN 3704613177

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wirtschaftsuniversität Wien – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.wu.ac.at/press/info/ WU Pressemeldungen
  2. http://gedenkbuch.wu.ac.at Gedenkbuch
  3. Risse im Context XXI (7-8/01–1/02): Der Fall Borodajkewycz
  4. www.demokratiezentrum.org
  5. a b zeit.de (1966): Der Wiener Professorensturz. - Das Ende der Affäre Borodajkewycz
  6. WU (2013): Doktorat (Stand September 2013)
  7. http://wien.orf.at/news/stories/2607231/ ORF News"Campus: WU auch inhaltlich neu"
  8. http://www.wu.ac.at/structure/management
  9. Studienprogramme der WU 2013/14
  10. http://www.wu.ac.at/programs/master
  11. http://www.wu.ac.at/start/services/library/service/collectionoverview
  12. WU Wien, Akademische Einheiten
  13. Ergebnisse der ÖH Wahl 2011
  14. Homepage des ZAS
  15. http://www.wu.ac.at/entrep/impact/gruendungen
  16. http://www.wu.ac.at/entrep/impact/gruendungen
  17. http://www.wu.ac.at/cooperations/businesscreations/spinoffs
  18. http://www.wu.ac.at/entrep/impact/gruendungen
  19. http://www.wu.ac.at/entrep/impact/gruendungen
  20. Börse (2013): Lenz tritt zurück: http://www.boerse-express.com/pages/554679 (Stand September 2013)
  21. IV (2013): Peter Oswald: http://www.iv-wien.at/b293 (Stand September 2013)
  22. Standard (2013): Air-Berlin-Chef: http://derstandard.at/1356426984630/Air-Berlin-Chef-Wolfgang-Prock-Schauer (Stand September 2013)

48.21407916.408163Koordinaten: 48° 12′ 51″ N, 16° 24′ 29″ O