Witali Grusac

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Witali Grusac (* 11. September 1977 in Grimăncăuţi, Rajon Briceni, Moldauische SSR) ist ein ehemaliger moldawischer Boxer. Grusac war Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 2000, außerdem war er Teilnehmer der Olympischen Spiele 2004 und 2008.

Karriere[Bearbeiten]

Seinen ersten internationalen Wettkampf bestritt Grusac 1996 bei den Europameisterschaften, schied hier jedoch im Halbweltergewicht (-63,5 kg) startend bereits im ersten Kampf gegen Francis Barrett, Irland (7:6). Ähnlich erging es ihm bei den Weltmeisterschaften 1997, als er im Weltergewicht (-67 kg) nach einem Sieg über Kamran Kabinejad, Schweden (RSC 5.), im zweiten Kampf gegen Guillermo Saputo, Argentinien (11:8), verlor. Bei den Europameisterschaften 1998 kam er ebenfalls nicht über das Viertelfinale hinaus. Sein Gegner hieß diesmal Serhij Dsindsiruk, Ukraine (5:0). Im Jahr darauf erreichte er jedoch das Finale des Olympiaqualifikationsturniers in Sewastopol und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele 2000.

Bei den Spiele feierte Grusac den größten Erfolg seiner Karriere. Nach Siegen über den Zweiten der Panafrikanischen Spiele 1999 Aegawj Tsegasellase, Äthiopien (w. o.), Sherzod Husanov, Usbekistan (13:7) und den Europameister des Jahres 2000 Bülent Ulusoy, Türkei (19:10), erreichte er das Halbfinale, welches er gegen Sergei Dotsenko, Ukraine (17:8), verlor und damit die olympische Bronzemedaille gewann.

2001 erreichte Grusac bei den Weltmeisterschaften nach Siegen u. a. gegen Mariusz Cendrowski, Polen (17:7), das Viertelfinale, welches er gegen Tony Thompson, USA (29:14), verlor. Bei den Europameisterschaften im Jahr darauf schied er abermals früh aus, Grusac verlor bereits im ersten Kampf gegen Malkhaz Berkatashvili, Georgien (RSC 3.).

2002 gewann Grusac ein internationales Turnier in Pula und konnte sich im Jahr darauf für die Olympischen Spiele 2004 qualifizieren, bei denen er jedoch bereits seinen ersten Kampf gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Kim Jung-joo, Südkorea (23:20), verlor. Auch bei den Weltmeisterschaften 2005 und den Europameisterschaften 2006 kam er jeweils nicht über die Vorrunde hinaus. Erst 2007 gewann er wieder ein Turnier, das Algirdas Šocikas Turnier in Kaunas.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 erreichte Grusac nochmals das Viertelfinale, wodurch er sich abermals für die Olympischen Spiele qualifizierte, bei denen er nach einem Sieg über Gerard O'Mahony, Australien (7:2), im Achtelfinale gegen den späteren Olympiasieger Baqyt Särsekbajew, Kasachstan (RSC 2.), ausschied.

Nach seiner dritten Teilnahme an den Olympischen Spielen beendete Grusac seine Karriere.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Witali Grusac in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)