Witchfinder General

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Dieser Artikel beschreibt die Doom-Metal-Band Witchfinder General; für den gleichnamigen britischen Film von 1968, siehe Der Hexenjäger.
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Witchfinder General
Allgemeine Informationen
Genre(s) Doom Metal, New Wave of British Heavy Metal
Gründung 1979
Auflösung 1984
Neugründung 2006
Website www.witchfindergeneral.net
Gründungsmitglieder
Phil Cope (Woolfy Trope)
Zeeb Parkes (bis 1984)
E-Bass
Johnny Fisher (bis 1980)
Steve „Kid Nimble“ Kinsell (bis 1982)
Aktuelle Besetzung
E-Gitarre
Phil Cope
Gesang
Gary Martin (seit 2007)
E-Bass
Rod „Corks“ Hawkes (seit 1982)
Schlagzeug
Dermot „Derm the Germ“ Redmond (seit 1983)
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Kevin „Toss“ McCready (1981 bis 1982)
Schlagzeug
Graham Ditchfield (1982 bis 1983)

Witchfinder General sind eine Doom-/New-Wave-of-British-Heavy-Metal-Band aus Stourbridge, England. Die Band benannte sich nach dem Horrorfilm Der Hexenjäger (im Original Witchfinder General) um den im England des 17. Jahrhunderts tätigen Hexenjäger Matthew Hopkins.

Geschichte[Bearbeiten]

Witchfinder General wurden 1979 gegründet und waren Teil der New Wave of British Heavy Metal in den frühen 1980ern. Stilistisch stark von Black Sabbath beeinflusst[1][2], sind sie heute weithin als einer der Pioniere des Doom Metal anerkannt.

1981 veröffentlichte die Band ihre erste Single Burning a Sinner (B-Seite: Satan’s Children), ihr Debütalbum Death Penalty, dessen als sexistisch eingestuftes Schallplattencover für einen Skandal sorgte und in vielen Ländern der Zensur zum Opfer fiel, folgte 1982. Gerade dieses Album gilt in Doom-Metal-Kreisen auch heute noch als wichtiger Meilenstein des Genres. Im gleichen Jahr wurde die EP Soviet Invasion veröffentlicht, auf der zwei neue Studio- (Soviet Invasion und Rabies) und ein Live-Titel (R.I.P.) zu hören waren.

1983 wurde dann das 2. und bisher letzte Studio-Album Friends of Hell (auch dieses mal wieder mit einem von diversen Jugendschützern als anstößig bewerteten Cover) veröffentlicht. Im selben Jahr folgte die Single-Auskopplung Music.

1984 führten band-interne Streitereien und Meinungsverschiedenheiten zwischen Zeeb Parkes auf der einen und der restlichen Band auf der anderen Seite zur Auflösung der Band.

Die wahre Bedeutung der Band wurde im Wesentlichen aber erst gewürdigt, nachdem sich die Band bereits aufgelöst hatte. Viele spätere Doom-Metal-Bands nennen auch heute noch häufig Witchfinder General als Haupteinfluss, darunter auch Count Raven, Reverend Bizarre[3] und viele andere mehr.

Witchfinder General reformierten sich im November 2006 mit dem neuen Sänger Gary Martin, der die Position von Bandmitbegründer Zeeb Parkes einnahm. 2006 erschien die Live-CD Live ‘83, auf der ein Konzert von 1983, damals noch mit Zeeb Parkes als Sänger, zu hören ist. Im Jahr 2007 erschien dann die CD Buried Amongst the Ruins. Hierbei handelt es sich allerdings um kein neues Album, sondern lediglich eine Zusammenstellung aus der Single Burning a Sinner, der EP Soviet Invasion und diversen, bisher unveröffentlichten Live-Stücken. 2008 wurde dann das Album Resurrected veröffentlicht, auf dem erstmals Gary Martin zu hören ist. Die Band hat ferner mitgeteilt, dass sie nicht mehr live auftreten wird.

2006 erschien das Live-Album Live ‘83, bei der Erstpressung der CD-Version gab es jedoch Störungen der Abspielgeschwindigkeit bei einzelnen Titeln[1].

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1982: Death Penalty (Heavy Metal Records)
  • 1983: Friends of Hell (Heavy Metal Records)
  • 2008: Resurrected (Buried by Time and Dust Records)

Live-Alben und Compilations[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • 1981: Burning a Sinner (7", Heavy Metal Records)
  • 1982: Soviet Invasion (12", Heavy Metal Records)
  • 1983: Music (7", Heavy Metal Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Witchfinder General “Live ‘83″ Double LP Out Now.
  2. Witchfinder General “Buried Amongst the Ruins” LP+7″ Out Now.
  3. History.