Wittbrietzen

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52.18083333333312.97527777777847Koordinaten: 52° 10′ 51″ N, 12° 58′ 31″ O

Wittbrietzen
Stadt Beelitz
Wappen von Wittbrietzen
Höhe: 47 m ü. NN
Fläche: 15,8 km²
Einwohner: 525 (31. Mai 2010)
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Eingemeindet nach: Beelitz
Postleitzahl: 14547
Vorwahl: 033204
Wittbrietzen (Brandenburg)
Wittbrietzen

Lage von Wittbrietzen in Brandenburg

Wittbrietzen ist ein Ortsteil der Stadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark im Bundesland Brandenburg. Das Dorf mit 525 Einwohnern[1] liegt rund 27 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Potsdam. Seit der großen brandenburgischen Gemeindegebietsreform im Jahr 2001 ist Wittbrietzen ein Teil der Stadt Beelitz.

Der Ort wurde bereits im 13. Jahrhundert am Fuße einer bewaldeten Sanderfläche gegründet, die sich zwischen den Niederungen der Nieplitz und des Pfefferfließes erhebt. Abwechslungsreiche Landschaften aus Hügeln, Wiesen, Wäldern und kleineren Flüssen umgeben den Ort.

Geschichte[Bearbeiten]

Wittbrietzen wurde erstmals in einer Urkunde des Herzogs Rudolf von Sachsen im Jahre 1337 als Wytbryzzen erwähnt. 1375 wurde im Landbuch Kaiser Karl IV. für den Ort eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 32 Hufen angegeben. Der Ort gehörte bis 1523 zu Sachsen. Die Kirche, in der erste Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, ist im Kern ein rechteckiger Feldsteinbau. 1847 kam es zum Anbau stilfremder (neuromanischer) Elemente.

Der Name Brietzen wird vom slawischen Wort „bryzna“ abgeleitet, was Birkenwald bedeutet. Die Vorsilbe „Wyt“ oder „Wit“ kann man auf den Vornamen Withold beziehen. Daraus würde dann die Ortsnamensbedeutung Witholds hervorgehen.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

Kultur und Sport[Bearbeiten]

Der Kultur & Fußballverein wurde im Dezember 1990 mit insgesamt 37 Mitgliedern ins Leben gerufen. Im Jahr 2000 kam der Pferdesport dazu. Heute zählt der KFV mehr als 120 Mitglieder und organisiert kulturelle sowie sportliche Veranstaltungen in Wittbrietzen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beelitzer Nachrichten 21. Jahrgang Nr. 6, Seite 9
  2. Kultur- und Fußballverein Wittbrietzen Abgerufen am 12. Juli 2011.