Wladimir Alexandrowitsch Boeckmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wladimir Alexandrowitsch von Boeckmann (russisch Владимир Александрович Бекман, transkribiert Wladimir Alexandrowitsch Bekman; * 31. Mai 1848 in Sankt Petersburg; † 26. November 1923 im Sanatorium in Halila, Finnland – heute Sosnowy Bor, Russland[1]) war ein russischer Militär und Politiker.

[Bearbeiten] Leben

Wladimir von Boeckmann (auch Böckmann) war von 1907 bis 1917 General der Kavallerie. 1905/06 bekleidete er das Amt des russischen Gouverneurs von Kurland. Danach war er vom 2. Februar 1908 bis zum 24. November 1909 zaristischer Generalgouverneur in Finnland.

Boeckmann zeigte sich während seiner Amtszeit nicht einverstanden mit den repressiven Maßnahmen der russischen Behörden während der sogenannten „zweiten Phase der Unterdrückung“ (finnisch toinen sortokausi) in Finnland. Er verlor deswegen die Gunst des Hofes in Sankt Petersburg. Sein Nachfolger Franz Albert Seyn trat das Amt des Generalgouverneur am 24. November 1909 an und setzte im Auftrag Zar Nikolaus' II. eine autoritäre Russifizierungspolitik durch, die auf eine Abschaffung der finnischen Autonomie zielte.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Lebensdaten Böckmanns im Stammbau Leonhard Eulers auf euler.ch Abgerufen am 30. November 2010
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen