Wladimir Naumowitsch Wapnik

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Wladimir Naumowitsch Wapnik (in englischer Transkription Vladimir Naumovich Vapnik, russisch Владимир Наумович Вапник, * 6. Dezember 1936) ist ein sowjetisch-amerikanischer Mathematiker und Hauptentwickler der Wapnik-Tscherwonenkis-Theorie sowie der Support Vector Machine.

Geboren in der Sowjetunion schloss er 1958 sein Studium der Mathematik an der staatlichen usbekischen Universität in Samarkand in der damaligen Usbekischen Sozialistischen Sowjetrepublik ab. 1964 erhielt er einen Doktorgrad am Institut für Regelungstechnik in Moskau, für welches er im Zeitraum von 1961 bis 1990 tätig war, zuletzt unter anderem als Leiter des Institutes. Im Jahr 1990 wanderte er in die USA aus und begann bei den AT&T-Bell-Laboratorien in Holmdel, New Jersey, im Bereich der adaptiven Systeme zu forschen. Während seiner Beschäftigung bei AT&T entwickelte er mit seinen Kollegen das Prinzip der Support Vector Machine (SVM). 2002 begann Wapnik bei NEC in Princeton, New Jersey und forscht dort derzeit im Bereich des maschinellen Lernens. Weiter ist er seit 1995 Professor an der Royal Holloway, University of London und außerplanmäßiger Professor an der Columbia University, New York City seit 2003. 2006 wurde er Mitglied in der amerikanischen Wissenschaftsorganisation National Academy of Engineering. 2008 erhielt er den Paris-Kanellakis-Preis, 2012 die Benjamin Franklin Medal.

Schriften[Bearbeiten]

  • mit A. J. Tscherwonenkis: On the uniform convergence of relative frequencies of events to their probabilities. 1971.
  • mit A. J. Tscherwonenkis: Necessary and sufficient conditions for the uniform convergence of means to their expectations. 1981.
  • Estimation of Dependences Based on Empirical Data. 1982.
  • The Nature of Statistical Learning Theory. 1995.
  • Statistical Learning Theory. 1998.
  • Estimation of Dependences Based on Empirical Data. 2006 (Neuauflage beim Springer-Verlag).

Weblinks[Bearbeiten]