Wojciech Fibak

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Wojciech Fibak Tennisspieler
Wojciech Fibak
Nationalität: PolenPolen Polen
Geburtstag: 30. August 1952
Größe: 183 cm
Gewicht: 73 kg
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 2.725.403 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 520:310
Karrieretitel: 15
Höchste Platzierung: 10 (25. Juli 1977)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 527:248
Karrieretitel: 52
Höchste Platzierung: 3 (9. April 1979)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Wojciech Fibak oder kürzer Wojtek Fibak (* 30. August 1952 in Posen) ist ein ehemaliger polnischer Tennisspieler. Seine größten Erfolge feierte er als Doppelspieler zusammen mit Tom Okker und Kim Warwick.

Fibak gewann sein erstes Turnier 1976. Höhepunkt seiner Karriere war 1978 der Gewinn der Herrendoppelkonkurrenz bei den Australian Open. Zusammen mit Kim Warwick schlug er Paul Kronk und Cliff Letcher mit 7:6, 7:5 und gewann den Titel.

Als Einzelspieler gewann Fibak in seiner Laufbahn insgesamt 12 Einzeltitel. Sein bestes Jahr war 1980, als er sowohl bei den French Open, den US Open und in Wimbledon in das Viertelfinale einzog. Bei Beendigung seiner aktiven Karriere 1982 wies er eine Spielbilanz von 403 Siegen und 241 Niederlagen auf.

1985 gründete er in Kalifornien den polnischen Tennisclub Polish Tennis Association of Southern California.

Auch in Europa ist er anzutreffen. Zusammen mit Ronnie Leitgeb förderte er 1984 den Werdegang des österreichischen Tennisspielers Thomas Muster, was in der Autobiographie Thomas Muster, Aufschlag, mein Leben, mein Erfolg (ISBN 3-900977-73-9) auf Seite 59 beschrieben ist. Im Absatz „Gemeinsamer Weg“ werden die Zusammenarbeit und das Verhältnis zwischen Fibak, Leitgeb und Muster beschrieben. Zitat: „... Eine professionelle Betreuung sei das Nonplusultra, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Der Weg an die Spitze sei steinig, Garantie gäbe es keine ...“ Wojtek Fibak wird weiters in der Autobiographie mit folgenden Worten zitiert: „Aber wer nichts riskiert, gewinnt nichts. Ihr seid beide ehrgeizig und lernfähig. Ich berate euch.“

Fibak gehört zusammen mit seiner Frau Ewa zu den bedeutendsten Sammlern polnischer Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Mehr als 400 Werke von Künstlern wie Józef Czapski, Eugeniusz Eibisch, Henryk Hayden, Moise Kisling, Roman Kramsztyk, Jan Lebenstein, Jacek Malczewski, Mela Muter, Józef Pankiewicz, Piotr Potworowski, Zygmunt Waliszewski, Wojciech Weiss, Leon Wyczółkowski, Eugeniusz Zak oder Wacław Zawadowski befinden sich in den Häusern des Ehepaars in New York (Greenwich), in der Nähe von Paris (Boulogne) und in Warschau. Sie wurden in Ausstellungen in den Nationalmuseen in Warschau und Posen gezeigt[1].

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wojciech Fibak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. gem. Władysława Jaworska, Agnieszka Morawińska u.a., Malarstwo polskie w kolekcji Ewy i Wojciecha Fibakow (Polish painting in the Ewa and Wojtek Fibak Collection), Verlag Auriga, ISBN 83-221-0623-8, Warschau 1992