Wojnicz

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Dieser Artikel befasst sich mit der Ortschaft Wojnicz. Für den Buchsammler Michał Wojnicz siehe: Wilfrid Michael Voynich.
Wojnicz
POL Wojnicz COA.gif
Wojnicz (Polen)
Wojnicz
Wojnicz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Tarnowski
Fläche: 8,50 km²
Geographische Lage: 49° 58′ N, 20° 50′ O49.96666666666720.833333333333Koordinaten: 49° 58′ 0″ N, 20° 50′ 0″ O
Einwohner: 3406
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 32-830
Telefonvorwahl: (+48) 15
Kfz-Kennzeichen: KTA
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 78,00 km²
Einwohner: 13.312
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 171 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1216133
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Zbigniew Nosek
Adresse: Rynek 1
32-830 Wojnicz
Webpräsenz: www.wojnicz.pl

Wojnicz ist eine Stadt im Powiat Tarnowski in der Woiwodschaft Kleinpolen, Polen, Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Wojnicz liegt 65 km östlichen von Krakau und 12 km südöstlich von Tarnów entfernt.

Durch die Stadt verlaufen die Droga krajowa 94 und die Droga wojewódzka 975.

Geschichte[Bearbeiten]

Schlacht bei Wojnicz 1655

Zum ersten Mal wurde Wojnicz 1217 urkundlich erwähnt. 1278 wird der Ort dann bereits als Stadt in Urkunden geführt. Im Zweiten Nordischen Krieg fand im Oktober 1655 eine polnisch-schwedische Schlacht bei Wojnicz statt. Bei der ersten Teilung Polens kam die Stadt unter österreichische Herrschaft. 1933 wurden die Dörfer Ratnawy und Zamoście eingemeindet. Die Stadt verlor mit Wirkung zum Januar 1935 ihr Stadtrecht dies wurde Wojnicz am 1. Januar 2007 wiederzuerkannt, zwischenzeitlich war Wojnicz Sitz einer Gromada und einer Gmina. 1947 wurde eine Bibliothek in Wojnicz eingerichtet und 1973 dann das Haus der Kultur.

Von 1975 - 1998 gehörte das Dorf zur Woiwodschaft Tarnów.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche des Heiligen Leonhard.

Als Sehenswürdigkeit gilt die Holzkirche des Heiligen Leonardo aus dem 17. Jahrhundert[3]. Das Wappen der Stadt zeigt das Martyrium des Heiligen Laurentius.

Gemeinde[Bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 78.00 km². 64 % des Gemeindegebiets werden landwirtschaftlich genutzt, 24 % sind mit Wald bedeckt. [4]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu der Gemeinde gehören die 15 Sołectwa (Schulzenämter): Wojnicz, Biadoliny Radłowskie, Dębina Łętowska, Dębina Zakrzowska, Grabno, Isep, Łopoń, Łukanowice, Milówka, Olszyny, Rudka, Sukmanie, Wielka Wieś, Więckowice und Zakrzów.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wojnicz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Webseite der Stadt
  • Historische Ansicht von 1729: Conflictus apud Tarnovam et Wounicium Ubi Rex Carolus Gustavus cum parte Sui equitatus, Conietzpolscium [...] Die 23 septemb: 1655 (Digitalisat)

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 24. Juni 2014.
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)
  3. [1]
  4. regioset.pl (polnisch/englisch, abgerufen 6. September 2014)