Woking

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Borough of Woking
Lage in Surrey
Lage in Surrey
Koordinaten 51° 19′ N, 0° 34′ W51.319722222222-0.56277777777777Koordinaten: 51° 19′ N, 0° 34′ W
Borough of Woking (England)
Borough of Woking
Borough of Woking
Bevölkerung 99.500 2007
Fläche 63,6 km² (24,56)
Verwaltung
Post town WOKING
Postleitzahlen­abschnitt GU21, GU22
Vorwahl 01483
Landesteil England
Region South East England
Shire county Surrey
Civil parish Woking
ONS-Code 43UM
Website: www.woking.gov.uk

Woking [ˈwəʊkɪŋ] ist eine Stadt mit etwa 63.000 Einwohnern im Westen der Grafschaft Surrey in England.

Zu ihren bekanntesten Persönlichkeiten zählen die hier geborenen Musiker Paul Weller, Bruce Foxton und Rick Buckler, deren Band The Jam zu den erfolgreichsten der britischen Musikgeschichte zählt; sowie Billie Davis und Rick Parfitt, Gitarrist und Sänger von Status Quo, der der Flötist Trevor Wye, sowie die Jugendbuchautorin Rachel Ward. Ferner lebten hier Herbert George Wells einige Jahre, der Woking zum Schauplatz seines bekannten Romans Krieg der Welten machte und Ethel Smyth. Woking ist außerdem die Heimat der McLaren-Firmengruppe und damit u.a. des bekannten Formel 1-Rennstalls McLaren. 1809 wurde hier zudem der im 19. Jahrhundert weit bekannte Architekt und Eisenbahnbauunternehmer Sir Samuel Morton Peto geboren, der auch in Deutschland wirkte.

Gebäude, öffentliche Anlagen[Bearbeiten]

  • Die Shah-Jahan-Moschee wurde 1889 als eine der ersten Moscheen Westeuropas von dem Orientalisten Dr. Leitner mit Geldern indischer Muslime erbaut und wird seitdem von einer Stiftung unterhalten. 1913 gründete die Ahmadiyya Anjuman Ischat-i-Islam Lahore (AAIIL) eine Missionsstation und stellte den Imam der Moschee bis etwa 1964. Seitdem wird die Moschee von sunnitischen Muslimen genutzt.
  • Brookwood Cemetery – Friedhof Brookwood, großflächige letzte Ruhestätte für etwa 240.000 Menschen, der Hauptstadtfriedhof Londons im 19. und 20. Jahrhundert ist auch Soldatenfriedhof.
  • Am. 15. September 2007 wurde 'The Lightbox', ein neuer Ausstellungsraum mit zwei Galerien, eröffnet. Dieses moderne Gebäude, direkt neben dem Basingstoke Canal, wurden von dem Architektenbüro Marks Barfield[1] entworfen, die auch die Pläne für das London Eye entwickelten.

Sport[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Samuel Morton Peto, Eisenbahnunternehmer
  • Rick Parfitt, Rockmusiker

Trivia[Bearbeiten]

Douglas Adams hat in seinem Buch „The deeper meaning of Liff“ Sachverhalte, Gefühle und Gegenstände, für die es noch keinen Namen gibt, mit Ortsbezeichnungen versehen. „Woking“ (ptcbl. vb.) bezeichnet bei ihm:

Standing in the kitchen wondering what you came in here for.

Die deutsche Übersetzung von Sven Böttcher in Der tiefere Sinn des Labenz lautet: „Sindelfingen“ (V.) – In der Küche stehen und sich fragen, weshalb man sie eigentlich betreten hat.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Marks Barfield - Lightbox architects The Guardian newspaper
  2. Siehe Town twinning – Woking Borough Council, abgelesen am 19. Mai 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Woking – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien