Wolfgang Boettcher

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Cellisten Wolfgang Boettcher. Zum Badmintonspieler siehe Wolfgang Böttcher.

Wolfgang Boettcher (* 30. Januar 1935 in Berlin) ist ein deutscher Cellist.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wolfgang Boettcher wurde von Richard Klemm ausgebildet. Er gewann im Jahr 1958 zusammen mit der Pianistin Ursula Trede den zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Bis 1976 war er zweiter Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker. Ab 1976 übernahm er eine Professur an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin, der heutigen Universität der Künste Berlin.

Boettcher ist Gründungsmitglied des Ensembles Die 12 Cellisten, sowie des Brandis-Quartetts und war 1986–1992 künstlerischer Leiter der Sommerlichen Musiktage Hitzacker und seit vielen Jahren Professor an der „Carl Flesch Akademie Baden-Baden“. 1988 wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. [2]

Zu seinen Schülern zählen Jan Diesselhorst (1954-2009), der ebenfalls Mitglied des Ensembles Die 12 Cellisten war, Wen-Sinn Yang und Dietmar Schwalke.

Er hat 5 Kinder, u.a. die Schauspielerin Anna Böttcher[3].

Literatur[Bearbeiten]

Er ist Co-Autor des Buches Das Violoncello (1996). Winfried Pape und Wolfgang Boettcher: Das Violoncello – Geschichte, Bau, Technik, Repertoire. Schott, Mainz 1996. 2. und verbesserte Auflage bei Schott, Mainz 2005. ISBN 3-7957-0283-6

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Wolfgang Boettcher in: Wer ist Wer – Das deutsche Who's Who 2000/2001. 39. Ausgabe, Schmidt-Römhild, Verlagsgruppe Beleke, Lübeck 2000, S. 140, ISBN 978-3-7950-2029-3.
  2. Wolfgang Boettcher in: Carl Flesch Akademie Baden-Baden
  3. Kommissar Sperlings gute Seele Anna Böttcher spiel Theater in: Die Welt vom 8. Februar 2006