Wolfgang Egger

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Wolfgang Josef Egger (* 13. Februar 1963 in Oberstdorf) ist ein deutscher Autodesigner und ehemaliger Chefdesigner von Audi.

Biografie[Bearbeiten]

Egger wurde am 13. Februar 1963 in Oberstdorf im Allgäu geboren. Er erlangte sein Abitur in Sonthofen. Dann studierte er Design an der internationalen Hochschule für Kunst und Wissenschaften in Mailand, Italien. 1989 schloss er sein Studium als Industriedesigner ab. Egger begann seine berufliche Karriere 1989 in der Design-Abteilung bei Alfa Romeo. 1993 wurde er zum Chief Designer von Alfa Romeo.[1]

Alfa Romeo 8C Competizione, entworfen von Wolfgang Egger

Im Jahr 1998 wurde er Chefdesigner bei Seat. Dort war er in der Lage, seinen persönlichen Stil umzusetzen. So war er z.B. für die Modellprojekte Seat Ibiza, Seat Cordoba und Seat Altea verantwortlich.[2]

2001 wurde Egger zum Leiter des Design bei Lancia. Im selben Jahr kehrte er jedoch zurück zu Alfa Romeo als Chefdesigner. Unter den Autos von Alfa Romeo, die unter seiner Leitung entwickelt wurden, waren Alfa Romeo Nuvola, 156, 166, 147 und 8C Competizione.

Im April 2007 folgte Egger Walter Maria de Silva, der im Februar zu VW gewechselt war, in der Position Leiter Design Audi Konzern. Damit wurde er für die Marken Audi und Lamborghini verantwortlich. Er leitete unter anderem 2010 die Entwicklung des Showcars Audi quattro Concept und entwickelte den ersten Audi e-tron Concept. Ab 1. Februar 2012 übernahm er auch operativ das Design der Marke Audi. Am 1. Februar 2014 verließ er Audi.[3]

Egger ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.[2]

Publikationen[Bearbeiten]

  • mit Marzia Gandini: Wolfgang Egger: Centro Stile Alfa Romeo. Bildband der Reihe Car men, 16, Automobilia, Mailand 2004, ISBN 978-8-879-60157-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Egger skizziert Gegenwart und Zukunft focus.de, abgerufen am 14. September 2012.
  2. a b Egger verantwortet Audi-Design donaukurier.de, abgerufen am 14. September 2012.
  3. Abschied aus Ingolstadt auf Donaukurier online; abgerufen am 25. Dezember 2014