Wolfgang Rautenberg

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Wolfgang Rautenberg

Wolfgang Rautenberg (* 27. Februar 1936 in Potsdam[1]; † 4. September 2011 in Berlin) war ein deutscher Mathematiker und Logiker.

Leben[Bearbeiten]

Rautenberg studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin, dort erfolgte auch 1963 seine Promotion und 1968[1] seine Habilitation. 1973 verließ Rautenberg die DDR nach Westdeutschland. Ab 1974 war er Professor und ab 1976[1] ordentlicher Professor an der Freien Universität Berlin, Fachgebiet Mathematische Logik und Grundlagen der Mathematik.

Seine Forschungsschwerpunkte waren Modelltheorie, Nichtklassische Logik, Modallogik, Selbstreferenz und Zeitlogik.

Seit ihrer Gründung bis 1973 war Rautenberg Leiter der Mathematischen Schülergesellschaft, Berlin. Schon seit 1960 hatte Rautenberg jahrelang nebenbei auch für die Lehrerweiterbildung gearbeitet.

Zwischen 1990 und 2002 war Rautenberg in einer Nebentätigkeit Programmentwickler für Handhelds (HP-49G) von Hewlett-Packard.

Schriften[Bearbeiten]

Als Autor:


Als Herausgeber:

  • Classical Logic (= Omega-Bibliography of Mathematical Logic. Bd. 1). Springer, Heidelberg 1987.
  • Non-Classical Logic (= Omega-Bibliography of Mathematical Logic. Bd. 2). Springer, Heidelberg 1987.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Rautenberg. In: Kurt Gödel: Correspondence H–Z (= Collected Works. Vol. 5). Hrsg. von Solomon Feferman et al. Oxford University Press, Oxford 2003, S. 179–183 (online).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 14. Ausgabe. De Gruyter, Berlin/New York 1983, Bd. 3, S. 3298.