Wolfgang Tillmans

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Wolfgang Tillmans im Düsseldorfer Museum K21 anlässlich seiner dortigen Retrospektive, 1. März 2013

Wolfgang Tillmans (* 16. August 1968 in Remscheid[1]) ist ein deutscher Fotograf und Künstler, der in London und Berlin lebt und arbeitet. Sein Œuvre ist zum einen durch aufmerksame Beobachtung seiner Umwelt, zum anderen durch die Erforschung der Grundlagen der Fotografie geprägt. 2000 wurde ihm als erstem Fotografen und Nichtengländer, der renommierte Turner Prize verliehen.

Leben[Bearbeiten]

Von Tillmans entworfenes AIDS-Memorial in München

Wolfgang Tillmans interessierte sich schon während der Schulzeit für Fotografie und verschiedene Layout-Formen und sammelte Fotografien.[1] 1983 kam er als Sprachschüler nach England, lernte dort die britische Jugendkultur und die dortigen Style- und Musikzeitschriften wie i-D kennen.

Von 1987 bis 1990 lebte er in Hamburg, wo auch seine ersten Einzelausstellungen im Café Gnosa, Front und Fabrik-Foto-Forum stattfanden. Dort arbeitete er auch als Telefonist in einer städtischen Hilfsorganisation, wo er den Fotokopierer benutzte, um gefundene Fotografien zu vergrößern. Er lernte 1988 die lokale Rave-Szene kennen und begann diese aufkommende Subkultur zu dokumentieren.[1] Seine Momentaufnahmen und Porträts junger Leute wurden ab 1988 in den Magazinen i-D, Tempo, Spex und Prinz veröffentlicht.[1][2] Zu dieser Zeit fanden auch seine ersten Einzelausstellungen im Café Gnosa, Front und Fabrik-Foto-Forum statt.

Wolfgang Tillmans in den 1990ern

Von 1990 bis 1992 studierte er am Bournemouth & Poole College of Art and Design[1] in Südengland. Nach seinem Studium zog er zunächst nach London, siedelte dann 1994 für ein Jahr nach New York über, wo er 1995 den ebenfalls aus Deutschland stammenden Maler Jochen Klein kennenlernte, mit dem er 1995 zusammen erneut nach London zog und dort mit ihm zusammen lebte, bis Jochen Klein 1997 an den Folgen seiner AIDS-Erkrankung starb. Seit 1995 nun lebt und arbeitet Wolfgang Tillmans wieder in London. Seit 2007 teilt er seinen Wohnsitz zwischen Berlin und London auf. [3]

Nach einer Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg von 1998 bis 1999 sowie einem Honorary Fellowship am Arts Institute in Bournemouth (2001) war Tillmans von 2003 bis 2006 Professor für interdisziplinäre Kunst an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main.[3]

2001 gewann Wolfgang Tillmans einen Wettbewerb der Stadt München zur Gestaltung eines AIDS-Memorials, das dann auch nach seinen Entwürfen am Sendlinger Tor errichtet wurde. 2002 drehte er für die Popband Pet Shop Boys einen Videoclip zu deren Single Home & Dry[1], der hauptsächlich aus dokumentarischen Aufnahmen von in der Londoner U-Bahn lebenden Mäusen bestand[4]. Im April 2006 eröffnete Tillmans in London den nichtkommerziellen Ausstellungsraum Between Bridges mit Arbeiten des New Yorker Künstlers und Aktivisten David Wojnarowicz, der 1992 an den Folgen von AIDS starb und bei Tillmans durch seine Schriften und seinen Auftritt in Rosa von Praunheims Film Silence = Death einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte. In dieser kleinen Galerie, im Hause seines Londoner Studios, zeigt er vor allem Ausstellungen mit politischer Kunst von aus seiner Sicht zu wenig beachteten Positionen anderer Künstler. Seit 2014 befindet sich der Ausstellungsraum in Berlin. 2009 erhält er den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Fotografie. Seit 2012 ist er Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, sowie seit 2013 Member of the Royal Academy of Arts, London (RA).


In den letzten Jahren wurde Wolfgang Tillmans’ Arbeiten in großen Museums-Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Museum of Contemporary Art (Chicago), im Hammer Museum in Los Angeles, im Hirschhorn Museum in Washington D.C., in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof in Berlin, sowie zuletzt im Museu de Arte Moderna de São Paulo (MAM), im Moderna Museet, Stockholm und in der Kunstsammlung NRW, K21, Düsseldorf.

Wolfgang Tillmans’ Werk befindet sich im Besitz internationaler Museen und privater Sammlungen. In einem Zeit-Interview äußerte er einmal: „Obwohl ich weiß, dass die Kamera lügt, halte ich doch fest an der Idee von einer fotografischen Wahrheit“.

Als Antwort auf Fragen nach Künstlern, die ihn inspiriert hätten, nannte Tillmans wiederholt den spanischen Maler Francisco de Zurbarán (1598–1664).[5][6]

Im Mai 2012 wurde Tillmans als neues Mitglied in die Akademie der Künste in Berlin berufen, deren Wahl er annahm.[7]

Werk[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Bekannt geworden ist Wolfgang Tillmans in den frühen neunziger Jahren durch seine stilbildenden Portraits von Freunden und anderen jungen Menschen seiner unmittelbaren Umgebung. Seine Fotos, zum Beispiel vom European Gay Pride in London (1992) oder der Love Parade in Berlin (1992) erschienen in Magazinen wie i-D, Spex, Interview, SZ-Magazin und Butt-Magazine, was seinen Ruf als prominenten Zeugen aktueller gesellschaftlicher Strömungen begründete. Er galt seitdem als „Chronist seiner Generation, vor allem der Londoner Club- und Schwulenszene“. Die Serien mit seinen Freunden Lutz und Alex, ebenfalls 1992 zuerst in i-D publiziert, sind heute künstlerische und dokumentarische Ikonen der 1990er Jahre.

"Bilder, um die Welt zu erkennen"[Bearbeiten]

Seitdem hat sich Wolfgang Tillmans’ fotografisches Werk auf die verschiedensten Genres und fotografischen Praktiken hin erweitert. Getragen von einem zugleich ästhetischen wie politischen Interesse an Wirklichkeitsentwürfen und Wahrheitsansprüchen, auch in Bezug auf Homosexualität und Geschlechterfragen, entstanden Portraits, Stilleben, Himmelsaufnahmen (wie der berühmte Zyklus der Concorde-Fotos), astronomische Beobachtungen, Aufsichten und Landschaftsbilder. Wolfgang Tillmans drückt es selber so aus:

„Ich mache Bilder, um die Welt zu erkennen“

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans inszeniert seine Fotografien in unterschiedlichen Größen und Formaten in genau konzipierten All-Over-Wandinstallationen und kombiniert sie zum Teil mit Fotokopien oder Magazin- und Zeitungsseiten (insbesondere in den Installationen, die unter dem Titel „Soldiers – The Nineties“ bekannt wurden).[8] Dabei werden die Bilder zum Teil mit speziellem Klebeband an der Wand befestigt, in Vitrinen präsentiert oder, wie zuletzt, in raumgreifenden Tischinstallationen („truth study center“) arrangiert. Durch dieses ständige Neuarrangieren, Infragestellen und Selbstvergewissern auf Basis der grundsätzlichen Gleichwertigkeit aller Motive und Bildträger vermeidet er endgültige Festschreibungen und unterzieht seine fotografische Vision immer wieder einer Re-Kontextualisierung.

Abstraktionen[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2000 widmet sich Wolfgang Tillmans verstärkt der Erforschung der chemischen Grundlagen sowie der haptischen und räumlichen Möglichkeiten des fotografischen Materials. Die ohne Kamera in der Dunkelkammer entstandenen Arbeiten (v.a. „Blushes“ und „Freischwimmer“) mit ihren zum Teil poetisch, frei abstrakten, zum Teil körperlich anmutenden feinen Farbschlieren und filigranen Mustern präsentieren Fotografie als selbstbezügliches Medium, das zum Experimentierfeld für die Entstehung neuartiger Bildstrukturen wird. Diese „abstrakten“ Arbeiten treten nun (auch in den Wand-Installationen) neben die gegenständlichen Fotografien, die in den Arbeiten der „paper drop“-Serie [9] (seit 2001) jetzt ihrerseits den Bildträger thematisieren. Hier werden gerollte Papierbögen als skulpturale Objekte präsentiert, die aus der zweidimensionalen weißen Welt eine geheimnisvolle Topologie entstehen lassen und Fotografie in die Erforschung haptischer und psychologischer Zonen führen. Am konsequentesten wird der Schritt von der Fotografie als Bedeutungsträger zum Objekt in den Arbeiten der „Lighter“-Serie [10] (seit 2006) vollzogen. Diese farblich fesselnden Arbeiten aus zumeist mit Falten oder Knicken versehenem Foto-Papier, gerahmt in Plexiglashauben, ermöglichen ein subtiles Spiel mit der Materialoberfläche und der daraus resultierenden Illusion von Linien und Kontrasten.

Fotokopien[Bearbeiten]

Wie sich Oberflächenstruktur und Bildtiefe gegenseitig beeinflussen können, zeigt Wolfgang Tillmans mit neuen großformatigen Arbeiten, deren Ausgangsmaterial analoge Fotokopien sind (seit 2006). Hier knüpft er thematisch an frühe Arbeiten an, die Ende der 80er Jahre aus Experimenten mit einem alten Canon-Fotokopierer hervorgegangen waren. Die ungesteuerten Kontraste und Pigmentpartikel der auf den alten Geräten entstandenen Bilder werden durch die erhebliche Vergrößerung (gerahmt ca. 260 x 180 cm) erst richtig deutlich und erzeugen so fremdartige wie konkrete Bildwirkungen,, die nicht zuletzt aus der Materialiät des Druckerzeugnisses selbst sowie aus dem Spiel mit dem Maßstab entstehen. Anhand der Analog-Fotokopie, des wohl ephemersten Bildobjekts, wird dabei die grundsätzliche Wertigkeit von Bildern thematisiert.

Tischarbeiten ("truth study center")[Bearbeiten]

Noch weitergehender als in den Wandinstallationen von Wolfgang Tillmans werden in den Tischarbeiten des „truth study center“ [11] (seit 2006) die verschiedenartigsten Bildformate und Inhalte miteinander kombiniert. Eigene Fotografien sind hier neben Extrakten aus Büchern, Zeitschriften oder Magazinen, sowie Postkarten, Verpackungen und anderem gesammelten Material unter Glasplatten arrangiert. Die collagenhaft zusammengestellten Tischdisplays produzieren eine ästhetische wie inhaltliche Offenheit und Potentialität und stellen die grundsätzliche Frage nach der Möglichkeit von Interpretierbarkeit des Sichtbaren in Zeiten der globalen Informationsgesellschaft. Damit soll zugleich der Anspruch auf absolute, insbesondere religiöse Wahrheiten karikiert werden, so als wolle Tillmans sie einer Art Prüfung unterziehen.

„Neue Welt“[Bearbeiten]

Für sein Ausstellungs- und Buch-Projekt “Neue Welt” [12] (seit 2009) nutzt Tillmans zum ersten Mal verstärkt die Möglichkeiten der digitalen Fotografie und Drucktechnik. Dafür bereiste er alle fünf Kontinente bis nach Feuerland und Tasmanien, um den Auswirkungen von Globalisierung und technologischer Entwicklung nachzuspüren und sich zu vergewissern, was es heute heißt, sich “ein Bild von der Welt” zu machen.

Digitalfotografie[Bearbeiten]

Nachdem Tillmans über zwei Jahrzehnte lang praktisch ausschließlich eine analoge Spiegelreflex-Kleinbildkamera der Marke Contax mit 50-mm-Linse verwendet hatte, wandte er sich um 2009 der digitalen Fotografie zu.[13] Den damit einhergehenden Wechsel von Kamera-Sucher zum eingebauten Monitor beschrieb Tillmans 2012 als das „komplette Auf-den-Kopf-Stellen der Psychologie der Fotografie, die immer ein Zwiegespräch war zwischen Fotograf, Objekt und dem imaginären Bild, das man sich vorstellt, denkt, erhofft“, während die höhere Auflösung digitaler Fotografien „einer Wandlung in der ganzen Welt“ folge: „In den letzten Jahren ist alles HD geworden, deshalb finde ich es nur zwangsläufig, dass die Uneinholbarkeit dieser Informationsdichte sich in meinen eigenen Bildern wiederfindet. Dadurch beschreibt sie mein Wahrnehmungsgefühl heute wieder ganz gut.“[13]

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1988 „Approaches“, Café Gnosa, Hamburg[2]

1993 Buchholz + Buchholz, Köln 1993 Interim Art, London

  • 1995 Kunsthalle Zürich
  • 1995 Andrea Rosen Gallery, New York
  • 1995 Regen Projects, Los Angeles
  • 1995 Portikus, Frankfurt am Main
  • 1996 „Wer Liebe wagt lebt morgen“, Kunstmuseum Wolfsburg
  • 1996 „Faltenwürfe“, Galerie Buchholz, Köln
  • 1998 „I didn’t inhale“, Chisenhale Gallery, London
  • 1999 „Fruiciones“, Museo Nacional Reina Sofia, Espacio Uno, Madrid
  • 1999 Wako Works of Art, Tokio
  • 1999 „Soldiers“, Neuer Aachener Kunstverein
  • 1999 neugerriemschneider, Berlin
  • 1999 „Saros“ Galerie Buchholz, Köln
  • 2001 „Science Fiction / hier und jetzt zufrieden sein“ (mit Isa Genzken), Museum Ludwig, Köln
  • 2001 „Aufsicht“, Deichtorhallen, Hamburg
  • 2002 „Vue d’en Haut“, Palais de Tokyo, Paris, Frankreich
  • 2002 „Veduta dall’alto“, Castello di Rivoli, Museo d’arte contemporanea, Rivoli, Turin
  • 2003 „if one thing matters, everything matters“, Tate Britain, London, Großbritannien
  • 2003 „View from Above“, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, Dänemark
  • 2004 „Freischwimmer“, Tokyo Opera City Art Gallery, Tokyo
  • 2005 „Markt“, Galerie Meerrettich, Berlin
  • 2005 „Truth Study Center“, Meureen Paley, London
  • 2005 „2005“, Galería Juana de Aizpuru, Madrid
  • 2006 „Freedom from the Known“, Museum of Contemporary Art, Chicago
  • 2006 „Freedom from the Known“, P.S. 1 Contemporary Art Center, New York
  • 2007 „Freedom from the Known“, Hammer Museum, Los Angeles
  • 2007 „Freedom from the Known“, Hirschhorn Museum, Washington D.C.
  • 2007 „Bali“, Kestnergesellschaft, Hannover
  • 2008 „Freedom from the Known“, Museo Tamayo Arte Contemporanea, Mexico City
  • 2008 „Lighter“, Hamburger Bahnhof, Berlin [14]
  • 2011 "Zacheta, Ermutigung", Nationale Kunstgalerie Zacheta, Warschau
  • 2012 "Neue Welt", Kunsthalle Zürich
  • 2012 Moderna Museet, Stockholm
  • 2012 Museo del Banco de la Republica, Bogotá, Kolumbien
  • 2013 Kunstsammlung NRW, K21, Düsseldorf
  • 2013 Silver, Galerie Buchholz, Berlin
  • 2013Central Nervous System, Maureen Paley, London
  • 2013 Museo de Artes Visuales (MAVI), Santiago, Chile
  • 2013 Neue Welt, Rencontres d’Arles, Arles, France
  • 2013 Museo de Arte de Lima (MALI), Lima, Peru

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1989 „Die Hamburg Schachtel“, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
  • 1993 „We Haven’t Stopped Dancing Yet“, PPS. Galerie F.C. Gundlach, Hamburg
  • 1993 „Belcher, Höller, General Idea, Tillmans, Odenbach“, Galerie Buchholz, Köln
  • 1994 „L’Hiver de l’amour“, Musée d’art moderne de la ville de Paris
  • 1994 „Soggetto Soggetto“, Castello di Rivoli – Museo d’arte contemporanea, Rivoli, Turin
  • 1994 „The Winter of Love“, P.S. 1 Contemporary Art Center, Long Island
  • 1994 „Streetstyle“, Victoria & Albert Museum, London
  • 1995 „Take Me (I’m Yours)“, Serpentine Gallery, London; Kunsthalle Nürnberg
  • 1995 „Human Nature“, New Museum of Contemporary Art, New York
  • 1996 „Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen“, Kunsthalle Bremen
  • 1996 „Glockengeschrei nach Deutz“, Galerie Buchholz, Köln
  • 1996 „By Night“, La Fondation Cartier pour l’art contemporain, Paris
  • 1996 „New Photography # 12“, The Museum of Modern Art, New York
  • 1997 „Die Kunsthalle Bremen zu Gast in Bonn“, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
  • 1997 Berlinische Galerie, Martin-Gropius-Bau, Berlin
  • 1997 „We Gotta Get out of this Place“, Cubitt, London
  • 1999 „Can You Hear Me?, 2nd Ars Baltica Triennial of Photographic Art“, Stadtgalerie im Sophienhof, Kiel; Kunsthalle Rostock
  • 2000 „The British Art Show 5“, organised by the Hayward Gallery, London, for The Arts Council of England; Edinburgh, Southampton, Cardiff, Birmingham
  • 2000 „Protest and Survive“, Whitechapel Art Gallery, London
  • 2000 „Apocalypse“, Royal Academy of Arts, London
  • 2000 Turner Prize, Tate Britain, London
  • 2000 „Uniforms, Order and Disorder, Pitti Immagine, Florence“, P.S. 1 Contemporary Art Center, New York
  • 2000 „Contemporary Utopia“, Latvian Centre for Contemporary Art, Riga, Lettland
  • 2001 „Zero Gravity“, Kunstverein der Rheinlande und Westfalen, Kunsthalle Düsseldorf
  • 2002 „Sensationen des Alltags“, Kunstmuseum Wolfsburg
  • 2002 „Moving Pictures“, Solomon R. Guggenheim Museum, New York; Guggenheim, Bilbao, Spanien
  • 2002 „Looking in – Looking Out“, Kunstmuseum Basel
  • 2003 „The Society for Contemporary Art Selection“, The Art Institute Chicago
  • 2004 „Jetzt und zehn Jahre davor“, Kunstwerke, Berlin
  • 2004 „The Flower as Image“, Louisiana Museum, DK, Fondation Beyeler, Riehen
  • 2005 „Arbeit an der Wirklichkeit“, The National Museum of Modern Art, Tokyo
  • 2005 „Covering the Real“, Kunstmuseum, Basel
  • 2005 Oktobarski Salon, Belgrad
  • 2005 „Migration“, Kölnischer Kunstverein, Köln
  • 2006 „Das 8. Feld“, Museum Ludwig, Köln
  • 2006 „Galerie Buchholz at Metro Pictures“, Metro Pictures, New York
  • 2006 „In the Face of History: European Photographers in the 20th Century“, Barbican Art Gallery, London
  • 2006 „Click Double Click“, Haus Der Kunst, München
  • 2007 „Getroffen. Otto Dix und die Kunst des Portraits“, Kunstmuseum Stuttgart
  • 2007 „What Does the Jellyfish Want“, Museum Ludwig, Köln
  • 2007 „Into Me / Out of Me“, MACRO Museo d'Arte Contemporanea, Rom
  • 2007 „Visit(e)“, Palast der schönen Künste (Bozar), Brüssel
  • 2008 „Street & Studio, Tate Modern, London“, Museum Folkwang, Essen
  • 2008 „15 Years/ Part III“ (mit Christopher Williams), Wako Works of Art, Tokyo
  • 2009 53. Venedig Biennale, kuratiert von Daniel Birnbaum, Venedig
  • 2010 "Les Rencontres d'Arles 2010, The International photography Festival", Arles, France
  • 2010 "Not in Fashion", MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt Am Main
  • 2011 „20 Jahre Gegenwart. MMK 1991 - 2011“, Museum für Moderne Kunst Frankfurt (MMK), Frankfurt am Main
  • 2011 "British Art Show", Hayward Gallery, London
  • 2011 "Photography Calling! Fotografie und Gegenwart", Sprengel Museum, Hannover
  • 2011 "Danser sa vie", Centre Pompidou, Paris
  • 2012 "Dark Sky", Adam Art Gallery, Wellington (New Zealand)
  • 2012 "Stedelijk Room", Stedelijk Museum, Amsterdam (permanent exhibition as part of the collection)
  • 2014Manifesta 10, St. Petersburg
  • 2014 (Mis) Understanding Photography, Folkwang Museum Essen, Germany

Kataloge und Künstlerbücher (Auswahl)[Bearbeiten]

Eine Unterscheidung zwischen Künstlerbuch und Ausstellungskatalog ist nicht sinnvoll, da Tillmans auch die Kataloge durchweg selbst konzipiert.

  • 1995 Wolfgang Tillmans. Katalog Kunsthalle Zürich, (Wiederveröffentlichung: JRP Ringier, 2008, ISBN 9783905829365).
  • 1995 Burkhard Riemschneider (Hrsg.): Wolfgang Tillmans. Taschen, Köln, ISBN 9783822888537 (Wiederveröffentlichung 2002, ISBN 9783822819845).
  • 1996 Wolfgang Tillmans: Wer Liebe wagt lebt morgen. Katalog Kunstmuseum Wolfsburg, Cantz Verlag, Ostfildern/Ruit, ISBN 3-89322-865-9 (Engl. und asiat. Ausg. For When I'm Weak I'm Strong).
  • 1997 Wolfgang Tillmans: Concorde. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 9783883752730.
  • 1998 Wolfgang Tillmans: Burg. Taschen, Köln, ISBN 9783822878811.
  • 1999 Wolfgang Tillmans: Soldiers – The Nineties. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 3883753777.
  • 1999 Wolfgang Tillmans: Total Solar Eclipse / Totale Sonnenfinsternis. Katalog Galerie Buchholz, Köln („Fotografien und Zeichnungen von Wolfgang Tillmans“)
  • 1999 Wolfgang Tillmans: Wako Book 1999. Wako Works of Art, Tokio.
  • 2001 Wolfgang Tillmans: Wako Book 2. Wako Works of Art, Tokio.
  • 2001 Wolfgang Tillmans: Portraits. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 9783883755069.
  • 2001 Wolfgang Tillmans: Aufsicht. Katalog Deichtorhallen Hamburg, Hatje Cantz, Ostfildern, ISBN 9783822878811 (Engl. Ausg. View from Above).
  • 2002 Benjamin Paul: Wolfgang Tillmans: Still Life. Katalog, Harvard University Art Museums, Cambridge, Mass., ISBN 9781891771262.
  • 2002 Isa Genzken, Wolfgang Tillmans: Science Fiction. Hier und jetzt zufrieden sein: AC. Museum Ludwig Köln, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 9783883755397.
  • 2003 Wolfgang Tillmans: If One Thing Matters, Everything Matters. Katalog Tate, London, Hatje Cantz, Ostfildern. ISBN 9783775713276 (Oeuvrekatalog).
  • 2004 Wolfgang Tillmans: Wako Book 3. Wako Works of Art, Tokio.
  • 2005 Wolfgang Tillmans: Truth Study Center. Taschen, Köln, ISBN 9783822846407.
  • 2006 Wolfgang Tillmans: Freedom from the Known. Katalog P.S. 1, New York, Steidl, New York, ISBN 9783865212634.
  • 2006 Wolfgang Tillmans. Katalog MCA Chicago / Hammer Museum Los Angeles, Yale University Press, New Haven / London, ISBN 9780300120226.
  • 2007 Wolfgang Tillmans: Manual. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 9783865601322.
  • 2008 Joachim Jäger (Hrsg.): Wolfgang Tillmans: Lighter. Katalog Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Hatje Cantz, Ostfildern, ISBN 9783775721875.
  • 2008 Wolfgang Tillmans: Wako Book 4. Wako Works of Art, Tokyo, ISBN 9784902070316.
  • 2010 Wolfgang Tillmans. Katalog Serpentine Gallery, Koenig Books London, London, ISBN 9783865608536.
  • 2011 Wolfgang Tillmans: Abstract Pictures. Hatje Cantz, Ostfildern, ISBN 9783775727433.
  • 2011 Wolfgang Tillmans: Zachęta Ermutigung. Katalog Zachęta Nationale Kunstgalerie, Warschau, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
  • 2012 Wolfgang Tillmans: FESPA Digital / FRUIT LOGISTICA. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 9783863352110.
  • 2012 Wolfgang Tillmans: Neue Welt. Taschen, Köln, ISBN 9783836539746 (Portfolio mit 72 Photos).
  • 2012 Wolfgang Tillmans. Katalog Moderna Museet Stockholm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, ISBN 9783941773202.
  • Wako Book 5, Wako Works of Art, Tokyo, 2014

Monografische Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1998 Midori Matsui, Neville Wakefield, Jen Budney, Judith Nesbitt und Ulf Erdmann Ziegler in: Parkett No. 53. Parkett Verlag, Zürich, S. 94–141 (Parkett-Edition von Tillmans).
  • 2002 J. Verwoert / P. Halley / M. Matsui (Hrsg.): Wolfgang Tillmans. Phaidon Press, London, New York, ISBN 9780714841922 (Englisch).
  • 2007 Hans Ulrich Obrist: The Conversation Series Vol. 6 – Wolfgang Tillmans. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, ISBN 9783865601339.

Preise (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Tillmans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f guggenheimcollection.org Biographie, Stand vom 6. Oktober 2006
  2. a b Axel Schock & Karen-Susan Fessel: OUT! - 800 berühmte Lesben, Schwule und Bisexuelle, Querverlag, Berlin 2004, ISBN 3-89656-111-1
  3. a b http://tillmans.co.uk/index.php/biography-english.html
  4. http://www.guardian.co.uk/lifeandstyle/2002/feb/08/shopping.artsfeatures
  5. [1]
  6. i-D October 1998, S.181
  7. Neue Mitglieder der Akademie der Künste Akademie der Künste, Pressemitteilung 18. Juni 2012
  8. http://nymag.com/arts/art/reviews/63774/
  9. http://www.washingtonpost.com/gog/exhibits/wolfgang-tillmans,1134368.html
  10. http://artintelligence.net/review/?p=772
  11. http://www.theguardian.com/artanddesign/2010/jun/26/wolfgang-tillmans-serpentine-photographs-exhibition
  12. http://www.nytimes.com/2013/05/17/arts/design/wolfgang-tillmans-from-neue-welt.html
  13. a b Timo Feldhaus: Wolfgang Tillmans – Der Fotograf über HD-Welten, Digitalfotografie und Berliner Touristen de:Bug 165, September 2012
  14. http://www.art-in-berlin.de/incbmeld.php?id=1439 Video: Wolfgang Tillmans „Lighter“ im Hamburger Bahnhof - Berlin
  15. Bremer Kunstpreis und Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 1985-2007 (Version vom 27. September 2007 im Internet Archive) kunsthalle-bremen.de
  16. Printausgabe 22. Februar, S. B5; online 28. Februar (Kurzversion des Printartikels)