Wolfgang Wolf
| Wolfgang Wolf | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 24. September 1957 | |
| Geburtsort | Tiefenthal, Deutschland | |
| Größe | 184 cm | |
| Position | Abwehrspieler | |
| Vereine in der Jugend | ||
| VfR Hettenleidelheim | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| –1976 1976–1978 1978–1988 1988–1992 1992–1993 |
VfR Hettenleidelheim 1. FC Kaiserslautern Am. 1. FC Kaiserslautern Stuttgarter Kickers VfR Mannheim |
248 (11) 131 (9) 24 (3) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1978 | Deutschland Amateure | 1 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| 1994–1998 1998–2003 2003–2005 2005–2007 2009 2010–2011 2011–2012 |
Stuttgarter Kickers VfL Wolfsburg 1. FC Nürnberg 1. FC Kaiserslautern Skoda Xanthi Kickers Offenbach Hansa Rostock |
|
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Wolfgang Wolf (* 24. September 1957 in Tiefenthal) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger -trainer.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Karriere als Spieler
Seine erste Station als Spieler war der pfälzische VfR Hettenleidelheim bis 1976. Danach wechselte er, gemeinsam mit seinem Bruder Arno, zum 1. FC Kaiserslautern (1976–88). Zunächst bei den Amateuren aktiv, absolvierte er in der Saison 1978/79 seine ersten Spiele für die erste Mannschaft in der Bundesliga und erhielt 1979 einen Lizenzspielervertrag.[1] 1981 stand er im Endspiel um den DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt, das mit 1:3 verloren wurde. Nach 10 Jahren und insgesamt 248 Spielen für Kaiserslautern wechselte Wolf 1988 zu den Stuttgarter Kickers, die in der 1. bzw. 2. Liga (1988–92) spielten. Der Abwehrspieler ließ seine Karriere schließlich beim VfR Mannheim ausklingen (1992–94).
[Bearbeiten] Größte Erfolge als Spieler
- 1979 - 1982 Qualifikation für den UEFA-Cup mit dem 1.FC Kaiserslautern
- 1981 DFB-Pokal-Finalist mit dem 1.FC Kaiserslautern
- 1988 und 1991 Bundesliga-Aufstieg mit Stuttgarter Kickers
- insgesamt 308 Bundesliga-Spiele, 16 Tore
[Bearbeiten] Karriere als Trainer
Wolf begann 1994 seine Laufbahn als Trainer bei den Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Süd. In der Saison 1995/96 gelang ihm der Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga.
[Bearbeiten] Trainer in der 1. Bundesliga
Im März 1998 wurde er Trainer des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga, der sich tief im Abstiegskampf befand. Wolf gelang es, die Klasse zu halten. In der Saison 1999/2000 spielte die Mannschaft im UEFA-Pokal, wo man in der 3. Runde ausschied. Im März 2003 gab Wolf trotz laufenden Vertrages sein Engagement bei den Niedersachsen auf. Sein Nachfolger wurde Jürgen Röber.[2]
Im April 2003 wechselte Wolf zum Bundesligisten 1. FC Nürnberg, wo er den Club – wie schon bei seinem Einstieg in Wolfsburg – im Tabellenkeller übernahm, diesmal als Nachfolger von Klaus Augenthaler. Er konnte jedoch den Abstieg in die 2. Liga nicht mehr verhindern. Nach einer Saison in der 2. Liga gelang Wolf mit der Mannschaft 2004 der sofortige Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Als im Oktober 2005 der Club auf dem letzten Tabellenplatz lag, wurde Wolf durch Hans Meyer ersetzt.
Nur einen Monat später, im November 2005, wechselte Wolf als Nachfolger des entlassenen Michael Henke zum 1. FC Kaiserslautern. Henke, der langjährige Assistent von Ottmar Hitzfeld, hatte den FCK erst im Sommer in der 1. Liga übernommen. Auch dieser Verein befand sich, wie schon Wolfs zuvorige Arbeitgeber, auf den unteren Tabellenplätzen. Wolf gelang es jedoch nicht, die Mannschaft vor dem Abstieg in die 2. Liga zu retten. In der Saison 2006/07 wurde Wolf noch in der laufenden Zweitligasaison entlassen.
[Bearbeiten] Stationen in der dritten und zweiten Bundesliga
Nachdem Wolf im Sommer 2009 nur zwei Monate lang Skoda Xanthi in Griechenland trainierte, unterschrieb er im Februar 2010 bei den Kickers Offenbach, die zu diesem Zeitpunkt in der 3. Fußball-Liga spielten und Ambitionen auf den Aufstieg in die 2. Liga hegten. Am 26. Februar 2011 wurde Wolfgang Wolf nach einem 1:1 gegen den VfR Aalen als Cheftrainer von Kickers Offenbach entlassen. Offenbach lag zu diesem Zeitpunkt zwar noch auf dem Relegationsplatz zur 2. Liga, lag aber 13 Punkte hinter Platz zwei und nur einen Punkt vor dem vierten Platz. Für die eigenen Ansprüche war das zu wenig.[3]
Am 7. Dezember 2011 trat Wolfgang Wolf die Nachfolge von Peter Vollmann als Trainer des F.C. Hansa Rostock an; er sollte den Verein vor dem Wiederabstieg in die 3. Liga retten,[4] was ihm jedoch nicht gelang. Sein Vertrag mit Hansa wurde dennoch bis zum 30. Juni 2013 verlängert[5] und er übernahm zeitweilig auch den vakanten Managerposten im Verein. Am 3. September 2012 wurde er wegen sportlichen Misserfolgs in der 3. Liga freigestellt.[6]
[Bearbeiten] Größte Erfolge als Trainer
- 1996: Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga mit den Stuttgarter Kickers
- 1999: Qualifikation für den UEFA-Cup mit dem VfL Wolfsburg
- 2004: Aufstieg in die 1. Bundesliga mit dem 1. FC Nürnberg
[Bearbeiten] Karriere als Manager
- Stuttgarter Kickers (1994 bis 24. Februar 1998; sein Bruder Arno war in der Zeit Co- und Jugendtrainer)
[Bearbeiten] Privates
Wolfgang Wolf ist der Vater des Fußballspielers Patrick Wolf. Wolfgang Wolfs jüngerer Bruder Arno ist ebenfalls als Fußballtrainer tätig.
[Bearbeiten] Weblinks
- Wolfgang Wolf in der Datenbank von fussballdaten.de
- Spielerprofil im Kickers-Archiv
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ „Daten und Fakten - Alles über den 1. FC Kaiserslautern“, S. 41
- ↑ Wolf gibt beim VfL Wolfsburg auf Hamburger Morgenpost vom 4. März 2003
- ↑ Offenbach beurlaubt Wolfgang Wolf
- ↑ Wolfgang Wolf wird neuer Trainer des F.C. Hansa Rostock
- ↑ JA zum FCH: Wolfgang Wolf bleibt Trainer des F.C. Hansa Rostock
- ↑ F.C. Hansa Rostock entbindet Wolfgang Wolf von seinen Aufgaben
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolf, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 24. September 1957 |
| GEBURTSORT | Tiefenthal |