Wolfgang Zapf

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Wolfgang Zapf (* 25. April 1937 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Soziologe.

Ausbildung[Bearbeiten]

Zapf besuchte die Volksschule und das Real-Gymnasium in Frankfurt am Main. Er absolvierte 1957 das Abitur.

Von 1957 bis 1961 studierte er Soziologie und Nationalökonomie in Frankfurt, Hamburg und Köln. Er war Stipendiat des Cusanuswerks und absolvierte während des Studiums Praktika in der Marktforschung und in der Industrie. In Frankfurt schloss er 1961 sein Studium mit dem Diplom in Soziologie ab.

Beruf[Bearbeiten]

1962 bis 1966 assistierte er als Assistent Ralf Dahrendorf am Soziologischen Seminar der Universität Tübingen. 1963 promovierte er zum Dr. phil. in Tübingen mit einer Arbeit über die „Wandlungen der deutschen Elite“ (München: Piper, 1965, 21966). Die Elitenforschung war in diesen Jahren ein hochaktuelles Gebiet und wurde intensiv von Dahrendorf gepflegt. Von 1966 bis 1967 war er wissenschaftlicher Assistent von Dahrendorf an der Universität Konstanz. 1967 habilitierte er sich ebenda mit einer Arbeit über „Materialien zur Analyse des sozialen Wandels“, welche lediglich als Hektograph vorliegt.

1968 war er German Kennedy Fellow an der Harvard University. Von 1968 bis 1972 war Zapf ordentlicher Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt. 1972 wechselte er an die Universität Mannheim, wo er bis 1987 lehrte.

In den frühen 1970er Jahren organisierte er zusammen mit Ökonomen von der Universität Frankfurt das SPES Projekt („Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem“). Das Projekt mündete 1979 in den Sonderforschungsbereichs 3 „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“ Frankfurt/Mannheim.

Im September 1987 wurde Zapf zum wissenschaftlichen Geschäftsführer (Präsident) des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) ernannt, welches Amt er bis zum 31. August 1994 ausübte. Daneben war er gleichzeitig Direktor der „Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung“[1], welche Funktion er bis zu seiner Emeritierung 2002 beibehielt. Zapf führte seine Lehrtätigkeit auch neben seinen Funktionen am WZB von 1988 bis 2002 als Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin fort.

Zapf übernahm außerdem Lehrtätigkeiten an verschiedenen anderen europäischen und amerikanischen Universitäten: 1980 war er Visiting Professor for Comparative European Studies an der Stanford University. 1976, 1981 und 1986 war er Gastprofessor am Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien. 1980 war er Visiting Fellow an der Hoover Institution der Stanford University.

Ehrenämter[Bearbeiten]

Universität Frankfurt und Mannheim[Bearbeiten]

Von 1969 bis 1970 war Zapf Mitglied des Senats der Universität Frankfurt. 1974 bis 1975 und 1982 bis 1983 bekleidete er das Amt eines Dekans der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim. Von 1973 bis 1975 war er Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim.

Sonderforschungsbereich 3[Bearbeiten]

1979, 1981 und von 1985 bis 1987 fungierte er als Sprecher des Sonderforschungsbereichs 3 „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“ Frankfurt/Mannheim, und 1980 und von 1982 bis 1984 als stellvertretender Sprecher.

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)[Bearbeiten]

Von 1967 bis 1974, 1983 bis 1984 war er Vorstandsmitglied und von 1987 bis 1990 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie; von 1973 bis 1976 war Zapf Vorsitzender der „Sektion Soziale Indikatoren“ der DGS.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)[Bearbeiten]

Von 1973 bis 1975 fungierte er als Leiter der Planungsgruppe Sozialwissenschaften bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 1976 bis 1985 war er Mitglied der DFG-Senatskommission für Empirische Sozialforschung.

Center for Social Indicators im SSRC[Bearbeiten]

Von 1972 bis 1977 war Zapf Mitglied des “Steering Committee des Center for Social Indicators” des Social Science Research Council (SSRC) in Washington, D.C.

International Society for Quality of Life Studies (ISQLS)[Bearbeiten]

Zapf ist außerdem Mitglied der ISQLS.

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften[Bearbeiten]

Von 1993 bis 1999 fungierte Zapf als Vorsitzender des Kuratoriums von GESIS.

Herausgeber und Beirat[Bearbeiten]

Von 1987 bis 1909 war Zapf Mitherausgeber der Zeitschrift für Soziologie, war Mitglied im Beirat von Social Indicators Research und Fachgutachter der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Wissenschaftliche Bedeutung[Bearbeiten]

Die Schwerpunkte der Arbeiten Zapfs liegen – in chronologischer Betrachtung ihrer Bearbeitung – im Bereich der Elitenforschung, der gesellschaftlichen Modernisierung und damit eng verbunden der Theorien des Sozialen Wandels, der Sozialberichterstattung und der Sozialindikatorenforschung.

Zapfs erste Publikationen beschäftigen sich mit der Elitenforschung, insbesondere mit dem langfristigen historischen Wandel der deutschen Elite. Wohl im Zusammenhang damit entwickelte sich sein Interesse für die langfristigen Prozesse des sozialen Wandels auf der Makroebene, welche er in seiner Habilitation thematisierte. Offenkundig kam er damit in Berührung mit der Modernisierungsforschung, welche gerade in den 1960er Jahren in den USA en vogue war. Hieraus entstanden seine ersten Arbeiten zur Modernisierungstheorie und der Sammelband „Theorien des sozialen Wandels“. Die empirische Ausarbeitung sollte einerseits in der historisch-komparativen Datensammlung zur Entwicklung westeuropäischer Gesellschaften geschehen; hierzu beantragte er zusammen mit Peter Flora das HIWED-Projekt (Historische Indikatoren Westeuropäischer Demokratien). Auf der anderen Seite stand die Implementation der Sozialindikatorenforschung, deren Ursprünge ebenfalls in den 1960er Jahren in den USA liegen, in Deutschland. Das SPES-Projekt (Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem für die Bundesrepublik Deutschland) sollte ein System sozialer Makroindikatoren entwickeln. Die Hauptprodukte dieser Arbeiten war der „Soziologische Almanach“ (Herausgeber: Eike Ballerstedt und Wolfgang Glatzer) und der Sammelband „Lebensbedingungen in der Bundesrepublik“ (1977, 21978), welche letzteres Buch das Instrument der Sozialindikatoren auf die Bundesrepublik anwandte. Kern des Bandes ist ein sogenanntes „Sozialindikatorentableau“ mit mehreren hundert Indikatoren, welche quantifiziert wurden. Eine historisch längerfristige Betrachtung der gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands seit dem 19. Jahrhundert erfolgte in dem Werk „Wandel der Lebensbedingungen in Deutschland“ (1982).

Neuland innerhalb der Soziologie in Hinblick auf Massendatenanalyse wurde durch Zapfs Assistenten Johann Handl, Karl Ulrich Mayer und Walter Müller im SPES-Projekt durch die Auswertung der Zusatzerhebung zum Mikrozensus 1971 beschritten; die Publikation „Klassenlagen und Sozialstruktur“[2] stellt die erste mit Mikrodaten erstellte Klassenanalyse für Deutschland dar.

Es stellte sich bald heraus, dass man mit Makroindikatoren allein viele soziale Themen nicht erfassen konnte, da die Hauptquelle der Indikatoren die amtliche Statistik war, welche insbesondere keine Meinungs- und Einstellungsforschung betreibt. Analog zur amerikanischen Situation war man bestrebt, einen sozialen Survey zu entwickeln, welcher subjektive und objektive Sachverhalte gemeinsam erhebt, welche somit aufeinander bezogen werden könnten: dieses Instrument war der „Wohlfahrtssurvey“. Die zentrale Publikation – basierend auf Auswertungen dieses Surveys – war „Lebensqualität in der Bundesrepublik: Objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden“ (1984). Viele andere Publikationen, welche diese Datenquelle verwendeten, folgten, bis auf den heutigen „Datenreport“. Das zentrale theoretische Konzept dieser Arbeiten war die Wohlfahrts- und Lebensqualitätsforschung nach US-amerikanischen Vorbild. Die Entwicklung von Panel-Studien in den 1980er Jahren, wie das deutsche Sozio-ökonomische Panel, bot Gelegenheit, Elemente des Wohlfahrtssurveys in diese Panelstudie zu integrieren, und somit Lebensqualität im Längsschnitt abzubilden.

Mit diesen Datenquellen war nun eine solide Grundlage für mannigfaltige „Datenkompilationen“, Sozialstruktur- und Wohlfahrtsanalysen geschaffen. Zapfs Wechsel an das Wissenschaftszentrum Berlin in 1987 und der Zusammenbruch der DDR öffneten ein neues Forschungsfeld. Zunächst konnte durch die Ausdehnung des Wohlfahrtssurveys auf Ostdeutschland eine Datengrundlage für eine sozialwissenschaftliche Transformationsforschung geschaffen werden. Im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte wurde die getrennte Analyse und Gegenüberstellung von Ost und West allerdings immer gegenstandsloser.

Zapfs theoretischer Hintergrund blieb die Modernisierungstheorie und er gilt als prominentester Vertreter der "Modernisierungsforschung" in der deutschen Soziologie. Den Kern der Modernisierung sieht er in der „Steigerung der gesamt-gesellschaftlichen Anpassungs- und Steuerungskapazitäten, d.h. als positive Bilanz von steigenden Ressourcen und steigenden Belastungen“[3]. Zentral wurden für ihn im Laufe der Zeit Konzepte der sozialen Steuerung, der sozialen Planbarkeit und der sozialen Innovationsfähigkeit von Gesellschaften. Der Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftssystems gab ihm Gelegenheit, seine theoretischen Vorstellungen zu erweitern, z.B. durch das Konzept der „nachgeholten Modernisierung“.

Vertreter neuerer Konzepte der Modernisierungsforschung stehen der Modernisierungstheorie im engeren Sinne, die Zapf als "eine amerikanische Erfindung der 50er Jahre"[4] bezeichnete, kritischer gegenüber. Diese Neufassung der Modernisierungstheorie ist weniger ethnozentrisch und pfadabhängig und ist auch den Misserfolgen und Schattenseiten (z.B. Umweltgefährdung, Rüstungswettbewerbe, wirtschaftliche Außenwirkungen der westlichen Industrieländer) gegenüber sensibel. So ist mit Rucht[5] gesellschaftliche Modernisierung „ein variantenreicher und keineswegs linearer Vorgang, gekennzeichnet von ungleichzeitigen Abläufen, Rückschritten und widersprüchlichen Teilentwicklungen“. Das zu Grunde gelegte „Modell einer modernen Gesellschaft“ könne auf einer begrenzten Anzahl „unterschiedlicher Entwicklungspfade“ erreicht werden.

Zapf war erfolgreich in der Förderung und Platzierung junger Soziologen: so gehören zu seinen ehemaligen Studenten und Mitarbeitern Karl Ulrich Mayer, Walter Müller, Peter Flora, Johann Handl, Jens Alber, Wolfgang Glatzer, Heinz-Herbert Noll, Jürgen Kohl, Roland Habich, Franz Rothenbacher und viele andere.

Familie[Bearbeiten]

Zapf heiratete 1966 Dr. Katrin Zapf, geborene Raschig. In der Ehe wurden zwei Kinder geboren. Die Ehefrau Katrin Zapf ist ebenfalls Soziologin, und spezialisierte sich in – und lehrte an der Universität Mannheim – Stadtsoziologie.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Bücher (Autor, Mitautor, Herausgeber)[Bearbeiten]

  • (zus. mit Joachim Bergmann) (1965), Kommunikation im Industriebetrieb. Frankfurt: Europäische Verlagsanstalt.
  • (1965, 2. Aufl. 1966), Wandlungen der deutschen Elite. München: Piper. (Dissertation).
  • (Hrsg. und Mitautor) (1965), Beiträge zur Analyse der deutschen Oberschicht. München: Piper.
  • (Hrsg.) (1969, 4. Aufl. 1979), Theorien des sozialen Wandels. Königstein/Ts.: Verlagsgruppe Athenäum, Hain, Scriptor, Hanstein. (Neue wissenschaftliche Bibliothek, Bd. 31: Soziologie).
  • (Hrsg.) (1974, 1975), Soziale Indikatoren: Konzepte und Forschungsansätze. Bd. 1 und 2, Frankfurt: Herder & Herder, 1974. Bd. 3, Frankfurt: Campus, 1975.
  • (Hrsg.) (1976), Gesellschaftspolitische Zielsysteme. Soziale Indikatoren, Bd. 4. Frankfurt: Campus.
  • (1976), Sozialberichterstattung: Möglichkeiten und Probleme. Göttingen: Verlag Otto Schwartz & Co. (Kommission für wirtschaftlichen und sozialen Wandel, Bd. 125).
  • (zus. mit Hans Jürgen Krupp) (1977), Sozialpolitik und Sozialberichterstattung. Frankfurt und New York: Campus.
  • (Hrsg. und Mitautor) (1977), Probleme der Modernisierungspolitik. Meisenheim am Glan: Verlag Anton Hain. (Mannheimer sozialwissenschaftliche Studien, Bd. 14).
  • (Hrsg. und Mitautor) (1977, 2. Aufl. 1978), Lebensbedingungen in der Bundesrepublik. Frankfurt und New York: Campus.
  • (Hrsg. zus. mit Erich Wiegand) (1982), Wandel der Lebensbedingungen in Deutschland. Frankfurt: Campus.
  • (zus. mit Wolfgang Glatzer und anderen) (1984), Lebensqualität in der Bundesrepublik: Objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden. Frankfurt und New York: Campus.
  • (Hrsg. und Mitautor) (1987), German Social Report. In: Social Indicators Research, vol. 19, no. 1, S. 5–171.
  • (zus. mit anderen) (1987), Individualisierung und Sicherheit: Untersuchungen zur Lebensqualität in der Bundesrepublik Deutschland. München: Beck. (Perspektiven und Orientierungen, Bd. 4).
  • (1987), Aufsätze zur Modernisierungsforschung und Modernisierungstheorie. Mannheim: Hektograph, 1987.
  • (1994), Modernisierung, Wohlfahrtsentwicklung und Transformation: Soziologische Aufsätze 1987–1994. Berlin: Sigma.
  • (Hrsg. zus. mit Meinolf Dierkes, Mitautor) (1994), Institutionenvergleich und Institutionendynamik. WZB-Jahrbuch 1994. Berlin: Sigma.
  • (Hrsg. zus. mit Hansgert Peisert) (1994), Gesellschaft, Demokratie und Lebenschancen: Festschrift für Ralf Dahrendorf. Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt.
  • (Hrsg.) (1996), Lebenslagen im Wandel: Sozialberichterstattung im Längsschnitt. Frankfurt und New York: Campus-Verlag, 1996.
  • (Hrsg. und Mitautor zus. mit Roland Habich) (1996, 2. Aufl. 1997), Wohlfahrtsentwicklung im vereinten Deutschland: Sozialstruktur, sozialer Wandel und Lebensqualität. Berlin: Sigma.
  • (Hrsg. mit Bernhard Schäfers) (1998, 2. Aufl. 2001), Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands. Opladen: Leske und Budrich.
  • (Wolfgang Glatzer, Hrsg.) (2002), Sozialer Wandel und gesellschaftliche Dauerbeobachtung. [Festschrift für Wolfgang Zapf]. Opladen: Leske und Budrich.

Zeitschriftenaufsätze, Beiträge in Sammelwerken[Bearbeiten]

  • (1963), Ein Modell zur Beschreibung der sozialen Zirkulation deutscher Führungsgruppen. In: Studien und Berichte aus dem Soziologischen Seminar der Universität Tübingen, Nr. 1, S. 35–48.
  • (1963), Drei Skizzen zur Literatursoziologie. In: Studien und Berichte, Nr. 2, S. 49–62.
  • (1964), Die Leser der Massenpresse. In: Studien und Berichte, Nr. 3, S. 20–36.
  • (1965), Die Sozialstruktur deutscher Parlamente. In: F. Sänger und K. Liepelt (Hrsg.), Wahlhandbuch 1965. Frankfurt: Europäische Verlagsanstalt, Sektion 3.25, S. 2–29.
  • (1965), The Sociology in Western Germany. The American-German Review 31, S. 27–35.
  • (1966), Angst vor der wissenschaftlichen Frage: Zur Diskussion über das katholische Bildungsdefizit. In: N. Greinacher und Th. Risse (Hrsg.), Bilanz des deutschen Katholizismus. Mainz: Grünewald, S. 405–440.
  • (1966), Soziologieunterricht an deutschen Schulen? In: F. Minssen (Hrsg.), Politische Bildung als Aufgabe. Frankfurt: Diesterweg, S. 214–224.
  • (1966), Max Webers Theorie der Ordnung und des Fortschritts. In: Studien und Berichte, Nr. 7, S. 16–22.
  • (1968), Complex Societies and Social Change: Problems of Macro-Sociology. Social Science Information 7, S. 7–30. Wieder abgedruckt in: UNESCO, The Social Sciences: Problems and Orientations. The Hague and Paris: Mouton, S. 252–273.
  • (1971), Der nachgeholte Aufstieg: Untersuchungen über Absolventen des Zweiten Bildungsweges. Neue Sammlung 11, S. 249–273.
  • (zus. mit Peter Flora) (1971), Zeitreihen als Indikatoren der Modernisierung: Einige Probleme der Datensammlung und Datenanalyse. Politische Vierteljahresschrift 12,1: 29–70 (deutsche Übersetzung von „Some Problems of Time-series Analysis in Research on Modernization.“ Social Science Information 10: 53–102). Wieder abgedruckt in Shmuel Eisenstadt und Stein Rokkan (Hrsg.), Building States and Nations. Vol. 1. Beverly Hills: Sage, S. 161–211.
  • (1972), Social Indicators: Prospects for Social Accounting Systems. Social Science Information 11: 243–277. Deutsch: Soziale Indikatoren. In: G. Albrecht at al. (Hrsg.), Soziologie: René König zum 65. Geburtstag. Köln: Westdeutscher Verlag, 1973, S. 261–290.
  • (1972), Work on Social Indicators in the German Federal Republic. Social Science Information 11: 279–285.
  • (1972), Zur Messung der Lebensqualität. Zeitschrift für Soziologie 1, S. 267–279.
  • (1972), Lebensqualität und Soziale Indikatoren. Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 3, S. 267–279.
  • (1973), Gesellschaftliche Dauerbeobachtung und aktive Politik. Allgemeines Statistisches Archiv 57, S. 143¬163. Englisch: The Polity as Monitor of the Quality of Life. American Behavioural Scientist 17, S. 651–675. Abgedruckt in: L. Milbrath and F. Inscho, eds., The Politics of Environmental Quality. Beverly Hills: Sage, S. 35–59, Karl W. Deutsch, ed. (1977), Ecosocial Systems and Ecopolitics. Paris: UNESCO, S. 235–252.
  • (1974), Soziale Indikatoren – Ein Überblick. In: Wolfgang Zapf (Hrsg.), Soziale Indikatoren I. Frankfurt: Herder & Herder, S. 3–16.
  • (1974), Zur Messung der öffentlichen Armut. In: Wolfgang Zapf (Hrsg.), Soziale Indikatoren I. Frankfurt: Herder & Herder, S. 187–214.
  • (1974), Modernisierungstheorien. In: D. Grimm (Hrsg.), Prismata: Dank an Bernhard Hannsler. Pullach: Verlag Dokumentation, S. 302–317.
  • (1974), Social Indicators 1973: Comparisons with Social Reports of Other Nations. In: R. van Dusen, ed., Social Indicators 1973: A Review Symposium. Washington, D.C.: Social Science Research Council, S. 20–40.
  • (1974), Sozialbericherstattung und amtliche Statistik. Beilage zu Wirtschaft und Statistik, Nr. 8, S. 3–8.
  • (1974), Eliten. In: Eike Ballerstedt und Wolfgang Glatzer (Hrsg.), Soziologischer Almanach. Frankfurt: Herder & Herder, S. 341–362.
  • (1975), Zu einigen Grundproblemen der Sozialberichterstattung. In. Meinolf Dierkes (Hrsg.), Soziale Daten und politische Planung. Frankfurt: Campus, S. 51–65.
  • (1975), Die soziologische Theorie der Modernisierung. Soziale Welt 26, S. 212–226.
  • (1975), Systeme sozialer Indikatoren: Ansätze und Probleme. In: Wolfgang Zapf (Hrsg.), Soziale Indikatoren III. Frankfurt: Campus, S. 169–192. Englisch: Systems of Social Indicators: Current Approaches and Problems. International Social Science Journal 27, S. 479–498.
  • (1976), Soziale Indikatoren: Eine Zwischenbilanz. Allgemeines Statistisches Archiv 60, S. 1–16. Abgedruckt in Hans Jürgen Hoffmann-Nowotny (Hrsg.), Soziale Indikatoren. Frauenfeld: Huber, S. 29–49.
  • (1976), International, Public, and Private Actors in Social Reporting. Social Indicators Newsletter, No. 10, Sept. 1976, Washington, D.C.: Social Science Research Council.
  • (zus. mit Hans Jürgen Krupp) (1977), Indikatoren, soziale. Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaften (HdWW), 3./4. Lieferung, S. 120–133.
  • (1977), Lebensqualität in der Bundesrepublik: Methoden der Messung und erste Ergebnisse. Soziale Welt 28, S. 413–423.
  • (1978), Angewandte Sozialberichterstattung: Das SPES-Indikatorensystem. In: Neuere Entwicklungen in den Wirtschaftswissenschaften. Schriften des Vereins für Socialpolitik, NF Bd. 98. Berlin: Duncker & Humblot, S. 689–716. Englisch: Applied Social Reporting: The SPES Social Indicators System. Social Indicators Research 6 (1979), S. 397–419; abgedruckt in: Charles Taylor, ed. (1980), Indicator Systems for Political, Economic, and Social Analysis. Königstein: A. Hain, S. 39–68.
  • (1979), Modernization and Welfare Development: The Case of Germany. Social Science Information 18, S. 219–246.
  • (1979), Lebensbedingungen und wahrgenommene Lebensqualität. In: Joachim Matthes (Hrsg.), Sozialer Wandel in Westeuropa. Frankfurt und New York: Campus, S. 767—790.
  • (1980), The SPES Social Indicators System in Comparative Perspective. In: Alexander Szalai and Frank M. Andrews, eds., The Quality of Life: Comparative Studies. Beverly Hills: Sage, S. 249–269.
  • (1981), Wohlfahrtsstaat und Wohlfahrtsproduktion. In: Lothar Albertin und Werner Link (Hrsg.), Politische Parteien auf dem Weg zur parlamentarischen Demokratie in Deutschland: Entwicklungslinien bis zur Gegenwart. [Erich Matthias zum 60. Geburtstag gewidmet]. Düsseldorf: Droste, S. 379–400.
  • (1981), Zur Theorie und Messung von side-effects. In: Joachim Matthes (Hrsg.), Lebenswelt und soziale Probleme. Frankfurt und New York: Campus, S. 275—287.
  • (1982), Gegenwartsprobleme und Entwicklungstendenzen westeuropäischer Gesellschaften. IHS-Journal, Institut für Höhere Studien Wien 6, S. 121–133.
  • (1982), Die Wohlfahrtsentwicklung in Deutschland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Werner Conze und M. Rainer Lepsius (Hrsg.), Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland: Beiträge zum Kontinuitätsproblem. Stuttgart: Klett-Cotta, S. 67–85. (Industrielle Welt, Bd. 34).
  • (1982), Social Partnership: Corporative Pluralism in Austria. In: Kurt Steiner, ed., Tradition and Innovation in Contemporary Austria. Palo Alto: Sposs, S. 152–159.
  • (1983), Entwicklungsdilemmas und Innovationspotentiale in modernen Gesellschaften. In: Joachim Matthes (Hrsg.), Arbeitsgesellschaft in der Krise? Frankfurt und New York: Campus, S. 293—308. Ebenfalls in: Harald Enke et al. (Hrsg.) (1983), Struktur und Dynamik der Wirtschaft: Festschrift für Karl Brandt. Freiburg: Haufe, S. 235–252. Englisch: Developmental Dilemmas and Innovative Potential in Modern Societies. Arbeitspapier Nr. 97, Sonderforschungsbereich 3 Frankfurt/Mannheim, 1983.
  • (1983), Die Pluralisierung der Lebensstile: Neue Muster des Lebens- und Familienzyklus, Alte und neue Linien der sozialen Schichtung. In: Zukunftsperspektiven gesellschaftlicher Entwicklungen. Bericht im Auftrag der Landesregierung von Baden-Württemberg. Stuttgart, S. 56–73.
  • (1983), Gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen. In: Zukunftschancen eines Industrielandes. Kongress der der Landesregierung von Baden-Württemberg. Dokumentation. Stuttgart, S. 31–35.
  • (1984), Weiterbildung: der „vierte Bildungssektor“, Individuelle Entfaltung versus soziale Unterschiede. In: Weiterbildung: Herausforderung und Chance. Bericht im Auftrag der Landesregierung von Baden-Württemberg. Stuttgart, S. 27–36, 45–50.
  • (1984), Rahmenbedingungen der Weiterbildung. In: Zukunftschancen eines Industrielandes. Kongress der der Landesregierung von Baden-Württemberg. Dokumentation. Stuttgart, S. 26–30.
  • (1984), Welfare Production: Public vs. Private. Social Indicators Research 14, S. 263–274. Deutsch: Zur Theorie der Wohlfahrtsproduktion: Öffentliche und private Aktivitäten in Perspektive. In: E. Wille (Hrsg.), Konzeptionelle Probleme öffentlicher Planung. Frankfurt: Lang, S. 1–19.
  • (zus. mit Wolfgang Glatzer) (1984), Die Lebensqualität der Bundesbürger. Beilage zur Wochenzeitung das Parlament, B 44/84, 3. November 1984, S. 3–25.
  • (1985), Der Zugang der Wissenschaft zur statistischen Information: Forderung und Realität. In: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Datennotstand und Datenschutz. Stuttgart: W. Kohlhammer, S. 38–49.
  • (1985), Weiterbildung und Politikberatung. In: Burkhart Lutz (Hrsg.), Soziologie und gesellschaftliche Entwicklung. Frankfurt und New York: Campus, S. 278–281.
  • (1986), Development, Structure and Prospects of the German Social State. In: Rei Shiratori und Richard Rose, eds., Welfare State: East and West. Oxford und New York: Oxford University Press, S. 126–155.
  • (1986), Zur Diskussion um Krise und Innovationschancen in westlichen Demokratien. In: Max Kaase (Hrsg.), Politische Wissenschaft und politische Ordnung: Analysen zu Theorie und Empirie demokratischer Regierungsweise. Festschrift für Rudolf Wildenmann. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 52–60. In modifizierter Form als: Innovationschancen moderner Gesellschaften. In: Gießener Universitätsblätter, Heft 2/1985, S. 21–25, und in: Loccumer Protokolle, 3/1985, S. 41–53.
  • (1986), Die deutsche Version des Wohlfahrtsstaates. In: Klaus Hanau,Reinhard Hujer und Werner Neubauer (Hrsg.), Wirtschafts- und Sozialstatistik: Empirische Grundlagen und politische Entscheidungen. Heinz Grohmann zum 65. Geburtstag. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 379–403.
  • (1986), Wandel, sozialer. In: Bernhard Schäfers (Hrsg.), Grundbegriffe der Soziologie. Opladen: Leske & Budrich, S. 365–370.
  • (1986), Innovationschancen der westeuropäischen Gesellschaften. In: Soziale Welt, Sonderbd. 4, Johannes Berger (Hrsg.), Die Moderne – Kontinuitäten und Zäsuren, S. 167–179.
  • (1988), Sozialer Wandel. In: Görres-Gesellschaft (Hrsg.), Staatslexikon: Recht, Wirtschaft, Gesellschaft; in 5 Bänden. Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft. 7., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4: Naturschutz und Landschaftspflege – Sozialhilfe. Freiburg et al.: Herder, Spalte ???–???.
  • (zus. mit Sigrid Breuer und Jürgen Hampel) (1987), Technikfolgen für Haushaltsorganisation und Familienbeziehungen. In: Burkart Lutz (Hrsg.), Technik und sozialer Wandel: Verhandlungen des 23. Deutscher Soziologentags in Hamburg 1986. Frankfurt und New York: Campus, S. 220–232.
  • (1988), Individualisierung und Sicherheit: Einige Anmerkungen aus soziologischer Sicht. In: Gabriele Rolf, P. Gerd Spahn und Gert Wagner (Hrsg.), Sozialvertrag und Sicherung: Zur ökonomischen Theorie staatlicher Versicherungs- und Umverteilungssysteme. Frankfurt und New York: Campus, S. 371–380.
  • (Hrsg.) (1991), Die Modernisierung moderner Gesellschaften: Verhandlungen des 25. Deutschen Soziologentages in Frankfurt am Main 1990. Frankfurt und New York: Campus.
  • (1994), Einige Materialien zu Gesellschaft und Demokratie in Deutschland. In: Hansgert Peisert et al. (Hrsg.), Gesellschaft, Demokratie und Lebenschancen: Festschrift für Ralf Dahrendorf. Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt, S. 291-312.
  • (1995), Die Wirkungen wirtschaftlicher Veränderungen auf die soziale Wohlfahrt und die Gesundheit. In: Peter Nahamowitz und Otwin Massing (Hrsg.), Politik – Verfassung – Gesellschaft: Traditionslinien und Entwicklungsperspektiven: Otwin Massing zum 60. Geburtstag. Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft, S. 199-212.
  • (1995), Modernisierungstheorien in der Transformationsforschung. In: Klaus von Beyme und Claus Offe (Hrsg.), Politische Theorien in der Ära der Transformation. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 169-181.
  • (1996), Die Modernisierungstheorie und unterschiedliche Pfade der gesellschaftlichen Entwicklung. Leviathan Baden-Baden: Nomos, 24 (März 1996) 1, S. 63–77.
  • (1997), Die deutsche Transformation: ein Modernisierungsprozess mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in Ost und West. In: Roland Lhotta et al. (Hrsg.), Deutsche und europäische Verfassungsgeschichte: sozial- und rechtswissenschaftliche Zugänge: Symposium zum 65. Geburtstag von Hans Boldt. Baden-Baden: Nomos-Verlagsgesellschaft, S. 91–100.
  • (zus. mit Roland Habich) (1999), Die Wohlfahrtsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1999. In: Max Kaase und Günther Schmid; Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (Hrsg.), Eine lernende Demokratie: 50 Jahre Bundesrepublik Deutschland. Berlin: Ed. Sigma, 1999, S. 285–314. (WZB-Jahrbuch, 1999).
  • (2000), Wie kann man die deutsche Vereinigung bilanzieren? In: Heinz-Herbert Noll und Roland Habich (Hrsg.), Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft: Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland. Frankfurt und New York: Campus. (Soziale Indikatoren, Bd. 21). Auch unter demselben Titel erschienen als: "Mannheimer Vorträge", Nr. 5. Mannheim: Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung, 2000. In Englisch: How to Evaluate German Unification? Berlin : Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Abt. Sozialstruktur und Sozialberichterstattung im Forschungsschwerpunkt III, 2000. (Veröffentlichung der Abteilung Nr. 00,404).
  • (zus. mit Roland Habich) (2002), „Neues wagen – am Alten und Bewährten festhalten“: Wertewandel, Sozialstruktur und Sozialberichterstattung. In: Dieter Fuchs et al. (Hrsg.), Bürger und Demokratie in Ost und West: Studien zur politischen Kultur und zum politischen Prozess; Festschrift für Hans-Dieter Klingemann. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. 108–127.
  • ( 8. Aufl.2003), Wandel, sozialer. In: Bernhard Schäfers (Hrsg.), Grundbegriffe der Soziologie. Opladen: Leske & Budrich, S. 427–433.
  • (2004), Modernization Theory – in the Non-western World. Welt-Trends: Zeitschrift für internationale Politik. Potsdam: Welt-Trends, Universität Potsdam, 12 (Herbst 2004) 44, S. 100–107.

Arbeitspapiere, Gutachten, Hektographen[Bearbeiten]

  • (1961), Die Die Literatur einer Subkultur. Soziologische Diplomarbeit, Institut für Sozialforschung, J. W. Goethe-Universität, Frankfurt.
  • (1966), On the Theory of Change and the Analysis of War. Paper Presented on the VIth World Congress of Sociology, Evian.
  • (1967), Materialien zur Analyse des sozialen Wandels. Habilitationsschrift. Universität Konstanz.
  • (1967), Zur Soziologie des Nationalsozialismus. Habilitationsvortrag. Universität Konstanz.
  • (zus. mit Hans Jürgen Krupp) (1972), Die Rolle alternativer Wohlstandsindikatoren. Gutachten für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Frankfurt.
  • (zus. mit anderen) (1976), Soziologie und politische Wissenschaft. In: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Aufgaben und Finanzierung V („Grauer Plan“ 1976–1978) . Boppard: Boldt, S. 68–77.
  • (1977), Komponenten der Wohlfahrt: Pretest 1976. SPES-Arbeitspapiere Nr. 78. Frankfurt.
  • (1979), Neue Daten für eine historische Sozialforschung. VASMA-Arbeitspapiere Nr. 6. Mannheim.
  • (1979), Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik. Forschungsbericht der Universität Mannheim, S. 427–432.
  • (zus. mit anderen) (1981), Der Wohlfahrtssurvey 1980 – Erste Ergebnisse. In: W. Schulte (Hrsg.), Soziologie in der Gesellschaft, 20. Deutscher Soziologentag. Universität Bremen, S. 150–155.
  • (1981), Einleitung in das Programm des Sonderforschungsbereichs. Sonderforschungsbereich 3 Frankfurt/Mannheim.
  • (zus. mit anderen) (1982), Erste Ergebnisse der Wiederholungsbefragung 1978/1980. Sonderforschungsbereich 3 Frankfurt/Mannheim.
  • (1982), Experiences in Private Social Reporting. Document Prepared for the OECD Social Affairs Division.
  • (1982), Soziale Indikatoren in der Umfrageforschung. In: Vorträge zur Markt- und Sozialforschung, Heft 2. Offenbach: Bundesverband der Marktforscher, S. 18–36.
  • (1982), On the Concept and Measurement of Welfare Production. Paper Prepared at the Xth World Congress of Sociology. Mexico City.
  • (1984), Umfragereplikationen als soziale Indikatoren. Beitrag zu einer jugendsoziologischen Konferenz der Werner-Reimers-Stiftung, 12. März 1984.
  • (1984), Wissenschaftsförderung durch Stiftungen. Rede zur Preisverleihung der Arthur-Burkhardt-Stiftung, 19. Oktober 1984.
  • (1985), Soziale Mindestsicherung unter neuen gesellschaftlichen Anforderungen. Beitrag zu einem Kolloquium der Politischen Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bonn 22. Februar 1985.
  • (1985), Stellungnahme zum Mikrozensusgesetz. Unterlage für die Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, 25. Februar 1985.
  • (mit Mitarbeitern) (1985), Die Pluralisierung der Lebensstile. Gutachten für das Bundeskanzleramt, Mai 1985.
  • (mit Mitarbeitern) (1985), Individualisierung und Sicherheit. Gutachten für das Bundeskanzleramt, November 1985.
  • (1985), The Future of the Welfare State: the German Case. Paper Prepared for the Conference on "The Experience of Welfare State and Its Future", Tokyo, 27–29 August 1984. Sonderforschungsbereich 3, Arbeitspapier Nr. 148. Frankfurt am Main und Mannheim.
  • (mit Mitarbeitern) (1986), Lebensqualität der Wohnbevölkerung in der Bundesrepublik. Gutachten für das Bundeskanzleramt, März 1986.
  • (1986), Innovationschancen und Weiterbildung in der modernen Gesellschaft: [Sitzung des Kreistags am 28. Januar 1986 im Neuen Schloss Meersburg]. Friedrichshafen: Landratsamt Bodenseekreis. (Probleme und Perspektiven am See, Nr. 8).
  • (1987), On Social Innovations. Stanford University, January 1987. Erschienen unter demselben Titel als: Sonderforschungsbereich 3, Arbeitspapier Nr. 254. Frankfurt am Main und Mannheim.
  • (1989), Die Sozialstruktur der Bundesrepublik in den 1980er Jahren. Berlin: WZB. WZB-Papers, 89; 101.
  • (Hrsg.) (1990), Zur Lage der sozialwissenschaftlichen Forschung in der ehemaligen DDR: wissenschaftliche Interessen, Forschungserfahrungen, Strukturprobleme, Kooperationswege; Konferenzbericht. Berlin: WZB. WZB-Papers, 90,8.
  • (1990), Modernisierung und Modernisierungstheorien. Berlin: WZB, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers/ WZB, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung, 90,4.
  • (1992), Die Transformation in der ehemaligen DDR und die soziologische Theorie der Modernisierung. Berlin: WZB, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung. Papers/ WZB, Arbeitsgruppe Sozialberichterstattung, 92,104. Auch unter demselben Titel erschienen: Gastvortrag; öffentlicher Vortrag im Rahmen der Fachbeiratssitzung des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln, 23. April 1992. Köln: MPIFG, 1992.
  • (1999), Social Reporting in the 1970s and 1990s. Berlin: WZB. (Veröffentlichungen der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung des Forschungsschwerpunktes Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Nr. 99/404).
  • (2003), Modernisierung und Wohlfahrtsentwicklung: WZB-Vorlesung, 17. Dezember 2002. (WZB-Vorlesungen, Nr. 5).

Literatur[Bearbeiten]

  • Ballerstedt, Eike und Wolfgang Glatzer (11974, 31979), Soziologischer Almanach: Handbuch gesellschaftlicher Daten und Indikatoren. Frankfurt und New York: Campus. (Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem für die Bundesrepublik Deutschland (SPES), Bd. 5).
  • Handl, Johann, Karl Ulrich Mayer und Walter Müller (1977),Klassenlagen und Sozialstruktur: Empirische Untersuchungen für die Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt und New York: Campus. (Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem für die Bundesrepublik Deutschland (SPES), Bd. 9).
  • Rucht, Dieter (1994), Modernisierung und neue soziale Bewegungen: Deutschland, Frankreich und USA im Vergleich. Frankfurt und New York: Campus, S. 60.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Wolfgang Zapf bei: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Abgerufen am 13. Januar 2014.
  2. Handl et al. 1977.
  3. Zapf 2003: 430.
  4. Zapf 1991: 32.
  5. Rucht 1994: 60.