Wolfram(IV)-sulfid

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Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Wolfram(IV)-sulfid
Andere Namen

Wolframdisulfid

Verhältnisformel WS2
CAS-Nummer 12138-09-9
PubChem 82938
Kurzbeschreibung

grau-bläulicher geruchloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 247,97 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

7,5 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

1250 °C[1]

Löslichkeit

schwer löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Wolfram(IV)-sulfid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Wolframverbindungen und Sulfide.

Vorkommen[Bearbeiten]

Wolfram(IV)-sulfid kommt natürlich in Form des Minerals Tungstenit vor.[3]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Wolfram(IV)-sulfid kann direkt aus den Elementen

\mathrm{W + 2 \ S \longrightarrow WS_2}

oder durch Reaktion von Wolfram(VI)-oxid mit Schwefel gewonnen werden.[4]

\mathrm{2 \ WO_3 + 7 \ S \longrightarrow 2 \ WS_2 + 3 \ SO_2}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Wolfram(IV)-sulfid ist ein grau-bläulicher bis schwarzer geruchloser Feststoff, welcher schwer löslich in Wasser ist.[1] Es besitzt eine hexagonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe P63/mmc (a = 3,132, c = 12,323 Å). Eine trigonale Form (Raumgruppe R3m, a = 3,158, c= 18,49 Å) ist ebenfalls bekannt[5]. Es besitzt Katalysator- und Detektoreigenschaften.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Eintrag zu CAS-Nr. 12138-09-9 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 7. Januar 2011 (JavaScript erforderlich)
  2. a b Datenblatt Wolfram(IV)-sulfid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 7. Januar 2011 (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben
  3. Mindat: Tungstenit
  4. a b Georg Brauer (Hrsg.): Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. Band 2. 3., umgearbeitete Auflage. Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1574.
  5. Eintrag Tungstenit im Handbook of Mineralogy.