Wolfram Hänel

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Wolfram Hänel (* 7. März 1956 in Fulda) ist ein deutscher Schriftsteller; er schreibt auch unter dem Pseudonym Kurt Appaz.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Er studierte Deutsch und Englisch an der FU Berlin sowie an der Uni Hannover und arbeitete als Plakatmaler und Theaterfotograf (Landesbühne Hannover), Werbetexter, Studienreferendar, Spiele-Erfinder und Dramaturg (theaterwerkstatt hannover), bevor er 1987 zu schreiben anfing.

Wolfram Hänel lebt und arbeitet mit der Dramaturgin Ulrike Gerold in Hannover und gelegentlich in der Nähe von Kilmore Quay im County Wexford von Irland.

Wirken[Bearbeiten]

Mit dem Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendliteratur sind bislang mehr als 100 Romane, Erzählungen und Bilderbücher von ihm erschienen und in insgesamt 25 Sprachen übersetzt worden. Als Kurt Appaz aber auch unter eigenem Namen wendet er sich mit derzeit drei Romanen und vier Theaterstücken auch an Erwachsene.

Für seine schriftstellerische Tätigkeit wurde er 2001 mit dem Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover ausgezeichnet, 2003 mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis der Stadt Braunschweig.[1][2] Hänel gilt als

„[…] einer der vielschichtigsten Schriftsteller im deutschen Sprachraum. Seine frechen, witzigen und temporeichen Bücher zeichnet ein treffsicheres Gespür für den Tonfall der jugendlichen Protagonisten aus. Bei gleichzeitigem Verzicht auf eine pädagogisch-didaktische Haltung greift der Autor engagiert zeitgemäße Themen auf. Geschickt und aus kritischer Perspektive verknüpft er Fragestellungen von gesellschaftlicher Relevanz mit den Lebens- und Interessenswelten seiner jugendlichen Leser. Auch für Erwachsene sind seine Erzählungen und Romane eine lohnende und sehr unterhaltsame Lektüre.“[3]

Bibliographie[Bearbeiten]

Prosa[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

Theaterstücke[Bearbeiten]

  • Die Eier des Kolumbus. Hartmann & Stauffacher, 1992. Uraufführung im Theater Bleichgesichter, Hannover 1992
  • Das Meer im Bauch. Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 1995. Uraufführung im Theater im Werftpark, Kiel, 1995
  • Schmiereck, Strotzeck und Klackler – Zwei Männer kommen aus der Kneipe. Stückgut Bühnen- und Musikverlag, 2002
  • Kurt Appaz: Der Mann, der mit Jimi Hendrix tanzte oder Sogar für die Revolution braucht man Profis. Stückgut Bühnen- und Musikverlag, 2010. Uraufführung am Staatstheater Darmstadt im April 2011

Kinder- und Jugendliteratur[Bearbeiten]

Bilderbücher[Bearbeiten]

Erstlesebücher[Bearbeiten]

Ich lese selber-Reihe
Lila Lesestier-Reihe
Sonne, Mond und Sterne-Reihe

Romane[Bearbeiten]

Deutsch-englische Geschichten
  • Vorsicht – strong currents!: Eine deutsch-englische Geschichte. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2006. ISBN 978-3-499-21366-3
  • Hilfe – lost in London!: Eine deutsch-englische Geschichte. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2007. ISBN 978-3-499-21409-7
  • Achtung, Steilklippe! - Trouble in Wales: Eine deutsch-englische Geschichte. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2009. ISBN 978-3-499-21485-1

Krimis[Bearbeiten]

Paul und Prinzessin-Reihe
  • Die Sache mit den Weihnachtsmännern. Ein Großstadt-Krimi. Mit Bildern von Bengt Fosshag. Gerstenberg Verlag, 2001. ISBN 978-3-8067-4297-8
  • Der Tag, an dem Lehrer Roth verschwand. Ein Fall für Paul und Prinzessin. Mit Bildern von Bengt Fosshag. Gerstenberg Verlag, 2001. ISBN 978-3-8067-4927-4
  • Auf der anderen Seite der Schlucht. Ein Fall für Paul und Prinzessin. Mit Bildern von Bengt Fosshag. Gerstenberg Verlag, 2002. ISBN 978-3-8067-4981-6
Weihnachtskrimi-Reihe
  • Der dritte Weihnachtsmann: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Birgit Schössow. cbj Verlag, 2003. ISBN 978-3-570-21614-9
  • Die Weihnachtsmarktbande: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Birgit Schössow. cbj Verlag, 2004. ISBN 978-3-570-12833-6
  • Ein Weihnachtsmann zu viel: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Birgit Schössow. cbj Verlag, 2005. ISBN 978-3-570-12987-6
  • Der große Weihnachtsklau: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Silke Brix. cbj Verlag, 2006. ISBN 978-3-570-13194-7
  • Drei Engel für den Weihnachtsmann: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Silke Brix. cbj Verlag, 2007. ISBN 978-3-570-13307-1
  • Der verschwundene Weihnachtsmann: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Silke Brix. cbj Verlag, 2008. ISBN 978-3-570-13452-8
  • Ein Fall für die Weihnachtsdetektive: Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln. Mit Bildern von Silke Brix. cbj Verlag, 2009. ISBN 978-3-570-13728-4
  • Das große Weihnachtsmann-Geheimnis: Zwei Weihnachtskrimis in einem Band. Mit Bildern von Silke Brix. cbj Verlag, 2011. ISBN 978-3-570-15363-5

Theaterstücke[Bearbeiten]

  • Max lässt die Sau raus. Verlag der Autoren, 1987
  • Ohne Prinzessin läuft gar nichts. Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 1987. Uraufführung im Theater im Pott, Oberhausen, 1989
  • Aidsfieber. Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 1988. Musik von Laurent Simonetti. Uraufführung in der Theaterwerkstatt Hannover, 1988
  • Ca Ira! - Es war einmal eine Revolution. (zusammen mit Ingrid Hentschel). Musik von Bettina Schröder. Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 1989. Uraufführung in der Theaterwerksatt Hannover, 1989
  • Der kleine Häwelmann. Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 1990
  • Ich, Leon und Leena. Stückgut Bühnen- und Musikverlag, 2011
  • "Der Trollspion". Henschel Schauspiel Theaterverlag, 2012. Uraufführung am Stadttheater Erlangen im Februar 2013.

Hörbücher[Bearbeiten]

mit Ulrike Gerold als Co-Autor[Bearbeiten]

Romane

Kriminalromane

Roman-Biografien
Sachbücher
Reiseführer
Bildbände
  • Irland – Insel der Heiligen. Fotos Werner Richner. G. Braun Buchverlag, 1998. 978-3-765-08147-7

mit Hilkje Hänel als Co-Autor[Bearbeiten]

Sachbuch

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. haenel-buecher.de Auf Autorenwebsite nachlesbare Laudatio von Wilfrid Grote zum Kurt-Morawietz-Literaturpreis, zitiert aus: die horen, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, Heft 202, Bremerhaven 2001.
  2. haenel-buecher.de Auf Autorenwebsite nachlesbare Laudatio von Manfred Roth zum Friedrich-Gerstäcker-Preis
  3. Jury des Kurt-Morawietz-Literaturpreises. Zitiert nach: http://new.heimat.de/wlt/buehne/

Weblinks[Bearbeiten]