Wolga-Finnen

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Die Wolga-Finnen bezeichnet eine Volksgruppe, die mehrere kleine Völker der finno-ugrischen Sprachgruppe zusammenfasst. Ihr Siedlungsgebiet ist die mittlere Wolga.

Zu der Gruppe der Wolga-Finnen gehören unter anderem die Völker Mari, Mokscha und Ersja (letztere werden teils auch als Mordwinen zusammengefasst).

Nach der Angliederung an das Zarentum Russland im 17. Jahrhundert begann ein Prozess der Russifizierung, der die Identität der Völker erheblich beeinträchtigte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts kam es jedoch zu einer kurzen kulturellen Renaissance der Wolga-Finnen. Die Bildung autonomer Republiken für diese Völker in der Sowjetunion half ihnen, ihre nationale Identität in gewissem Umfang zu wahren.

Berühmte Wolga-Finnen[Bearbeiten]