Wollin (Fläming)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Wollin führt kein Wappen
Wollin (Fläming)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wollin hervorgehoben
52.28305555555612.46666666666737Koordinaten: 52° 17′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Ziesar
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 28 km²
Einwohner: 880 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14778
Vorwahl: 033833
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 680
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlentor 15A
14793 Ziesar
Bürgermeister: Gunar Wildemann (parteilos)
Lage der Gemeinde Wollin im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Bad Belzig Beelitz Beetzsee Beetzseeheide Bensdorf Borkheide Borkwalde Brück Buckautal Golzow Görzke Gräben Havelsee Kleinmachnow Kloster Lehnin Linthe Linthe Michendorf Mühlenfließ Niemegk Nuthetal Päwesin Planebruch Planetal Rabenstein/Fläming Rosenau (Brandenburg) Roskow Schwielowsee Seddiner See Stahnsdorf Teltow Treuenbrietzen Wenzlow Werder (Havel) Wiesenburg/Mark Wollin Wusterwitz Ziesar Groß Kreutz BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Wollin ist eine Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Ziesar mit Sitz in der Stadt Ziesar an.

Geografie[Bearbeiten]

Karte wollin.svg

Die Gemeinde Wollin liegt im Westen des Landes Brandenburg im Landkreis Potsdam-Mittelmark und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Sie grenzt unmittelbar südlich an die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel, dem Oberzentrum der Region. Durch die Gemeinde fließt das Verlorenwasser mit ihrem Nebenfluss Briesener Bach westlich des Dorfes und die Temnitz im Osten. Das Verlorenwasser ist Nebenfluss der Buckau, die Temnitz Nebenfluss der Plane, die zur Havel entwässern.

Wollins Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn Wenzlow und Brandenburg an der Havel im Norden, Kloster Lehnin und Golzow im Osten, Bad Belzig im Süden und Gräben Südwesten. Die Gemeinde liegt vorrangig in Flächen des Baruther Urstromtals und auf dem Nordhang des Flämings. Südlich des Dorfes liegt der Eichelberg. Durch Gemeindegebiet führt die A2.

Geschichte[Bearbeiten]

Bronzezeitliche Schmuckscheibe, Fundplatz Wollin, Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

Als erster Beleg für die Nennung in historischen Quellen ist eine Urkunde des Markgrafen Otto von Brandenburg vom 5. Januar 1372 anzusehen, in welcher das Dorf Wollin an das Domkapitel und den Bischof von Brandenburg übertragen wird. Eine weitere Erwähnung findet Wollin in der Urkunde des Bischofs Dietrich von Brandenburg am 3. Mai 1374.

Wollin gehörte bis 1773 zur Kurmark Brandenburg, ab 1773 zum Kreis Ziesar unter der Regierung von Magdeburg. 1826 erfolgte die Auflösung des Kreises Ziesar und Wollin gehörte nun zum Landkreis Jerichow I mit Burg als Kreisstadt. Im Juli 1950 erfolgte die Umbenennung in Kreis Burg. Durch eine Verwaltungsreform wurde Wollin am 23. Juli 1952 eine Gemeinde im Landkreis Brandenburg. Nach der Wende entschieden sich in einer Bürgerumfrage die meisten Wolliner Bürger für eine Zugehörigkeit zum Land Brandenburg und nicht zu Sachsen-Anhalt. Die letzte Veränderung gab es 1993 – Wollin liegt seitdem im Kreis Potsdam-Mittelmark.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
- Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen.
- Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Wollin (Fläming):
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013
Jahr Einwohner
1875 857
1890 857
1910 857
1925 857
1933 829
1939 842
1946 1 008
1950 1 003
1964 892
1971 838
Jahr Einwohner
1981 930
1985 906
1989 877
1990 886
1991 852
1992 861
1993 866
1994 865
1995 873
1996 878
Jahr Einwohner
1997 906
1998 908
1999 940
2000 956
2001 951
2002 958
2003 965
2004 974
2005 950
2006 934
Jahr Einwohner
2007 922
2008 920
2009 911
2010 909
2010,9 892
2011 910
2012 890
2013 880

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[2].

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Wollin besteht aus 7 Ratsfrauen und Ratsherren.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kirche

Die Dorfkirche und das Pfarrhaus sind denkmalgeschützt. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Wollin (Fläming) aufgeführt.


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wollin (Fläming) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons