Wolmirsleben
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Salzlandkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Egelner Mulde | |
| Höhe: | 77 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,9 km² | |
| Einwohner: |
1.417 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 84 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39435 | |
| Vorwahl: | 039268 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 89 365 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Markt 18 39435 Egeln |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Knut Kluczka (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Wolmirsleben im Salzlandkreis | ||
Wolmirsleben ist eine Gemeinde in der Börde, in der Mitte von Sachsen-Anhalt, direkt südwestlich von Magdeburg. Sie gehört zur Verbandsgemeinde Egelner Mulde im Salzlandkreis.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
937 wurde der Ort als „Wilmersleve“ erstmals erwähnt. Der Flecken wurde von Otto I. an das Moritzkloster zu Magdeburg verschenkt.
1227 übereignete der Magdeburger Erzbischof Wolmirsleben an die Magdeburger Dompropstei. Diese verkaufte einen Teil des Landes an die Köster Berge und Marienstuhl.
Der Dreißigjährige Krieg 1618–1648 brachte Not und Elend in deren Folge die Bevölkerung stark dezimiert wurde. Am Ende wurde der Ort im Westfälischen Frieden Brandenburg zugeschlagen.
1817 erfolgte der Bau der Chaussee von Wolmirsleben nach Atzendorf. 1849 begann die Erschließung der 1925 stillgelegten Braunkohlengrube „Sophie“. In der Folge des untertägigen Bergbaus entstanden die Seen (Bruchseen) in der Umgebung.
1888 wurde die Eisenbahnstrecke von Etgersleben zur Grube „Sophie“ eröffnet. Bis 1897 erfolgte die Verlängerung der Bahnstrecke bis nach Unseburg. Die Züge verkehrten auf dieser Strecke bis zum 2. Weltkrieg.
1944 wurde ein Barackenlager für 300 sogenannte Halbjuden errichtet. An ein zweites Lager für weitere 300 Häftlinge und Kriegsgefangene, die vornehmlich im Schacht IV von Neustaßfurt kriegswichtige Zwangsarbeit verrichten mussten, erinnert nichts mehr.
[Bearbeiten] Gedenkstätten
- Kriegsopferdenkmal (Ruhender Löwe) auf dem Friedhof der Gemeinde .
- Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für fünf namentlich unbekannte Polen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat besteht aus zwölf Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister.
- CDU 5 Sitze
- UWG 3 Sitze
- Die Linke 2 Sitze
- Dorfgemeinschaftsverein e.V. 2 Sitze
(Stand: Bürgermeisterwahl am 27. September 2009)
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Grün ein spitzbedachter silberner Turm mit Knauf und schwarzen Öffnungen.“
Der Gemeinderat beschloss 1991 den örtlichen Wasserturm ins Wappen aufzunehmen. Der Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch realisierte das und brachte das Gemeindewappen ins Genehmigungsverfahren.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Kirche St. Nikolai
- Mausoleum der Familie Schäper
- Wasserturm der Gemeinde ( auch im Wappen zu sehen )
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Johann Esaias Silberschlag (1721–1791), deutscher Astronom und Theologe. Er war bis 1756 Landprediger in Wolmirsleben. 1754 heiratete er in Wolmirsleben Katharina Maria Köbke aus Magdeburg.
- Diana Körner (* 1944), Schauspielerin
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt – Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen; Stand: 31. Dez. 2010 (PDF; 231 KB) (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
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