Wonderwall Music

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wonderwall Music
Soundtrack von George Harrison
Veröffentlichung 1. November 1968
Label Apple Records, EMI Group
Format LP, CD
Genre Rock (Musik), Indian
Anzahl der Titel 19
Laufzeit 45 min:43 s

Besetzung

Großbritannien (Dezember 1967):

Indien (Januar 1968):

  • Aashish Khan – Sarod
  • Mahapurush Misra – Tabla und Pakavaj
  • Sharad Jadev – Shehnai
  • Hanuman Jadev – Shehnai
  • Shambu-Das – Sitar
  • Indril Bhattacharya – Sitar
  • Shankar Ghosh – Sitar
  • Chandra Shekhar – Surbahar
  • Shivkumar Sharma – Santoor
  • S. R. Kenkare – Flöte
  • Vinaik Vora – thar-shehnai
  • Rij Ram Desad – Harmonium and Tabla-Tarang
Produktion George Harrison
Chronologie
Wonderwall Music Electronic Sound
(1969)

Wonderwall Music ist der Titel des ersten Soloalbums von George Harrison. Es erschien am 1. November 1968 und ist das erste Solo-Album eines Mitgliedes der Beatles.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Das Album ist der Soundtrack zum Spielfilm Wonderwall. Ein Teil der Lieder (2, 5, 8, 10, 11, 14, 17 und 18) wurde 1967 in Großbritannien aufgenommen, die anderen (1, 3, 4, 6, 7, 9, 12, 13, 15, 16 und 19) 1968 in Indien. Einige der Musiker, die auf der Plattenhülle angegeben sind, sind Pseudonyme von George Harrison, Eric Clapton und Ringo Starr. Harrison wird als Produzent, Arrangeur und Komponist des Albums genannt. Peter Tork von den Monkees spielte Banjo und zwar ein Instrument, das er sich von Paul McCartney ausgeliehen hatte, wurde aber nicht als Musiker aufgeführt.

Harrison führt im CD-Booklet aus, wie die Aufnahmen in England abliefen:

“I had a regular wind-up stopwatch and I watched the film to ‘spot-in’ the music with the watch. I wrote the timings down in my book, then I’d go to Abbey Road, make up a piece, record it.”

„Ich hatte eine normale Stoppuhr zum Aufziehen und schaute mir den Film an, um die Musik mit der Stoppuhr auf den Punkt genau einpassen zu können. Ich schrieb es in einem Notizbuch auf, dann ging ich in die Abbey Road Studios, dachte mir ein Stück aus und nahm es auf.“

George Harrison

In Großbritannien konnten die Stücke auf einem Vierspur-Rekorder aufgenommen und abgemischt werden. Das Studio der EMI in Indien war technisch nicht so gut ausgestattet und die Aufnahmen wurden dort live in Zweispur-Stereo aufgenommen.

Titelliste[Bearbeiten]

  • Seite Eins
  1. Microbes (Harrison) – 3:42
  2. Red Lady Too (Harrison) – 1:56
  3. Tabla and Pakavaj (Harrison) – 1:05
  4. In the Park (Harrison) – 4:08
  5. Drilling a Home (Harrison) – 3:08
  6. Guru Vandana (Harrison) – 1:05
  7. Greasy Legs (Harrison) – 1:28
  8. Ski-ing (Harrison) – 1:50
  9. Gat Kirwani (Harrison) – 1:15
  10. Dream Scene (Harrison) – 5:26
  • Seite Zwei
  1. Party Seacombe (Harrison) – 4:35
  2. Love Scene (Harrison) – 4:17
  3. Crying (Harrison) – 1:15
  4. Cowboy Music (Harrison) – 1:29
  5. Fantasy Sequins (Harrison) – 1:50
  6. On the Bed (Harrison) – 2:23
  7. Glass Box (Harrison) – 1:07
  8. Wonderwall to Be Here (Harrison) – 1:25
  9. Singing Om (Harrison) – 1:54

Chartplatzierungen[Bearbeiten]

Jahr Album Chartplatzierungen
DE UK US
1968 Wonderwall Music 22 - 49

Kultureller Einfluss[Bearbeiten]

Die Britpop Gruppe Oasis, bekannt für ihre von den Beatles beeinflusste Musik, hatte den Hit Wonderwall in den 1990er Jahren, der sich auf den Filmtitel bezieht.[1]

Wiederveröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Die Erstveröffentlichung im remasterten CD-Format erfolgte im Juni 1992 ohne Bonustitel.
  • Am 19. September 2014 wurde die CD, erneut remastert, mit folgenden Bonustiteln wiederveröffentlicht:
    • In the First Place (by The Remo Four) – 3:17
    • Almost Shankara – 5:00
    • The Inner Light (Alternate Take Instrumental) – 3:43

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Planet of Rock: All about Wonder and Guitar.