World of Warcraft

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World of Warcraft
World of Warcraft.gif
Entwickler Blizzard Entertainment
Publisher Vivendi
Activision Blizzard
Erstveröffent-
lichung
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NeuseelandNeuseeland KanadaKanada AustralienAustralien MexikoMexiko
23. November 2004
Korea SudSüdkorea 18. Januar 2005
EuropaEuropa 11. Februar 2005
China VolksrepublikChina 6. Juni 2005
SingapurSingapur 21. Juli 2005
China RepublikRepublik China HongkongHongkong MacauMacao 8. November 2005
SudafrikaSüdafrika 1. August 2006
RusslandRussland 6. August 2008
Plattform PC (Windows 98–Windows 8), Mac OS X ab 10.3.9 seit Patch 4.0.3 keine PPC-Unterstützung mehr[1] und Linux mittels CrossOver Games – ab Patch 3.0.2 wird Windows offiziell nur noch ab XP unterstützt[2]
Genre MMORPG
Spielmodus Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
Es gelten jeweils die Minima der aktuellen Erweiterung
Ursprünglich: Prozessor mit 800 MHz beziehungsweise 933 MHz (Mac) Taktfrequenz, 512 MB RAM, 3D-Karte mit 32 MB und T-&-L-Unterstützung, 10 GB Festplattenspeicher, mind. 56-k-Internetanbindung
Medium 4 CDs, neuere Auflagen des Spieles bestehen aus einer DVD oder haben zusätzlich eine Patch-CD
Sprache mehrsprachig, u. a. Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen
Information Abonnements etwa 7,7 Millionen (weltweit)
(Stand: 30. Juli 2013)[3]

World of Warcraft (engl. Welt des Kriegshandwerks; meist WoW abgekürzt) ist ein Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (engl. Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel; MMORPG abgekürzt) des US-amerikanischen Spielentwicklers Blizzard Entertainment.

Das Spiel wurde am 23. November 2004, dem 10. Jahrestag des Warcraft-Franchises, in Mexiko, Neuseeland, Kanada, Australien und den USA veröffentlicht. Während es in Europa am 11. Februar 2005 erschienen ist, wurde es später auch in anderen Ländern veröffentlicht, unter anderem in der Volksrepublik China, in Spanien und Russland. Das Spiel ist wie die Vorgängerspiele, die auch von Blizzard entwickelt wurden, im Warcraft-Fantasy-Universum angesiedelt und knüpft an die Handlung von Warcraft 3: The Frozen Throne an.

Das Spiel war mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz jährlich zu seinen Hochzeiten eines der lukrativsten Unterhaltungsmedien[4] und hält den Guinness-Weltrekord für das beliebteste Multiplayer-Online-Rollenspiel.[5][6][7][8] Für World of Warcraft muss ein monatliches Entgelt entrichtet werden. Dabei erreichte die Zahl der Abonnements im dritten[9] bzw. vierten[10] Quartal 2010 mit weltweit mehr als zwölf Millionen ihren vorläufigen Höchststand. Seit dem nahmen die Abonnements stark ab und betrugen zum 30. Juni 2012 weltweit nur noch 9,1 Millionen. Mit dem Erscheinen der Erweiterung Mists of Pandaria stieg die Zahl der Abonnements wieder auf über 10 Millionen an. Seit Anfang 2013 sinkt die Zahl der Abonnenten wieder kontinuierlich und betrug zum 30. Oktober 2013 weltweit nur noch 7,6 Millionen.[11]

Am 16. Januar 2007 erschien die erste Erweiterung The Burning Crusade. Ein halbes Jahr später kündigte Blizzard die zweite Erweiterung Wrath of the Lich King an, die am 13. November 2008 erschien.[12] Wrath of the Lich King wurde am ersten Tag nach der Veröffentlichung über 2,8 Millionen Mal verkauft und brach damit den Verkaufsrekord von The Burning Crusade, der bei 2,4 Millionen verkauften Exemplaren lag.[13] Am 21. August 2009 wurde die dritte Erweiterung Cataclysm angekündigt,[14] welche am 7. Dezember 2010 veröffentlicht wurde. Cataclysm brach den Rekord von Wrath of the Lich King deutlich und war mit 3,3 Millionen verkauften Exemplaren am ersten Tag wieder das am schnellsten verkaufte PC-Spiel, musste diesen Titel jedoch inzwischen an das ebenfalls von Blizzard entwickelte Diablo 3 mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren abgeben. Auf der BlizzCon 2011 wurde die vierte Erweiterung Mists of Pandaria angekündigt, welche am 25. September 2012 veröffentlicht wurde.[15] Mists of Pandaria hat sich innerhalb einer Woche 2,7 Millionen Mal verkauft, somit konnte diese Erweiterung nicht an vorherige Erfolge anknüpfen.[16] Am 8. November 2013 wurde anlässlich der Blizzcon die fünfte Erweiterung Warlords of Draenor angekündigt. Diese befindet sich in Entwicklung.[17]

Entwicklung

Die Entwicklung des Spiels begann im Jahr 1999 und dauerte etwa 4-5 Jahre, wovon alleine die Testphase etwa 1 bis 2 Jahre in Anspruch nahm. Das Spiel wurde von Blizzard Entertainment auf der European Computer Trade Show im September 2001 offiziell angekündigt. Die 3D-Grafik verwendet verschiedene Elemente der Grafik-Engine von Warcraft III, das ebenfalls von Blizzard Entertainment entwickelt wurde. Die Spielwelt wurde als offenes Umfeld für alle Spieler eines Servers geschaffen. Quests sollten dem Spieler bei der Charakter-Entwicklung helfen und ihn dazu anregen, möglichst viele verschiedene Zonen zu erkunden. Außerdem wurden diese so gestaltet, dass sich Spieler beim Questen nicht gegenseitig stören. Das Spiel-Interface wurde in Ansätzen offen gestaltet, so dass der Spieler Aussehen und Lage der Steuerelemente anpassen konnte.

Der World of Warcraft Client wurde nativ für Windows und MacOS veröffentlicht, inoffizielle Linux und FreeBSD Unterstützung lässt sich über Wine Derivate wie Cedega oder CrossOver erzielen. Ein Blizzard interner Client für Linux existiert, wurde von Blizzard aufgrund Bedenken bezüglich der Komplexität einer Unterstützung des Linux-Ökosystems, welches zwischen vielen Distributionen fragmentiert ist, jedoch nicht veröffentlicht.[18]

Veröffentlichung

Die Originalversion des Spiels (WoW : Classic, auch liebevoll "Vanilla" genannt) wurde am 23. November 2004 in Mexiko, Neuseeland, Kanada, Australien und den USA veröffentlicht. Während es in Südkorea am 18. Januar 2005 erschienen ist, wurde es in Europa am 11. Februar 2005 veröffentlicht. Später folgte dann auch die Veröffentlichung in der Volksrepublik China, in Singapur, in der Republik China, in Hongkong, Macao, Südafrika und Russland. In diesen Ländern bzw. Kontinenten wurde das Spiel zwar veröffentlicht, es wurde aber nur in eine englische, deutsche, französische, spanische, russische, brasilianisch-portugiesische und in eine italienische Sprachversion vollständig lokalisiert. [19]

Am ersten Tag des Europastarts wurden 290.000 Exemplare verkauft. Die Verkaufszahlen stiegen nach dem darauf folgenden Wochenende auf 380.000 Exemplare an. Am ersten Verkaufstag in Deutschland standen sehr viele Interessenten vor den Geschäften, um überhaupt noch ein Exemplar zu ergattern. Trotzdem konnte der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) Blizzard Entertainment bestätigen, dass allein in Deutschland nach fünf Wochen 200.000 Stück verkauft wurden – somit erhielt das Spiel den Gold- und Platin-Award.

Spielwelt

World of Warcraft spielt in der aus den anderen Warcraft-Spielen bekannten Fantasywelt „Azeroth“, die in die beiden Kontinente „Kalimdor“ und „Östliche Königreiche“ unterteilt ist. Mit der ersten Erweiterung kam zusätzlich die „Scherbenwelt“ hinzu, die zweite Erweiterung brachte „Nordend“ mit sich, die dritte Erweiterung neue Gebiete nach „Kalimdor“ und „Östliche Königreiche“ sowie die vierte Erweiterung den Kontinent „Pandaria“ einführte. Auf den einzelnen Kontinenten findet sich eine Vielzahl von verschiedenen Städten und Dörfern. Weiterhin gibt es von Wüsten über Wälder bis zu Dschungeln verschiedene Landschaften sowie spezielle instanziierte Dungeons (von dem Rest der Welt „abgespaltene“ Gegenden wie zum Beispiel bestimmte Höhlen, Gemäuer etc.).

Die Spielwelt wird komplett in einer Comic-haften dreidimensionalen Grafik dargestellt. Der Spieler sieht sie üblicherweise aus der Verfolgerperspektive des von ihm gewählten Spielercharakters, welchen er weitgehend frei durch die Welt bewegen kann. Neben der Fortbewegung zu Fuß kann der Charakter zwischen bestimmten Orten auch verschiedene Fortbewegungsmittel wie Flugtiere, Zeppeline, Schiffe oder eine unterirdische Bahn verwenden, welche ein schnelleres Reisen durch die Spielwelt ermöglichen. Mit Erreichen höherer Spielstufen kommen weitere, persönliche Reit- bzw. Flugtiere hinzu.

Der Charakter des Spielers begegnet innerhalb der Spielwelt anderen Spieler- und Nicht-Spieler-Charakteren, mit denen verschiedene Interaktionsmöglichkeiten bestehen. So können Kämpfe ausgetragen, Kommunikation durchgeführt oder Handel betrieben werden.

Spielablauf

Um die Welt von World of Warcraft kennenzulernen, kann der Spieler eine Vielzahl von so genannten Quests (Aufgaben/Missionen) annehmen, die ihm Erfahrungspunkte und Belohnungen in Form von virtuellem Geld (sogenanntem Gold), Ausrüstungsgegenständen, oder anderen so genannten Items einbringen. Im gesamten Spiel existieren mehr als 9000 dieser Quests.[20] Weiterhin erhält der Spieler – genretypisch für die meisten Rollenspiele – Erfahrungspunkte für den erfolgreichen Kampf gegen computergesteuerte Charaktere und Monster. Auch für das Erkunden unbekannter Gebiete gibt es Erfahrungspunkte. Nach dem Erreichen einer bestimmten Anzahl von Erfahrungspunkten steigt der Charakter um einen Level (Stufe) auf. Infolge des sogenannten MoP-Pre-Patches (bereits vor der Urveröffentlichung eines Addons werden sogenannte Pre-Patches ausgeführt, um die Spieler bereits an einige neue Inhalte des neuen Addons heranzuführen) wurde das in Cataclysm verwendete Talentsystem abgeschafft. Spieler erhalten jetzt alle 15 Level (15, 30, 45 usw.) die Möglichkeit, eines von drei Talenten zu wählen. Anders als bisher haben meistens alle 3 Talente einen vergleichbaren Effekt (die Effekte unterscheiden sich dadurch, dass sie in bestimmten Situationen einen größeren Vor- bzw. Nachteil jeweils gegenüber den beiden anderen beinhalten). Die Fähigkeiten, die man früher in jeder geradzahligen neuen Stufe bekam (stärkere Formen bekannter oder gänzlich neue Zauber) und beim Lehrer erst gegen Goldzahlung „erlernen“ musste, was mitunter sehr zeitaufwändig war, erhält man jetzt automatisch, sobald ein Spieler den erforderlichen Level erreicht hat. Die maximale Stufe des Grundspiels ist 60, mit der Erweiterung The Burning Crusade erhöht sich das Limit auf Stufe 70, mit der Erweiterung Wrath of the Lich King auf 80, mit der Erweiterung Cataclysm auf 85 sowie mit der Erweiterung Mists of Pandaria schließlich auf Stufe 90. Wie in den meisten Rollenspielen können die Spieler Gruppen bilden, um gemeinsam zu kämpfen oder Missionen zu erfüllen sowie Dungeons oder Schlachtzüge zu bewältigen. Manche Aufgaben lassen sich nur zusammen lösen und bestimmte Items nur mit Gruppen erlangen.

Servertypen

Der Spieler wählt zum Spielen einen Realm (Server) aus, auf dem er einen Charakter erstellt. Es gibt drei Realmcluster: Einen amerikanischen, einen asiatischen und einen europäischen. In jedem gibt es verschiedene Realms, die sich neben den Sprachen (in Europa sind das bisher Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch und Russisch) in vier Typen unterscheiden. Zum einen gibt es die Unterscheidung zwischen PvE (Player versus Environment)- und PvP (Player versus Player)-Servern. Auf letzteren ist der offene Kampf zwischen Spielercharakteren unterschiedlicher Fraktionen vorgesehen, während auf PvE-Servern der Kampf gegen computergesteuerte Kreaturen und das Lösen von Quests im Vordergrund stehen. Zudem gibt es für beide Servertypen Rollenspielvarianten, auf denen spezielle Regeln gelten, sowohl für den Umgang innerhalb der Spielwelt als auch die Namensgebung, um den Rollenspielaspekt zu verstärken.

Völker und Klassen

Zwei Cosplayer als Nachtelf-Druidinnen verkleidet

Alle Spieler müssen sich für eine der beiden Fraktionen „Allianz“ oder „Horde“ entscheiden. Von ihrer Wahl ist es abhängig, auf welcher Seite sie kämpfen, welche Völker sie wählen können und eine Menge mehr. Auf Seiten der Allianz kann man sich für Menschen, Nachtelfen, Zwerge, Gnome, Draenei oder Worgen entscheiden; bei der Horde stehen Orcs, Tauren, Untote, Trolle, Blutelfen und Goblins zur Wahl. Insgesamt stehen elf Klassen zur Verfügung: Druide, Hexenmeister, Jäger, Krieger, Magier, Paladin, Priester, Schamane, Schurke Todesritter und Mönch. Letztere wurden mit der Erweiterung Wrath of the Lich King bzw. Mists of Pandaria eingeführt. Die Wahl des Volkes schränkt die Klassenwahl ein, da nicht alle Klassen jedem Volk zur Verfügung stehen. Mit der Erweiterung The Burning Crusade ist es möglich, seitens der Horde den Paladin bzw. auf Seiten der Allianz den Schamanen zu spielen. In der Erweiterung Cataclysm wurden zwei neue Völker, die Goblins für die Horde und die Worgen für die Allianz, eingeführt. Außerdem wurden neue Kombinationen der Völker mit den Klassen für die alten Völker hinzugefügt. Mit der vierten Erweiterung Mists of Pandaria ist es erstmals möglich, eine Rasse zu wählen, bei der man sich erst im späteren Spielverlauf für eine der beiden Fraktionen entscheiden kann bzw. muss. Dies wurde damit begründet, dass Blizzard die Geschichte der Welt zum einen weiterentwickeln möchte, zum anderen es ihrer Ansicht nach besser ist, wenn auch eine „neutrale“ Rasse ins Spiel kommt.

Die Neuerungen der Erweiterung World of Warcraft: The Burning Crusade sind grün gekennzeichnet.

Die Neuerungen der Erweiterung World of Warcraft: Wrath of the Lich King sind violett gekennzeichnet.

Die Neuerungen der Erweiterung World of Warcraft: Cataclysm sind rot gekennzeichnet.

Die Neuerungen der Erweiterung World of Warcraft: Mists of Pandaria sind blau gekennzeichnet.

Völker und Klassen
Volk Druide Hexenmeister Jäger Krieger Magier Paladin Priester Schamane Schurke Todesritter Mönch
Menschen X X X X X X X X X
Zwerge X X X X X X X X X X
Gnome X X X X X X X
Nachtelfen X X X X X X X X
Draenei X X X X X X X X
Worgen X X X X X X X X
Orcs X X X X X X X X
Untote X X X X X X X X
Tauren X X X X X X X X
Trolle X X X X X X X X X X
Blutelfen X X X X X X X X X
Goblin X X X X X X X X
Pandaren X X X X X X X

Berufe

Jeder Spieler hat die Möglichkeit, seinen Charakter Berufe erlernen zu lassen, die in Haupt- und Nebenberufe unterteilt werden. Es können maximal zwei Hauptberufe erlernt werden, allerdings alle Nebenberufe.

Beruf Beschreibung Typ
Alchemie Brauen von Tränken und Elixieren sowie das Transmutieren von Edelsteinen. Benötigt Kräuter und Roh-Edelsteine Verarbeitender Beruf
Angeln Angeln von Fischen und seltenen Schätzen aus Gewässern (Reittiere, Rezepte, etc.) Nebenberuf
Archäologie Untersucht das Gelände nach Artefakten. Verfügbar in Cataclysm Nebenberuf
Bergbau Sammeln von Erzen und Edelsteinen aus Erzvorkommen und deren Verarbeitung zu Metallbarren Sammelberuf
Erste Hilfe Herstellen von Verbänden zur Wundheilung und Gegengiften. Nebenberuf
Ingenieurskunst Herstellen von Flugmaschinen, Munition, Bomben, Schusswaffen und diversen anderen Apparaten. Verarbeitender Beruf
Inschriftenkunde Beschriften von Schriftrollen und Glyphen, die eine temporäre bzw. permanente Verbesserung der Attacken und Zauber bewirken. Verarbeitender Beruf
Juwelenschleifen Herstellen von Ringen, Halsketten und Schmuck; Schleifen von Edelsteinen zur Verbesserung von hochwertigen Rüstungen Verarbeitender Beruf
Kochkunst Zubereiten von charakterstärkender Nahrung Nebenberuf
Kräuterkunde Sammeln von Kräutern Sammelberuf
Kürschnerei Gewinnen von Leder von getöteten Tieren Sammelberuf
Lederverarbeitung Verarbeiten von Stoffen und Leder zu Rüstungen mittlerer Stärke Verarbeitender Beruf
Schmiedekunst Verarbeiten von Metallen zu schweren Plattenrüstungen sowie Waffen Verarbeitender Beruf
Schneiderei Verarbeiten von Stoffen zu leichten Stoffrüstungen und Zauberfaden zur Stärkung des Equipments (Rüstung) Verarbeitender Beruf
Verzauberkunst Permanente Verbesserung von Rüstungen oder Waffen durch Zerstören magischer Gegenstände Verarbeitender Beruf

Dem Spieler steht die Wahl der Berufe frei, wobei sich einige Kombinationen von verarbeitenden Berufen und einem Sammelberuf durch ihre Abhängigkeit anbieten. Schneiderei und Verzauberkunst sind als einzige verarbeitenden Berufe von keinem Sammelberuf abhängig. Während man in der Schneiderei hauptsächliche Stoffe benötigt, die von getöteten Monstern aufgesammelt werden können, sammelt man die benötigten Materialien für die Verzauberkunst durch Zerstörung nicht benötigter magischer Gegenstände. In einigen verarbeitenden Berufen kann zudem eine Spezialisierung gewählt werden. Durch das Sammeln von Rohstoffen oder das Herstellen (bzw. Ver-/Entzaubern) von Gegenständen kann die Fertigkeit in dem jeweiligen Beruf gesteigert werden, wodurch neue Rezepte (zu erhalten z. B. bei Ausbildern, in Dungeons oder von besiegten Gegnern) erlernt werden können.

Im Gegensatz zu den Nebenberufen können Hauptberufe wieder verlernt werden, was zur Folge hat, dass die bis dahin gesammelten Fähigkeiten in diesem Beruf verloren gehen und bei erneutem Erlernen des Berufes auch neu bezahlt werden müssen.

Mit Cataclysm kommt ein weiterer Nebenberuf dazu, die Archäologie. Mit diesem kann der Spieler verborgene Artefakte entdecken.

Gilden

Mehrere Spieler können sich auf einem Server in Gilden zusammenschließen. Zur Gründung einer Gilde werden mindestens 4 Spieler benötigt, die eine Gildensatzung unterzeichnen. Der Name der Gilde kann vorab, beim Erwerb der leeren Satzung beim NSC, frei gewählt werden und muss nur pro Server eindeutig sein. Der Avatar, der die Satzung erwirbt und sie von den anderen unterschreiben lässt, besetzt nach erfolgreicher Gründung den Rang des Gildenmeisters.

Innerhalb einer Gilde werden Gegenstände oft günstig verkauft, getauscht oder gar verschenkt. Die Spieler lernen sich besser kennen und finden leichter jemanden, mit dem sie zusammen spielen können. Spieler in einer Gilde können sich ergänzen, indem beispielsweise ein Bergmann einen Schmied mit Erzen versorgt. Zudem wird das Spielgefühl in einer Gilde intensiviert und verbessert, da man oft mit den gleichen Leuten zusammenspielt. Außerdem ist es ohne Gilde/Stammgruppe fast unmöglich, die schweren Dungeons zu meistern und Bossgegner zu besiegen, da hierfür ein sehr gutes Zusammenspiel der Gruppe erforderlich ist.

Seit dem Erscheinen der Spielerweiterung Cataclysm hat die Mitgliedschaft in einer Gilde auch direkte spielmechanische Vorteile. So können Gilden mit fortschreitender Entwicklung Fertigkeiten für ihre Mitglieder freischalten, beispielsweise höherer Erfahrungspunktegewinn für niedrigstufige Charaktere oder schnellere Fortbewegung. Das gemeinsame Bestreiten von Herausforderungen gewährt eine Belohnung für die Gildenbank.

Ehrensystem, Schlachtfelder und Arenen

Im April 2005 wurde das Spiel um das angekündigte Ehrensystem erweitert, welches für siegreiche Kämpfe gegen ebenbürtige Mitspieler Ehrenpunkte vergibt. Diese Ehrenpunkte bestimmten lange Zeit den militärischen Rang, der dem Spieler erlaubte, eine bessere Ausrüstung oder andere Boni zu erhalten.

Durch den Patch 2.0 im Dezember 2006 wurde das PvP-System grundlegend umgestellt. Die Aufteilung in Ränge wurde abgeschafft, wobei Spieler mit einem bereits vorhandenen Rang diesen optional als Titel anzeigen lassen können. Der Einsatz im PvP drückt sich seither durch die Menge an Ehre aus, die durch PvP-Kämpfe in der normalen Spielwelt oder in den Schlachtfeldern erlangt wurde. Ehrepunkte und Schlachtfeldmarken können gesammelt und als Währung zum Kauf von Ausrüstung, PvP-Reittieren und Verbrauchsmaterial eingesetzt werden. Dieses System soll es auch Gelegenheitsspielern ermöglichen, hochwertige PvP-Belohnungen zu erreichen.

In den Schlachtfeldern treten Gruppen beider Fraktionen gegeneinander an. Es gibt dabei vier verschiedene Schlachtfelder, die sich jeweils durch ihren Spieltyp unterscheiden, nämlich Capture the Flag in der Kriegshymnenschlucht, die Kontrolle von Basen im Arathibecken, die Kombination aus beidem im Auge des Sturms, das Eliminieren feindlicher, computergesteuerter Gegner im Alteractal und dem, erstmals mithilfe von Belagerungsmaschinen, in zwei Runden aufgeteiltem Einnehmen/Verteidigen einer Strandfestung durch Durchbrechen mehrere Verteidigungsanlagen in die Schatzkammer am Strand der Uralten. Das Auge des Sturms wurde mit The Burning Crusade eingeführt und ist für Spieler ab der Stufe 61 zugänglich, der Strand der Uralten hielt mit Wrath of the Lich King Einzug. Die Kriegshymnenschlucht kann ab Stufe 10, das Arathibecken ab Stufe 20 betreten werden, das Alteractal ab Stufe 51.

Mit der Veröffentlichung des Patch 1.12 sind im August 2006 serverübergreifende Schlachtfelder eingeführt worden. Das bedeutet, dass nun Spieler von verschiedenen Realms gegeneinander antreten und nicht mehr wie zuvor nur Spieler desselben Realms. Dies geschieht in der Absicht, die Wartezeiten beim Betreten eines Schlachtfelds zu verringern. Dennoch kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Mit dem Patch 2.0 wurde außerdem die Spielform Arena implementiert. Dabei handelt es sich um eine Umsetzung des antiken Gladiatorenkampfs. Teams, bestehend aus zwei, drei oder fünf Spielern, treten gegen andere Teams derselben Größe an. Die Fraktionswahl beeinflusst dabei, im Gegensatz zu Schlachtfeldern, die gegnerische Fraktion nicht. Abhängig von einer Spielwertung des Teams erhalten die Spieler im Team wöchentlich Arenapunkte, mit denen exklusive Rüstungen und Waffen gekauft werden können, die speziell für den PvP-Gebrauch konzipiert wurde. Der Arenawettkampf ist in Saisons unterteilt, die jeweils etwa vier Monate dauern. Zu Anfang jeder neuen Saison wird die Arenawertung zurückgesetzt und es werden neue Gegenstände erhältlich, zudem gibt es für die besten Spieler Belohnungen und/oder Titel.

Die besten Arenateams werden von Blizzard, aber auch von anderen Unternehmen und Veranstaltern regelmäßig zu Turnieren mit hohen Preisgeldern und anderen lukrativen Veranstaltungen eingeladen.

Instanzen, Schlachtzüge

Der Spielinhalt umfasst mehrere sogenannte instanziierte Dungeons und Schlachtzüge für verschiedene Level-Stufen-Anforderungen. Die 5-Spieler-Versionen werden als Instanzen oder Dungeons bezeichnet, beginnen bei Stufe 15 und erstrecken sich bis Stufe 85. Die Instanzen ab der Erweiterung The Burning Crusade können zudem auch auf dem Schwierigkeitsgrad „heroisch“ gespielt werden, verfügbar für die jeweilige Maximalstufe der entsprechenden Erweiterung (Stufe 70 für The Burning Crusade, 80 für Wrath of the Lich King und Stufe 85 für Cataclysm). Die Schlachtzüge wurden für die Maximalstufen des jeweiligen Add-ons ausgelegt. Auf Stufe 60 existieren unterschiedliche Schlachtzüge für 10 und 40 Spieler, auf Stufe 70 für 10 und 25 Spieler. Ab Stufe 80 gab es eine Änderung des Schlachtzugssystems: Die Schlachtzüge für Stufe 80 und 85 gibt es jeweils in einer 10-Spieler- und 25-Spieler-Ausführung. Das Ziel dieser sogenannten Instanzen und Schlachtzüge ist es, gemeinsam mit anderen Spielern seines Realms starke NPCs zu bezwingen und dadurch gute Ausrüstungsgegenstände zu erhalten, wobei die meisten Schlachtzüge auch in zwei verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden können (normaler und heroischer Modus).
Mit Patch 3.3 wurde das Gruppensuchsystem für 5-Spieler-Instanzen überarbeitet und erweitert. Jedem Spieler ist es möglich, sich bei diesem System anzumelden. Es wird dann automatisch eine Gruppe für eine 5-Spieler-Instanz zusammengestellt. Das Neue an diesem System ist, dass es nicht mehr auf einen einzelnen Realm beschränkt ist. Damit ist es möglich, schneller Gruppen für diese Instanzen zu erstellen, und man bestreitet diese Instanzen dann einfach mit Spielern anderer Realms. In Hauptstädten kommt man über das Chatfensfer Suche nach Gruppe zu anderen Gruppen, die einen auf der Reise begleiten. Mit Mists of Pandaria wurde das Spiel um sieben Dungeons, drei Raids und drei überarbeitete, alte Instanzen aus WoW: Classic erweitert.

Ruf

Durch das Erfüllen von Quests oder das Töten von bestimmten Gegnern kann der Spieler seinen Ruf bei den verschiedenen NPC-Fraktionen verbessern oder auch verschlechtern. Dabei ist zu beachten, dass man durch einige Quests oder durch das Töten bestimmter Gegner seinen Ruf bei einer Fraktion gleichzeitig verbessern und bei einer anderen verschlechtern kann. Ein guter Ruf ermöglicht es zum Beispiel, hochwertige Gegenstände wie Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Rezepte, Verzauberungen oder auch besondere Reittiere zu kaufen, ein schlechter Ruf kann zum sofortigen Angriff einer Fraktion auf den Spieler führen. Die Rufstufen sind (von negativ zu positiv): Hasserfüllt, Feindselig, Unfreundlich, Neutral, Freundlich, Wohlwollend, Respektvoll, Ehrfürchtig.

Erfolgssystem

Mit dem Patch 3.0 wurde das Erfolgssystem in das Spiel integriert. Hier werden die meisten Ereignisse, die ein Spieler während des Spielens erlebt, festgehalten und als Erfolg hinterlegt, z. B. das Erkunden von Orten, das Töten von Gegnern, das Erhalten von Reit- und Haustieren etc. Daneben gibt es „Heldentaten“, die nicht von vornherein hinterlegt sind und erst als Erfolg eingetragen werden, wenn der Spieler ihn errungen hat. Die eigenen Erfolge können mit denen anderer Spieler verglichen werden. Ebenfalls als Heldentaten werden Erfolge gekennzeichnet, die von neuen Spielern nicht mehr erreicht werden können. Sie verschwinden dann aus dem Erfolgspunktesystem. So ist der Schlachtzug Onyxias Hort mit dem Erscheinen von Wrath of the Lich King auf die Stufe 80 angepasst worden und konnte nicht mehr von Stufe 60 Spielern betreten werden. Spieler die diesen Schlachtzug mit Stufe 60 abgeschlossen hatten, erhielten den Erfolg als „Heldentat“.

Für manche Erfolge gibt es neue Titel, wie z. B. „der Entdecker”, seltener sogar neue Reittiere. Keiner der über das Erfolgssystem zu erhaltenden Gegenstände macht den Charakter jedoch stärker, sie dienen nur der Belohnung des Spielers.

Duale Talentbäume

Mit dem Patch 3.1, der am 15. April 2009 auf die öffentlichen Server aufgespielt wurde, wurde es den Spielern ab Erreichen der Stufe 40 möglich, gegen eine einmalige Gebühr jederzeit zwischen zwei Talentverteilungen wechseln zu können. Vor dieser Änderung war der Spieler gezwungen, für jede Neuverteilung mehr Gold bei einem Klassenlehrer zu bezahlen. So kann ein Spieler, entsprechende Ausrüstung vorausgesetzt, während des Spiels beispielsweise zwischen einem Schaden verursachenden und einem heilenden Talentbaum hin- und herwechseln. Der Talentwechsel ist nur außerhalb des Kampfs möglich und bewirkt zusätzlich, dass sämtliche Mana-, Energie-, Wut-, Fokus- und Runenmacht-Vorräte auf 0 zurückgesetzt werden. Seit Patch 4.0.1 ist es möglich, schon mit Stufe 30 an die zweite Talentverteilung zu gelangen. Diese Erweiterung kostet lediglich 10 Gold, nachdem sie zu Patch 3.1 noch 1000 Gold gekostet hatte.

Kommunikation im Spiel

Innerhalb des Spieles können sich Spieler mit anderen Spielern ihrer Fraktion über Chatkanäle unterhalten. In diesen Kanälen wird per Text miteinander kommuniziert. Es stehen allgemeine Befehle zur Verfügung, mit denen man etwas zu allen in der Nähe stehenden Spielern sagen oder aber im gesamten Gebiet schreien kann. Des Weiteren finden sich vorgefertigte Kanäle, in denen man zum Beispiel allgemeine Fragen stellen, Handel treiben oder die Verteidigung gegen Angreifer organisieren kann. Im Interface des Spiels kann man zudem einen Schimpfwortfilter einstellen, der jedoch nicht alle Beleidigungen erkennen kann sowie auch fälschlicherweise normale Worte als Beleidigung erkennt. Dies kommt dadurch zustande, dass die Schimpfwortfilter auch englische Wörter zensieren, die in der deutschen Sprache eine andere Bedeutung haben.

Vor Patch 2.0 gab es auch einen separaten Suche-nach-Gruppe-Kanal, der das Suchen nach einer Gruppe oder weiteren Mitstreitern ermöglichte. Seit dem besagten Patch gibt es ein eingebautes Gruppensuch-System, das automatisch Gruppen zusammenstellt. Es kann z. B. eine Instanz oder eine Quest ausgewählt werden und das Suchsystem sucht andere Spieler, die ebenfalls auf der Suche nach einer Gruppe für diese sind. Danach wird die Gruppe automatisch zusammengestellt und der Gruppenleiter zufällig ausgewählt.
Mit dem Patch 2.1 ist der Suche-nach-Gruppe-Kanal in modifizierter Form wieder vorhanden. Der Kanal wird nun über das Gruppensuchsystem gesteuert. Bei Eintragung in das System wird der Channel automatisch betreten und bei Deaktivierung verlassen.
Mit dem Patch 3.3 wurde das Gruppensuchsystem grundlegend verändert und damit auch der Suche-nach-Gruppe-Kanal. Seitdem ist der Chat-Kanal nur noch verfügbar, wenn der Charakter sich in einer der Hauptstädte im Spiel aufhält und unabhängig von der Gruppensuch-Funktion.

Zusätzlich steht im Spiel ein Postsystem zur Verfügung, das über Briefkästen vor Gasthäusern oder Banken der verschiedenen Städte benutzt werden kann. Mit diesem kann man Spielern nicht nur Nachrichten schicken, sondern auch Gold oder Waren zukommen lassen. Das Versenden von Gold, einfachen Briefen und Gegenständen dauert eine Stunde. Ausgenommen ist das Versenden an einen Charakter, der zum selben World-of-Warcraft-Account gehört oder an Mitglieder der eigenen Gilde, sofern diese einen entsprechenden Bonus freigeschaltet hat – diese Post wird sofort zugestellt.

Direkte Kommunikation mit Spielern der gegnerischen Fraktion ist nicht möglich. Direkt Geschriebenes wird vom Spiel in unverständliches Kauderwelsch übersetzt, das sich nur in Einzelfällen zurückübersetzen lässt. Um aber dennoch eine Verständigung zu ermöglichen, hat der Hersteller ein System von Emotes eingerichtet. Mit diesem können Emotionen und einfache Gesten übermittelt werden. So lässt das emote /winken zum Beispiel den eigenen Charakter die Hand heben und winken, während /pfeifen sogar ein hörbares Pfeifen ertönen lässt. Auch volksspezifische Witze (/witz) werden hörbar vom Charakter erzählt.

Diverse Spieler nutzen Sprachchat-Programme wie TeamSpeak oder Ventrilo um mit anderen Spielern über ein Mikrofon zu kommunizieren, was das Zusammenspielen in Instanzen und auf Schlachtfeldern vereinfacht. Seit Patch 2.2 gibt es einen spielinternen Sprachchat, der auf dem gleichen Prinzip basiert, jedoch keine zusätzliche Software erfordert. Dieser Sprachchat kann z. B. in normalen Gruppen, in Schlachtzügen und auf Schlachtfeldern genutzt werden. Es können aber auch eigene Channels erstellt werden. Die aktive Nutzung ist auf 40 Spieler beschränkt, das Mithören ist aber für mehr Spieler möglich.[21]

Seit den Anfangsjahren der MMORPGs hat sich in der Szene eine eigene Chattersprache entwickelt, die längere Aussagen in kurze, ein paar Buchstaben umfassende Wörter verpackt. Dies dient der schnellen Kommunikation z. B. in Stresssituationen, in denen man seinen Mitspielern schnell etwas mitteilen muss. So bedeutet „lol“ (englisch „laugh out loud“) „lautes Lachen“. Auch Smileys haben sich innerhalb der Spielgemeinde verändert oder wurden neu erschaffen. Das Smiley „xD“ zeigt beispielsweise eine verstärkte Form des lachenden („:D“) Smileys, ein Gesicht mit vor Lachen zusammengekniffenen Augen. Doch schon lange wird dies nicht mehr einfach nur geschrieben, sondern mittels TeamSpeak etc. sogar ausgesprochen.

Handel

Des Weiteren ist es auch möglich, in Auktionshäusern, die im Spiel integriert sind, mit anderen Spielern Handel zu betreiben. Man hat dort die Möglichkeit, selbst hergestellte oder gefundene Gegenstände, gegen eine geringe Auktionsgebühr, für die virtuelle Spielwährung „Gold” zu kaufen oder zu verkaufen. Man muss ein Mindestgebot sowie die Laufzeit angeben. Optional kann man auch einen Sofortkauf-Preis angeben.

Neben dem Austausch im Spiel selbst hat sich ein reger externer Handel von Gold und Gegenständen außerhalb des Spiels gegen echtes Geld entwickelt. Speziell in China sind Firmen entstanden, in denen professionelle Spieler, sogenannte Goldfarmer, durch Langzeitspielen und häufig unter unmenschlichen Bedingungen[22] Spielwährung oder Gegenstände erwirtschaften, die dann von der Firma verkauft werden können. Die rechtliche Basis für solche Geschäfte ist bisher umstritten, wobei Händler und Spielehersteller konträre Positionen einnehmen. Gemäß den Endbenutzerlizenzvereinbarungen von World of Warcraft ist diese Art von Geschäften ausdrücklich verboten und wird mit Schließung des Accounts geahndet.

Modifikationen

Es gibt diverse Benutzeroberflächen-Modifikationen, die allgemeine, sich wiederholende Befehle halbautomatisch ausführen, oder das Aussehen und die Bedienung des Spiels verändern. Diese „Add-ons“ werden von Spielern geschrieben. Es ist ausdrücklich von Blizzard erwünscht, dass sich jeder Spieler auf diese Weise sein Benutzerinterface individuell gestalten kann. Es gibt z. B. Modifikationen, die zusätzliche Aktionsleisten hinzufügen, einige Texturen entfernen, Abklingzeiten von Zaubern anzeigen oder ausgegebenes Gold für Reparaturen und Flüge speichern.

In regelmäßigen Abständen erweitert Blizzard die Benutzeroberfläche um Funktionen, die vorher nur durch Add-ons möglich waren, und macht diese damit teilweise überflüssig.

Nicht erlaubte Modifikationen

Neben den offiziellen Modifikationen gibt es auch solche, die gegen die Endbenutzerlizenzvereinbarungen verstoßen. Solche Add-ons werden als „Hacks” bezeichnet und verschaffen dem Spieler mitunter Vorteile. Laut Blizzards Bestimmungen dürfen Add-ons nur mit den dafür vorgesehenen Möglichkeiten erstellt werden und dürfen den Spielern keinen direkten Vorteil verschaffen. Die letzte Regel ist allerdings umstritten, da alle Add-ons einen Vorteil verschaffen können. In der Regel werden damit nur Add-ons gemeint, die die Spielmechanik maßgeblich oder in nicht von den Entwicklern intendierter Weise verändern. So gab es, beziehungsweise gibt es, Hacks, die es dem Charakter ermöglichen schneller als andere zu laufen oder Wände und Berge hinaufzusteigen, um ein paar Beispiele zu nennen. Spieler, die auf normalem Wege spielen, können sich durch diese Hacks benachteiligt fühlen, vor allem in Kämpfen um Belohnungen. Blizzard sorgt in der Regel dafür, dass ein bestimmter Hack nicht länger genutzt werden kann und sperrt sämtliche Spieler, denen der Gebrauch des Hacks nachgewiesen werden kann.

Computergesteuerte Charaktere

Es gibt Programme, die Abläufe eines Charakters automatisieren und die Steuerung des Spielers übernehmen (nicht zu verwechseln mit Nicht-Spieler-Charakteren, die von Blizzard erstellt werden). Diese Bots sammeln entweder Gegenstände oder Gold, oder werben für den virtuellen Handel (meist durch Chatmitteilungen oder Post im Spiel). Bots werden auch dazu benutzt, den Handel mit virtuellen Gütern gegen echtes Geld anzutreiben, da sie effizient das Sammeln von Gegenständen und Gold übernehmen können. Das Benutzen derartiger Programme ist laut Blizzards Nutzungsbestimmungen untersagt und kann zur Accountsperrung führen, wenn die Benutzung nachgewiesen werden kann.

Durch die Zunahme der Werbung wurden Add-ons wie „SpamMeNot“ entwickelt um unerwünschte Mitteilungen stark zu reduzieren und das Weiterleiten an Gamemaster zu vereinfachen.[23] Seit Patch 2.1 hat Blizzard das Anti-Spamsystem verbessert und das Melden der Spammer vereinfacht.

Überwachung der Client-Computer

Um zu vermeiden, dass auf dem Client-Rechner via externer Programme auf den World of Warcraft-Prozess zum Zwecke der Vorteilsbeschaffung oder der Ablauf-Automatisierung eingewirkt wird, ist in World of Warcraft eine Überwachungsfunktionalität enthalten. Mit Hilfe einer speziellen Software – „Warden“ genannt – werden während der Ausführung von World of Warcraft sowohl Arbeitsspeicher als auch andere CPU-Prozesse kontrolliert und nach Mustern bekannter Cheatprogramme durchsucht.[24] Der Kunde wird vor dem ersten Start des Spieles innerhalb der Vertragsdetails auf diesen Umstand hingewiesen. Die Einwilligung in diese Methoden ist eine Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Spiel.[25] Datenschützer sehen Gefahren bezüglich der Vertraulichkeit privater Daten, die auf diesem Wege Blizzard Entertainment grundsätzlich bekannt werden könnten, und damit deutliche Parallelen zu Spyware. Blizzard Entertainment erhielt für dieses Vorgehen deshalb im Jahr 2005 den österreichischen Big Brother Award, einen Negativpreis, der jährlich vergeben wird, im Bereich Kommunikation.[26]

Monatliche Kosten und kostenpflichtige Dienste

Um die Fantasy-Welt zu betreten, muss man eine monatliche Gebühr zahlen. Mit dem Kauf des Spiels erhält man einen Freimonat. Ein Monatsabonnement kostet 12,99 Euro, ein dreimonatiges 11,99 Euro pro Monat und ein sechsmonatiges 10,99 Euro pro Monat. Die Zahlung ist über Kreditkarte, Lastschriftverfahren oder Telefonrechnung möglich. Im Handel sind auch sogenannte „Prepaid Game Cards“ (Guthabenkarten) erhältlich, die ein Weiterspielen für 60 Tage erlauben und laut Anbieter 23,99 Euro kosten. Der Einsatz der bisher erschienenen Erweiterungen hat keinerlei Einfluss auf die monatlichen Kosten.

Darüber hinaus bietet Blizzard kostenpflichtige Dienste an. So ist es möglich, einen Charakter auf einen anderen Realm oder Account zu transferieren. Ein Charaktertransfer kostet 20 Euro und ist einmal alle drei Tage pro Charakter möglich. Ein weiterer Dienst ist die kostenpflichtige Umbenennung des Charakters. Alle 30 Tage kann der Charaktername für 8 Euro geändert werden. Darüber hinaus besteht inzwischen die Möglichkeit, eine „Rundum-Charakteranpassung“ durchzuführen. Diese beinhaltet neben der Änderung des Namens auch die Möglichkeit, das vollständige Aussehen und Geschlecht eines Charakters zu ändern; Die Klasse eines Charakters kann jedoch nicht geändert werden. Die Rundum-Charakteranpassung ist pro Charakter nur einmal alle 30 Tage möglich und kostet 15 Euro. Seit dem 17. September 2009 kann darüber hinaus die Fraktion des Charakters geändert werden. Dabei hat der Spieler die Möglichkeit jedes Volk zu wählen, sofern die betreffende Klasse verfügbar ist. Der Fraktionswechsel kostet 25 Euro und beinhaltet zudem eine Rundum-Charakteranpassung und Charakterumbenennung.[27] Am 4. August 2009, vor der Einführung des Fraktionswechsels, wurde die Fraktionsbeschränkung auf PvP-Realms entfernt, die ein Erstellen/Transferieren eines Charakters der anderen Fraktion verhinderte.[28]

Private Server

Neben den offiziellen Blizzard-Servern gibt es private Server, sogenannte Freeshards, für die keine Gebühren anfallen, die von Blizzard jedoch abgelehnt werden. Die Rechtslage ist dabei nicht völlig klar, weder aus Sicht der Spieler noch der Anbieter.

Solche Privat-Server teilen sich überwiegend in drei Kategorien auf. Die sogenannten Blizzlike-Server, welche versuchen, möglichst nahe an die originalen Blizzard-Server heranzukommen und die sog. Fun-Server, in denen Spieler Vorzüge, wie erhöhte Erfahrung, mehr Gold oder gar vorgefertigte Charaktere erhalten, dann gibt es noch die Highrate-Server, welche sich einzig und allein auf erhöhte Raten der Erfahrungspunkte und/oder Chancen, dass ein Gegner einen Gegenstand fallen lässt, beschränken.

Neu in der Branche sind die sogenannten Story-Server. Für diese wird eine eigene Geschichte niedergeschrieben, nach der die Spieler dann spielen. Die Erweiterung der Geschichte kann u. a. weitere Instanzen, Gebiete oder sogar neue Kontinente beinhalten. Um diese Server nutzen zu können, sind jedoch Modifikationen am Spielclient notwendig.

Erweiterungen

World of Warcraft: The Burning Crusade
World of Warcraft Burning Crusade.png
Entwickler Blizzard Entertainment
Publisher Vivendi
Erstveröffent-
lichung
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NeuseelandNeuseeland KanadaKanada AustralienAustralien MexikoMexiko
16. Januar 2007
EuropaEuropa 16. Januar 2007
Korea SudSüdkorea 1. Februar 2007
China VolksrepublikChina 3. April 2007
China RepublikRepublik China HongkongHongkong MacauMacao
6. September 2007
Plattform PC (Windows 98–Windows8), Mac OS X ab 10.3.9 und Linux mittels Cedega (offiziell von Blizzard genehmigt) oder Wine
Systemvor-
aussetzungen
Prozessor mit 800 MHz beziehungsweise 933 MHz (Mac) Taktfrequenz, 512 MB RAM, 3D-Karte mit 32 MB und T-&-L-Unterstützung, 10 GB Festplattenspeicher, mind. 56-k-Internetanbindung
Medium 3 CDs oder eine DVD
Sprache mehrsprachig, u. a. Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

The Burning Crusade

Blizzard Entertainment hat am 16. Januar 2007 die Erweiterung mit dem Namen World of Warcraft: The Burning Crusade (dt. „Der Brennende Kreuzzug“; Abkürzung: TBC oder BC) veröffentlicht. Laut Angaben des Herstellers wurden alle vorherigen Verkaufsrekorde mit einer Gesamtzahl von 2,4 Millionen verkauften Exemplaren innerhalb von 24 Stunden, am ersten Tag übertroffen. Somit war World of Warcraft: The Burning Crusade bis dato das am schnellsten verkaufte PC-Spiel in Nordamerika und Europa.

Die Erweiterung bringt nicht nur die bereits oben genannten neuen Völker, „Draenei“ und „Blutelfen“, sondern auch fliegende Reittiere, welche nicht vordefinierte und fixe Flugrouten abfliegen, sondern frei steuerbar sind.[29] Diese Reittiere können allerdings nur in der Scherbenwelt geritten werden, die ebenfalls ein integraler Bestandteil der Erweiterung ist. Die Scherbenwelt ist der Rest der früheren Heimatwelt der Orcs: Draenor. Diese Welt wurde durch die dunklen Portale zerrissen, als die Brennende Legion über sie herfiel und alles Leben unterjochte.

Zudem wird die maximal erreichbare Charakterstufe von 60 auf 70 angehoben, welches neue Zauber und Fähigkeiten mit sich bringt. Außerdem sind die bislang für die Fraktionen einzigartigen Klassen Paladin und Schamane für beide Fraktionen spielbar.

Zusätzlich kommt ein neuer Beruf hinzu: Juwelenschleifen. Durch das Schleifen von Juwelen können magische Steine hergestellt werden, die zur Aufrüstung von Rüstungen und Waffen dienen.

Spieler, die nicht die Erweiterung erwerben werden, haben die Möglichkeit, dennoch einige der neuen Inhalte nutzen zu können. Dies betrifft die neuen Zauber, Fähigkeiten sowie Talente. Das Betreten der neuen Gebiete, das Erreichen der Stufe 70 und das Spielen der neuen Völker ist nur den Nutzern der Erweiterung vorbehalten. Das gilt auch für die neuen Instanzen in Azeroth, sowie das neue Schlachtfeld „das Auge des Sturms“.

Für die deutsche Ausgabe der Erweiterung wurde eine vollständige Übersetzung vollzogen. Bisher waren im Spiel viele englische Namen enthalten, die nach und nach durch deutsche ersetzt wurden. Mit der Erweiterung und dem bereits erschienenen Patch 2.0 wurden fast alle englische Namen übersetzt, wobei es gewisse Ausnahmen gibt. Damit wurde eine atmosphärische Vollanpassung der Welt vollzogen, wobei allerdings die Kontinuität mit der Übersetzung voriger Spiele und Bücher in derselben Welt hinten angestellt wurde.

Diese erste Erweiterung erschien in zwei Versionen: Die normale Edition beinhaltete das Spiel auf vier CDs, ein Handbuch und den Code für die Aktivierung. Die Collector’s Edition, welche zu Beginn fast 90 Euro kostete, enthielt einiges mehr. So erhielten die Käufer eine Mausmatte mit der Karte der Scherbenwelt, eine Making-Of-DVD, den Soundtrack zum Spiel, zwei Trading-Card-Starterkits, sowie ein qualitativ hochwertiges Artbook. Als kleiner weiterer Bonus ist ein Code für ein Haustier im Spiel enthalten, mit dem es allerdings Probleme gab. So musste man den Code samt Kaufbeleg der Collector’s Edition an Blizzard schicken, um den Netherdrachen-Welpen zu erhalten. Wegen der Umstände bekamen die Spieler aber noch ein Murloc-Baby dazu. Ein weiterer Unterschied ist, dass in der Collector’s Edition sowohl eine DVD- als auch eine CD-Version des Spiels beiliegt.

Wrath of the Lich King

World of Warcraft: Wrath of the Lich King
World of Warcraft Wrath of the Lich King Logo.jpg
Entwickler Blizzard Entertainment
Publisher Activision Blizzard
Erstveröffent-
lichung
13. November 2008[12]
Plattform PC (Windows 98–Windows8), Mac OS X ab 10.3.9 und Linux mittels Cedega oder Wine
Genre MMORPG
Spielmodus Mehrspieler
Steuerung Maus und Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
Prozessor mit 1,3 GHz beziehungsweise 1,6 GHz (Mac) Taktfrequenz, 512 MB RAM (1 GB für Vista), 3D-Karte mit 32 MB und T-&-L-Unterstützung, 15 GB Festplattenspeicher, DVD-ROM Laufwerk, Breitband-Internetanbindung,[30] Mobilfunkverbindungen werden offiziell nicht unterstützt[31]
Sprache mehrsprachig, u. a. Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Am 3. August 2007 kündigte Blizzard Entertainment die zweite Erweiterung mit dem Titel World of Warcraft: Wrath of the Lich King (dt. „Zorn des Lichkönigs“; (siehe auch Lich) Abkürzung: WotLK oder Wrath) an.[32] Sie erschien am 13. November 2008 zeitgleich in Europa und den USA.[12] Der Inhalt der Erweiterung bezieht sich auf den eisigen Kontinent „Nordend“, der in dieser zugänglich ist, und auf den Herrscher der Geißel der Untoten, den Lichkönig Arthas. Wrath of the Lich King verkaufte sich am ersten Tag der Veröffentlichung über 2,8 Millionen mal und brach damit den Verkaufsrekord von The Burning Crusade, der bei 2,4 Millionen lag.[13]

Neben neuen Regionen, Monstern, Dungeons und Quests wird die Höchststufe für Spielercharaktere auf Stufe 80 angehoben. Dies bringt zudem neue Zauber und Talente mit sich. Darüber hinaus ist der „Todesritter“ verfügbar, eine sogenannte „Heldenklasse“, welcher mit Stufe 55 in das Spiel einsteigt.

Es gibt einen neuen Beruf: Die „Inschriftenkunde“. Durch diesen lassen sich Schriftrollen erstellen, die die Zauber und Fähigkeiten des eigenen Charakters und die der anderen Spieler dauerhaft verstärken können. Spielercharaktere haben neue Gestaltungsmöglichkeiten, wie etwa neue Frisuren. Auch die PvP-Möglichkeiten wurden erweitert: Große Schlachten mit Belagerungswaffen und zerstörbaren Gebäuden sollen dem Spieler noch mehr Abwechslung bieten. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Arenen, ein neues Schlachtfeld und eine neue Arena-Saison. Zudem wurde ein spezielles Fahrzeug-Interface in das Spiel integriert. Wenn sich der Spieler auf einem Fahrzeug, z. B. einem Mammut, Pferd oder einem PvP-Gefährt befindet, bietet das Interface dem Spieler jeweilige Aktionsmöglichkeiten.

Die Erweiterung ist auch als „Collector’s Edition“ erhältlich. Neben der eigentlichen Erweiterung enthält diese zusätzlich eine Making-Of-DVD, eine CD mit Spielmusik, ein offizielles Artbook, ein Mousepad, zwei Starterkits des offiziellen World of Warcraft Trading Card Games sowie ein spezielles Haustier im Spiel.

Cataclysm

World of Warcraft: Cataclysm
World of Warcraft Cataclysm Logo.jpg
Entwickler Blizzard Entertainment
Publisher Activision Blizzard
Erstveröffent-
lichung
7. Dezember 2010[33]
Plattform PC (Windows XP–Windows8), Mac OS X ab 10.3.9 und Linux mittels Cedega oder Wine
Genre MMORPG
Spielmodus Mehrspieler
Steuerung Maus und Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
Prozessor mit 1,3 GHz Taktfrequenz, 1 GB RAM, NVIDIA GeForce FX oder ATI Radeon 9500 Grafikkarte oder besser, 25 GB freier Festplattenspeicher, Breitband-Internetanbindung[34] mit 4000Kbps[35] oder höher
Sprache mehrsprachig, u. a. Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben

Die dritte Erweiterung World of Warcraft: Cataclysm (kurz: "Cata", deutsch. Kataklysmus) wurde anlässlich der BlizzCon 2009 am 21. August 2009 angekündigt.[14] Die Erweiterung enthält, neben den beiden neuen spielbaren Völkern Goblins (Horde) und Worgen (Allianz) nebst neuen Kombinationen aus Volk und Klasse (z. B. Gnomen-Priester), auch eine Überarbeitung der beiden alten Kontinente der Welt Azeroth. Azeroth wurde nach dem Ausbruch des Drachen Todesschwinge von einer Katastrophe heimgesucht und ist teilweise zerstört. Archäologie – ein neuer sekundärer Beruf – wird hinzugefügt und die maximale Stufe auf 85 angehoben. Außerdem werden Gilden um einige Features erweitert, wie z. B. Gildenerfolge.[36]

Es gibt auch Änderungen in der Spiel-Engine, sodass weitere grafische Verbesserungen, wie beispielsweise realistische Wassertexturen möglich werden. Außerdem wird es durch diese Änderungen möglich, die Phasing-Technologie auch auf das Gelände auszuweiten.[37] Des Weiteren ist es ab Stufe 60 möglich, beide überarbeiteten Kontinente mit einem Flugreittier zu bereisen.[38] Am 1. Juli 2010 startete die geschlossene Closed Beta, zu der nur ausgewählte Spieler eingeladen wurden. In der Beta war es den Nutzern möglich, mithilfe des integrierten Feedback-Tools im Teststadium auf Grafik-, Software- und Lokalisierungsfehler aufmerksam zu machen, sowie Verbesserungsvorschläge einzureichen.

Am 4. Oktober 2010 gab Blizzard mit dem 7. Dezember 2010 den offiziellen Veröffentlichungstermin der dritten Erweiterung bekannt.[39]

Als Vorbereitung auf das Erscheinen von Cataclysm wurde am 13. Oktober 2010 die Spielversion 4.0.1 veröffentlicht, die unter anderem tiefgreifende Änderungen in den Talentbäumen, eine Überarbeitung des Benutzerinterface, sowie bereits einige technische Änderungen an der Spielengine (beispielsweise verbesserte Grafik und den sogenannten „Streaming-Client“ (Download der Inhalte während des Spiels)) beinhaltete.

Cataclysm brach den Rekord von Wrath of the Lich King deutlich und war mit 3,3 Millionen verkauften Exemplaren am ersten Tag wieder das am schnellsten verkaufte PC-Spiel, [40] musste diesen Titel jedoch inzwischen an das ebenfalls von Blizzard entwickelte Diablo 3 mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren abgeben.

Mists of Pandaria

World of Warcraft: Mists of Pandaria
World of Warcraft Mists of Pandaria Logo.png
Entwickler Blizzard Entertainment
Publisher Activision Blizzard
Erstveröffent-
lichung
25. September 2012[41]
Plattform PC (Windows XP–Windows8), Mac OS X ab 10.3.9 und Linux mittels Cedega oder Wine
Genre MMORPG
Spielmodus Mehrspieler
Steuerung Maus und Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
Intel® Pentium® D oder AMD Athlon™ 64 X2 oder Intel Core™ 2 Duo , 2 GB RAM (1 GB RAM Windows XP), NVIDIA GeForce 6800 oder ATI Radeon X1600 Pro (256 MB)oder NVIDIA GeForce 8600M GT oder ATI Radeon HD 2600, 25 GB freier Festplattenspeicher, Breitband-Internetanbindung mit 4000Kbps oder höher
Sprache mehrsprachig, u. a. Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

World of Warcraft: Mists of Pandaria (kurz: MoP, deutsch: Die Nebel von Pandaria) ist die vierte Erweiterung für World of Warcraft. Die Erweiterung wurde anlässlich der BlizzCon 2011 am 21. Oktober 2011 angekündigt.

Das Maximallevel wurde von 85 auf 90 erhöht. Die Erweiterung umfasst einen neuen Kontinent, Pandaria, eine neue Klasse, den Mönch, zusammen mit einer neuen für beide Fraktionen spielbaren Rasse, den Pandaren. Es wurden Haustierkämpfe, PvE-Szenarien und ein Herausforderungsmodus für Dungeons hinzugefügt. Der 31-Punkte-Talentbaum wurde durch ein neues System der abgestuften Talente, die alle 15 Ebenen vergeben werden, ersetzt.

Die Beta von Mists of Pandaria wurde am 22. März 2012 gestartet. Spieler die einen World-of-Warcraft-Jahrespass besaßen erhielten einen garantierten Zugang zu dieser Beta. Daneben gab es noch die Möglichkeit sich über die Accountverwaltung für die Beta zu bewerben. Ein paar Tage nach dem Start der Beta gab es einige Beschwerden von Seiten der Jahrespassbesitzer, wie es denn sein könne, dass Spieler ohne Jahrespass bereits einen Zugang zur Beta haben, während Spieler mit Jahrespass noch keinen erhalten hätten. Blizzard Entertainment äußerte sich dazu mit der Aussage, dass man die Accounts in Wellen freischalte, damit die Server nicht unter dem Ansturm der Spieler zusammenbrechen. Am 16. August 2012 veröffentlichte Blizzard den Cinematic-Trailer von Mists of Pandaria auf der Gamescom in Köln.

World of Warcraft: Mists of Pandaria erschien offiziell am 25. September 2012 für PC und MAC.

Warlords of Draenor

World of Warcraft: Warlords of Draenor (kurz: WoD, deutsch: Kriegshäuptlinge von Draenor) ist die fünfte Erweiterung für World of Warcraft. Die Erweiterung wurde anlässlich der BlizzCon 2013 am 8. November 2013 angekündigt. Der Endgegner der vorherigen Erweiterung, Garrosh Höllschrei, floh durch die Zeit zurück nach Draenor, seinen Heimatplaneten (die aus World of Warcraft : The Burning Crusade bereits bekannte frühere Scherbenwelt), um seinen Vater, Grommash Höllschrei und dessen "Eiserne Horde" aus Rache nach Azeroth zu führen, um alle nicht-orkischen Bewohner auszurotten.

World of Warcraft in den Medien

Auch für die Medien ist World of Warcraft interessant. Einige Dokumentationen befassten sich mit dem Spiel und in Zeitungen und Magazinen wird über das Spiel diskutiert.

Werbespots

Anfang 2008 wurden das erste Mal Werbespots mit bekannten Persönlichkeiten ausgestrahlt, die für World of Warcraft werben. Neben Steven Van Zandt, Jean-Claude Van Damme und Ozzy Osbourne warben gegen Ende 2008 auch deutsche Persönlichkeiten wie Smudo und Thomas D von den fantastischen Vier für das Spiel. Die Spots vermitteln dem Zuschauer, dass diese Prominenten selbst World of Warcraft spielen würden. Dies ist jedoch unbestätigt. Weitere Werbepartner sind Verne Troyer, William Shatner, Mr. T, Guillermo Toledo und Chuck Norris.

WOW! (GIGA)

WOW! (sprich: „Wau“) war eine TV-Sendung von GIGA, die sich ausschließlich mit World of Warcraft beschäftigte. Die Sendung wurde von Flo(rian) Kamolz und Phil(ipp) Senkbeil moderiert. Inhalte der Sendung waren verschiedene Anleitungen und Ratgeber zum Erfüllen von Quests, zu verschiedenen Talentspezialisierungen und zum Erhalten von Ruf oder Ehre. Zuschauer hatten immer die Möglichkeit, den Moderatoren Fragen (genannt „Clever-Gnom“) zu stellen, von denen einige in der Sendung und andere von der GIGA-Community beantwortet wurden. GIGAs Sendebetrieb wurde am 31. März 2009 eingestellt, seit dem 13. Februar wurden keine neuen Folgen der Serie mehr ausgestrahlt.[42]

South Park

Am 8. September 2007 gewann die South-Park-Folge Make Love, Not Warcraft einen Emmy in der Kategorie „Zeichentricksendung (kürzer als eine Stunde)”.[43]

World-of-Warcraft-Kinofilm

Im Juni 2007 wurden Pläne zur Zusammenarbeit von Blizzard Entertainment mit Legendary Pictures für einen Kinofilm bekannt. Beide Parteien veröffentlichten auf ihren Webseiten Informationen, dass ein gemeinsames Projekt geplant sei.[44][45] Der 100 Millionen Dollar[46] teure Film sollte laut damaliger Planung im Jahr 2013 in den Kinos gezeigt werden[47] und laut Blizzard aus Perspektive der Allianz spielen. Regie sollte zuerst Sam Raimi führen, der unter anderem auch schon bei den drei Spider-Man-Filmen dabei war.[48] Im Juli 2012 erklärte Raimi auf der San Diego Comic-Con International, dass er nicht mehr als Regisseur der World-of-Warcraft-Verfilmung fungieren würde, nachdem er die Regie von Die fantastische Welt von Oz übernommen habe.[49] Im Januar 2013 wurde bekannt gegeben, das Duncan Jones der neue Regisseur für den Film ist.[50] Der neue Drehbuchautor ist seit August 2012 Charles Leavitt, der das Drehbuch für den Film Blood Diamond geschrieben hat. [51] Ende April 2013 wurde bekannt, dass der oscarprämierte Filmtechniker Bill Westenhofer, der sich auf visuelle Effekte spezialisiert hat, für den Film engagiert wurde.[52] Der Dreh des Kinofilms wird im ersten Quartal 2014 beginnen.[53]

Legendary Pictures und Warner Bros. waren im gemeinsamen Gespräch zwecks Realisierung des World of Warcraft Kinofilms. Die Vertragsverhandlungen sind allerdings gescheitert. Nun hat Legendary Pictures angekündigt, den Film durch Eigenkapital zu realisieren.[54]

Der Chief Executive Officer von Legendary Pictures Thomas Tull äußerte sich Anfang Juli 2013 in einem Interview über den World of Warcraft Kinofilm. Tull zufolge ist für Legendary Pictures wichtig, dass der Film der Vorlage von Blizzard Entertainment gerecht wird und die Warcraft-Welt auf die große Leinwand bringt. Gleichzeitig aber soll auch einfach ein guter Film entstehen, der nicht nur darauf setzt, dass die Fans schon ins Kino gehen werden. "Wir wüssten nicht, wie wir einen Film zu Warcraft dem Computerspiel drehen sollten. Wir wollen die Warcraft-Geschichte einfangen, die Charaktere, den Krieg, die verschiedenen Völker, die Blizzard erschuf", sagte Tull. Erst wenn das gegeben ist, sollen die Dreharbeiten beginnen. Das Drehbuch sei noch nicht fertiggestellt, das Projekt sei aber auf einem guten Weg. "Wir lassen uns Zeit, denn wir wollen das nicht vermasseln. Und ich glaube wir nähern uns dem Punkt, an dem es richtig losgehen kann", so Tull.[55]

Epidemie „Verseuchtes Blut“

Nach Veröffentlichung des Inhaltspatches 1.7 im September 2005 wurde die Instanz „Zul'Gurub“ zugänglich gemacht. Der dortige Endgegner infizierte zufällige Spieler mit der Krankheit „Verseuchtes Blut“, die sich auf nahe stehende Spieler übertrug. Ursprünglich sollte die Krankheit nur in der Nähe des Endgegners aktiv sein, allerdings konnte sie aufgrund eines Programmfehlers aus der Instanz herausgebracht werden. Die folgende Epidemie in der freien Spielwelt gab Anlass, sich über Online-Rollenspiele als Seuchenmodelle Gedanken zu machen. Im September 2007 wurde in der Fachzeitschrift The Lancet Infectious Diseases ein Artikel veröffentlicht, der sich mit diesem Vorfall befasste.[56][57]

Fankultur

Durch die große Community von World of Warcraft hat sich eine umfassende Fankultur gebildet. So gibt es auf World of Warcraft basierende Comics („Shakes and Fidget“), Hörspiele („Allimania“[58] und „der Boon“), außerdem gibt es Artworks von Spielern, die von Blizzard regelmäßig mit Preisen prämiert werden. Mehrere Computerspielmagazine und Internetseiten berichten hauptsächlich über World of Warcraft (buffed.de, das monatlich erscheinende PC-Games-Sonderheft zu World of Warcraft). Außerdem versuchen Spieler immer wieder mit Kostümen (auch im Rahmen der Blizzcon) den Vorbildern aus dem Spiel nahe zu kommen.

Bewertungen

Bewertungen zu World of Warcraft

Bewertungen zu The Burning Crusade

  • PC Games: 90 % (März 2007)[61]
  • GameStar: 92 % (März 2007)[62]
  • Computer Bild Spiele: Gut (1,87)[63]
  • gamona: 92 % (Januar 2007)[64]

Bewertungen zu Wrath of the Lich King

Bewertungen zu Cataclysm

  • PC Games: 91 %[69]
  • GameStar: 88 %[70]

Bewertungen zu Mists of Pandaria

Auszeichnungen

Auszeichnungen für World of Warcraft

  • GameSpot: Best Game of the Year, Best PC Game of the Year, Best Massively Multiplayer Online Game, Editor’s Choice Award
  • GameSpy: Best Role-Playing (RPG or MMORPG), PC RPG / MMORPG Gamers’ Choice Awards, Editor’s Choice Award
  • IGN Entertainment: Best Persistent World Game, Editor’s Choice Award
  • Filefront: Best PC RPG
  • Deutscher Entwicklerpreis der Jury in der Kategorie „Bestes internationales Onlinespiel 2005“[73]
  • Apple Design Award: Best Mac OS X Entertainment Product
  • PC PowerPlay Award für Atmosphäre
  • GameStar:
    • „Spiel des Jahres“
    • „Bestes Abenteuerspiel“
  • Best of Show (E3 2003) - The Wargamer
  • Bester langlebigster Online Titel (E3 2003) - IGN PC
  • Zweiter Platz für Beste Grafik (E3 2003) - IGN Vault

Auszeichnungen für The Burning Crusade

  • Topspiel der Redaktion - GameSpot
  • Topspiel der Redaktion - IGN Entertainment
  • Topspiel der Redaktion - MacWorld
  • Platin-Award - GameStar
  • Platin-Award - 4players.de
  • Megastar Award - Joystick Magazine

Auszeichnungen für Wrath of the Lich King

  • Massively Multiplayer Game of the Year - 12. Annual Interactive Achievement Awards
  • Best Expansion Pack - GameSpot
  • Top 10 Spiel des Jahres 2008, PC und allgemein - GameSpy
  • Best of 2008 - Top 5 PC Spiel - Wired
  • Bestes Spiel 2008 - Metacritic
  • Top 50 Spiele des Jahres - Eurogamer
  • Top 50 Spiele des Jahres - Game Informer
  • Beliebteste Erweiterung 2008 - Massively
  • Bestes MMORPG - VGChartz
  • Beste Erweiterung 2008 - GameStooge.com
  • Topspiel der Redaktion - GameSpot
  • Topspiel der Redaktion - GameSpy
  • Topspiel der Redaktion - IGN Entertainment
  • Topspiel der Redaktion - PC Gamer

Auszeichnungen für Cataclysm

  • MMO-Spiel des Jahres - GameSpy
  • Bestes MMO (PC) - IGN Entertainment
  • Bestes MMORPG - 1UP
  • Bestes MMO des Jahres - G4TV
  • Leserwahl: Bestes Fantasyspiel (PC) - IGN Entertainment
  • Beste Erweiterung - Game Banshee
  • Bestes Multiplayerspiel - RPGamer
  • 2010 Gaming Awards - Maximum PC
  • Beste Erweiterung - GameTrailers

Buchveröffentlichungen in Lizenz

Romane

  • Keith R. A. De Candido: Teufelskreis, Panini Verlag 2006 (Erster Teil der WoW-Romanreihe)
  • Christie Golden: Der Aufstieg der Horde, Panini Verlag 2007 (Zweiter Teil)
  • Aaron Rosenberg: Im Strom der Dunkelheit, Panini Verlag 2008 (Dritter Teil)
  • Keith DeCandido, Christie Golden und Aaron Rosenberg: Premiumausgabe, Panini Verlag 2008 (beinhaltet den ersten, zweiten und dritten Teil)
  • Aaron Rosenberg und Christie Golden: Jenseits des Dunklen Portals, Panini Verlag 2008 (Vierter Teil)
  • Richard A. Knaak: Die Nacht des Drachen, Panini Verlag 2009 (Fünfter Teil)
  • Christie Golden: Arthas – Aufstieg des Lichkönigs, Panini Verlag 2009 (zum Add-On Wrath of the Lich King)
  • Richard A. Knaak: Sturmgrimm, Panini Verlag 2010
  • Christie Golden: Weltenbeben, Panini Verlag 2010 (zum Add-On Cataclysm)
  • Richard A. Knaak: Wolfsherz, Panini Verlag 2011
  • Christie Golden: "Jaina Prachtmeer - Gezeiten des Krieges", Panini Verlag 2012

Comics

Die Comics erschienen im englischsprachigen Original bei WildStorm, einem Label von DC Comics, in deutscher Sprache veröffentlichte der Panini Verlag zunächst eine Heftreihe, die auf fünf Ausgaben kam und deren Comics später in den Sonderbänden zusammengefasst wurden.

  • Simonson, Lullabi und Hope: Fremder in einem fremden Land, Panini Verlag 2008 (Sonderband 1)
  • Neilson, Lullabi, Washington: Aschenbringer, Panini Verlag 2009
  • Simonson, Buran, Moore: In den Klauen des Todes, Panini Verlag 2009 (Sonderband 2)
  • Simonson, Buran, Moore: Angriff der Geißel, Panini Verlag 2010 (Sonderband 3)
  • Simonson, Bowden, Washington: Armageddon, Panini Verlag 2010 (Sonderband 4)

Artbook

  • Blizzard Film Department (BFD): Wrath of the Lich King – Das offizielle Artbook, Panini Verlag 2009

Literatur

  • John Bohannon: Slaying Monsters for Science. In: Science, 20. Juni 2008, Bd. 320, Nr. 5883, S. 1592 (doi:10.1126/science.320.5883.1592c).
  • Sascha Lohmüller: Fünf Jahre World of Warcraft. In: PC Games 1/2010, S. 24–26.

Weblinks

 Commons: World of Warcraft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. auf speedydragon.de (20. Oktober 2010). Cataclysm mit PowerPC-CPUs (Macintosh) nicht mehr spielbar
  2. Blizzard Forum (9. Januar 2012). Windows 2000 Support
  3. Activison: World of Warcraft: Userzahlen rückläufig. 30. Juli 2013, abgerufen am 14. August 2013 (PDF; 596 kB, deutsch).
  4. The New York Times (5. September 2006). Online Game, Made in U.S., Seizes the Globe. Aufgerufen am 14. November 2008.
  5. Craig Glenday: Craig Glenday (Hrsg.): Guinness World Records 2009, paperback, Random House, Inc., 2009, ISBN 0553592564, 9780553592566 (Zugriff am September 18, 2009).
  6. Becky Williams: Video: Backstage at BlizzCon 2009:Thousands of World of Warcraft fans descend on southern California for Blizzard's epic gaming convention (engl.), Telegraph.co.uk. 24. August 2009. Abgerufen am 18. September 2009. 
  7. Mark Langshaw: Guinness announces gaming world records, Digital Spy Limited. 6. Juni 2009. Abgerufen am 18. September 2009. 
  8. Guinness World Records Gamer's Edition – Records – PC Gaming
  9. Activision Blizzard, Inc.: Quartalsbericht Q3 2010. Part I, Item 2., Management’s Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations, Business Highlights. 5. November 2010, abgerufen am 3. August 2012 (englisch).
  10. Activision Blizzard, Inc.: Jahresbericht 2010. Part I, Item 1., Business, Blizzard Entertainment Segment ("Blizzard")—Business Overview. 25. Februar 2011, abgerufen am 3. August 2012 (englisch).
  11. World of Warcraft, aktuelle Abonnentenzahlen
  12. a b c Blizzard Entertainment (15. September 2008). World of Warcraft: Wrath of the Lich King ab 13. November 2008 erhältlich. Aufgerufen am 15. September 2008.
  13. a b Blizzard Entertainment (20. November 2008). World of Warcraft: Wrath of the Lich King bricht Verkaufsrekord am 1. Tag nach der Veröffentlichung. Aufgerufen am 21. November 2008.
  14. a b World of Warcraft: Cataclysm enthüllt. Blizzard Entertainment. 21. August 2009. Abgerufen am 21. August 2009.
  15. WoW Mists of Pandaria: Das bietet die neue World of Warcraft Erweiterung
  16. WoW Mists of Pandaria Verkaufszahlen
  17. Warlords of Draenor angekündigt
  18. Michael Larabel: Blizzard Still Has a World of Warcraft Linux Client (englisch) Phoronix. 26. Januar 2011. Abgerufen am 8. Juli 2013: „One of the big problems with Linux, and this is from other game developers too, is the problem of targeting a specific version of the platform. Since everyone is free to create their own distros, they can become somewhat unstandardized. That makes "targeting linux" difficult.
  19. Blizzard Entertainment Pressemitteilug
  20. Wowhead. Quests – World of Warcraft. Aufgerufen am 6. Juli 2011.
  21. World of Warcraft Europe. Sprachchat. Aufgerufen am 29. Oktober 2008.
  22. Tagesthemen (vom 5. Oktober 2006)
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