WWF

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von World Wide Fund For Nature)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter WWF (Begriffsklärung) aufgeführt.
World Wide Fund For Nature
Logo
Gründung 1961
Koordinaten 46° 25′ 2″ N, 6° 16′ 15″ O46.4171676.270944Koordinaten: 46° 25′ 2″ N, 6° 16′ 15″ O; CH1903: 510227 / 141316
Sitz Gland, Schweiz
Personen

Yolanda Kakabadse[1]
(Präsidentin)

Aktionsraum global[2]
Schwerpunkt Natur- und Umweltschutz
Budget 654 Millionen Euro (2013)[3]
Freiwillige über 5 Millionen[4]
Angestellte ca. 6.200[4]
Website www.panda.org

Der WWF (World Wide Fund For Nature, bis 1986 World Wildlife Fund) ist eine Schweizer Stiftung mit Sitz in Gland, Kanton Waadt. Sie wurde 1961 gegründet und ist eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen.

Der WWF setzt sich ein für den Erhalt der biologischen Vielfalt der Erde, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten. Die Organisation ist in über 80 Ländern mit eigenen Büros vertreten und wird von über fünf Millionen Menschen unterstützt.[4] Es gibt insgesamt 38 nationale Sektionen, die rechtlich selbständig sind. Im deutschsprachigen Raum sind das der WWF Deutschland, WWF Österreich und WWF Schweiz.

Zu den bekanntesten Initiativen des WWF gehören zum Beispiel der Einsatz für nachhaltigen Fischfang oder der Schutz des Tigers.[5] Seit der Gründung des WWF wurden 11,5 Milliarden US-Dollar in über 13.000 Projekte investiert.[4]

Ziele und Umsetzung[Bearbeiten]

Ballon mit WWF-Logo über Mexiko im Jahr 2013

Der WWF formuliert seine Ziele folgendermaßen:

„Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Der WWF setzt sich weltweit ein für:

Dabei unterscheidet sich der WWF in seiner Arbeitsweise von anderen Umweltschutzorganisationen. Anders als bei Greenpeace oder dem BUND lag der Fokus von Anfang an weniger auf öffentlichkeitswirksamen Einzelaktionen oder aktiven Mitgliedsgruppen, sondern vielmehr auf klassischer Lobbyarbeit, „Ökosponsoring“ durch Wirtschaftsunternehmen und der finanziellen sowie personellen Unterstützung großer, auf Dauer angelegter Schutzprojekte. Im Laufe der Jahre hat sich das Aufgabenspektrum ausgehend vom reinen Artenschutz ausgeweitet. Inzwischen sind Projekte zum allgemeinen Umweltschutz und der Kampf gegen den anthropogenen Treibhauseffekt in der Arbeit des WWF ebenso wichtig.

In der Gründungsurkunde heißen die Aufgaben „Schutz von Tieren, Pflanzen, Wäldern, Landschaft, Wasser, Boden und allen natürlichen Ressourcen durch Ankauf und Verwaltung von Land. Die Erforschung, Ausbildung aller Klassen, Information und Öffentlichkeit, Koordinierung von Bemühungen, Kooperation mit anderen interessierten Gruppen und jeglicher dem Ziel nützlichen Unterstützung.“[7] In den folgenden Jahren startete der WWF Schutzprojekte auf der ganzen Welt. Der ursprüngliche Fokus der Aktivitäten lag auf dem Schutz gefährdeter Arten. Mit wachsenden Ressourcen erweiterte sich das Themenspektrum um weitere Felder wie die Erhaltung der Biodiversität, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Verringerung von Umweltverschmutzung.[8]

Die Organisation will nach eigenen Angaben eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur im Einklang miteinander leben. Dafür engagiert sich der WWF weltweit beim Aufbau von Naturschutzgebieten, für den langfristigen Erhalt gefährdeter Naturlandschaften und den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus nimmt die Nichtregierungsorganisation Einfluss auf Politik, Industrie, Handel und Verbraucher. Mit konkreten Lösungen will der WWF zeigen, wie ein ökologisches Leben der Menschen in einer lebendigen Natur möglich ist.

Im Laufe seiner Geschichte ist der WWF, der sich selbst als „Partner der Wirtschaft“ versteht[9], auch von großen Unternehmen unterstützt worden, darunter Chevron und Exxon (die 1988 jeweils mehr als 50.000 US-Dollar spendeten) sowie Philip Morris, ExxonMobil und der Morgan Guaranty Trust. Der Corporate Club des WWF (siehe Weblinks) bietet Unternehmen in einigen Staaten an, die Organisation zu unterstützen und dafür mit dem Namen und dem Logo des WWF werben zu dürfen. Zurzeit arbeitet der WWF unter anderem mit Coca-Cola, Nokia und Canon zusammen.

Dem WWF wird von einigen Umweltgruppen und zivilgesellschaftlichen Initiativen vorgeworfen, zu enge Beziehungen zu Unternehmen zu unterhalten, um unabhängig agieren zu können. Siehe dazu den Abschnitt Kritik.

Logo und Marke[Bearbeiten]

Das WWF-Logo hat sich in den letzten Jahren viermal verändert.

Das Logo des WWF zeigt den Großen Panda in Schwarz und Weiß sowie darunter den Schriftzug „WWF“. Als Vorlage diente die Bärin „Chi Chi“, die 1957 geboren und ein Jahr danach aus China an den London Zoo verkauft worden war.[10] Ursprünglich war die Bärin für die USA bestimmt, jedoch verhinderte ein Handelsembargo der Vereinigten Staaten gegen China die Einfuhr.[11] Gerald Watterson fertige bei einem Besuch im Londoner Zoo mehrere Skizzen von „Chi Chi“ an, aus denen Peter Markham Scott schließlich das WWF-Logo entwickelte. Er vereinfachte die Darstellung der Bärin, indem er einzelne Gliedmaßen als einfache schwarze Flächen darstellte und die Umrisse der Figur abrundete.[12]

Von 1961 bis heute wurde das WWF-Logo insgesamt viermal überarbeitet.[13] Es wird global von allen WWF-Organisationen verwendet[14], wodurch sich der Panda zum ikonischen Symbol für die Marke „WWF“ entwickelte.[15] Das Logo und der Name des WWF sind international geschützte Marken.[16] Die Organisation vergibt Lizenzen an ausgewählte Unternehmen, welche die Marke für ihre eigenen Produkte verwenden dürfen.[17] Mit den Lizenzgebühren finanziert der WWF wiederum Naturschutzprojekte. Im deutschsprachigen Raum besteht eine derartige Vereinbarung beispielsweise zwischen dem WWF Deutschland und dem Einzelhändler EDEKA sowie WWF Österreich und IKEA.[18][19]

Die amtliche Bezeichnung des WWF lautete zunächst „World Wildlife Fund“. 1986 beschloss man anlässlich des 25-jährigen Bestehens, den Namen in „World Wide Fund For Nature“ zu ändern. Damit wollte man deutlich machen, dass im Zentrum des Interesses der Stiftung nicht nur wilde Tiere und Pflanzen stehen, sondern die Natur als Ganzes.[20] Die neue Bezeichnung wurde auch von den nationalen Sektionen übernommen, mit Ausnahme der Stiftungen in den Vereinigten Staaten und Kanada.[21] Grund dafür waren seit Anfang der 1980er Jahre bestehende Differenzen zwischen WWF-USA und der Schweizer Stiftung.[22] Erst 2001 beschloss man, global nur noch „WWF“ als Name für alle Organisationen zu verwenden.[21]

Im Jahr 2002 gewann die Natur- und Umweltschutzorganisation einen Rechtsstreit um die Bezeichnung „WWF“, sodass sich die World Wrestling Federation in „World Wrestling Entertainment“ (WWE) umbenennen musste.[23]

Geschichte[Bearbeiten]

In den 1960er Jahren rückte der Natur- und Umweltschutz stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Erhalt der natürlichen Umwelt war Teil des gesellschaftlichen Wandels in Europa und Nordamerika, aber nicht auf die Industrieländer beschränkt. Obwohl im Jahr 1948 mit der IUCN die erste globale Natur- und Umweltschutzorganisation der Welt ins Leben gerufen wurde, konnte sich die Organisation nicht wie gewünscht in einer breiten Öffentlichkeit etablieren.[24] Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, eine neue Organisation zu schaffen, die unkompliziert arbeiten und sich für Natur- und Umweltschutz einsetzen sollte. Das Konzept wurde erstmals 1960 in einem Leserbrief von Victor Stolan für die Tageszeitung The Observer formuliert. Dort war zuvor ein Artikel von Julian Huxley erschienen, der das Artensterben in Afrika thematisierte.[25]

Huxley vermittelte daraufhin ein persönliches Gespräch zwischen Stolan und Max Nicholson, Generaldirektor der britischen Naturschutzbehörde. Dieser wurde schließlich zur treibenden Kraft hinter der Gründung des WWF.[26] Sein zentrales Argument war, dass die bestehenden Natur- und Umweltschutzorganisationen zwar sinnvolle Projekte entwickeln würden, diese aber aufgrund fehlender Gelder nicht umsetzen könnten.[27] Huxley führte Gespräche mit zahlreichen potenziellen Unterstützern und entwickelte schließlich einen konkreten Plan für die Gründung des WWF. Dieser wurde an 20 Umweltschützer in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Thailand, Schweden, den Vereinigten Staaten, der Schweiz, dem Sudan und nach Südafrika gesendet. Anschließend fanden zwischen April und September 1961 neun Treffen in den Räumen der britischen Naturschutzbehörde statt.[28]

Die Mitglieder der so genannten „Londoner Planungsgruppe“ beschlossen unter anderem, dass ein Panda den WWF symbolisieren sollte.[29] Außerdem engagierte man den Züricher Anwalt Hans Hüssy, um von Beginn an die Gemeinnützigkeit und damit auch die Steuerfreiheit der Stiftung nach Schweizer Recht sicherzustellen. Das eigentliche Gründungsdatum des WWF markiert die Beurkundung der Stiftung am 11. September 1961 in Zürich.[26] Die erste Spende war ein Guinee, was ungefähr einem Pfund entsprach.[30] Der WWF wurde von einem international besetzten Stiftungsrat geführt, in dem Umweltschützer aus mehreren europäischen Staaten und Nordamerika vertreten waren.[31] Die meisten Stiftungsräte stammten aus dem Netzwerk der IUCN. Prinz Bernhard der Niederlande wurde erster Präsident des WWF, wobei die Position keine geschäftsführende Tätigkeit beinhaltete. Zum ersten Vizepräsidenten der Organisation wählte man Peter Scott.[32]

Nachdem das Ziel, Finanzmittel bereitzustellen, nach anfänglichen Erfolgen nur begrenzt erfolgreich geblieben war und die durch die geknüpften Kontakte mit „den Reichen“ erhofften Geldsummen nicht erreicht worden waren, wurden die Finanzen des WWF ab 1971 mit der Gründung des Exclusiv-Clubs The 1001: A Nature Trust (bekannt als Club der 1001) auf eine neue Grundlage gestellt. Der WWF wendete sich mit Unterstützung Prinz Bernhards und Anton Ruperts über Charles de Haes an 1000 wohlhabende Personen mit dem Anliegen, dem WWF jeweils 10.000 US-Dollar zur Verfügung zu stellen, und konnte so innerhalb von drei Jahren die Summe von 10 Millionen US-Dollar aufbringen.[33][34][35]

Organisation[Bearbeiten]

Yolanda Kakabadse ist seit 2010 Präsidentin des WWF.

Der WWF („WWF International“) führt und koordiniert die Arbeit der Naturschutzorganisation weltweit, einschließlich der regionalen Büros („WWF Netzwerk“).[36] Die Satzung wurde zuletzt 2009/2010 geändert und definiert als zentralen Zweck den Erhalt der natürlichen Umwelt und ihrer ökologischen Prozesse („to conserve the natural environment and ecological processes worldwide“). Laut Satzung sammelt der WWF International Spenden und fördert das Verständnis für Natur- und Umweltschutz.[37] Der Verhaltenskodex des WWF stellt im ersten Punkt klar, dass die Organisation weltweit, unabhängig, multikulturell und überparteilich arbeitet.[38] Gemäß der Satzung besitzt der WWF International folgende Organe:

  • WWF International Board („Stiftungsrat“): Er setzt sich aus zwölf Trustees sowie einem Präsidenten zusammen und bildet das oberste Gremium der Organisation. Das Board ist ehrenamtlich tätig, ernennt und entlässt den Director General und koordiniert die Strategie des WWF.
  • WWF Council („Beirat“): Er besteht aus Vertretern – in der Regel dem Vorsitzenden oder Präsidenten – aller nationalen Sektionen und assoziierten Organisationen. Das Council berät das International Board, insbesondere was gemeinsame Projekte und Kampagnen betrifft.

Zusätzlich zu den in der Satzung definierten Organen existiert noch „The Assembly“ der Geschäftsführer nationaler Sektionen und assoziierter Organisationen. Neun Vertreter des Gremiums bilden wiederum das sogenannte „Network Executive Committee“. Dieses bildet vier themenspezifische Arbeitsgruppen: Das „Conservation Committee“, „Global Partnerships Committee“, „Communications and Marketing Committee“ und das „Operations and Network Development Committee“. Die organisatorische und programmatische Führungsstruktur des WWF wurde in der heutigen Form im Jahr 2009 etabliert.[39]

Im Januar 2010 wurde die ecuadorianische Umweltschützerin Yolanda Kakabadse die achte Präsidentin des WWF.[40] Die operative Leistung obliegt seit Mai 2014 dem Director General Marco Lambertini. Sein Vorgänger James P. Leape wechselte als Professor an die Stanford University.[41]

Gründungsmitglieder[Bearbeiten]

An der Gründung des WWF waren Industrielle, Naturschützer und Wissenschaftler beteiligt.[42] Dazu zählten zum Beispiel Luc Hoffmann, Julian Huxley, Guy Mountfort, Max Nicholson, Peter Markham Scott und Victor Stolan. Die meisten Mitglieder des Stiftungsrats stammten aus dem Umfeld der Weltnaturschutzunion IUCN. Als erster Präsident sollte eine „herausragende Figur des öffentlichen Lebens“ gewonnen werden. Zunächst fragte man Philip, Duke of Edinburgh an, der die Position jedoch mit Verweis auf seine anderen Engagements ablehnte und anschließend den WWF Großbritannien unterstützte. Stattdessen wurde Prinz Bernhard der Niederlande für die Aufgabe gewonnen, nachdem deutlich gemacht wurde, dass mit der Präsidentschaft keine geschäftsführende Tätigkeit verbunden sei. Im Juni 1962 traten beide Prinzen im Rahmen einer Veranstaltung im Waldorf Astoria New York erstmals gemeinsam für den WWF auf.[43]

Generaldirektoren[Bearbeiten]

Präsidenten[Bearbeiten]

Zahlen[Bearbeiten]

  • Der WWF ist in über 100 Ländern aktiv.
  • Über fünf Millionen Menschen unterstützen den WWF.
  • Der WWF ist in über 80 Ländern mit eigenen Büros vertreten.
  • 6.200 Menschen arbeiten als Vollzeitangestellte weltweit für den WWF.
  • Seit der Gründung wurden 11,5 Milliarden US-Dollar in über 13.000 Projekte investiert.[4]

Sektionen[Bearbeiten]

Nach der Gründung zählte es zu den wichtigsten Zielen des WWF, nationale Vertretungen aufzubauen. Diese sollten sowohl Spenden sammeln, als auch die Organisation bekannter machen. Informations- und Werbematerialien wurden von Beginn an so gestaltet, dass die problemlos in andere Sprachen übersetzt werden konnten. In den ersten zehn Jahren seines Bestehens entstanden insgesamt 21 sogenannte „national appeals“ („nationale Sektionen“), die ersten drei Organisationen wurden in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der Schweiz 1961 eingerichtet.[45] Die einzelnen Sektionen entwickelten unterschiedliche Methoden für das Fundraising. Die Vereinbarungen zwischen dem WWF und seinen nationalen Sektionen sahen in der Regel vor, dass zwei Drittel der eingeworbenen Mittel für internationale Projekte und ein Drittel für lokale Umweltschutzaufgaben verwendet werden sollten.[46]

Nach dem Vorbild des WWF änderten auch die nationalen Organisationen ab 1986 ihren Namen von „World Wildlife Fund“ in „World Wide Fund For Nature“, lediglich die Sektionen in den Vereinigten Staaten und Kanada führen den Namen weiter.[20] Neben der Mittelakquise ist es heute Aufgabe der Sektionen, neben Naturschutzprojekten vor Ort die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen und nationale und internationale Stakeholder in Umweltfragen zu beraten. Insgesamt unterhält der WWF heute Büros in 31 Ländern.[2] Dazu kommen weitere regionale Vertretungen, etwa bei der Europäischen Union oder der US-Regierung.[47] Im deutschsprachigen Raum existieren drei nationale Sektionen:

WWF Deutschland[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Deutschland

Der WWF Deutschland ist eine gemeinnützige deutsche Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin, die 1963 in Bonn als Verein zur Förderung des World Wildlife Fund gegründet wurde.[48] Der WWF Deutschland bildete die fünfte nationale Sektion des World Wide Fund for Nature.[49] 1978 verlegte man den Sitz von Bonn nach Frankfurt am Main, wo die erste Geschäftsstelle eingerichtet wurde.[50] 2003 wurde eine Niederlassung in Berlin in Betrieb genommen[51], wo sich seit 2008 der Hauptsitz des WWF Deutschland befindet.[52] Neben den Büros in Berlin, Frankfurt am Main und München unterhält der WWF Deutschland diverse Außenstellen und Projektbüros, etwa in Dessau, Hamburg, Husum, Mölln, Stralsund und Weilheim.[53] Gemäß der Satzung besitzt WWF Deutschland einen Vorstand, welcher die Geschäftsführung ausübt, sowie den Stiftungsrat.[54]

WWF Österreich[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Österreich

Der WWF Österreich ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz im Wien-Ottakring.[55] Anlass für die Gründung im Jahr 1963 war in erster Linie der Schutz der Langen Lacke, dem größten von 40 salzhaltigen Seen im burgenländischen Seewinkel, sowie der umgebenden Pusztafläche.[56] Zu den bekanntesten Projekten der Organisation zählt die Ansiedlung von Braunbären in der Region um den Ötscher in Niederösterreich[57], deren Population zwischenzeitlich auf 25 bis 30 Tiere wuchs.[58] Im Unterschied zu anderen nationalen Sektionen des WWF, die sich in den 1970er Jahren in eine Stiftung umgewandelt haben,[59] arbeitet WWF Österreich bis heute als Verein. Der WWF Österreich folgende Organe: die Delegiertenversammlung, das Mitgliederforum, die Geschäftsführung, den Aufsichtsrat sowie Beiräte und andere gesetzlich vorgeschriebene Gremien.[60]

WWF Schweiz[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Schweiz

Der WWF Schweiz ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Zürich, die 1961 als dritte nationale Sektion des World Wide Fund for Nature ins Leben gerufen wurde.[61] Der Hauptsitz befindet sich im Züricher Stadtkreis Aussersihl, zusätzlich existieren Zweigstellen in der Romandie (Lausanne) sowie im Kanton Tessin (Bellinzona).[62] Als Rechtsform wurde zunächst der Verein nach Schweizer Recht gewählt[63], erst 1972 wurde erst nach dem Vorbild anderer Sektionen in eine Stiftung umgewandelt.[64] Oberstes Organ des WWF Schweiz bildet der Stiftungsrat, der die Geschäftsleitung wählt und beaufsichtigt. Im Gegensatz zu anderen Ländern besitzt der WWF Schweizeine föderale Struktur: Neben der Stiftung existieren in jedem Kanton rechtlich selbständige Sektionen, die sich wiederum in regionale Gruppen aufgliedern können.[65]

Galerie[Bearbeiten]

Der WWF setzt sich unter anderem für den Schutz des Großen Panda ein, von dem nur noch etwa 1.600 Exemplare existieren (Nantes, Frankreich, 2009):

Kritik[Bearbeiten]

„Der Pakt mit dem Panda“[Bearbeiten]

In dem Dokumentarfilm Der Pakt mit dem Panda von Wilfried Huismann aus dem Jahr 2011 finden sich diese und weitere Vorwürfe. Kritisiert wird unter anderem, dass der WWF zusammen mit großen Agrarkonzernen wie Monsanto an sogenannten Runden Tischen für Soja (RTRS) und Palmöl (RSPO) sitzt. Agrarunternehmen mit teilweise umweltschädlichen Praktiken könnten sich hier des Wohlwollens der Umweltschützer sicher sein. Außerdem setzte sich die Organisation für die großflächige Verbreitung von genverändertem Saatgut ein.[66][67] Der WWF wies die Vorwürfe in einem „Faktencheck“ auf seiner Webseite zurück. So gehe es bspw. bei den Runden Tischen darum, die Unternehmen zu Zugeständnissen zu bewegen, die über gesetzliche Vorgaben hinausgingen. Zudem vertrete der WWF die Position, Gentechnik sei so lange abzulehnen, wie deren Unbedenklichkeit nicht bewiesen ist.[68] Es folgten juristische Auseinandersetzungen zwischen WWF und den produzierenden Sendern WDR und SWR, die im November 2013 in einem Hauptsacheverfahren mündeten. Im Dezember 2013 fällte das Kölner Landgericht sein Urteil und gab dem WWF in fünf von sechs beanstandeten Punkten Recht. Die Berufung von WDR und SWR wies das Kölner Oberlandesgericht im Dezember 2014 zurück, eine Revision wurde nicht zugelassen. Damit ist es den Sendern unter Strafandrohung untersagt, die entsprechenden Aussagen aus dem Film zu wiederholen. So identifizierte das Gericht u.a. die Aussage, der WWF erhalte „Honorare für das Grünwaschen einer zerstörerischen Produktion“ als falsche Tatsachenbehauptung.[69]

„Schwarzbuch WWF“[Bearbeiten]

Am 20. April 2012 erschien das WWF-kritische Buch Schwarzbuch WWF von Huismann. Huismann kritisiert in seinem Buch die Nähe des WWF zur Industrie, dessen koloniale Vergangenheit und Intransparenz sowie die Beteiligung an ökologisch umstrittenen Projekten.[70] Die Zusammenarbeit mit Großkonzernen bezeichnet Huismann als Grünen Ablasshandel. Der WWF sitze in verschiedensten Gremien, wo Konzerne Zertifikate über nachhaltige Produktion erhalten, während sie gleichzeitig die Urwälder vernichten und die Umwelt mit Chemikalien vergiften. Unter den Schutzprojekten für Tiger, Gorillas usw. würden ferner immer wieder die indigenen Völker leiden. Diese Völker würden aus den Schutzgebieten, ihren angestammten Siedlungsgebieten, vertrieben.[71] Der WWF bezeichnet die Anschuldigungen von Huismann als „Halbwahrheiten“. Der WWF übte schon vor Erscheinen des Buches massiv Druck auf den Verlag Random House aus, um eine Veröffentlichung zu verhindern.[72] Das Schwarzbuch war dann eine Woche überall erhältlich. Dann ließ der WWF großen Buchhändlern über eine Anwaltskanzlei in einem Schreiben Unterlassungsansprüche geltend machen.[72][73] Die großen Buchhändler wie Amazon, Thalia, Libri, KNV und Weltbild nahmen das Buch daraufhin ohne jeglichen Hinweis aus dem Sortiment. Obwohl der WWF bislang keine einstweilige Verfügung gegen das Schwarzbuch erwirken konnte und eine Verhandlung vor dem Landgericht Köln erst am 15. Juni angesetzt war und der Verkauf damit nicht verboten war, verschwand es dennoch von großen Teilen des Marktes. Die FAZ sprach deshalb genauso wie Burkhardt Müller-Sönksen, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, von einer Selbstzensur der Großhändler. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) warf dem WWF Zensur vor.

Über den Verlag Random House konnte es weiterhin bezogen werden. Auch buchhandel.de, die Börsenverein des Deutschen Buchhandelstochter MVB und andere kleinere Händler boten das Buch weiter an. Am 2. Juni machte die FAZ die Vorgänge öffentlich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Verlag bereits ca. 5000 Bücher verkauft.

Die Affäre wurde in der Folge von zahlreichen Printmedien wie z.B. auch Stern und Focus aufgegriffen. Die Buchhändler Osiander und eBuch zeigten eine andere Reaktion auf die Affäre:[74] Der Regionalfilialist Osiander hatte alle seine Buchläden angewiesen ein Plakat auszuhängen. Auf dem Plakat stand Der Buchhandel kuscht vor dem WWF!Wir nicht!. Osiander stellte auf Bitte der buchhändlerischen Genossenschaft das Plakat allen Buchhändlern neutralisiert zur freien Verfügung.

Am 15. Juni entschied das Landgericht Köln, nur einem von vierzehn Unterlassungsbegehren des WWF nachzukommen.[75] Die fragliche Passage muss bei einem Nachdruck entfernt werden. Das Buch selbst bzw. die Erstausgabe bleibt weiterhin lieferbar und darf uneingeschränkt verkauft werden. Bis zum 20. Juli haben die Streit-Parteien Zeit, eine einvernehmliche Fassung zu finden. Falls keine einvernehmliche Lösung gefunden wird, entscheidet das Gericht. Die FAZ vermutete, dass der Gerichtsstreit genügend Aufmerksamkeit erzeugt habe, um den Verkauf anzukurbeln.

Am 26. Juli 2012 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen WWF, Verlag und Autor.[76] Für die 3. Auflage des Buches kommt es zur Streichung oder Überarbeitung von 21 Textpassagen. Einzige wesentliche Änderung ist, dass ein Interview mit der WWF-Mitarbeiterin Dörte Bieler entfällt. Dieses Interview musste bereits nach der Gerichts-Entscheidung am 15. Juni in der 2. Buchauflage gestrichen werden. Die vorhandenen Bücher der beiden ersten Auflagen dürfen vom Handel ohne Auflagen weiter verkauft werden. Der Verlag verkaufte bis zur Einigung bereits 25.000 Exemplare. Laut Süddeutsche Zeitung bleiben die Kernaussagen des Buches bestehen, in Details gebe es zukünftig Veränderungen und Ergänzungen. Die Grundaussage des Buches, dass der WWF für Umweltsünder-Unternehmen als "Grünwaschanlage" diente, blieb durch außergerichtliche Einigung unberührt. Die Süddeutsche Zeitung titelte deshalb auch: Grünwaschanlage bleibt Grünwaschanlage.

Wirtschaftsnähe[Bearbeiten]

Aufgrund der großen Industrienähe der an der Gründung beteiligten Personen spielten Großspenden beim WWF von Anfang an eine große Rolle. Der erste Großspender war in den 1960er Jahren das Energieunternehmen Royal Dutch Shell. Wenig später wurde mit dem Buch Der stumme Frühling eine weltweite Diskussion über den Einsatz von Pestiziden ausgelöst. Auf Wunsch des Shell-Konzernchefs John H. Loudon beteiligte sich der WWF allerdings nicht an der Debatte. John H. Loudon wurde später sogar Stiftungsratsvorsitzender und danach Präsident des WWF International.[77][78]

Dem WWF wird von verschiedenen Seiten vorgeworfen, weiterhin zu eng mit Interessensgruppen wie Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern zu kooperieren und dadurch seinen eigentlichen Zielen nicht mehr gerecht zu werden. So kritisieren viele internationale[79] wie auch deutsche Umweltverbände[80][81] die Teilnahme des WWF am sogenannten Runden Tisch für verantwortungsbewusstes Soja (Round Table on Responsible Soy, RTRS), dem auch Sojaproduzenten, Gentechnik-, Agrarchemie- und Mineralölfirmen sowie Händler von agrarischen Rohstoffen angehören. Der RTRS beschloss in seinen Richtlinien, dass auch gentechnisch verändertes Soja als „verantwortungsbewusst“ etikettiert werden kann. Der WWF, dessen deutsche Sektion sich eigentlich klar gegen den Einsatz von Gentechnik positioniert,[82] verblieb gleichwohl in dem Gremium.

Bereits 2010 wiesen die Dokumentarfilmer und WDR-Autoren Wilfried Huismann und Arno Schumann in ihrer Dokumentation Lachsfieber eine fragwürdige Kooperation des WWF mit dem Konzern Marine Harvest (der weltweit größte „Hersteller“ von Zuchtlachs) nach. Marine Harvest spendet dem WWF jährlich 100.000 Euro und darf im Gegenzug mit dem Panda-Bären des WWF für seine industriell erzeugten Mastlachse werben.[83][84]

Seit 2002 existierten Kooperationen zwischen dem WWF und der Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG. In mehreren Kampagnen warb die Brauerei damit, Projekte des WWF finanziell zu unterstützen, zuletzt mit ihrem Krombacher Klimaschutz-Projekt zum Schutz tropischer Torfmoorwälder auf Borneo seit 2011.[85][86] Im Rahmen dieser Kooperationen kam es in der Vergangenheit u.a. zu einer eindeutigen Irreführung der Verbraucher und somit einem Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (Az: I ZR 33/04 u. 97/04 vom 26. Oktober 2006).[87] Des Weiteren werfen Kritiker Krombacher und dem WWF mangelnde Transparenz der Finanzierungsstrukturen, Augenwischerei sowie Umwelt-Marketing vor, das vor allem auf den Produktverkauf gerichtet sei und nicht auf ein dauerhaftes soziales oder gesellschaftliches Engagement.[88][89][86]

Ähnliche Vorwürfe des Greenwashing lassen sich auch zu anderen vom WWF mitgegründeten Organisationen finden. Kritik trifft insbesondere den 'Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl' (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO), das Marine Stewardship Council (MSC) und das Forest Stewardship Council (FSC).

Am 26. Mai 2012 brachte die Zeitschrift Der Spiegel den Bericht Kumpel der Konzerne.[90] Darin wird dem WWF u.a. vorgeworfen, er unterlaufe seine eigenen Standards. So konnte der WWF im Juni 2011 nur bei 8.000 Tonnen von 85.000 Tonnen RTRS-zertifizierten Sojas die Herkunft nachweisen. Diese 8.000 Tonnen stammen von zwei Farmen von Grupo Amaggi, des Agrarunternehmens der Familie Maggi, dem größten Sojaproduzenten der Welt. Diese Farmen befinden sich auf gerodetem Savannen-Urwald im brasilianischen Mato Grosso. Erst 2005 wurde Blairo Maggi, 2003–2010 Gouverneur von Mato Grosso und Firmenchef von Grupo Amaggi, von Greenpeace wegen seiner Urwaldrodungen noch die Goldene Kettensäge verliehen. Ob bei diesen Sojalieferungen überhaupt irgendwelche Standards eingehalten wurden, ist nicht nachprüfbar.

Sonstiges[Bearbeiten]

1987 übergab der WWF International in einer der umstrittensten Schenkungen einer Nichtregierungsorganisation Zimbabwe einen Hubschrauber für die Anti-Wilderei-Aktionen. Der Hubschrauber wurde in Shoot to kill-Methodik zum gezielten Töten von der Wilderei verdächtigten Personen eingesetzt. Doch der in Zimbabwe als Wildtierschutz öffentlich beworbene Einsatz wendete sich zu einem PR-Desaster für den WWF, als dieser unter dem Aspekt der Menschenrechte in Kritik durch Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen geriet, die den WWF wegen der Beschaffung des Hubschraubers und seiner Rolle und offensichtlichen Unterstützung der Shoot to kill-Praxis schwer rügten. WWF-International bestritt, dass der Einsatzzweck des Hubschraubers jemals als Gunship beabsichtigt gewesen sei, doch widersprach Raymond Bonner dieser Darstellung des WWF in seinem Buch (1993) und wies darauf hin, dass es WWF-intern heftige Debatten um den Einsatzzweck des Hubschraubers als Gunship gegeben hatte.[91][92]

Ebenfalls in den 1980er Jahren war der WWF, mit dem Prinz Bernhard und Anton Rupert eng verbunden waren, über die Operation Lock in Vorgänge verwickelt,[93] die mit der Destabilisierungspolitik des Apartheid-Regimes Südafrikas gegenüber den benachbarten Staaten in Verbindung standen.[94]

Im Juli 2012 wurde Spaniens König Juan Carlos I. nach 44 Jahren der Titel des Ehrenpräsidenten der spanischen Sektion indirekt[95] aberkannt. 94 Prozent der Mitglieder von WWF-Spanien beschlossen bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Madrid, das Ehrenamt in Spanien komplett abzuschaffen.[96] Der Monarch hatte zuvor an einer Elefantenjagd teilgenommen.[97] Trophäenjagd wird allerdings beim WWF toleriert, falls sie Teil eines integrierten, umfassenden Schutz- und Nutzungskonzeptes ist.[98]

Dokumentationen[Bearbeiten]

  • Heinz Sielmann: Völkerbund zum Schutz der Tiere. WWF – Porträt einer Naturschutz-Organisation. ARD 1983, Dauer ca. 45 Minuten.
  • Wilfried Huismann, Arno Schumann: Lachsfieber. ARD 2010, ca. 43 Minuten.[99]
  • Wilfried Huismann: Der Pakt mit dem Panda. ARD 2011, ca. 45 Minuten.[100]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2.
  •  Kevin Riemer: Vertrauen im Kontext des nachhaltigen Konsums: Unter besonderer Berücksichtigung bisektoraler Kooperationen des WWF Deutschland. Akademische Verlagsgemeinschaft München, München 2015, ISBN 978-3-86924-624-6.
  •  Klaus-Henning Groth, WWF Deutschland (Hrsg.): Das große Buch des WWF - 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 978-3-934427-37-2.
  •  Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF: dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-06675-2.
  •  Jens Glüsing, Nils Klawitter: Kumpel der Konzerne. In: Der Spiegel. Nr. 22, 2012, S. 62–67 („Der WWF ist die mächtigste Naturschutzorganisation der Welt. Doch die Bilanz seiner Arbeit ist dürftig: Vieles, was er macht, nützt eher der Industrie als der Umwelt oder bedrohten Tierarten.“).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: World Wide Fund for Nature – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: WWF – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Presidents – past and present. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  2. a b How is WWF run? WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  3. Annual Review 2013. WWF, S. 39, abgerufen am 21. Januar 2015 (PDF, englisch).
  4. a b c d e WWF in Brief. WWF. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  5. Global initiatives (en) WWF. Abgerufen am 12. März 2015.
  6. Der WWF - WWF Jugend - Welche Ziele verfolgt der WWF? In: wwf-jugend.de. WWF Deutschland, abgerufen am 16. Mai 2013.
  7. What was the original motivation of the founders? (Memento vom 7. März 2008 im Internet Archive). (Webarchiv)
  8. WWF – Who we are
  9. Vgl. "WWF - Partner der Wirtschaft", WWF-Publikation von 2002, PDF, abgerufen am 28. Feb. 2011
  10. Julie Carpenter: Panda-monium. In: Express. 19. August 2009, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  11.  Alexis Schwarzenbach: WWF. Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 31.
  12.  Alexis Schwarzenbach: WWF. Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 34.
  13. Peter Forbes: Black and white and red all over. In: Daily Mail. 17. September 2010, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  14.  Alexis Schwarzenbach: WWF. Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 186–187.
  15.  Andreas Müller: Symbole als Instrumente der Markenführung. Eine kommunikations- und wirtschaftswissenschaftliche Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Stadtmarken. Gabler, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8349-3986-9, S. 49.
  16. Einsteigerrecherche. Deutsches Patent- und Markenamt, abgerufen am 1. Januar 2015.
  17. Marketing Partnerships. World Wildlife Fund, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  18.  Wegweiser zu öko-fairen Lebensmitteln. In: Hamburger Abendblatt. 3. Mai 2014.
  19.  Robert Prazak: Grüne Gruppendynamik. In: Format. 20. September 2013, S. 76–78.
  20. a b  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 276.
  21. a b Sonu Trivedi: A Handbook of International Organisations. Atlantic Publishers, 2005, S. 212.
  22. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 195-206.
  23. Wildlife Fund Pins Wrestling Federation (Archivversion) (Memento vom 14. November 2006 im Internet Archive).
  24. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 12–13.
  25. Kate Kellaway: How the Observer brought the WWF into being. In: The Observer. Abgerufen am 12. März 2015.
  26. a b Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 11.
  27. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 19.
  28. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 27.
  29. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 29.
  30. Helene Arnet: Prinz Philip war sein Korrektor. In: Tagesanzeiger. Abgerufen am 13. März 2015.
  31. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 40.
  32. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 41–42.
  33.  Günter Murr: Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten von Umweltverbänden in der internationalen Politik: das Beispiel WWF. In: Schriftenreihe zur politischen Ökologie. 1, ökom-Verl., München 1996, ISBN 3-928244-23-X, S. 51, ZDB-ID 22882157.
  34.  Raymond Bonner: At the hand of man: peril and hope for Africa's wildlife. 1. Auflage. Alfred A. Knopf, New York 1993, ISBN 0-679-40008-7, S. 66-70 (Gleichzeitig veröffentlicht in Kanada: Random House of Canada, Toronto.).
  35. WWF in the 70's (englisch) WWF International. Archiviert vom Original am 17. November 2014. Abgerufen am 17. November 2014.
  36. How is WWF run?. WWF. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  37. WWF Statutes. WWF. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  38. WWF Code of Ethics. WWF. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  39. The Green Book. WWF. S. 5. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  40. Presidents – past and present. WWF. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  41. Marco Lambertini named Director General of WWF International. WWF. 5. Februar 2015. Abgerufen am 30. Januar 2015.
  42. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 27 ff.
  43. Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 40 ff.
  44. a b c d e WWF International Director Generals 1962–present. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  45.  Alexis Schwarzenbach: WWF. Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 90.
  46.  Alexis Schwarzenbach: WWF. Die Biografie. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 93.
  47. WWF offices and associates around the world. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  48.  Günter Murr: Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten von Umweltverbänden in der internationalen Politik. Das Beispiel WWF. Oekom, München 1991, ISBN 3-928244-23-X.
  49.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 271.
  50.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 20–21.
  51.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 288.
  52.  WWF zieht von Frankfurt nach Berlin. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Februar 2008, S. 41.
  53.  WWF Deutschland (Hrsg.): Jahresbericht 2012/2013. Berlin 2013, S. 27, DNB 100419756X (online, abgerufen am 8. Oktober 2014).
  54. Satzung des WWF Deutschland. Abgerufen am 1. Oktober 2014 (PDF, 96 KB).
  55.  Bruno Streit: Was ist Biodiversität? Erforschung, Schutz und Wert biologischer Vielfalt. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-53617-5, S. 106.
  56.  Dieter Pesendorfer: Paradigmenwechsel in der Umweltpolitik. Von den Anfängen der Umwelt- zu einer Nachhaltigkeitspolitik. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15649-1, S. 50.
  57.  Inge Santner: WWF gliedert Ursus arctos in Österreich wieder ein. Ein bärenstarkes Programm. In: Hamburger Abendblatt. 5. Juli 1999, S. 26.
  58.  Gutes Jahr für Meister Petz. In: Wiener Zeitung. 19. Dezember 2002, S. 8.
  59.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 273.
  60. Vereinsstatuten. WWF Österreich, abgerufen am 28. Oktober 2014.
  61. WWF-Geschichte. WWF Schweiz, abgerufen am 20. Oktober 2014.
  62. WWF. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Abgerufen am 21. Oktober 2014.
  63. Matthias Daum: Basis contra Business. In: Die Zeit. 24. April 2011, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  64. World Wide Fund for Nature Schweiz. In: Archivfindmittel. Schweizerisches Sozialarchiv, S. 4, abgerufen am 7. Oktober 2014 (PDF, 212 KB).
  65.  Stefan W. Schuppisser: Stakeholder Management. Beziehungen zwischen Unternehmungen und nicht-marktlichen Stakeholder-Organisationen. Haupt, Bern, Stuttgart, Wien 2002, ISBN 3-258-06543-8, S. 230-231.
  66. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatChristoph Seidler: Sturm im Pandaland. In: Spiegel Online. 23. Juni 2011, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  67. DOKU KRITISIERT DEN WWF: Ein Panda mit Kratzern. die tageszeitung, 22. Juni 2011, abgerufen am 12. November 2011.
  68. Der WWF-Faktencheck im Detail, abgerufen am 4. Februar 2015
  69. Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 2. Dezember 2014, abgerufen am 4. Februar 2015
  70. FAS: "Buchhandel kuscht vor WWF (PDF; 893 kB)" 3. Juni 2012. S. 1.
  71. Huismann: Schwarzbuch WWF. Gütersloh 2012
  72. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStefan Tomik: WWF drängt kritisches Buch vom Markt. In: FAZ.net. 2. Juni 2012, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  73. www.buchreport.de
  74. www.buchreport.de
  75. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHannes Hintermeier: „Schwarzbuch WWF“ bleibt lieferbar. In: FAZ.net. 15. Juni 2012, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  76. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLars Langenau: Einigung im Streit um "Schwarzbuch WWF" – Grünwaschanlage bleibt Grünwaschanlage. In: sueddeutsche.de. 26. Juli 2012, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  77. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMarkus Hofmann: Umweltschutz auch als Business. In: nzz.ch. 19. April 2011, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  78. NDR: Die bewegte Geschichte des WWF, 2. Mai 2011, abgerufen am 1. Juli 2011
  79. The Ecologist: WWF and Monsanto - is GM soy now okay?, 19. Juni 2009, abgerufen am 27. Juni 2011
  80. Rettet den Regenwald e. V.: Protestbrief des Deutschen Naturschutzringes an den WWF, 4. April 2011, abgerufen am 27. Juni 2011
  81. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Nachhaltige Gentech-Soja – ein Fall von Verbrauchertäuschung, abgerufen am 27. Juni 2011
  82. WWF Deutschland: Gentechnisch veränderte Pflanzen sind keine Option, abgerufen am 27. Juni 2011
  83. nullzeit.at: Lachsfieber: Wie der WWF das Sterben der Meere unterstützt, abgerufen am 12. Juli 2011
  84. Google Video: Video.com/watch?v=9PRDP4OxiEI Lachsfieber, Link zur Dokumentation, abgerufen am 12. Juli 2011
  85. WWF und Krombacher starten neue Kooperation zum Wald- und Klimaschutz, abgerufen am 16. Juli 2011
  86. a b  Kritik an Krombacher. In: Der Spiegel. Nr. 23, 2006 (online).
  87. Wettbewerbsrechtlich kritisch - Kampagne "saufen für den Regenwald", abgerufen am 16. Juli 2011
  88. "Nur ein Heftpflaster" Fotograf und Naturschützer Karl Ammann kritisch, abgerufen am 16. Juli 2011
  89. CharityWatch: Verbraucher werden für dumm verkauft, abgerufen am 16. Juli 2011
  90.  Jens Glüsing, Nils Klawitter: Kumpel der Konzerne. In: Der Spiegel. Nr. 22, 2012 (online).
  91.  Raymond Bonner: At the hand of man: peril and hope for Africa's wildlife. 1. Auflage. Alfred A. Knopf, New York 1993, ISBN 0-679-40008-7, S. 18, 78 f. (Gleichzeitig veröffentlicht in Kanada: Random House of Canada, Toronto.).
  92.  Rosaleen Duffy: Nature Crime: How We're Getting Conservation Wrong. Yale University Press, 2010, ISBN 978-0-300-15434-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 26. November 2014).
  93.  Maano Ramutsindela, Marja Spierenburg, Harry Wels: Sponsoring nature: environmental philanthropy for conservation. Routledge, 2013, ISBN 9781134040346, S. 51 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 24. November 2014).
  94.  Rosaleen Duffy: Killing for Conservation: Wildlife Policy in Zimbabwe (= African issues). James Currey Publishers, Oxford 2000, ISBN 0-85255-846-5, S. 60 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 23. November 2014).
  95. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNach umstrittener Elefantenjagd – WWF sagt: Adios Juan Carlos. In: sueddeutsche.de. 23. Juli 2012, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  96. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBjörn Erichsen/AFP/DPA: Nach Juan Carlos' umstrittener Elefantenjagd: WWF sägt Spaniens König ab. In: stern.de. 22. Juli 2012, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  97. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWWF Spanien entthront König Juan Carlos. In: Spiegel Online. 21. Juli 2012, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  98. Trophäenjagd
  99. Wilfried Huismann: Lachsfieber. Abgerufen am 12. Juli 2011.
  100. Monsanto und der WWF - Der Pakt mit dem Panda (Doku). Abgerufen am 4. Juni 2012.