Wormatia Worms

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Wormatia Worms
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Voller Name Verein für Rasenspiele
Wormatia Worms 08 e.V.
Ort Worms, Rheinland-Pfalz
Gegründet 23. Mai 1908
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion EWR-Arena
Plätze 5.724
Präsident Tim Brauer
Trainer Sascha Eller
Homepage www.wormatia.de
Liga Regionalliga Südwest
2013/14 16. Platz
Heim
Auswärts
Historisches Vereinswappen

Der Verein für Rasenspiele Wormatia Worms 08, kurz Wormatia Worms, aus Worms, ist ein Fußballverein im Südwesten Deutschlands. Der Verein spielte bis 1963 überwiegend erstklassig, gehörte 1974 zu den Gründungsmitgliedern der 2. Bundesliga und spielt in der Saison 2013/14 in der Regionalliga Südwest. Derzeit hat der Verein rund 1000 Mitglieder.

Chronik[Bearbeiten]

Der VfR Wormatia Worms 08 entstand unter diesem Namen im Jahr 1922 durch eine Fusion des VfL Wormatia 08 (bis 1921 Sportclub Wormatia 08) mit dem VfR 08 Worms, der seinerseits 1919 durch den Zusammenschluss von Union 08 und Viktoria 1912 entstanden war. Auch direkt nach der Fusion und bis heute bezieht sich der Verein auf das Jahr 1908 als Gründungsjahr, konkret auf den 23. Mai, das Datum der Gründung des Sportclubs Wormatia 08.

In der Zwischenkriegszeit war Wormatia Worms der überragende Verein im regionalen Fußball. In der damals erstklassigen Bezirksliga Hessen gewannen die Wormser von 1928 bis 1931 jeweils die Hessenmeisterschaft, im Winter 1932 und 1933 mussten sie sich mit der Vizemeisterschaft hinter dem 1. FSV Mainz 05 begnügen. Überregional blieb Wormatia Worms als Hessenmeister zunächst erfolglos. In der süddeutschen Meisterrunde war Platz 6 im Jahr 1928 die beste Platzierung. Als Vizemeister beendeten die Wormser beide Meisterrunden auf dem dritten Rang, was ebenfalls nicht für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft reichte.

In der 1933 eingeführten Gauliga Südwest gehörten die Wormser meist zur Spitzengruppe. 1936, 1937 und 1939 nahmen sie als Südwestmeister an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil, verpassten aber jeweils das Halbfinale, im zweiten Anlauf nur aufgrund des schlechteren Torquotienten. 1943 stieg Wormatia Worms aus der Gauliga ab. Den Wormsern gelang die sofortige Rückkehr, ehe der Spielbetrieb in der Saison 1944/45 kriegsbedingt eingestellt werden musste.

Im Winter 1945/46 gehörte Wormatia Worms zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Südwest. In den ersten Jahren gehörte der Verein meist der Verfolgergruppe hinter dem übermächtigen 1. FC Kaiserslautern an und wurde fünf Mal südwestdeutscher Vizemeister (1947, 1949, 1950, 1951, 1955). Auch in dieser Ära kamen die Wormser in der Meisterschafts-Endrunde nicht weit. In den späten 1950er Jahren verlor Wormatia den Anschluss an die Tabellenspitze und qualifizierte sich daher nicht für die 1963 eingeführte Fußball-Bundesliga.

In der Regionalliga Südwest knüpfte Wormatia nicht an die vorherigen Erfolge an. Nach dem dritten Platz 1963/64 und der Vizemeisterschaft 1964/65, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigte, in der sich die Wormatia aber nicht durchsetzen konnte, gerieten die Wormser in den folgenden Spielzeiten mehrfach in den Abstiegskampf. Als erste deutsche Fußballmannschaft machte die Wormatia 1967 auf dem Trikot Werbung (für Caterpillar mit dem Schriftzug "CAT"), die jedoch auf Druck des DFB wieder weg musste.[1] Für die 1974 neu gegründete Zweite Bundesliga Süd konnten sich die Wormser dann qualifizieren, sie stiegen allerdings als Tabellenvorletzter ab. 1977 glückte der Wiederaufstieg.

In der Saison 1978/79 machte Wormatia zum letzten Mal auf nationaler Bühne von sich reden. Zunächst mit dem Pokalspiel zuhause gegen Hertha BSC, das 1:1 endete, und dem denkwürdigen Stromausfall im Berliner Olympiastadion beim Wiederholungsspiel. Bei der neuerlichen Ansetzung behielt Hertha am Ende mit 2:0 die Oberhand.

Es folgte ein bis heute undurchsichtiger Sumpf von finanziellen Verwicklungen. Seit dem Abstieg im Sommer 1982 spielte Wormatia lange Zeit drittklassig, durch den mit der Einführung der Regionalliga zusammenfallenden sportlichen Abstieg von 1993 bis 1998 sogar nur noch fünftklassig. Der Wiederaufstieg in die Oberliga gelang erst 1998 unter dem nun als Trainer reüssierenden ehemaligen Bundesligaspieler Demir Hotić.

Nach der Sicherung des Klassenerhalts in der „Nachspielzeit“ der Saison 2001/02 (man blieb nur durch den Rückzug des Regionalligisten VfR Mannheim in der Oberliga, da die sportlich abgestiegenen Amateure des 1. FC Kaiserslautern dadurch doch drittklassig blieben) übernahm Dirk Anders in der Saison 2002/03 das Traineramt. Auch im außersportlichen Bereich vollzog sich ein Generationswechsel.

Ab der Saison 2005/06 bis 22. Dezember 2006 war Alois Schwartz Cheftrainer der Rheinhessen. Unter ihm ging es zuletzt auch sportlich wieder bergauf. Zur Winterpause stand die Wormatia in der Oberliga-Spitzengruppe. Seit Januar 2007 war der ehemalige Bundesligaspieler Bernhard Trares Cheftrainer.

Wappen bis 2010

Zum fünften Mal in der 99-jährigen Geschichte konnte sich die Wormatia am 1. Mai 2007 gegen die Amateure des 1. FC Kaiserslautern im Südwestpokalfinale mit 1:0 durchsetzen. Als Südwest-Pokalsieger 2007 war sie für die Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert, wo sie vom Zweitligisten 1. FSV Mainz 05 trotz anfänglicher Überlegenheit in Unterzahl (zwei Mann) 6:1 geschlagen wurde. Zur Winterpause der Saison 2007/08 konnte sich der Wormser Traditionsverein als Spitzenreiter festsetzen. Dies war umso beachtlicher, da man es in der wohl stärksten Oberliga Südwest seit Jahren mit Konkurrenten zu tun hatte wie 1. FC Saarbrücken, Eintracht Trier, FK Pirmasens, FSV Mainz 05 II uvm. Trotz zwischenzeitlicher Schwierigkeiten gelang es der Wormatia, sich auf Platz 3 zu behaupten und damit in die neue dreigleisige Regionalliga aufzusteigen. Als die Mannschaft in der Regionalliga nach dem 27. Spieltag der Saison 2008/09 nur auf dem 16. Tabellenplatz stand, wurde Trares beurlaubt; Jürgen Klotz, Trainer der zweiten Mannschaft und ehemaliger Oberligaspieler der Wormatia, übernahm vorübergehend. Doch auch er konnte den sportlichen Abstieg nicht mehr verhindern. Nach dem Rückzug des FSV Oggersheim konnte der Verein jedoch auch in der Spielzeit 2009/10 in der Regionalliga antreten. Durch einen 5:1-Finalsieg - ausgerechnet gegen den FSV Oggersheim - gewannen die Wormaten den Landespokal des Südwestdeutschen Fußballverbandes und qualifizierten sich damit für die Hauptrunde des DFB-Pokal 2009/10. Dort traf man auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, der das Spiel durch ein Tor in der 119. Spielminute mit 1:0 für sich entscheiden konnte.

In der Spielzeit 2009/10 belegte die Wormatia den vorletzten Tabellenplatz und war damit erneut sportlich abgestiegen. Jedoch erhielten Rot-Weiss Essen und der Bonner SC keine Regionalliga-Lizenz für die Saison 2010/11, so dass die Wormatia abermals am „grünen Tisch“ den Klassenerhalt erreichte. Zur Saison 2010/11 wurde sie der Regionalliga Süd zugeteilt und traf dort auf Vereine wie SV Darmstadt 98, Stuttgarter Kickers oder KSV Hessen Kassel. Auch in der neuen Umgebung taten sich die Nibelungenstädter zunächst schwer und belegten nach knapp einem Drittel der Saison den letzten Tabellenplatz. Ende September 2010 verpflichtete der Verein Ronald Borchers als neuen Trainer. Die Personalveränderung sollte sich als Glücksgriff erweisen, denn unter Borchers konnte man die Negativserie stoppen und sich auf einem Nichtabstiegsplatz stabilisieren. Am Ende der Saison 2010/11 hatte die Wormatia zum ersten Mal sportlich den Klassenerhalt in den neuen Regionalligen erreicht. Diesen Aufwärtstrend konnte man in der Saison 2011/12 bestätigen. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten schwebte man zu keiner Zeit in Abstiegsgefahr. Dank einer starke Rückrunde setzte man sich sogar im oberen Tabellendrittel fest - am Ende der Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Gekrönt wurde die Saison 2011/12 durch den Gewinn des Südwestpokals. Im Finale schlug die Wormatia den FK Pirmasens mit 4:1 und qualifizierte sich erneut für die Pokal-Hauptrunde, in der der Zweitligist Hertha BSC überraschend mit 2:1 geschlagen wurde. In Runde zwei schied man gegen den 1. FC Köln denkbar knapp mit 3:4 nach Elfmeterschießen aus. In der Liga rangierte die Wormatia aber nach 19 Spielen lediglich auf Platz 12. Der Vorstand reagierte und entließ im Dezember 2012 Ronny Borchers[2] und verpflichtete am 22. Dezember als Trainer Stefan Emmerling. [3]

Trotz großer Umbauten im Kader misslang der Start in die Spielzeit 2013/2014. Am 29. September 2013 erklärte Emmerling nach einer 1:3-Niederlage gegen den SVN Zweibrücken seinen Rücktritt. Die Mannschaft rangierte zu diesem Zeitpunkt auf Platz 14 der Tabelle mit 11 Punkten aus 11 Spielen. Am 11. Oktober verpflichtete der Verein als neuen Trainer Hans-Jürgen Boysen. [4] Am 11. März 2014 wurde Boysen beurlaubt. Die Nachfolge bis Saisonende trat der bisherige U23-Trainer Sascha Eller an, der das Team bereits im Oktober interimistisch betreut hatte.[5] Am Saisonende belegte die Wormatia den 16. Tabellenplatz, womit die Mannschaft sportlich in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar abstieg. Da sowohl die SG Sonnenhof Großaspach als auch die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 in die 3. Liga aufstiegen und zudem kein Verein aus der Hessenliga in die Regionalliga aufstieg, hielt man dennoch die Klasse.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Nationalspieler[Bearbeiten]

  • Harald Braner (* 19. August 1943), 2 Amateur-Länderspiele, 2 Tore
  • Jakob Eckert (* 19. September 1916 † 5. Juni 1940), 1 A-Länderspiel, 0 Tore
  • Josef Fath (* 27. Dezember 1911 † 13. August 1985), 13 A-Länderspiele, 7 Tore
  • Hans Mechnig (* 3. Januar 1929), 2 B-Länderspiele, kein Tor
  • Willi Winkler (* 24. August 1903 † 12. Mai 1967), 1 A-Länderspiel, kein Tor

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten]


Erfolge[Bearbeiten]

Hessenmeister 1928 1929 1930 1931
Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933
Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1936, 1937, 1939, 1949, 1955
Südwestmeister 1936, 1937, 1939, 1976, 1977, 1986
Südwestpokalsieger 1937, 1976, 1988, 1992, 2007, 2009, 2012
Hessenpokalsieger 1920/21, 1923/24
2. Bundesliga 1974/75, 1977–1982
DFB-Pokal Halbfinale 1936 und 1953
Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bundesliga 1965
Meister der Verbandsliga Südwest (5. Liga) 1998
Aufstieg in die Regionalliga 2008

EWR-Arena[Bearbeiten]

Die Heimstätte des VfR Wormatia 08 Worms, die EWR-Arena, liegt in der Alzeyer Straße in Worms. Das Stadion besitzt eine überdachte Haupttribüne und zwei nicht überdachte Nebentribünen, die mit Sitzplätzen ausgestattet sind. Stehplätze finden sich in der Gegengerade und im Gästeblock. Bis 2011 trug die Sportstätte den Namen Wormatia-Stadion.

In Hinblick auf den Aufstieg in die neue Regionalliga wurde das Stadion im Sommer 2008 modernisiert. Diese Arbeiten waren notwendig, da der Verein die Auflagen des Deutschen Fußballbundes erfüllen musste. Die Zuschauerkapazität wurde auf 5.624 reduziert, die Zahl der Sitzplätze auf 2.424 erhöht.

Tribünen[Bearbeiten]

  • Haupttribüne: 918 Sitzplätze (überdacht, erbaut: 1988)
  • Vortribüne: 510 Sitzplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Nebentribüne Nord: 498 Sitzplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Nebentribüne Süd: 498 Sitzplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Gegengerade: 2.700 Stehplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Gästeblock: 500 Stehplätze (nicht überdacht, erbaut: 2008)
  • Gesamtkapazität: 5.624 [6]

Erste Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

(Stand: 06. August 2014)

Nr. Spieler Nation Geboren am Im Verein seit
Torhüter
1 Tim Paterok DeutschlandDeutschland 05. Aug. 1992 2014
31 Dominik Müller DeutschlandDeutschland 28. Mär. 1995 2013
32 Timo Utecht DeutschlandDeutschland 05. Apr. 1994 2014
Abwehr
3 Björn Weisenborn DeutschlandDeutschland 30. Dez. 1994 2013
5 Benjamin Maas DeutschlandDeutschland 23. Jan. 1989 2014
6 Kristian Maslanka DeutschlandDeutschland PolenPolen 30. Jan. 1992 2014
7 Eugen Gopko DeutschlandDeutschland 05. Jan. 1991 2012
22 Ricardo Antonaci DeutschlandDeutschland 11. Mär. 1995 2014
23 Alan Stulin DeutschlandDeutschland PolenPolen 05. Juni 1990 2014
Mittelfeld
8 Sandro Loechelt DeutschlandDeutschland 24. Aug. 1995 2010
11 Enis Saiti DeutschlandDeutschland MazedonienMazedonien 25. Dez. 1989 2014
14 Johnathan Zinram DeutschlandDeutschland 01. Dez. 1991 2013
17 Benjamin Himmel DeutschlandDeutschland 31. Juli 1991 2012
18 Bartosz Pastusiak PolenPolen 06. Okt. 1995 2009
20 Sascha Wolfert DeutschlandDeutschland 26. Feb. 1990 2014
21 Max Bergemann-Gorski DeutschlandDeutschland 31. Jan. 1995 2005
24 Rik Hiemeleers DeutschlandDeutschland 21. Nov. 1994 2011
27 Maximilian Mehring DeutschlandDeutschland 15. Apr. 1986 2013
Sturm
9 Ali Özgün DeutschlandDeutschland 07. Dez. 1989 2014
13 Ideal Iberdemaj SchweizSchweiz KosovoKosovo 30. Mär. 1991 2014
15 Marius Fotescu RumänienRumänien 24. Juli 1995 2013
19 Florian Treske DeutschlandDeutschland 10. Aug. 1987 2014
0 Zahit Findik DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei 28. Juli 1991 2014

Trainerteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Sascha Eller Chef-Trainer
Steven Jones Co-Trainer
Simon Eller Co-Trainer
Christian Adam Torwart-Trainer

Funktionsteam[Bearbeiten]

Name Funktion
Werner Adler Chefscout
Carl Priester-Lasch Mannschaftsarzt
Patrick Matos Physiotherapeut
Johann Paulin Zeugwart
Michael Kraus Betreuer
Tobi Paulin Betreuer

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Bachmann, Stephan Bachmann: VfR Wormatia 08 Worms. Sutton-Verlag, Erfurt 2003, ISBN 3-89702-600-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs WDR Fernsehen vom 7. Oktober 2012 zeigte eine alte Reportage vom SWF (heute: SWR Fernsehen)
  2. http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/578817/artikel_wormatia-beurlaubt-borchers.html
  3. http://www.mrn-news.de/news/worms-der-neue-chef-trainer-von-wormatia-worms-heisst-stefan-emmerling-69513
  4. http://www.wormatia.de/news/aktuell/news-detailseite/artikel/wormatia-worms-verpflichtet-hans-juergen-boysen-als-neuen-trainer-der-regionalligamannschaft.html
  5. Hans-Jürgen Boysen nicht mehr Wormatia-Trainer. VfR Wormatia 08 Worms e.V., 11. März 2014, abgerufen am 11. März 2014.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formatwormatia.de: Stadion Daten. In: wormatia.de. Abgerufen am 9. Oktober 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wormatia Worms – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien