Woronesch-Charkiwer Operation

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Operationen im südlichen Teil der Ostfront im Winter 1942/43

Die Woronesch-Charkower Operation (russisch Воронежско-Харьковская операция) war eine Angriffsoperation der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg gegen die seit dem Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges am 22. Juni 1941 im Land stehenden deutschen Truppen. Sie dauerte vom 13. Januar bis zum 3. März 1943. Im Laufe dieser Operation wurden drei Unteroperationen durchgeführt: die Operation Ostrogoschsk-Rossosch, die Woronesch-Kastornoje Operation und die Charkower Angriffsoperation. Die Rote Armee stieß 360–520 km vor, fügte der Heeresgruppe B in zahlreichen Kesselschlachten Niederlagen zu (2. Ungarische und die 8. Italienische Armee wurden fast vollständig vernichtet; die deutsche 2. Armee verlor den Großteil ihrer Ausrüstung), befreite solche Großstädte wie Woronesch, Kursk, Belgorod und Charkow (wurde am 16. März in der Schlacht um Charkow zurückerobert). Die "Achsenmächte" verloren 160.000 Mann (77.000 Tote, 49.000 davon deutsch). Die Sowjets verloren 154.000 Mann (55.000 Tote).

Literatur[Bearbeiten]

  • David M. Glantz: From the Don to the Dnepr: Soviet Offensive Operations, December 1942 – August 1943. Frank Cass, 1991. ISBN 0-7146-3350-X.
  • David M. Glantz: After Stalingrad: The Red Army's Winter Offensive, 1942–1943. Helion Ltd., 2008. ISBN 1-906033-26-9.
  • A. Gorkin: Wojenny enziklopeditscheski slowar: Tom 1. Bolschaja rossijskaja enziklopedija, 2001, S. 363. ISBN 978-5-7905-0994-0 (russisch).

Weblinks[Bearbeiten]