Wortbildung

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Die Wortbildung ist ein Gegenstandsbereich der Grammatik, genauer gesagt der linguistischen Morphologie. Als Wortbildung bezeichnet man sprachliche Verfahren, mit denen neue komplexe Wörter (Lexeme) auf der Basis schon vorhandener sprachlicher Mittel erzeugt werden. Diese sprachlichen Mittel können einfache und komplexe Wörter, Morpheme, Affixe und Fugenelemente sein. Wortbildung ist neben Bedeutungswandel und Entlehnung eine der wesentlichen Formen der Wortschatzerweiterung.[1] Als solche handelt es sich um Verfahren der lexikalischen Innovation.[2]

Wortbildung kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Man kann sie aus diachronischer oder synchronischer, aus semasiologischer (von der Form zur Bedeutung) oder onomasiologischer (von der Bedeutung zur Form) sowie aus formaler (morphosyntaktischer) oder semantischer Perspektive untersuchen. Neben traditionellen, auf das Sprachsystem (»langue«) bezogenen Fragestellungen kristallisiert sich gegenwärtig eine stärker am Sprachgebrauch (»parole«) orientierte Forschungsrichtung heraus.[3]

Klassifikationsmöglichkeiten[Bearbeiten]

In der Regel wird Wortbildung nach den Verfahrenstypen (siehe unten) klassifiziert, die in einer bestimmten Sprache zur Verfügung stehen, um neue lexikalische Formen zu bilden. Alternativ dazu kann man Wortbildungsverfahren auch danach unterscheiden, wie weit sie konventionalisiert oder wie produktiv sie sind.

Bezüglich der Konventionalität einzelner Wortbildungen kann man die folgenden Eigenschaften unterscheiden:

okkasionell
spontan entstandene, kontextabhängige Gelegenheitsbildungen; Bedeutung aus den Bestandteilen herleitbar (z. B. Mauermond, Kernvorstellung)
usuell
in den festen Wortschatz eingegangene Bildungen; oft demotiviert (z. B. Augenblick, Faustregel)
unmöglich
systematisch blockierte Bildungen, meistens durch semantische Regularitäten (z. B. *schlafbar[4], *tischsicher, *fehlergroß), aber auch lexikalisch blockiert (z. B. i. a. *Stehler – das aber aus rhetorischen Gründen im Sprichwort »der Hehler ist so schlimm wie der Stehler« doch gebildet wird).

Jedes neugebildete Wort tritt zunächst okkasionell auf. Im Falle einer Usualisierung wird ein neugebildetes Wort gewöhnlich auf eine seiner Bedeutungen reduziert. Dieser Vorgang wird Lexikalisierung genannt. Es existieren Bereiche, in denen Wortbildung und Flexion sich überlappen, etwa speziell bei der Derivation. Partizipien beispielsweise treten oft usualisiert auf und werden häufig als Derivate angesehen, weniger als Flexionsformen.

Was die Produktivität angeht, gibt es zwei Pole, zwischen denen graduelle Unterscheidungen möglich sind:

produktiv
das Wortbildungsverfahren wird in der Gegenwartssprache häufig angewendet (z. B. -ung, -er, -bar)
unproduktiv
das Wortbildungsverfahren wird in der Gegenwartssprache nicht angewendet, war jedoch in der Vergangenheit produktiv (z. B. -t wie in Fahrt, -de wie in Freude)

Bei diesen Unterscheidungen geht es aus zwei unterschiedlichen Perspektiven um Konventionalität. Zum einen handelt es sich um die Konventionalität einzelner Wortbildungsprodukte, die okkasionell oder usuell verwendet werden. Zum anderen um Verfahren, die produktiv oder unproduktiv sind. Beide Unterscheidungen legen den Schwerpunkt auf die lexikalische Perspektive und verbinden die synchronische und die diachronische Perspektive. Aus morphologischer und semantischer Perspektive stehen die Verfahren im Vordergrund von Klassifizierungsversuchen.

Verfahren der Wortbildung[Bearbeiten]

Das Problem der Übereinzelsprachlichkeit[Bearbeiten]

Die Verfahren der Wortbildung entsprechen einzelsprachlichen Regeln und Konventionen und müssen daher für jede Sprache eigens klassifiziert werden. Darüber hinaus stellt sich jedoch die Frage, ob es übereinzelsprachliche Kategorien der Wortbildung gibt. In diesem Zusammenhang schlagen Grzega (2002: 19) aus onomasiologischer und Gévaudan (2007: 118ff.) aus typologischer Perspektive die folgenden abstrakten und übereinzelsprachlichen Kategorien vor:

  • Grammatische (kategoriale) Veränderung lexikalischer Ausdrücke (z.B. dt.Rennen ← dt. rennen[5])
  • Erweiterung lexikalischer Ausdrücke (z.B. dt. täglich ← dt. Tag)
  • Kombination lexikalischer Ausdrücke (z.B. dt. Haustür ← dt. Tür + dt. Haus)
  • Reduktion lexikalischer Ausdrücke (z.B. dt. Hame ← dt. hämisch)

Kategorien der Wortbildung[Bearbeiten]

Diesen allgemeinen Verfahren entsprechen die folgenden traditionellen Kategorien der Wortbildung:

  • Konversion (grammatische oder Kategoriale Veränderung wie Wortartwechsel ohne Veränderung der Form)
  • Derivation (Ableitung durch Erweiterung eines lexikalischen Ausdrucks mit einem Affix)
  • Komposition (Zusammensetzung oder Kombination lexikalischer Ausdrücke)

Einige Arbeiten zur Wortbildung, wie etwa Lipka (1990), gehen davon aus, dass es sich bei der traditionellen Kategorie der Konversion um eine Derivation mit einem sogenannten »Nullaffix« handelt. Dies wird unter anderem mit der Analogie von Bildungen wie engl. clean-ø (Verb) ‘säubern’ ← engl. clean (Adjektiv) ‘sauber’ und engl. legal-ize (Verb) ‘legalisieren’ ← engl. legal (Adjektiv) ‘legal’ begründet. Die Konsequenz dieser Annahme ist, dass die Kategorie der Konversion verschwindet und die betroffenen Fälle von Wortbildung als Derivationen klassifiziert werden. Lipka spricht in diesem Zusammenhang von »zero-derivation«.

Die traditionell weniger beachtete übereinzelsprachliche Kategorie der Reduktion umfasst Verfahren der

Einige Verfahren der Wortbildung, die den obengenannten Kategorien unterzuordnen sind, werden zuweilen als eigene Verfahren genannt:

  • Wortkreuzung (auch als Wortmischung, Wortverschmelzung, Amalgamierung oder Kontamination bezeichnet). Dabei handelt es sich um eine spezifische Form der Kombination lexikalischer Ausdrücke (z. B. dt. Besserwessi ← dt. Besserwisser + dt. Wessi ‘Westler (Berlinerisch und Ostdeutsch)’).
  • Auch sogenannte formikonische Wörter wie O-Beine stellen eine ganz eigene Variante der Kombination lexikalischer Ausdrücke dar, bei der eine Konstituente des Kompositums ikonisch auf eine bestimmte Eigenschaft verweist. Die ikonische Repräsentation ist ein semantisches Verfahren, das zum morphosyntaktischen Verfahren der Wortbildung hinzukommt. Auffällig ist, dass ein einzelner Buchstabe dabei als Konstituente eines Kompositums, also als (metasprachliches) Wort fungiert (vgl. den Satz »sie sehen aus wie ein O«, wo O als Substantiv fungiert).
  • Lehnwortbildung ist die Kombination von Wortbildung und Entlehnung (z. B. dt. Sinn machen nach dem Vorbild von englisch to make sense)

In Gévaudan (2007) wird gezeigt, dass die morphosyntaktischen Verfahren der Wortbildung grundsätzlich auch mit Verfahren der semantischen Innovation und der Entlehnung kombinierbar sind.

Wortbildung vs. lexikalische Innovation[Bearbeiten]

Definitiv nicht in den Bereich der Wortbildung gehören die folgenden Verfahren der lexikalischen Innovation:

  • Onomatopöie (Lautmalerei, Lautnachahmung): Hier entstehen neue Formen aus vermeintlicher Lautnachahmung (z. B. Kuckuck ← [kukuk]).
  • Neuschöpfung (Wortschöpfung, Urschöpfung): Der entsprechende Wikipedia-Artikel gibt als Beispiel »Kelts für eine Biermarke« an.
  • Kontraktion (Zusammenziehung): Hierbei handelt es sich um ein morphosyntaktisches Verfahren, das keinerlei lexikalische Auswirkungen haben kann.

Einheiten der Wortbildung[Bearbeiten]

Zu den Verfahren morphologischer Wortbildung zählen Affigierung mit Suffigierung, Präfigierung, Infigierung und Zirkumfigierung, die Komposition mit ihren Untergruppen: reine Komposition (Substantivkomposita und Adjektivkomposita) und das kombinierte Verfahren aus Komposition und Suffigierung.

Als Einheiten der Wortbildung gelten die sprachlichen Elemente, die zur Bildung neuer Wörter verwendet werden:

Wort
Wörter werden in Texten als Wortformen realisiert: Sohn – der Hund des Sohnes; Mann – dem Manne muss geholfen werden; Männer stehen auf der Straße.
Konfix
Konfixe sind Einheiten, die in Texten nur gebunden vorkommen: ident-, geo-, dog-, thermo-, bio-, -phil. Konfixe sind vor allem entlehnte Einheiten. Aber auch solche einheimischen Einheiten wie stief-, schwieger- und zimper- werden als Konfixe bezeichnet.
Wortbildungsaffix
Wortbildungsaffixe (auch: Derivateme genannt) sind im Gegensatz zu Wörtern gebunden und im Gegensatz zu Wörtern und Konfixen nicht basisfähig, d. h. Affixe können nicht mit sich selbst Wörter bilden: mutig, ermutigen. Die Wortbildungsaffixe werden ihrer Stellung entsprechend in Präfixe (un-, 'ur-), Suffixe (-heit, -lich) und Zirkumfixe (ge-…-e in Gerede) gegliedert.
Fugenelement
Zwischen segmentierbaren Einheiten befindet sich eine Fuge, sie wird mitunter durch ein Fugenelement ausgefüllt: Hochzeit-s-torte, Therm-o-meter.
Unikale Einheit
Ehemalige Wörter (z. B. lind ‚Schlange‘) sind heute als selbstständige Einheiten veraltet, treten aber noch gebunden an eine bestimmte andere Einheit in Komposita oder expliziten Derivaten auf: Lindwurm, Schornstein, Himbeere.

Ursachen der Wortbildung[Bearbeiten]

Die Erweiterung des Wortschatzes verlangt nach der Bildung von Wörtern. Die Mehrzahl aller Wörter entsteht durch Wortbildung, seltener sind Entlehnungen oder Wortschöpfungen zu finden.

Gründe für die Entstehung von Worten können mannigfaltiger Natur sein.

Hauptgründe[Bearbeiten]

  • Benennungsbedürfnis, d. h. das Erfordernis, Bezeichnungslücken zu schließen
  • Notwendigkeit, ein neues sprachliches Zeichen zu schaffen (Nähmaschine, Umweltschutz)
  • Sprachkulturelle Ursachen als Ausgangspunkt der Wortbildung: fragenFrage, Frager, Fragerei, be-, er-, aus-, hinterfragen, fraglich, fraglos
  • Flexionslücken auffüllen: SchneeSchneemassen, KaffeeKaffeesorten, ElternElternteil
  • Eindeutigkeit schaffen: FederVogelfeder, Schreibfeder, Sprungfeder

Spezifische Gründe[Bearbeiten]

  • Bedürfnis, vorhandene Bezeichnungen zu ersetzen und zu ergänzen.

Pragmatische Gründe[Bearbeiten]

  • Wandel von FremdarbeiterGastarbeiterMenschen mit Migrationshintergrund oder auch AltersheimFeierabendheimSeniorenheim

Sprachökonomie[Bearbeiten]

Vor allem Wörter mit drei oder vier Silben werden oft gekürzt, wenn sie im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz häufig gebraucht werden.

  • Familiär: JohannesHans, ElisabethLisi
  • Schule: HausaufgabenUfzgi, ComputerCompi
  • Umgangssprachlich: OperationssaalOP, UniversitätUni

Expressivität und Ausdrucksstärke[Bearbeiten]

  • sauberblitzsauber, reaktionärerzreaktionär.

Subjektive Ursachen[Bearbeiten]

  • gezieltes Einsetzen in der Werbung: Schmusewolle, Superaufprallschutz, megasauber.
  • Bestreben, eine soziale Umwertung zu erreichen: Fremdarbeiter vs. Gastarbeiter, Raumpfleger vs. Putzfrau

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Altman, Silke Kemmerling: Wortbildung fürs Examen. Studien- und Arbeitsbuch. Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden ²2000, ISBN 3525265018.
  • Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  • David Crystal: A Dictionary of Linguistics & Phonetics. Blackwell Publishing, Oxford 1997, ISBN 0631200975.
  • Elke Donalies: Basiswissen Deutsche Wortbildung. 2. Auflage. UTB, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8252-3597-0.
  • L. M. Eichinger: Deutsche Wortbildung: eine Einführung. Groos, Heidelberg 1994.
  • Hilke Elsen/Sascha Michel: Wortbildung im Sprachgebrauch. Desiderate und Perspektiven einer etablierten Forschungsrichtung. In: Muttersprache 1/2007, 1–16.
  • Hilke Elsen/Sascha Michel: Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen. ibidem, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0134-4.
  • Johannes Erben: Einführung in die deutsche Wortbildungslehre. 3. neubearbeitete Auflage. Schmidt, Berlin 1993, ISBN 3-503-03038-7.
  • Edward Finegan: Language – Its Structure and Use. Harcourt Brace & Company, New York 1999.
  • Wolfgang Fleischer, Irmhild Barz, unter Mitarbeit von Marianne Schröder: Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-10682-4.
  • Paul Gévaudan: Typologie des lexikalischen Wandels. Bedeutungswandel, Wortbildung und Entlehnung am Beispiel der romanischen Sprachen. Stauffenburg, Tübingen 2007, ISBN 978-3-86057-173-6.
  • Joachim Grzega: Some Thoughts on a Cognitive Onomasiological Approach to Word-Formation with Special Reference to English. In: Onomasiology Online 3 (2002).
  • Walter Henzen: Deutsche Wortbildung. Halle/Saale 1947, Tübingen 31965 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte B; Ergänzungsreihe Nr. 5).
  • Bernd Kortmann: Linguistik: Essentials. Anglistik – Amerikanistik. Cornelsen, Berlin 1999.
  • Ingeburg Kühnhold, Oskar Putzer, Hans Wellmann u. a.: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Dritter Hauptteil: Das Adjektiv. Schwann, Düsseldorf 1978, ISBN 3-590-15643-0.
  • Ingeburg Kühnhold, Hans Wellmann: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Erster Hauptteil: Das Verb. Schwann, Düsseldorf 1973, ISBN 3-7895-0232-4.
  • Leonhard Lipka: An Outline of English Lexicology. Lexical Structure, Word Semantics, and Word Formation, Niemeyer, Tübingen 1990 (Forschung & Studium Anglistik 3), ISBN 3-8233-4995-3.
  • Leonhard Lipka: Wortbildung, Metapher und Metonymie — Prozesse, Resultate und ihre Beschreibung. In: Bruno Staib (Hg.), Wortbildungslehre. Münster 1994 (Münstersches Logbuch zur Linguistik 5).
  • M. Matussek: Wortneubildung im Text. Helmut Buske Verlag, Hamburg 1994.
  • Sascha Michel, Jozséf Tóth: Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter. ibidem, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-89821-922-8.
  • Sascha Michel: Konstruktionsgrammatik und Wortbildung: Theoretische Reflexionen und praktische Anwendungen am Beispiel der Verschmelzung von Konstruktionen. In: Lasch, Alexander/Ziem, Alexander (Hgg.): Grammatik als Inventar von Konstruktionen? de Gruyter, Berlin/Boston 2014 (= Sprache und Wissen 15), 139–156.
  • W. Motsch: Deutsche Wortbildung in Grundzügen. de Gruyter, Berlin/New York 1999.
  • B. Naumann: Einführung in die Wortbildungslehre des Deutschen. 2., neubearbeitete Auflage. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1986, ISBN 3-484-25004-6.
  • Susan Olsen: Wortbildung im Deutschen. Kröner, Stuttgart 1986, ISBN 3-520-66001-6.
  • Lorelies Ortner, Elgin Müller-Bollhagen, u. a.: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Vierter Hauptteil: Substantivkomposita. (Komposita und kompositionsähnliche Strukturen 1). de Gruyter, Berlin/New York 1991, ISBN 3-11-012444-0.
  • Ingo Plag: Word-Formation in English. University Press, Cambridge 2003.
  • Maria Pümpel-Mader, Elsbeth Gassner-Koch, Hans Wellmann unter Mitarbeit von Lorelies Ortner: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Fünfter Hauptteil: Adjektivkomposita und Partizipialbildungen. (Komposita und kompositionsähnliche Strukturen 2). de Gruyter, Berlin/New York 1992, ISBN 3-11-012445-9.
  • M. D. Stepanova, W. Fleischer: Grundzüge der deutschen Wortbildung. 1. Auflage. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig 1985.
  • Hans Wellmann: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Zweiter Hauptteil: Das Substantiv. Schwann, Düsseldorf 1975, ISBN 3-590-15632-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Wortbildung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein weiteres, eher seltenes Verfahren ist das der Neuschöpfung oder Urschöpfung (vgl. Fleischer & Barz 1995: 5f., Erben 1993: 18f.)
  2. Vgl. Gévaudan 2007: 34f., 42–44. Eine weitere Form des Wandels ist der lexikalische Schwund.
  3. Vgl. Elsen/Michel 2007 und 2011.
  4. Der vorangestellte Stern bezeichnet Nicht-Wörter.
  5. "dt." ist hier ein Kürzel für 'deutsch'