Wrecking Ball (Bruce-Springsteen-Album)

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Wrecking Ball
Studioalbum von Bruce Springsteen
Veröffentlichung 6. März 2012
Label Columbia Records
Format CD, LP
Genre Rock, Folk-Punk, Folk-Rock
Anzahl der Titel 13
Laufzeit 61:46

Besetzung

(Auswahl)

Produktion Ron Aniello
Bruce Springsteen[1]
Studio Stone Hill Studio[2]
Chronologie
Working on a Dream
(2009)
Wrecking Ball High Hopes
(2014)
Singleauskopplung
19. Januar 2012 We Take Care of Our Own

Wrecking Ball (engl. für Abrissbirne) ist das siebzehnte Studioalbum von Bruce Springsteen. Es erschien am 6. März 2012 bei Columbia Records[1]. Von der E Street Band, die Springsteen seit mehreren Jahrzehnten begleitet, sind diesmal nur vereinzelt Musiker an dem Album beteiligt.

Das Album ist im Jahre 2008 vor dem Hintergrund der Banken- und Finanzkrise entstanden. Niemand sei dafür zur Verantwortung gezogen worden. Daher sei er diesmal wohl „besonders zornig“.[3] Da der langjährige Saxophonist Clarence Clemons im Juni 2011 verstarb, wurden für die Stücke Wrecking Ball und Land of Hope and Dreams Live-Saxophonsoli aus früheren Konzerten verwendet.[4]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. We Take Care of Our Own - 3:53
  2. Easy Money - 3:36
  3. Shackled and Drawn -3:46
  4. Jack of All Trades - 5:59
  5. Death to My Hometown - 3:28
  6. This Depression - 4:07
  7. Wrecking Ball - 5:49
  8. You've Got It - 3:48
  9. Rocky Ground - 4:40
  10. Land of Hope and Dreams - 6:58
  11. We Are Alive 5:36

Bonustracks (nur auf der Deluxe-CD Version):

  1. Swallowed Up (In the Belly of the Whale)
  2. American Land

Kritiken[Bearbeiten]

  • Christian Preußer von Plattentests.de schrieb: „[...] Doch kann auch sein [Clarence Clemons'] Spiel nicht verhindern, dass das siebzehnte Album von Bruce Springsteen nicht alle Hoffnungen erfüllt.“[5]
  • Kai Butterweck von Laut.de schrieb: „Der „Working On A Dream“-Nachfolger hat alles, um sich einen ehrwürdigen Platz in der beeindruckenden Diskografie des Bosses zu sichern.“[6]
  • Stefan Niederwieser von The Gap schrieb: „Der Liedermacher als authentischer Ausdruck sozialer Gefühle wird von Springsteen wiederbelebt, der Typus Woody Guthrie, der den Entrechteten, die seine Videos bevölkern, eine Stimme gibt, jemand, der komplizierte Zusammenhänge zu simplen Slogans mit ehrlichen, ehrlichen Gitarren verdichtet, dass es an Sozial-Drama-Kitsch grenzt“[7]


Professionelle Bewertungen
Quelle Bewertung
The Gap

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Wrecking Ball auf brucespringsteen.net (Abgerufen am 17. März 2012)
  2. Booklet zur CD
  3. Jens Bauszus: Der Clint Eastwood des Rock’n’Roll (2. März 2012) auf Focus Online
  4. Bruce Springsteen: 'I cried when I heard Clarence Clemons on 'Wrecking Ball auf NME.com (Abgerufen am 17. März 2012)
  5. Plattenkritik auf Plattentests.de (Abgerufen am 17. März 2012)
  6. Plattenkritik auf laut.de (Abgerufen am 17. März 2012)
  7. Stefan Niederwieser: This Land Is Your Land (März 2012) auf The Gap