Wrong Turn 3: Left For Dead

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Wrong Turn 3: Left for Dead
Originaltitel Wrong Turn 3: Left for Dead
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 87 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Declan O’Brien
Drehbuch Connor James Delaney
Produktion Jeffery Beach
Musik Claude Foisy
Kamera Lorenzo Senatore
Schnitt Raúl Dávalos
Besetzung

Wrong Turn 3: Left For Dead ist ein Direct-to-DVD Horrorfilm aus dem Jahr 2009. Der Film ist die zweite Fortsetzung zu Wrong Turn aus dem Jahre 2003.

Handlung[Bearbeiten]

Die Studentin Alex verbringt mit drei Freunden ein Wochenende in West Virginia. Nachdem sie eine Wildwassertour gemacht haben, wollen sie am Flussufer ihren Zeltplatz herrichten, als der Kannibale „Three Finger“ erscheint und Alex' Freunde tötet. Alex schafft es, unentdeckt zu bleiben und flüchtet alleine in den Wald.

Der Gefängnisaufseher Nate Wilson bereitet sich währenddessen im Gefängnis von West Virginia vor, einige Gefangene zu einer anderen Station zu überführen. Fünf Gefangene fahren in einem Gefängnisbus mit Nate und zwei weiteren Gefängnisaufsehern auf einer geheimen Route durch einen Wald zu ihrem Ziel. Bei einer Pause in einer kleinen Polizeistation trifft Nate auf einen alten Bekannten, den Sheriff, der gut mit seinem Vater befreundet war.

Nate, Walter und der andere Aufseher fahren mit den Gefängnisinsassen weiter durch den Wald. Plötzlich erscheint ein Abschleppwagen, der den Bus von der Straße abdrängt. Der Bus überschlägt sich und Walter wird schwer verletzt. Die Insassen schaffen es mit Nate aus dem Bus heraus. Nate wird jedoch durch einen Trick von Carlo Chavez, dem Anführer der Gefangenen, und Floyd, dem Komplizen von Chavez, entwaffnet. Der Nate zur Hilfe kommende andere Aufseher wird durch einen Messerwurf von "Three Finger" in den Hals getötet. Nate rettet den verletzten Kollegen Walter aus dem Bus. Die Gefangenen beginnen sich mit den Aufsehern Nate und Walter unter dem Kommando von Carlo Chavez durch den Wald zu kämpfen und stoßen bald auf die ängstliche Alex.

Auf ihrem Weg durch den Wald findet die Gruppe einen alten, verlassenen Geldtransporter und nimmt das dort liegende Geld mit, nachdem Chavez den Aufseher Walter nach einem Befreiungsversuch getötet hat.

„Three Finger“ stellt den Flüchtenden immer wieder grausame Fallen und tötet so zwei der fünf Gefangenen. Der Sheriff, der sich inzwischen auf die Suche gemacht hat und die Gruppe im Wald findet, wird durch einen Speer von „Three Finger“ getötet. Später wird Floyd, der mit dem gefundenen Geld alleine flüchtet, nachdem er von Chavez zusammengeschlagen wurde, von „Three Finger“ mitsamt dem Geld verbrannt.

Als die nun Verbliebenen Chavez, der Gefangene Brandon, Nate und Alex wieder auf „Three Finger“ treffen, entführt der Kannibale Alex und verschleppt diese in seine Hütte. Brandon schlägt Chavez nieder und flieht getrennt von Nate, der sich auf den Weg macht, Alex zu befreien. Chavez kommt wieder zu sich, stirbt aber nach einem heftigen Zweikampf mit „Three Finger“. Nate befreit Alex aus der Hütte und die Beiden flüchten mit dem Abschleppwagen. Doch durch das erneute Eingreifen von „Three Finger“ verlieren die Beiden die Kontrolle über das Fahrzeug. Brandon kommt Nate und Alex zur Hilfe und befreit sie aus dem Wagen. Nate tötet daraufhin augenscheinlich „Three Finger“ mit seinem eigenen Fleischerhaken. Nate sagt Brandon, dass er ihn als tot ausgeben wird und deshalb niemand nach ihm suchen wird. Nate und Alex setzen sich auf die Straße, kurz darauf geht die Sonne auf und mehrere Polizeiwagen kommen an, um die beiden aufzunehmen.

Am Ende des Films sieht man, wie Nate zum verlassenen Geldtransporter im Wald zurückgekehrt ist und das verbliebene Geld an sich nehmen will. Er wird vom plötzlich auftauchenden Brandon hinterrücks mit einem Pfeil erschossen. Brandon wird wiederum von „Three Finger“, der doch nicht tot ist, getötet, als er das Geld einsammelt.

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Der Film wurde im Verkauf und für den Verleih mit der SPIO/JK-Kennzeichnung „strafrechtlich unbedenklich“ in Deutschland veröffentlicht, jedoch waren dafür Schnitte von ca. 1,5 Minuten nötig. Zusätzlich wurde, da Filme mit jener Kennzeichnung nicht beworben werden dürfen und beschlagnahmt werden können, auch noch eine FSK-keine-Jugendfreigabe-Version veröffentlicht, welche Schnitte von einer Länge von etwa 7 Minuten aufweist. Der Film ist nicht vollständig auf Deutsch synchronisiert erschienen und ungekürzt nur im Ausland erhältlich. Im März 2013 wurde die gekürzte SPIO/JK-Fassung dann schließlich auf den Index für jugendgefährdende Medien gesetzt und entgegen der Freigabe eine mögliche strafrechtliche Relevanz vermutet.

Weblinks[Bearbeiten]