Wuchang-Aufstand

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Banner des Wuchang-Aufstandes, später Flagge der Republik China von etwa 1913–1928
Die Sun Yat-Sen Statue in Wuhan soll an den Aufstand von Wuchang erinnern. Hinter der Statue befand sich der nach dem Aufstand eingerichtete Sitz der Militärregierung.
Sun Yat-sen (rechts) und Li Yuanhong, Wuchang 1912

Der Wuchang-Aufstand (chinesisch 武昌起義Pinyin Wǔchāng qǐyì) bildete nach einer langen Reihe erfolgloser Aufstände den Beginn der nach dem chinesischen Jahr Xinhai (~ 1911) benannten Xinhai-Revolution und damit den Beginn der republikanischen Ära Chinas. Am 10. Oktober 1911 kam es in der Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei zum Wuchang-Aufstand, der gegen das Kaiserhaus gerichtet war. Er fand unter der militärischen Führung von Li Yuanhong statt. Nachdem 15 Provinzen in weniger als zwei Monaten ihre Unabhängigkeit von der Qing-Regierung erklärt hatten, kündigte der Kaiserhof im November 1911 eine Verfassung an. Im selben Monat versammelten sich in Wuchang Delegierte aus den unabhängig gewordenen Provinzen, um die Bildung einer Zentralregierung zu besprechen.

Der ehemalige Sitz der Militärregierung während des Aufstandes von Wuchang (武昌起義軍政府舊址Wǔchāng qǐyì jūnzhèngfǔ jiùzhǐ) in Wuhan steht seit 1961 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (1-7).

Der 10. Oktober als Tag des Beginn des Aufstands, häufig auch als Doppelzehnter (雙十節Shuāngshíjié) bezeichnet und durch 十十, das doppelte Zahlzeichen für 10, symbolisiert, ist heute Nationalfeiertag der Republik China.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kai Vogelsang: Geschichte Chinas. Reclam, Stuttgart 2012, S. 490ff

Weblinks[Bearbeiten]

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