Wurmberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wurmberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wurmberg
Wurmberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wurmberg hervorgehoben
48.8711111111118.8183333333333450Koordinaten: 48° 52′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Enzkreis
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 7,36 km²
Einwohner: 2965 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 403 Einwohner je km²
Postleitzahl: 75449
Vorwahl: 07044
Kfz-Kennzeichen: PF
Gemeindeschlüssel: 08 2 36 068
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Uhlandstraße 15
75449 Wurmberg
Webpräsenz: www.wurmberg.de
Bürgermeister: Jörg-Michael Teply
Lage der Gemeinde Wurmberg im Enzkreis
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Über dieses Bild

Wurmberg ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg, etwa 10 km östlich von der Kreisstadt Pforzheim im Heckengäu gelegen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Wurmberg liegt auf der so genannten Platte, einem Höhenzug im Nordschwarzwald.

Ortsplan[Bearbeiten]

Die Gemeinde Wurmberg stellt auf ihrer Internetseite einen interaktiven Ortsplan zur Verfügung, in dem Informationen für Bürger und Touristen, eine Straßensuche sowie ein Luftbild abgerufen werden können.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Wurmberg gehören die Ortsteile Wurmberg und Neubärental. In Wurmberg aufgegangen ist die Ortschaft Lucerne.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Wurmberg wurde erstmals 1221 gesichert urkundlich erwähnt, als dort eine Kapelle gebaut wurde. In der Folgezeit sicherte sich das Kloster Maulbronn die Herrschaft über den Ort. Mit dem Kloster kam Wurmberg nach dem bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg 1504 an Württemberg. Am Ende des 17. Jahrhunderts wurden im Ort protestantische Waldenser angesiedelt, die aus Italien hatten fliehen müssen. Auch die Gründung des Ortsteils Neubärental 1721 geht auf Religionsflüchtlinge zurück: Ein aus Bärenthal (Hohenzollern) stammender Theologe, der mit einigen Familien vom Katholizismus zum protestantischen Glauben übergetreten war, hatte seinen Heimatort verlassen müssen.

Religionen[Bearbeiten]

Evangelische Petruskirche

Die geistliche Versorgung Wurmbergs erfolgte lange Zeit über Wiernsheim. Erst lange nach dem Bau einer Kapelle im 13. Jahrhundert wurde der Ort kirchlich eigenständig.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1654: 79
  • 2005: 2904

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1978–2010: Helmut Sickmüller (parteilos)
  • seit 2010: Jörg-Michael Teply

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab:[4][5]

Liste Prozent 2009 Prozent 2004 +/- Sitze 2009 Sitze 2004
Wählervereinigungen 57,7 60,1 -2,4 7[6] 7
CDU 42,3 39,9 +2,4 5 5

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der nächste Fernbahnhof ist Pforzheim Hbf, etwa 10 km westlich von Wurmberg gelegen. Noch etwas näher liegt der Haltepunkt Niefern an der Strecke Pforzheim–Mühlacker. Die Buslinien 739, 761, 763 und 769 des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis verbinden Wurmberg mit Pforzheim.

Bildung[Bearbeiten]

Wurmberg verfügt über eine eigene Grundschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Einflügel-Windkraftanlage Wurmberg

Auf einem Gehöft südlich von Wurmberg befindet sich eine Einflügel-Windkraftanlage, möglicherweise die einzige in Baden-Württemberg. Sie hat eine Nabenhöhe von 13,7 Meter und eine Leistung von 5 kW. Ihr Rotorblatt ist 4 Meter lang [1] (PDF; 35 kB).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ortsplan von Wurmberg
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 536–584
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Gemeinderatswahl Wurmberg 2009, Stimmenverteilung abgerufen am 1. September 2012
  5. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Gemeinderatswahl Wurmberg 2009, Sitzverteilung abgerufen am 1. September 2012
  6. Davon FWV vier Sitze und NWV drei Sitze. Webseite der Gemeinde Wurmberg, Gemeinderat abgerufen am 1. September 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wurmberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien