Wusterwitz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Potsdam-Mittelmark | |
| Amt: | Wusterwitz | |
| Höhe: | 29 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,43 km² | |
| Einwohner: |
3111 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 133 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 14789 | |
| Vorwahl: | 033839 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PM | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 69 688 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | August-Bebel-Str. 10 14789 Wusterwitz |
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| Bürgermeister: | Ronald Melchert (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Wusterwitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark | ||
Wusterwitz ist eine Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sie ist Sitz des gleichnamigen Amtes, dem zudem die Gemeinden Rosenau und Bensdorf angehören.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Am Rande des Havellandes liegt die Gemeinde am Westufer des Wusterwitzer Sees.
Geschichte [Bearbeiten]
Wusterwitz wurde 1159 durch Erzbischof Wichmann von Magdeburg gegründet und besitzt eine der ältesten Stadtgründungsurkunden östlich der Elbe. Das Regest der Urkunde lautet: „Erzbischof Wichmann von Magdeburg schließt mit dem Lokator (Unternehmer) Heinrich und anderen Flamen unter Übergabe des Dorfes Großwusterwitz an der Havel einen Ansiedlungsvertrag, bestätigt ihnen das Recht von Schartau, ordnet täglichen Markthandel nach Magdeburger Recht und die Abhaltung eines Jahrmarktes an.“ Die Entwicklung entsprach jedoch nicht den Erwartungen; der Ort blieb eine regelmäßige Einstraßenanlage dörflichen Charakters. Nur die Größe der romanischen Feldsteinkirche erinnert in ihrem großzügigen Grundriss an die erhoffte Entwicklung. Ein Rittergut wurde schon 1781 aufgelöst. 1833-60 entstanden drei Ziegeleien. Bis zur Verwaltungsreform im Jahre 1952 hieß der Ort Großwusterwitz. Im Rahmen dieser Verwaltungsreform kam Wusterwitz zum Kreis Brandenburg im Bezirk Potsdam. Zuvor hatte Großwusterwitz zum Landkreis Jerichow II (ab 1950 Kreis Genthin) in der Provinz Sachsen (seit 1947 Land Sachsen-Anhalt) gehört. Seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 liegt Wusterwitz im Land Brandenburg.
Verkehr [Bearbeiten]
Wusterwitz besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke von Berlin nach Magdeburg. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Bis Anfang der 1970er Jahre begann in Wusterwitz eine weitere Bahnstrecke nach Ziesar und Görzke.
Die zum Elbe-Havel-Kanal gehörende Schleuse Wusterwitz befindet sich am nördlichen Ende des Ortes.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren.
- CDU 6 Sitze
- SPD 3 Sitze
- Einzelbewerber 1 Sitze
- Die Linke 5 Sitze
- BV-BB 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[2]
Gemeindepartnerschaft [Bearbeiten]
Erlensee in Hessen ist Partnergemeinde von Wusterwitz.
Bildung, Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In Wusterwitz befinden sich eine Grundschule (Wilhelm-Götze-Schule) und eine Kindertagesstätte.
In der Liste der Baudenkmale in Wusterwitz stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Engelbert Wusterwitz (1385–1433), Jurist
- Wilhelm Götze (1871–1954), Puppenspieler
Literatur [Bearbeiten]
- Clemens Bergstedt: Warum wurde Groß Wusterwitz keine Stadt? - In: 19. Jahresbericht (Neue Folge) des Historischen Vereins Brandenburg (Havel) e. V., Brandenburg 2010, S. 45-70.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
- ↑ wahlen.brandenburg.de: [1] (PDF; 2,4 MB)
Weblinks [Bearbeiten]
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