Wynau
| Wynau | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern (BE) |
| Verwaltungskreis: | Oberaargau |
| BFS-Nr.: | 0345 |
| Postleitzahl: | 4923 |
| Koordinaten: | 628192 / 23453447.261117.811119413Koordinaten: 47° 15′ 40″ N, 7° 48′ 40″ O; CH1903: 628192 / 234534 |
| Höhe: | 413 m ü. M. |
| Fläche: | 5.1 km² |
| Einwohner: | 1515 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 297 Einw. pro km² |
| Website: | www.wynau.ch |
| Karte | |
Wynau [ˈviːnaʊ] ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Oberaargau des Kantons Bern in der Schweiz.
Unter dem Namen Wynau bestehen neben der Einwohnergemeinde auch eine evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und eine Burgergemeinde.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Wynau, Oberwynau, Aegerten und Obermurgenthal (ehemals Murgeten).
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Wynau liegt im Oberaargau im Schweizer Mittelland. Es ist die nordöstlichste Gemeinde des Kantons Bern und grenzt an die Kantone Aargau und Solothurn. Die nördliche Gemeindegrenze bildet die Aare. Die Nachbargemeinden sind Wolfwil, Murgenthal, Roggwil BE, Aarwangen und Schwarzhäusern.
Im Südosten der Gemeinde befindet sich ein kleiner Hügel, Höchi genannt, mit einer maximalen Höhe von 528 m ü. M.
Der Spiegel der Aare bei Wynau ist mit 401,5 m ü. M. der tiefste Punkt des Kantons Bern.
Bevölkerung [Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1850 | 1880 | 1900 | 1930 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Einwohner | 937 | 1104 | 1202 | 1485 | 1594 | 1781 | 1753 | 1603 | 1714 | 1584 |
Wirtschaft [Bearbeiten]
In Wynau steht ein Flusskraftwerk, welches die Aare staut. Es wurde 1894–96 von der Firma Siemens & Halske erbaut, die zu diesem Zweck zahlreiche italienische Bauarbeiter nach Wynau holte. Die Aktiengesellschaft Elektrizitätswerke Wynau befand sich im Besitz der Basler Handelsbank und der Deutschen Disconto-Gesellschaft, bevor sie 1903 von Langenthal und weiteren oberaargauischen Gemeinden (darunter Wynau) übernommen wurde. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde auch die Gemeinde Wynau mit Elektrizität versorgt. Das Kraftwerk wurde 1992–96 vollständig erneuert.
Verkehr [Bearbeiten]
An der südlichen Gemeindegrenze führt die Bahnlinie Langenthal–Olten entlang, es gibt auch einen Bahnhof Roggwil-Wynau. Damit liegt die Gemeinde in der Nähe des Schweizer Eisenbahnknotenpunktes Olten und des Autobahnknotens Härkingen. Durch das Dorf führt darüber hinaus die Hauptstrasse 1 von Bern nach Zürich. Über die Aare gibt es eine Fährverbindung nach Wolfwil.
Literatur [Bearbeiten]
- Jürg Schweizer: Kirche und Pfarrhaus in Wynau. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1995, ISBN 3-85782-571-5, (Schweizerische Kunstführer 571 Serie 58).
- Max Jufer (Red.): Der Amtsbezirk Aarwangen und seine Gemeinden. Herausgegeben vom Amtsbezirk Aarwangen und die 25 Einwohnergemeinden. Merkur, Langenthal 1991, ISBN 3-907012-10-0.
- Elektrizitätswerke Wynau AG (Hrsg.): 100 Jahre Elektrizitätswerke Wynau AG. Merkur, Langenthal 1996, ISBN 3-907012-26-7.
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Wynau
- Anne-Marie Dubler: Wynau im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
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Ehemalige Gemeinden: Bollodingen | Gutenburg | Kleindietwil | Leimiswil | Oberönz | Röthenbach bei Herzogenbuchsee | Untersteckholz | Wanzwil
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