XIII (Computerspiel)
| XIII | |||
|---|---|---|---|
| Entwickler | Ubisoft Paris, SouthEnd Interactive |
||
| Publisher | Ubisoft, Feral Interactive | ||
| Erstveröffent- lichung |
25. November 2003 | ||
| Plattform(en) | GameCube, Xbox, PlayStation 2, Mobiltelefon, Windows, Mac OS X | ||
| Spiel-Engine | Unreal Engine 2 | ||
| Genre | Egoshooter | ||
| Spielmodi | Singleplayer, Multiplayer | ||
| Steuerung | Tastatur, Maus bzw. Gamepad | ||
| Systemminima | Microsoft Windows
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| Medien | 4 CDs oder DVD | ||
| Sprache | Deutsch | ||
| Altersfreigabe |
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XIII (römisch für 13) ist ein Ego-Shooter von Ubisoft, der auf der gleichnamigen franko-belgischen Comicserie von 1983 basiert. Das Spiel erschien 2003 für den GameCube, Xbox, Mobiltelefon, PlayStation 2 und den PC. Eine der Besonderheiten des Spiels ist die Verwendung der Cel-Shading-Technik, die dem Spiel ein comicartiges Aussehen verleiht. Weiterhin werden auch verschiedene Spielszenen (z. B. Verletzungen von Gegnern) in Form von Comic-Streifen im Bild eingeblendet sowie Geräusche lautmalerisch auf dem Bildschirm wiedergegeben. Eine weitere Besonderheit ist, in den Levels herumliegende Gegenstände als Waffe nutzen zu können, wie zum Beispiel Flaschen oder Aschenbecher.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Zu Beginn des Intros wird der Präsident der Vereinigten Staaten erschossen. Der Protagonist wacht an einem Strand mit einer Schusswunde auf. Er wird von einer Frau gerettet und in ein Strandhaus gebracht. Er hat alle Erinnerungen verloren und alles, was er besitzt, ist ein Schließfachschlüssel und eine Tätowierung mit der Zahl XIII auf der rechten Schulter. Plötzlich wird er von mehreren Männern angegriffen, die das Ziel verfolgen, ihn zu töten. Bevor ihnen das gelingt, wird er allerdings vom FBI als Hauptverdächtiger im Mordfall an dem Präsidenten gefangen genommen. Ein Foto beweist, dass er genau so aussieht wie der Täter. XIII schafft es mit Unterstützung von außen aus dem FBI-Hauptquartier zu fliehen. Im folgendem Verlauf erfährt man, dass der Protagonist die Identität des Mörders des Präsidenten angenommen hat. Der Mord ist Teil einer Verschwörung mit dem Ziel, die Regierung der Vereinigten Staaten zu stürzen. Die 20 Verschwörer tragen Nummern, um ihre Identität zu verbergen. XIII war einer von ihnen, wurde aber nach vollzogener Tat verraten und ermordet. Eine Gruppe mit dem Ziel den Staatsstreich zu verhindern ließ einen ihrer Mitstreiter das Aussehen von XIII annehmen, um die Gegenseite zu verwirren und sie dazu zu bringen, Fehler zu begehen. Dem Protagonisten in der Gestalt der früheren Nummer XIII gelingt es, die meisten Verschwörer zu enttarnen, zu töten und die Verschwörung fürs Erste zu verhindern. In einem 2007 von Gameloft auf Mobiltelefon erschienen Sequel (XIII 2) erfährt der Spieler noch mehr über die Hintergründe des Protagonisten sowie seiner Rolle innerhalb der großen Verschwörung.[1]
[Bearbeiten] Die XX
| Nummer | Name | Position |
|---|---|---|
| I | Walter Sheridan | Designierter Präsident |
| II | Calvin Wax | US-Verteidigungsminister |
| III | William Standwell | Stabschef des Weißen Hauses |
| IV | Phillip Gillepsie | US-Innenminister |
| V | Clayton Willard | US-Senator |
| VI | Irving Allenby | Richter |
| VII | Franklin Edelbright | Admiral, USS Patriot |
| VIII | Dean Harrison | Kongressabgeordneter |
| IX | Jasper Winslow | CEO, Winslow Bank |
| X | Orville Midsummer | Eigentümer, Press Groups |
| XI | Seymour Mac Call | Colonel, SPADS |
| XII | Lloyd Jannings | Regierungsberater im Weißen Haus |
| XIII | Steve Rowland | Captain, SPADS |
| XIV | Harriet Traymere | CEO, Federal Steel Corporation |
| XV | Jack Dickinson | CEO, Amerikanische Legion |
| XVI | Norman Ryder | Colonel, Nationalgarde |
| XVII | Kim Rowland | Steve Rowlands Witwe |
| XVIII | Edwin Rauschanberg | CEO, CBN News |
| XIX | Elly Shepherd | Director General, US-Verteidigungsminister |
| XX | Edward W. Johansson | Doktor (med.), Plain Rock Asylum |
[Bearbeiten] Eigenschaften und Besonderheiten des Spiels
- Es gibt 34 Einzelspieler- und 14 Mehrspieler-Level.
- Es gibt 15 Waffen und acht als Waffe benutzbare Gegenstände (→ Tablett, Stuhl...)
- Es ist ein Multiplayergame im Split-Screen (nur Konsolen) verfügbar.
- Man kann Geiseln nehmen.
- Man kann mit einem Enterhaken Gebäudemauern erklimmen.
[Bearbeiten] Multiplayer
Man unterscheidet zwischen:
- Lan
- Ubisoft's Online Game Service
- Bot Challenge
XIII besitzt die Multiplayer-Varianten
- Deathmatch: Jeder gegen Jeden.
- Team Deathmatch: Deathmatch zwischen zwei Teams (rot und blau).
- Capture the Flag
- Sabotage: Ein Team muss verschiedene Ziele mittels einer Bombe sprengen. Das andere Team versucht dies zu verhindern.
- Geisterjagd: Mit einem Jagdgewehr und Handgranaten soll man so viele Geister wie möglich töten. Bei jedem Schuss schrumpft der Geist, sodass man ihn nur schwer treffen kann.
- Power Up: Deathmatch, in der ganzen Umgebung sind Kisten verteilt:
- Munitionskiste
- Rüstungs/ Gesundheitskiste
- ?-Kiste
- Waffenkiste : Leichte Waffen
- Waffenkiste : Schwere Waffen
[Bearbeiten] Hintergrund
Das Spiel verkaufte sich trotz guter Kritiken eher schleppend, weshalb der beim Spielende angekündigte Nachfolger bis heute nicht erschienen ist. In den Magazinen Computer Bild Spiele (Gold-Ausgabe 4/2007 XIII) und Gamestar (Ausgabe 5/2007) lag XIII als Vollversion auf der Heft-DVD bei, außerdem liegt XIII der Spielesammlung Gold Games 8 bei.
In der deutschen Version des Spiels leiht der Schauspieler Ben Becker der Titelfigur seine sonore Stimme. Auch die bekannten Synchronsprecher Rolf Schult, Otto Mellies und Niels Clausnitzer liehen einigen Nebenfiguren ihre Stimme.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- XIII bei MobyGames (englisch)
- XIII in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database