X (Spieleserie)

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X ist eine Reihe von Science-Fiction-Computerspielen des Herstellers Egosoft, die bislang sechs Titel umfasst. Die Reihe verbindet Elemente des Shoot 'em up mit denen einer Weltraum-Flugsimulation und einer Wirtschaftssimulation.

X: Beyond the Frontier[Bearbeiten]

X: Beyond the Frontier
X-BtF-Black.jpg
X: Beyond the Frontier Logo
Studio DeutschlandDeutschland Egosoft
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten THQ
Erstveröffent-
lichung
1999
Plattform PC (Windows)
Genre Weltraum-Flugsimulation
Thematik Science Fiction
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick
Systemvor-
aussetzungen
160 MHz CPU, 16 MB RAM, Direct3D-Grafikkarte, 350 MB Festplatte
Medium 1 CD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 2.2 (Update über die Egosoft-Seite)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

X: Beyond the Frontier (abgekürzt X: BtF) ähnelt vom Spielprinzip her bekannten Weltraumspielen wie z. B. Elite oder Privateer.

Handlung[Bearbeiten]

Der Spieler macht in der Rolle von Kyle William Brennan einen Testflug in einem Raumschiff mit einem neu entwickelten Sprungantrieb, mit dem man riesige Distanzen zurücklegen kann. Beim Test dieses Antriebes gibt es jedoch eine Fehlfunktion, die dazu führt, dass Kyle nicht an den geplanten Zielkoordinaten landet, sondern weit entfernt in einem zivilisierten Teil des Weltraums. Zu allem Überfluss ist derselbe Sprungantrieb bei dem Test irreparabel beschädigt worden.

Brennan sieht sich nicht nur der Herausforderung ausgesetzt, wieder einen Weg nach Hause zu finden, sondern muss auch einer aggressiven Rasse, den sogenannten Xenon, gegenübertreten. Die Xenon sind, wie sich später herausstellt, von den Menschen zur Kolonialisierung neuer Planeten erschaffene Roboter, die sich verselbstständigt haben.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das Ziel des Spiels ist es, die Xenon aufzuhalten, da diese sich für den Angriff auf die Erde bereit machen. Nachdem der Spieler nach dem Unfall im X-Universum gestrandet ist, setzt eine mehr oder weniger ruhige Phase ein, in der man durch Handel sein Schiff reparieren und aufrüsten sollte. Da der Kampf gegen die Xenon kaum allein gekämpft werden kann, gilt es, das Vertrauen von den 5 verschiedenen Spezies zu erlangen. Hinzu kommt die religiöse Sekte, die sich Goner nennt und sich für die Nachfahren der Menschen halten.

Wie der Spieler an Geld kommt, bleibt dabei weitestgehend ihm überlassen: Er kann sich ein eigenes Imperium aus Stationen und Schiffen aufbauen oder sich als Pirat versuchen.

Wie bei jedem anderen Teil der X-Reihe bleibt es dem Spieler jedoch offen, ob er der Story folgt oder sich auf eigene Faust durchs Universum schlägt.

Handel[Bearbeiten]

Im X-Universum handelt man wie überall durch geschicktes Ausnutzen von An- und Verkaufspreisen der Fabriken. Mehrere Dutzend verschiedene Schiffe, Waren und Fabriken in 54 Raumsektoren bieten enorme Möglichkeiten. Auch eigene Fabriken und Schiffe aller Art lassen sich kaufen und wirtschaften in die Tasche des Spielers.

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen jedoch sind die Preise der Waren nicht festgelegt, sondern dynamisch; das heißt, dass sie sich direkt nach Angebot und Nachfrage richten.

Kampf[Bearbeiten]

Das Kampfsystem basiert auf neun unterschiedlichen Laser- und fünf verschiedenen Raketentypen. Hinzu kommen vier verschiedene Schildtypen, die, wie auch die Laser und Raketen, beliebig miteinander kombinier- und einsetzbar sind. Sie unterscheiden sich im Preis, angerichteten Schaden, Geschwindigkeit und Größe, sodass jede von ihnen seine eigenen Vor- und Nachteile hat. Allgemein sind größere Schiffe schneller als kleinere. In X² und X³ ist es andersherum.

Völker[Bearbeiten]

Die drei ersten Völker, Teladi, Boronen, und Argonen sind dem Spieler von Anfang an freundlich gesinnt; die Paraniden und Split sind anfangs misstrauisch. Erst nach Abschuss von Feindschiffen oder Piraten in den jeweiligen Sektoren erlangt man das Vertrauen der beiden Völker. Das Vertrauen geht genauso schnell durch den Abschuss eines friedlichen Schiffes wieder verloren.

Steuerung[Bearbeiten]

Gesteuert wird mit Tastatur, Maus und/oder Joystick. Das Schiff lässt sich um drei Achsen drehen, die Geschwindigkeit fein einstellen. Auch langsame Rückwärtsfahrt ist möglich. Driften des Schiffes ist nicht möglich, kommt aber mit X-Tension hinzu. Unterstützt werden Vier-Achsen-Joysticks mit Force-Feedback-Funktionalität. Der Coolie-Hat zur Sichtrichtungseinstellung kann ebenfalls genutzt werden.

X-Tension[Bearbeiten]

X-Tension Logo (Variante schwarz)

X-Tension ist das Add-on zu X: Beyond the Frontier.

Es wurde im Jahre 2000 von Egosoft veröffentlicht und ist zusammen mit X: BtF seit 2001 unter dem Namen X-Gold erhältlich. X-Tension ist ein eigenständiges, neues Programm, das allerdings die CD von X: BtF benötigt. Im Gegensatz zu X: BtF gibt es bei X-T keine Leitstory sondern nur kleinere Missionen wie z. B. Eskortaufträge oder Ähnliches, die dem Spieler zu einem mehr oder weniger zufälligen Zeitpunkt angeboten werden. Mit Fortschreiten des Spiels jedoch kann man unter bestimmten Voraussetzungen die sogenannte Perseus-Mission angeboten bekommen, welche sich durchaus über mehrere Stunden hinziehen kann.

Die wichtigste Neuerung in X-T ist, dass man nicht mehr auf sein eigenes Schiff (X-Perimental Shuttle) begrenzt ist, sondern nahezu jedes andere Schiff fliegen kann. Das X-Perimental jedoch ist nur nach Abschluss der oben genannten Perseus-Mission erhältlich; so startet das Spiel in einem Argon Buster. Außerdem lassen sich fast alle Schiffe kapern und bieten die Möglichkeit, schnell an Geld zu kommen, indem man sie wieder verkauft. Auch die Piraten sind nun mit eigenen Kampfschiffen und Sektoren vertreten. Insgesamt gibt es 40 neue Sektoren, von denen jeder – neben Handelsoptionen und Kämpfen – ein einzigartiges Ambiente und seine eigene Geschichte bietet. Hinzu kommen viele neue Waren und Stationen, wie die Kampfdrohnenmanufaktur oder der Navigationssatellit. Ebenso wie X: BtF wurde auch X-T mit Erscheinen der X-Superbox auf die Version 2.2 aktualisiert.

Vermarktung[Bearbeiten]

In einem Interview sagte Bernd Lehahn, der Entwicklungsleiter von X², dass X: BtF keine starke erste Verkaufswoche gehabt habe, aber besonders in England und Deutschland zu einem „Longseller“ geworden sei. Allerdings bemängelte er die Vermarktung von X: BtF und X-Tension in den USA:

„Wo wir leider nicht so erfolgreich waren, ist der US-amerikanische Markt. Der Grund dafür ist, dass es dort ein ziemliches Durcheinander mit dem Vertrieb gegeben hat. Unser Publisher (THQ) hat X: BtF für die USA an eine Drittfirma weitergegeben, und diese hat kurze Zeit später ihr Geschäft eingestellt. Das ist auch der Grund, weswegen X-Tension in den USA nie veröffentlicht wurde.“

Interview: X² - Der Freelancer-Konkurrent im Überblick, golem.de[1]

X²: Die Bedrohung[Bearbeiten]

X²: Die Bedrohung
X2-logo-deutsch.jpg
X²: Die Bedrohung Logo
Studio DeutschlandDeutschland Egosoft
Publisher DeutschlandDeutschland Deep Silver
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Linux Game Publishing
Erstveröffent-
lichung
2. Februar 2004
Plattform Linux, Mac OS X, Windows
Genre Weltraum-Flugsimulation
Thematik Science Fiction
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick
Systemvor-
aussetzungen
800 MHz CPU, 256 MB RAM, Direct3D-8-Grafikkarte, 800 MB Festplatte
Medium 2 CD, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 1.5
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

X²: Die Bedrohung erschien am 2. Februar 2004 unter dem Publisher Deep Silver für den PC. 2005 folgte eine Version für Apples Macintosh und 2006 veröffentlichte Linux Game Publishing (LGP) eine Portierung für Linux.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung knüpft an die bisherigen Geschehnisse im X-Universum an und führt sie fort.

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Julian Gardna, einem Piloten, der wegen Raumschiffdiebstahls zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Auf dem Weg zum Gefängnisplaneten Artur wird sein Gefangenentransport von Ban Danna, einem ranghohen Offizier des argonischen Geheimdienstes, abgefangen und Julian wird begnadigt. Er erhält das Angebot für das TerraCorp-Unternehmen zu arbeiten. Nach einigen Transportmissionen wird Julian in den Tempel der Goner eingeladen, wo er erfährt, dass er der Sohn von Kyle William Brennan ist und dass dieser auf der Suche nach einem Raumschiff der alten Erdenflotte verschollen ist. Also begibt sich Julian auf die Suche nach seinem Vater, findet aber nur eine Videobotschaft, die zeigt, dass Brennan von einer mysteriösen und bösartigen Rasse, den Khaak, entführt wurde. Auf der weiteren Suche dringt er tief in das feindliche Gebiet ein, kann seinen Vater aber nicht finden. Erst während eines großangelegten Angriffs der Khaak auf einen Planeten der Argonen kann Kyle William Brennan gerettet und der Angriff vereitelt werden.

Neuerungen[Bearbeiten]

X² verknüpft eine Story mit zufallsgenerierten Missionen wie in X-T. Der Spieler ist in seiner Handlung nicht auf die Kampagne beschränkt, sondern kann sich im X²-Universum frei bewegen. Das Spiel wurde um verschiedene Schiffsklassen und neue Schiffstypen erweitert. Des Weiteren gibt es mehr Sektoren und mehr Ausrüstungsgegenstände.

Wertungen[Bearbeiten]

X² bekam von den meisten Spieletestern Wertungen um die 80 %, von der PC Zone bekam es 92 % und den PC Zone „Gold Classic Award“ sowie den „Award of Excellence“ von Gamesurf. Allerdings gab es auch Wertungen wie 5/10 Punkten bei Eurogamers.

Technik[Bearbeiten]

X² verwendet u. a. Echtzeitschatten, Partikeleffekte und mehrfaches DP 3 Bumpmapping, das großen Einfluss auf die Grafikqualität hat. In X² ist eine „automatische Qualitätskontrolle“ aktivierbar, die den Detaillevel der Framerate anpasst. X² hat nominell EAX-Support, allerdings werden trotz aktiviertem EAX nur 2 Lautsprecher angesteuert, zudem kommt es zu Performance-Einbrüchen.

Erweiterung[Bearbeiten]

Zum zweiten Teil war eine Erweiterung Namens X²: Die Rückkehr geplant und auch schon in Entwicklung. Diese sollte im zweiten Quartal 2005 erscheinen. Egosoft gab jedoch am 17. März 2005 bekannt, dass die Arbeiten am Add-On zugunsten des Nachfolgers X³: Reunion eingestellt wurden.

X³: Reunion[Bearbeiten]

X³: Reunion
X3-logo.png
Studio DeutschlandDeutschland Egosoft
Publisher DeutschlandDeutschland Deep Silver
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Linux Game Publishing
Erstveröffent-
lichung
18. November 2005
Plattform Linux, Mac OS X, Windows
Genre Weltraum-Flugsimulation
Thematik Science Fiction
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick
Systemvor-
aussetzungen
1,7 GHz CPU, 512 MB RAM, Direct3D-9-Grafikkarte mit 128 MB RAM, 2 GB Festplatte
Medium 1 DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 2.5
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

X³: Reunion erschien am 18. November 2005 für den PC. Am 19. Juni 2007 wurde es für den Mac veröffentlicht und am 5. Dezember 2008 für Linux durch LGP. Eine Portierung für Linux durch Egosoft ist seit Anfang 2013 via Steam erhältlich. Die Handlung um Julian Brennan wird fortgesetzt. Der Krieg mit den Khaak hat die argonische Flotte sehr geschwächt, und plötzlich taucht eine Waffe auf, die alles Leben in der Galaxie auslöschen kann. Es ist die Aufgabe des Spielers, diese Waffe zu finden und zu verhindern, dass sie aktiviert wird.

Neuerungen[Bearbeiten]

  • Fabriken können zu Fabrik-Komplexen verbunden werden
  • ausgebaute Artificial-Life-Engine
  • verbessertes Physikmodell
  • NPCs als freie Händler
  • herrenlose Schiffe, welche versteckt im Weltraum treiben
  • Frachtcontainer, die überall im Weltall treiben
  • Große Schlachten als zufällige Khaak- und Xenon-Invasionen

Update 2.0 – die Bala Gi-Forschungsmissionen[Bearbeiten]

Im November 2006 erschien ein Update auf Version 2.0. Es wurden zwei neue Schiffsklassen eingeführt (M7 und M3+). Es ist ein einziges Schiff der M7-Klasse erhältlich, dieses positioniert sich zwischen den Korvetten (M6) und den Zerstörern (M2). Die M3+-Klasse ist eine Verbesserung der Schweren Jäger (M3). Von dieser Klasse sind vier neue Schiffe erhältlich. Mit dem Update gibt es auch eine kleine Story, in der man sein eigenes Spielerhauptquartier bekommt, welches schon zur Veröffentlichung des Spiels im November 2005 angekündigt war. In diesem kann man selbst Schiffe bauen, reparieren und lackieren. Im Zuge dieser Mission ist es zudem möglich, das M7 zu bekommen. Außerdem wurde mit dem Update die Kopierschutzfunktion StarForce entfernt, womit das Spiel auch ohne eingelegte DVD spielbar ist.

X³: Terran Conflict[Bearbeiten]

X³: Terran Conflict
Studio DeutschlandDeutschland Egosoft
Publisher DeutschlandDeutschland Deep Silver
Erstveröffent-
lichung
17. Oktober 2008
Plattform Linux, Mac OS X, Windows
Genre Weltraum-Flugsimulation
Thematik Science Fiction
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick
Systemvor-
aussetzungen
2 GHz CPU, 1 GB RAM, DirectX-9c-Grafikkarte mit 256 MB RAM, 7,6 GB Festplatte
Medium 1 DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 3.2
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

X³: Terran Conflict wurde im Oktober 2008 veröffentlicht.

Mit dem Update 2.5 wurde wie schon bei den Vorgängerspielen der Kopierschutz Starforce entfernt, sodass auch hier das Spielen ohne DVD möglich ist. Außerdem fügte Egosoft einen komplett neuen Handlungsstrang ein. Mit Version 2.7 und 3.1 wurden dem Spiel ebenfalls weitere Inhalte hinzugefügt.[2]

X³: Albion Prelude[Bearbeiten]

X³: Albion Prelude
Studio DeutschlandDeutschland Egosoft
Publisher DeutschlandDeutschland Deep Silver
Erstveröffent-
lichung
15. Dezember 2011
Plattform Linux, Mac OS X, Windows
Genre Weltraum-Flugsimulation
Thematik Science Fiction
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick
Systemvor-
aussetzungen
2 GHz CPU, 1 GB RAM, DirectX-9c-Grafikkarte mit 256 MB RAM, 7,6 GB Festplatte
Medium 1 DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 3.0 (Stand 15. Mai 2013)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Am 7. Dezember 2011 kündigte Egosoft mit X³: Albion Prelude als „Weihnachtsüberraschung“ einen Teil der X-Reihe an, welche die Verbindung zwischen X³: Terran Conflict und X Rebirth, herstellen soll. Das Spiel ist seit 15. Dezember für Besitzer der „X Superbox“ kostenlos und Besitzern von X³: Terran Conflict für 10 € über Steam erhältlich, seit 24. Februar 2012 auch als Einzelhandelsversion verfügbar. Eine Version für den Apple Appstore unter OSX wird auch zeitnah, aber ohne konkretes Datum angekündigt. Über Deliver2Mac ist es bereits erhältlich. Die Systemvoraussetzungen sind zu denen von Terran Conflict gleich. Es ist ein eigenständig laufendes Add-on zu X³: Terran Conflict, was allerdings einen Steam-Account voraussetzt um es Online zu aktivieren.[3][4]

Eine Verbindung von altem zu neuem Universum X³: Albion Prelude zeigt, dass X Universum im Wandel und bereitet den Spieler auf das stark veränderte Universum in X Rebirth vor.

X³: Gold Edition[Bearbeiten]

X³: Gold wurde am 24. März 2009 in Deutschland und in der EU veröffentlicht und beinhaltet:

  • X³: Reunion 2.5 mit den Bala-Gi-Forschungsmissionen
  • X³: Terran Conflict 2.0 mit der Aldrin-Erweiterung
  • X³: Terran Conflict Soundtrack CD
  • Zugang zum persönlichen Uplink

X-Superbox[Bearbeiten]

Die X-Superbox wurde am 8. Oktober 2010 in Großbritannien, Skandinavien, Australien, Frankreich, Deutschland, Österreich und in der Schweiz veröffentlicht und beinhaltet:

  • X: Beyond the Frontier 2.2
  • X-Tension 2.2
  • X²: The Threat 1.5 mit Uplink-Zugang
  • X³: Reunion 2.5 mit den Bala Gi-Forschungsmissionen
  • X³: Terran Conflict 3.0 mit den Balance of Power-Missionen
  • Bonus-DVD mit besonderen Inhalten (Leitfäden, Grafiken, Musik, Videos, Tools, Scripts und Mods)
  • Enzyklopädie über das X-Universum (geschrieben von Helge T. Kautz)

X Rebirth[Bearbeiten]

X Rebirth
Studio DeutschlandDeutschland Egosoft
Publisher DeutschlandDeutschland Deep Silver
Erstveröffent-
lichung
15. November 2013
Plattform Windows
Genre Weltraum-Flugsimulation
Thematik Science Fiction
Steuerung Tastatur, Maus, Joystick, Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
2 GHz CPU, 4 GB RAM, DirectX-9c-Grafikkarte mit 512 MB RAM, 6 GB Festplatte
Medium 1 DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Aktuelle Version 3.10
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Am 20. April 2011 wurde von Publisher Deep Silver und Entwickler Egosoft ein neues Spiel aus der X-Reihe angekündigt.[5] Nachdem die Entwickler von Egosoft nach X³: Albion Prelude die X-Trilogie als abgeschlossen ansehen, soll X Rebirth einen Neustart darstellen, in dem viele alte, historisch gewachsene Funktionen komplett überarbeitet werden. Zu diesem Zweck wurde, anders als in der X-Trilogie, kein Material der Vorgängerspiele verwendet, sondern das Spiel von Grund auf neu entwickelt. X Rebirth ist für PC in Europa am 15. November 2013 und in Nordamerika am 19. November 2013 erschienen.[6][7]

X-Online-Universe[Bearbeiten]

Ein langfristiges Ziel von Egosoft besteht in der Realisierung eines im X-Universum spielenden Online-Spieles, in welchem Tausende von Spielern in einer persistenten Welt miteinander interagieren können. Wie von Egosoft-Entwicklern im firmeneigenen Forum mehrfach angesprochen wurde, werden sich viele Konzepte aus den Einzelspieler-Spielen im Online-Spiel in der jetzigen Form nicht umsetzen lassen. Dies gilt insbesondere für die relative Leichtigkeit, mit der ein Spieler Hunderte von Stationen bauen oder sich eine riesige Streitmacht zusammenstellen kann und den Singularitäts-Zeitverzerrungsantrieb, mit dem die Spielgeschwindigkeit erhöht werden und man sich somit viel schneller durch die große Galaxie bewegen kann.

Neben spielerischen und technischen Herausforderungen stehen vor allem finanzielle Aspekte einer zeitnahen Realisierung im Wege. Die gegenwärtige Strategie Egosofts besteht darin, durch weitere Einzelspieler-Spiele weitere Erfahrung und genügend Geld zu sammeln, sowie später wiederverwendbare Komponenten zu schaffen, die letztlich zur Realisierung des X-Online-Universums führen sollen.

X-Scripting[Bearbeiten]

In die X-Reihe ist seit X² eine mächtige Script-Engine eingefügt worden, über die der größte Teil der KI läuft. Zunächst sollte der Spieler nicht die Möglichkeit erhalten, diese bearbeiten zu können, doch nach einiger Zeit gab Egosoft den Script-Editor frei. In X² lässt sich dieser während des Spieles im freien Raum durch die Eingabe von „Thereshallbewings“ aktivieren, in X³ muss man seinen Spielernamen in „Thereshallbewings“ ändern. Mit dem Script-Editor kann der Spieler die vorhandenen und freigegebenen Scripte von X² und X³ bearbeiten oder auch neue Scripte erstellen. Mit der Zeit stellten daher viele Scripter im offiziellen Forum von Egosoft ihre Scripte der Community zur Verfügung. Da sich unter diesen Scripten auch gute und innovative Ideen befanden, die auch mit Bedacht umgesetzt worden waren und sich gut in das X-Universum einfügten, ersann Egosoft ein Signierverfahren, bei dem eingeschickte Scripte auf bestimmte Kriterien getestet wurden. Bestand es diese, wurde es Teil eines Bonuspacks, das frei heruntergeladen werden kann[8]. Durch Egosofts Signierung nimmt das Spiel bei Benutzung dieser Scripts nicht den Status „modified“ an, wie es Scripts sonst gewöhnlich bewirken (wird in X² durch einen transparenten Schriftzug in der linken oberen Ecke angezeigt). Auch für X³ ist im August 2006 ein solches signiertes Bonuspack auf der Herstellerseite bereitgestellt worden, das seitdem immer wieder aktualisiert wurde[9].

Am 27. April 2010 erschien auch für X³: TC im Zuge des Patches 2.6 ein Bonuspack; zudem wurde die Möglichkeit geschaffen, Steam-Errungenschaften zu erwerben. Falls man den Status „modified“ hat, sind keine Steam-Errungenschaften erreichbar. Allein durch die Aktivierung des Scripteditors ohne Skripte zu verändern wird dieser Statuszustand schon erreicht.

Romanumsetzungen[Bearbeiten]

Zu der Serie erschienen mehrere Romane von Helge T. Kautz:

Alle Romane erschienen im Panini Verlag. Während „Farnhams Legende“ die Geschehnisse aus X: Beyond the Frontier nacherzählt, schließt Nopileos direkt an diese Handlung an und bildet eine Überleitung zur Geschichte aus X-Tension. Die Handlung von Yoshiko hingegen beginnt zwanzig Jahre nach derjenigen von Nopileos und führt mehrere neue Protagonisten ein. Der erste Roman Farnhams Legende wurde im Lieferumfang der Collectors Edition von X³: Reunion als DVD-Hörbuch veröffentlicht, mit Norman Matt (Sprecher von Guybrush Threepwood aus Monkey Island) als Sprecher der Hauptrolle.

Zudem gibt es noch mehrere englischsprachige Romane wie Dominion von Darren "Steel" Astles, der sich mit den Piraten (insbesondere den Yaki) und den Khaak beschäftigt. Der Roman ist auf seiner Homepage auch kostenlos zum Download erhältlich. Ferner existiert noch ein Roman namens Rogue's Testament vom Autor Steve Miller. Die beiden Romane Dominion und Rogue's Testament wurden in einem Sammelband namens X-Universe Volume One veröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview: X² - Der Freelancer-Konkurrent im Überblick, golem.de, 6. Mai 2003
  2. X³TC Bonuspack: Download auf egosoft.com
  3. http://www.egosoft.com/news/current_de.php#news834
  4. X³AP Bonuspack: Download auf egosoft.com
  5. EGOSOFT und Deep Silver enthüllen X Rebirth. Egosoft, abgerufen am 22. April 2011.
  6. News-Eintrag vom 8. August 2013 "X Rebirth - Das Warten hat ein Ende!" auf der Herstellerseite. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
  7. http://www.gamestar.de/spiele/x-rebirth/news/x_rebirth,46889,3026455.html
  8. X² Bonuspack: Download auf egosoft.com
  9. X³ Bonuspack: Download auf egosoft.com