Xhol Caravan

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Xhol Caravan
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Rock, Krautrock
Gründung 1967
Auflösung 1972
Gründungsmitglieder
Tim Belbe († 2004)
Hansi Fischer
Öcki von Brevern († 1996)
Klaus Briest
Gilbert van Wyck III

Xhol Caravan, seit 1970 nur Xhol, war eine Krautrock-Band aus Wiesbaden.

Die oft als „Pioniere des Krautrock" bezeichnete Gruppe ist vor allem mit ihrer LP „Electrip“ von 1969 bekannt geworden.

Xhol Caravan entstand aus der Gruppe Soul Caravan (1967–1969), die vor allem Soul mit gelegentlichen Jazz- und Blues-Einlagen spielte. Durch den Kontakt mit psychedelischen (d. h. bewusstseinserweiternden) Drogen fanden die damaligen Mitglieder der Band zu einer psychedelischen Musik mit starken Jazzeinflüssen. Das dokumentierten sie durch die Umbenennung Anfang 1969 in Xhol Caravan.

Zum 1970/71 gedrehten deutschen Filmdrama Das Unheil von Peter Fleischmann steuerten sie die Filmmusik bei und traten auch bei einer Bandprobe dort auf.

Um nicht mit den englischen Caravan aus Canterbury verwechselt zu werden, die damals gerade bekannt wurden, und um den durch den Weggang von Hansi Fischer (zu Embryo) veränderten Musikstil zu manifestieren, hat die Band Anfang 1970 ihren Namen zu Xhol verkürzt. Sie hat sich im April 1972 aufgelöst.

Diskografie[Bearbeiten]

als Soul Caravan:

  • 1967 Get in high, LP
  • 2006 Soul Caravan live 1969, CD

als Xhol Caravan:

  • 1969 Electrip, LP/CD
  • 1999 Motherfuckers live, mit Aufnahmen von 1969/70, Doppel-CD
  • 2004 Talking to my soul, mit Aufnahmen von 1970 (sowie 2003 und 2004 als Xhol Reunion), DVD
  • 2006 Altena 1969, CD

als Xhol:

  • 1970 hau-RUK, Xhol - LP/CD Ohr 56014 u. 556014 und Garden Of Delights CD 076
  • 1972 Motherfuckers GmbH & Co. KG, LP/CD Ohr 56024 u. 556024
  • 2006 Altena 1970, CD Garden Of Delights CD 117
  • 2010 Essen 1970 3. Essener Pop & Blues Festival, CD Garden Of Delights CD 152

Single „Planet Earth" (ca. 1969)

Weblink[Bearbeiten]