Yahagi (1943)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Yahagi
Japanese cruiser Yahagi.jpg
p1
Schiffsdaten
Flagge JapanJapan (Seekriegsflagge) Japan
Schiffstyp Leichter Kreuzer
Klasse Agano-Klasse
Stapellauf 25. September 1942
Indienststellung 29. Dezember 1943
Verbleib Am 7. April 1945 versenkt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
174,5 m (Lüa)
172 m (KWL)
Breite 15,2 m
Tiefgang max. 5,63 m
Verdrängung Standard: 6.652 tn.l.
Maximal: 8.534 t
 
Besatzung 750 bis 805 Mann
Maschine
Maschine 6 Dampfkessel
4 Getriebeturbinen-Dreifachsätze
Maschinen-
leistung
100.000 PS (73.550 kW)
Geschwindigkeit max. 35 kn (65 km/h)
Propeller 4
Bewaffnung
  • 6 × Sk 15,2 cm L/50 Typ 41
  • 4 × Flak 7,62 cm L/60
  • 30 × Flak 2,5 cm
  • 8 × Torpedorohr ⌀ 61 cm (16 Schuss)
  • 2 Bordflugzeuge Aichi E13A
  • 2 Wasserbomben-Ablaufgestelle, 18 Wasserbomben
Panzerung
  • Gürtel: 60 mm
  • Deck: 40 mm
  • Kommandoturm: bis 40 mm
  • Munitionskammern: 55 mm
  • Schotten: bis 25 mm

Die Yahagi (jap. 矢矧) war ein Leichter Kreuzer der japanischen Marine im Zweiten Weltkrieg.

Zusammen mit seinen Schwesterschiffen Sakawa, Noshiro und Agano gehörte das Schiff zur Agano-Klasse.

Die Yahagi wurde in der Marinewerft in Sasebo gebaut. Die Kiellegung erfolgte am 11. November 1941, der Stapellauf am 25. September 1942. Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde die Yahagi am 29. Dezember 1943 in Dienst gestellt. Benannt wurde sie nach dem Fluss Yahagi.

Seine Feuertaufe erlebte das Schiff während der Schlacht in der Philippinensee am 19. Juni 1944. Vom 24. bis zum 25. Oktober 1944 nahm das Schiff an der See- und Luftschlacht im Golf von Leyte teil.

Die Yahagi im Bombenhagel

Während der Schlacht um Okinawa wurde die Yahagi zusammen mit der Yamato und vier weiteren Schiffen durch einen amerikanischen Luftangriff am Nachmittag des 7. April 1945 im ostchinesischen Meer auf der Position 30° 47′ N, 128° 8′ O30.783333333333128.13333333333 versenkt (siehe Operation Ten-gō). Das Schiff war von mindestens sieben Torpedos und mehreren Bomben getroffen worden. Beim Untergang verloren 446 Offiziere und Mannschaften ihr Leben.