Yahya Muhammad Hamid ad-Din

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Porträt von Yahya Muhammad Hamid ad-Din (1922)
Die Residenz des Imams im Wadi Dhar

Yahya Muhammad Hamid ad-Din (arabisch ‏يحيى محمد حميد الدين‎, DMG Yaḥyā Muḥammad Ḥamid ad-Dīn; * 18. Juni 1869; † 17. Februar 1948) war Imam und König von Jemen (1904–1948).

Yahya vertrieb 1904 die Osmanen aus dem Nordjemen und wurde 1911 von diesen als Herrscher anerkannt. 1918 wurde der nördliche Jemen unabhängig. Nach der Anerkennung durch das Vereinigte Königreich nahm Yahya 1926 den Königstitel an und begann mit der Modernisierung des Landes.

1934 kam es zum Krieg mit Saudi-Arabien um die Provinz Asir, wobei Jemen seine Ansprüche nicht durchsetzen konnte. Saudi-Arabien gewann den Krieg, der ca. 2100 Menschen das Leben kostete. Yahya wurde am 17. Februar 1948 bei einer Palastrevolte ermordet. Nachfolger wurde sein Sohn Ahmad ibn Yahya.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kerstin Hünefeld (2010). Imam Yahya Hamid ad-Din und die Juden in Sana'a (1904-1948). Die Dimension von Schutz (Dhimma) in den Dokumenten der Sammlung des Rabbi Salim b. Said al-Jamal. Klaus Schwarz Verlag Berlin. ISBN 978-3-87997-369-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Yahya Muhammad Hamid ad-Din – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien