Yan Xuetong

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Yan Xuetong (* 7. Dezember 1952 in Tianjin, China) ist ein chinesischer Politikwissenschaftler und Direktor des Instituts für Internationale Studien der Tsinghua-Universität Peking. Er ist Chefredakteur des "The Chinese Journal of International Politics" (Oxford University Press), Buchautor und Regierungsberater. [1]. 2008 wurde er von Foreign Policy als einer der "Top 100 public intellectuals" der Welt geführt.[2]

Karriere[Bearbeiten]

1982 machte Yan einen Bachelor of Arts in Englisch an der Heilongjiang University, 1986 einen Magister in Internationale Beziehungen am Institute of International Relations, 1992 machte er seinen Ph.D. an der University of California, Berkeley. [3] Dank seiner Mischung aus guten Regierungsverbindungen und ausgezeichnetem Englisch wurde er nach seiner Rückkehr nach China zu einem begehrten Interviewpartner des Auslands.

Spätestens seit 2010 in seinem auf Englisch erschienenen "Ancient Chinese Thought, Modern Chinese Power" wird er in seiner Forderung nach Ausweitung der Rolle des Lands auf der Weltbühne sehr deutlich.

Diesem folgten 2011 zwei von ihm verfasste Artikel in der New York Times, in denen er sich gegen die Tradition der zurückhaltenden Außenpolitik Deng Xiaopings ausspricht, obwohl er betont, dass dies nicht die Mehrheitsmeinung ist.[4], sein zweites Statement trägt gar den Titel "Wie China Amerika schlagen kann" [5]

Er ist ein Gegner der politischen Theorien Alexander Wendts .[6]

Er wird als Vertreter der harten Linie angesehen, dessen Meinungen die der chinesischen Führung wiedergeben.[7]

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Analyse der Nationalen Interessen Chinas; Chinesisch, Sieger des 1998 China Book Prize,
  • Ancient Chinese Thought, Modern Chinese Power. (Princeton University Press, 2010)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Project Syndicate
  2. [1]
  3. Bio
  4. NY Times, 31. März 2011
  5. NY Times 21.Nov 2011
  6. 2012,Interview in Theory talks
  7. Norway snub shows sharp edge of China’s diplomacy (englisch) The Japan Times. Abgerufen am 29. Oktober 2013.