Yeoman

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Dieser Artikel behandelt den englischen Freibauern im Mittelalter. Für weitere Bedeutungen siehe Yeoman (Begriffsklärung)

Yeoman [ˈjoʊmən] bezeichnet den englischen Freibauern im mittelalterlichen England. Später wurde der Begriff auch auf Pächter und kleine Grundbesitzer übernommen.[1]

Herkunft und Begriff[Bearbeiten]

Die Yeomen, oder auch die Yeomanry, stellten im England des 17. und 18. Jahrhunderts das selbstbewusste Bauerntum und waren Teil der Freeholders (Freisasse). Sie waren nicht eindeutig in eine bestimmte gesellschaftliche Klasse einzugrenzen, befanden sich aber irgendwo unterhalb der Gentry und oberhalb der Kottenbauern. Sie bildeten den Kern der Freibauernschaft, the Backbone of England.[2]

Die Yeoman mussten im Spätmittelalter in Kriegsfällen als Langbogenschützen dienen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. dtv-Lexikon. Bd. 20. (Walp - Zz), Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1971, ISBN 3-423-03070-4, S. 214. (Taschenbuchausgabe, dtv-Reihe Nr. 3070.)
  2. Kurt Kluxen: Die Geschichte Englands: von den Anfängen bis zur Gegenwart. 4. Auflage. Kröner, Stuttgart 1991, ISBN 3-520-37404-8, S. 255. (Kröners Taschenausgabe Bd. 374.)