Youssoupha

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Youssoupha auf den NRJ Music Awards 2013
Youssoupha auf den NRJ Music Awards 2013
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
À chaque frère
  FR 32 24.03.2007 (13 Wo.)
Sur les chemins du retour
  FR 21 17.10.2009 (8 Wo.)
En noir & blanc
  FR 117 04.06.2011 (1 Wo.)
Noir d****
  FR 3 28.01.2012 (8 Wo.)
Boma ye - l'album s'appellera negritude
  FR 173 12.01.2014 (… Wo.)
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Youssoupha (* 29. August 1979 in Kinshasa als Youssoupha Mabiki) ist ein französischer Rapper mit senegalesischen und kongolesischen Wurzeln.

Biografie[Bearbeiten]

Aufgrund des Bürgerkriegs in seinem Geburtsland Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo, flüchtete er im Alter von zehn Jahren mit seiner Mutter nach Frankreich. Dort wuchs er in der Pariser Banlieue, im Département Val-d'Oise, auf.

Wie so viele Jugendliche in den französischen Vorstädten verfiel auch er dem Hip-Hop. So begann er mit 14 Jahren erstmals Texte zu schreiben. Nach einem Feature auf einer Compilation von Untergrundkünstlern, gründete er 1998 mit anderen Rappern die Crew Frères Lumières. Mit ihr brachte er die Single Etre né quelque part raus, welche jedoch erfolglos blieb. Youssoupha, der mittlerweile das Abitur gemacht hatte, entschloss seine Musikkarriere auf Eis zu legen und an die Universität zu gehen.

Im Jahr 2003 kehrte er aber ins Musikgeschäft zurück und startete das Projekt Bana Kin. Unter diesem Namen bringt er mit anderen kongolesischen Rappern das Album Tendance heraus, worin er die Kultur und Musik seines Geburtslands würdigt. Ein Jahr später schloss er sich dem Kollektiv 3ème Underground an. Nebenbei arbeitete er auch als Solokünstler und unterschrieb bei Bomayé Musik, dem Label seines Kumpels Philo. 2005 veröffentlichte er dort sein erstes Soloalbum Eternel recommencement, welches prompt zum Street Album des Jahres nominiert wurde. Er unterzeichnete anschließend beim Label Hostile, nachdem sein bisheriges Label dort eingestiegen war.

Es folgten einige beeindruckende Features bevor Ende 2006 sein Mixtape avant l'album erschien. Die Kritiker waren sich sicher und kürten Youssoupha zu einem der hoffnungsvollsten Talente des französischen Raps. Sein Debütalbum bei Hostile war A chaque frère, welches im Frühjahr 2007 erschien. Der Wirbel um dessen vorherigen Arbeitstitel Négritude ließ das Interesse der breiten Öffentlichkeit in ungeahnte Höhen schnellen, weshalb das Album einen großen Erfolg verzeichnete. Im Anschluss nahm sich Youssoupha eine Auszeit in seiner Heimat, blieb aber mit verschiedenen Features stets präsent.

Anfang 2009 kehrte er dann äußerst furios zurück und konnte mit der Single La vie est speed zum Film Fast and Furious 4 einen Hit landen. Ende desselben Jahres erschien mit Sur les chemins du retour auch sein zweites Album, welches wiederum positive Kritik erhielt. Mitte 2011 läutete er mit dem Streetalbum En noir & blanc (En attendant Noir Désir) das Warten auf sein nächstes Album Noir désir ein, das 2012 unter dem Titel Noir d**** erschien und sein bislang kommerziell erfolgreichstes Album ist.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1999 : Né quelque part
  • 2005 : Eternel recommencement
  • 2006 : Mixtape avant l'album
  • 2007 : À chaque frère
  • 2009 : Sur les chemins du retour
  • 2011 : En noir & blanc – En attendant Noir Désir
  • 2012 : Noir d**** (Noir Désir)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen [2]
FR CH BEF
2011 Menace de mort 43
(4 Wo.)
42
2012 Dreamin’ (feat. Indila) 14
(36 Wo.)
65
(2 Wo.)
Histoires vraies (feat. Corneille) 82
(9 Wo.)
On se connait (feat. Ayna) 10
(10 Wo.)
61
(… Wo.)
36
(1 Wo.)

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. lescharts.com: Youssoupha in den französischen Charts
  2. FR, CH